Tom Schilling

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Schauspieler Tom Schilling; für den gleichnamigen Choreografen siehe Tom Schilling (Choreograph).
Tom Schilling auf der Berlinale 2011

Tom Schilling (* 10. Februar 1982 in Ost-Berlin) ist ein deutscher Schauspieler.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Schilling wuchs in Berlin-Mitte auf und wurde im Alter von 12 Jahren vom Schulhof weg von Regisseur Thomas Heise für das Theaterstück Im Schlagschatten des Mondes am Berliner Ensemble engagiert. Dort trat er dann in den nächsten vier Jahren auch in anderen Stücken auf. Werner Schroeter besetzte ihn in Moniseur Verdoux, Carmen Maja Antoni in Der Ingwertopf, B. K. Tragelehn in Das Leben des Galilei sowie Stephan Lose in Kleists Prinz von Homburg. Ursprünglich wollte Schilling zwar Malerei studieren, blieb aber bei der Schauspielerei.

Nach einigen Rollen am Theater spielte er zunächst in der Tatort-Folge Kinder der Gewalt mit. Mit 18 machte er sein Abitur. Der Durchbruch gelang ihm im Jahr 2000 an der Seite von Robert Stadlober in dem Film Crazy nach dem gleichnamigen Roman von Benjamin Lebert. Mit Robert Stadlober zusammen drehte Schilling außerdem im Jahr 2003 den Film Verschwende deine Jugend und 2006 Schwarze Schafe (Tom Schilling und Robert Stadlober spielen hier zwei Berliner Studenten). In Napola – Elite für den Führer spielte er an der Seite von Max Riemelt die zweite Hauptrolle. 2006 bekam er ein Stipendium für die Lee-Strasberg-Schauspielschule in New York. Im gleichen Jahr wurde er Vater eines Sohnes.[1]

Außerdem spielte 2009 in Leander Haußmanns Komödie "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" die Hauptrolle. 2011 war er als junger Adolf Hitler in Urs Odermatts Verfilmung von George Taboris Mein Kampf (frei nach Motiven aus George Taboris Stück) zu sehen.

Unter anderem sind Bob Dylan, Nick Cave und Leonard Cohen seine Idole. In den Büchern von Hermann Hesse findet er sich selbst wieder. Er selbst spielt Klavier und Gitarre.

[Bearbeiten] Filmografie

Schilling in Wien (Juni 2008)

[Bearbeiten] Audiografie

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. neon.de: Ich jammer nicht. Interview vom 16. August 2007

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Tom Schilling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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