Elyas M’Barek

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Elyas M’Barek bei der Österreichpremiere von What a Man (2011)

Elyas M’Barek (* 29. Mai 1982 in München) ist ein österreichischer Schauspieler mit tunesischen Wurzeln väterlicherseits.[1][2]

Leben

M’Barek wuchs in München auf. Sein Vater stammt aus Tunesien, während seine Mutter Österreicherin ist.[3] Sein Bruder Joseph M’Barek ist ebenfalls Schauspieler und stand mit ihm in Die Welle vor der Kamera.

Mit 13 Jahren ging er auf ein katholisches Internat.[4] Elyas M’Barek gehört der römisch-katholischen Konfession an und hat seine Schulzeit mit dem Abitur abgeschlossen.[5] Er lebt in München.[3]

Karriere

Seinen ersten Auftritt in einem Kino-Film hatte M’Barek noch während seiner Schulzeit in Dennis Gansels Mädchen, Mädchen (2001) als Blaubart. In der ARD-Vorabendserie Türkisch für Anfänger spielte er den türkischstämmigen Macho Cem Öztürk, dessen Vater mit einer deutschen Frau und deren Kindern zusammenzieht. 2006 wurde er für diese Rolle mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Bester Hauptdarsteller Serie ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt die Serie selbst den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Serie.[6]

In dem in der Graffiti-Szene angesiedelten Film Wholetrain spielt M’Barek eine der Hauptrollen. 2008 verkörperte M’Barek den türkischen Jungen Sinan in der Buchverfilmung Die Welle. Von 2009 bis 2011 spielte M’Barek in der Arztserie Doctor’s Diary. 2010 verkörperte M’Barek den jungen Bushido in Zeiten ändern dich. Ebenso spielte er im Film Teufelskicker als Flo mit. Am 21. September 2010 begannen die Dreharbeiten zum Film What a Man, der im August 2011 in die deutschen Kinos kam. Ebenso trat er 2011 in dem Film Biss zur großen Pause – Das Highschool Vampir Grusical, einer Produktion von ProSieben Funny Movie, auf. 2012 war M’Barek in den Kinofilmen Türkisch für Anfänger, Fünf Freunde, Offroad und Heiter bis wolkig zu sehen. Am 25. Oktober 2012 erschien der Kinofilm Hotel Transsilvanien, in dem er neben Josefine Preuß einer der Hauptrollen seine Stimme lieh. Im September 2012 wurde M’Bareks Rolle in den Filmadaptionen zur Bücherreihe Chroniken der Unterwelt bestätigt.

Im November 2013 erschien die Komödie Fack ju Göhte, in der M’Barek die Rolle des Zeki Müller übernahm. Im Dezember 2013 lief die Litereraturverfilmung Der Medicus in den deutschen Kinos an, in der M’Barek an der Seite von Tom Payne und Ben Kingsley auftrat.

Filmografie

Kinofilme

Fernsehfilme

Fernsehserien

Synchronisation

Kurzfilme

  • 2014: Feier den Moment

Auszeichnungen

Elyas M’Barek am Red Carpet der Romy 2014

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Elyas M’Barek im Munzinger-Archiv, abgerufen am 4. Januar 2014 (Artikelanfang frei abrufbar)
  2. Elyas M'Barek will keinen deutschen Pass auf http://intouch.wunderweib.de
  3. a b Elyas M’Barek: „München ist meine Stadt“ in Abendzeitung vom 18. August 2012
  4. „Man muss seine Schublade auch bedienen“, Interview von Viktoria Großmann in Süddeutsche Zeitung, Ausgabe 71/2012, S. 13 vom 24. März 2012
  5. Schauspiel-Newcomer M’Barek: Einmal Tunesier, immer Türke? in Spiegel Online vom 18. November 2008
  6. Deutscher Fernsehpreis: Preisträger 2006 auf deutscherfernsehpreis.de
  7. Stern des Jahres 2013 Kino: Bora Dagtekin und Elyas M’Barek, Abendzeitung, 26. Dezember 2013.