Universitätsklinikum Ulm
| Universitätsklinikum Ulm | |
|---|---|
| Ort | Ulm |
| Bundesland | Baden-Württemberg |
| Staat | Deutschland |
| Koordinaten | 48° 25′ 17″ N, 9° 57′ 11,2″ O48.4213839.953098Koordinaten: 48° 25′ 17″ N, 9° 57′ 11,2″ O |
| Vorstandsvorsitzender | Reinhard Marre |
| Betten | 1.139 |
| Mitarbeiter | 5.961 |
| Zugehörigkeit | Universität Ulm |
| Gründung | 1982 |
| Website | www.uniklinik-ulm.de |
Das Universitätsklinikum Ulm ist eines der fünf Universitätskliniken in Baden-Württemberg. Es ist für das Versorgungsgebiet Ostwürttemberg, Donau-Iller und Bodensee-Oberschwaben zuständig. Innerhalb der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm ist es in die praktische Ausbildung der Fächer Human-, Zahnmedizin und Molekulare Medizin involviert.
Inhaltsverzeichnis
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[Bearbeiten] Zielsetzung
Das Universitätsklinikum Ulm hat als jüngste Einrichtung dieser Art in Baden-Württemberg sich seit Gründung 1982 das Ziel gesetzt, in der „Ulmer Universitätsmedizin“ die Krankenversorgung mit der Forschung und Lehre eng zu verbinden. Auf diesem Wege sollen wissenschaftliche Erkenntnisse schneller Eingang in die Diagnostik und Therapie finden. [1] Die Amtsführung betont: „Unser Anliegen ist, mit und für die Patienten auf dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand die beste Therapie zu finden, damit es ihnen so bald wie möglich wieder besser geht.“
So erwarb das Ulmer Universitätsklinikum inzwischen den Ruf, Grundlagen- und patientennahe Forschung auch junger, begabter Wissenschaftler zu fördern. In Übereinstimmung mit diesem Ziel unterstützt die Deutsche Krebshilfe ab 2010/2011 ein bisher einmaliges Leukämie-Projekt mit insgesamt 543.000 Euro aus Spendengeldern.
[Bearbeiten] Rechtsform
Das Universitätsklinikum Ulm ging aus den Städtischen Krankenanstalten der Stadt Ulm hervor und war von seiner Gründung 1982 bis 1997 ein nichtrechtsfähiger Landesbetrieb nach § 26 Landeshaushaltsordnung von Baden-Württemberg. Mit dem Universitätsklinika-Gesetz (UKG) Baden-Württemberg wurde es zum 1. Januar 1998 rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts der Universität Ulm.
[Bearbeiten] Organe
- Aufsichtsrat bestehend aus
- 2 Vertretern des Landes (Vertreter des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg ((Vorsitz)), Finanzministerium Baden-Württemberg)
- 2 Vertretern der Universität Ulm (Präsident und ein hauptamtlicher Professor der Universität Ulm)
- 2 externen Sachverständigen aus dem Bereich der medizinischen Wissenschaft
- 2 externen Sachverständigen aus dem Bereich Wirtschaft und
- 1 Beschäftigtenvertreter
- Klinikumsvorstand bestehend aus
- Leitender Ärztlicher Direktor
- Stellv. Leitender Ärztlicher Direktor
- Kaufmännischer Direktor
- Dekan der Medizinischen Fakultät und
- Pflegedirektorin
[Bearbeiten] Zahlen/Daten (2004)
[Bearbeiten] Stationär
- Planbetten: 1.128
- Istbetten: 1.096
- Fallzahl: 38.179
- Pflegetage: 301.170
- durchschn. Verweildauer: 8,00
- Nutzungsgrad: 75,4 %
[Bearbeiten] Ambulant
- Fälle pro Quartal: 192.352
- Patientenbesuche: 340.570
[Bearbeiten] Personal
- Mitarbeiterzahl: 5.961
- Frauenanteil: 72,6 %
- Teilzeitquote: 31,64 %
- Schwerbehindertenquote: 5,54 %
[Bearbeiten] Klinikumsstruktur
[Bearbeiten] Zentrum für Innere Medizin
- Klinik für Innere Medizin I
- (Schwerpunkt: Gastroenterologie, Endokrinologie, Nephrologie, Stoffwechsel und Ernährungswissenschaften)
- Klinik für Innere Medizin II
- (Schwerpunkt: Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Sport- und Rehabilitationsmedizin)
- Klinik für Innere Medizin III
- (Schwerpunkt: Hämatologie, Onkologie, Rheumatologie und Infektionskrankheiten)
- Institut für Transfusionsmedizin
- (Träger des Routinebereichs ist das Institut für Klinische Transfusionsmedizin und Immungenetik Ulm gGmbH)
- Abteilung für klinische Molekularbiologie
[Bearbeiten] Zentrum für Chirurgie
- Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie
- Klinik für Thorax- und Gefäßchirurgie
- Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie
- Klinik für Herzchirurgie
- Abteilung Kardioanästhesie
- Klinik für Neurochirurgie
- Institut für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik
[Bearbeiten] Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU)
- Gemeinsame Einrichtungen und Tumorboards
- Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
- Institut für Pathologie
- Abteilung für Palliativ- und Schmerzmedizin
- Institut für Experimentelle Tumorforschung
[Bearbeiten] Weitere Kliniken
- Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, siehe auch Pädiatrie
- Klinik für Dermatologie und Allergologie
- Klinik für Urologie und Kinderurologie
- Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
- Klinik für Augenheilkunde
- Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
- Klinik für Anästhesiologie
- Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie
- Klinik für Nuklearmedizin
- Klinik für Psychiatrie III
- Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie
- Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
[Bearbeiten] Kliniken mit externer Trägerbeteiligung
- Klinik für Neurologie
- Klinik für Orthopädie
- Klinik für Psychiatrie I, das Zentrum für Psychiatrie Weißenau[2]
- Klinik für Psychiatrie II
[Bearbeiten] Department für Zahnheilkunde
- Schwerpunkt Zahnerhaltungskunde und Parodontologie
- Schwerpunkt Zahnärztliche Prothetik
- Schwerpunkt Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
- Schwerpunkt Kieferorthopädie
[Bearbeiten] Institute
- Institut für Rechtsmedizin
- Institut für Virologie
- Institut für Immunologie
- Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene
- Institut für Humangenetik
- Institut für Pharmakologie und Toxikologie
- Institut für Naturheilkunde und Klinische Pharmakologie
- Institut für Kulturanthropologie
[Bearbeiten] Zentrale Einrichtungen
- Klinikumsverwaltung
- Pflegedienst
- Apotheke
- Zentrum für Information und Kommunikation
- Zentrallabor Klinische Chemie
[Bearbeiten] Gemeinsame Bereiche
- Schmerzzentrum
- Muskelzentrum
- Neurozentrum
- Prostatazentrum
- Darmzentrum
[Bearbeiten] Akademie für Gesundheitsberufe
[Bearbeiten] Ausbildung
- Schule für Diätassistenz
- Schule für Entbindungspflege
- Schule für Gesundheits- und Kinderkrankenpflege
- Schule für Gesundheits- und Krankenpflege
- Schule für Logopädie
- Schule für Medizinische Dokumentation (Offiziell aufgelöst seit April 2011, ersetzt durch die Schule für Medizinisch-technische Funktionsassistenz voraussichtlich Herbst 2013)
- Schule für Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz (MTLA)
- Schule für Medizinisch-technische Radiologieassistenz (MTRA)
- Schule für Operationstechnische Assistenz
[Bearbeiten] Weiterbildung
- Betriebliche Gesundheitsförderung
- Gesundheitsfachberufe
- Kurse für Ärztinnen und Ärzte
- Management für Führungskräfte im Gesundheitswesen
- Weiterbildungen für Pflegeberufe
[Bearbeiten] Studium
- Bachelor of Business Administration (BBA)
- Bachelor of Arts (BA) - Biomedical Analytics -
- Bachelor of Arts (BA) - Biomedical Technicians -
- Bachelor of Arts (BA) - für Entbindungspflege -
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Aus: Grundsätze Universitätsklinikum Ulm.
- ↑ http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/psychiatrie-und-psychotherapie/klinik-fuer-psychiatrie-und-psychotherapie-i-weissenau.html