Zarley Zalapski

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Flag of Canada and Switzerland.png Zarley Zalapski Eishockeyspieler
Zarley Zalapski
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 22. April 1968
Geburtsort Edmonton, Alberta, Kanada
Größe 185 cm
Gewicht 91 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1986, 1. Runde, 4. Position
Pittsburgh Penguins
Spielerkarriere
1984–1985 Fort Saskatchewan Traders
1985–1988 Team Kanada
1988–1991 Pittsburgh Penguins
1991–1994 Hartford Whalers
1994–1998 Calgary Flames
1998 Montréal Canadiens
1998–1999 ZSC Lions
1999–2000 Utah Grizzlies
2000 Philadelphia Flyers
2000–2001 Houston Aeros
2001 München Barons
2001–2002 HC Meran
2002–2003 IF Björklöven
2004–2005 Kalamazoo Wings
2005–2006 EHC Visp
2006–2007 EHC Chur
2007–2008 EHC Biel
2008–2009 EHC Olten
2009–2010 Lausanne Hockey Club

Vorlage:Infobox Eishockeyspieler/Dateityp

Zarley Bennett Zalapski (* 22. April 1968 in Edmonton, Alberta) ist ein schweizerisch-kanadischer Eishockeyspieler (Verteidiger), der zuletzt beim Lausanne Hockey Club in der Nationalliga B unter Vertrag stand.

Karriere[Bearbeiten]

Als Junior spielte er für die Fort Saskatchewan Traders in der AJHL. Dank guter Leistungen wurde er von den Pittsburgh Penguins beim NHL Entry Draft 1986 in der ersten Runde an 4. Stelle gedraftet. Danach spielte er für die Kanadische Eishockeynationalmannschaft und bereitete sich über zwei Jahre auf die Olympischen Spiele in Calgary vor und belegte mit dem Team den vierten Platz.

Zum Ende der Saison 1987/88 holten die Penguins ihn in die NHL. Nachdem er nur 15 Spiele in der NHL gespielt hatte war erst die kommende Saison seine Rookie Saison. Er spielte eine überzeugende Runde und wurde gemeinsam mit Brian Leetch in die Verteidigung des NHL All-Rookie Teams gewählt. Der offensivstarke Zalapski wurde zu einem der besten Verteidiger der Liga. Im März 1991 wechselte er gemeinsam mit John Cullen zu den Hartford Whalers. Im Gegenzug kamen unter anderem Ron Francis und Ulf Samuelsson zu den Penguins.

Statt mit Pittsburgh den Stanley Cup zu gewinnen spielte er nun in Hartford. Dort gelang es ihm als Verteidiger zweimal in Folge über 50 Scorerpunkte zu erreichen. Er blieb fast genau drei Jahre in Hartford, doch kurz vor Ende der Saison 1993/94 wurde er gemeinsam mit James Patrick und Michael Nylander für Gary Suter, Paul Ranheim and Ted Drury an die Calgary Flames abgegeben.

In Calgary war er nicht mehr so erfolgreich wie in den vorangegangenen Jahren. Den größten Teil der Saison 1996/97 verpasste er auf Grund einer Knieverletzung. Wieder genesen ging es in der nächsten Saison im Februar weiter zu den Montréal Canadiens. Hier war Waleri Bure ein Teil des Tauschgeschäftes, der für Zalapski nach Calgary wechselte. Die Zeit in Montreal war auch nicht erfolgreich und so zog es Zalapski 1998 nach Europa. Dort spielte er in der Saison 1998/99 in der Nationalliga A für die ZSC Lions.

Zur Saison Saison 1999/2000 folgte er einem Angebot der New York Rangers zurück in die NHL, schaffte aber nicht den Sprung ins Team. Er spielte stattdessen in der IHL für die Long Beach Ice Dogs und die Utah Grizzlies. Sein NHL-Comeback gelang ihm dennoch im Laufe der Saison mit 12 Spielen für die Philadelphia Flyers.

Nachdem er die kommende Saison in der IHL bei den Houston Aeros begonnen hatte wechselte er im Laufe der Saison 2000/01 zu den München Barons in die Deutsche Eishockey Liga (DEL). Die darauffolge Spielzeit verbrachte er im italienischen Meran bevor er die Saison 2002/03 für IF Björklöven in der schwedischen HockeyAllsvenskan, der zweiten Liga, spielte. Nach einer Rückkehr nach Nordamerika zu den Kalamazoo Wings in der UHL zog es ihn wieder in die Schweiz. Dank der Heirat mit einer Schweizerin hatte er einen Schweizer Pass erhalten und belastete fortan nicht mehr das Ausländerkontingent.

In der Saison 2005/06 spielte er in bei den Rapperswil-Jona Lakers, HC Martigny und EHC Visp. Am Ende der letzten Saison trat er zunächst als aktiver Eishockeyspieler zurück. Doch nach der Sommerpause entschied er sich, seine Karriere fortzusetzen und hielt sich beim EHC Olten und EHC Chur fit, bevor er Anfang September 2007 vom EHC Biel für die folgende Spielzeit verpflichtet wurde. Für die Saison 2009/10 wurde er vom Lausanne Hockey Club unter Vertrag genommen.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Karrierestatistik[Bearbeiten]

Reguläre Saison Playoffs
Saison Team Liga GP G A Pts PIM GP G A Pts PIM
1984/85 Fort Saskatchewan Traders AJHL 23 17 30 47 14
1985/86 Fort Saskatchewan Traders AJHL 27 20 33 53 47
1987/88 Pittsburgh Penguins NHL 15 3 8 11 7
1988/89 Pittsburgh Penguins NHL 58 12 33 45 57 11 1 8 9 13
1989/90 Pittsburgh Penguins NHL 51 6 25 31 37
1990/91 Pittsburgh Penguins NHL 26 12 36 48 59
Hartford Whalers NHL 11 3 3 6 6 6 1 3 4 8
1991/92 Hartford Whalers NHL 79 20 37 57 120 7 3 6 9 8
1992/93 Hartford Whalers NHL 83 14 51 65 94
1993/94 Hartford Whalers NHL 56 7 30 37 56
Calgary Flames NHL 13 3 7 101 8 7 0 3 3 2
1994/95 Calgary Flames NHL 48 4 24 28 46 7 0 4 4 4
1995/96 Calgary Flames NHL 80 12 17 29 115 4 0 1 1 10
1996/97 Calgary Flames NHL 2 0 0 0 0
1997/98 Calgary Flames NHL 35 2 7 9 41
Montréal Canadiens NHL 28 1 5 6 22 6 0 1 1 4
1998/99 ZSC Lions NLA 11 1 5 6 37 3 1 0 1 4
1999/00 Philadelphia Flyers NHL 12 0 2 2 6
1999/00 Long Beach Ice Dogs IHL 7 0 5 5 6
Utah Grizzlies IHL 54 4 24 28 69 5 1 1 2 4
2000/01 Houston Aeros IHL 9 0 2 2 12
2000/01 München Barons DEL 20 3 3 6 43 3 0 0 0 2
2001/02 HC Merano Serie A1 26 5 9 14 12 2 0 0 0 2
2002/03 IF Björklöven HockeyAllsvenskan 7 2 3 5 10
2004/05 Kalamazoo Wings IHL 11 2 2 4 12
2005/06 EHC Visp NLB 10 0 2 2 37
2005/06 EV Innsbruck EBEL 2 0 0 0 0
2005/06 Rapperswil-Jona Lakers NLA 4 0 1 1 18
2006/07 EHC Chur NLB 5 1 5 6 36
2007/08 EHC Biel NLB 33 2 14 16 46
AJHL gesamt 50 37 63 100 61
IHL gesamt 81 6 33 39 99 5 1 1 2 4
NHL gesamt 637 99 285 384 648 48 4 23 27 47
NLB gesamt 48 3 21 24 146
NLA gesamt 15 1 7 8 74 3 1 0 1 4
DEL gesamt 20 3 3 6 43 3 0 0 0 2
Serie A1 gesamt 26 5 9 14 12 2 0 0 0 2
HockeyAllsvenskan gesamt 7 2 3 5 10
EBEL gesamt 2 0 0 0 0

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation)

Weblinks[Bearbeiten]