1256

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Portal Geschichte | Portal Biografien | Aktuelle Ereignisse | Jahreskalender

| 12. Jahrhundert | 13. Jahrhundert | 14. Jahrhundert |
| 1220er | 1230er | 1240er | 1250er | 1260er | 1270er | 1280er |
◄◄ | | 1252 | 1253 | 1254 | 1255 | 1256 | 1257 | 1258 | 1259 | 1260 | | ►►

Staatsoberhäupter · Nekrolog

1256
Die Eroberung von Alamut
Die Mongolen unter Fürst Hülegü
belagern und erobern die Festung Alamut.
1256 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 704/705 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 1248/49
Buddhistische Zeitrechnung 1799/1800 (südlicher Buddhismus); 1798/99 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 65. (66.) Zyklus

Jahr des Feuer-Drachen 丙辰 (am Beginn des Jahres Holz-Hase 乙卯)

Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 618/619 (Jahreswechsel April)
Iranischer Kalender 634/635
Islamischer Kalender 653/654 (Jahreswechsel 29./30. Januar)
Jüdischer Kalender 5016/17 (20./21. September)
Koptischer Kalender 972/973
Malayalam-Kalender 431/432
Seleukidische Ära Babylon: 1566/67 (Jahreswechsel April)

Syrien: 1567/68 (Jahreswechsel Oktober)

Spanische Ära 1294
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1312/13 (Jahreswechsel April)

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Doppelwahl von 1256/57[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelm von Holland

Weitere Ereignisse im Heiligen Römischen Reich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausschnitt des Reitersiegels Herzog Ulrichs III.
Liber Paradisus, Palazzo d'Accursio, Bologna
  • 25. August: In Bologna wird für etwa 6.000 Diener die Abschaffung der Leibeigenschaft bekanntgegeben. Die Besitzer werden einmalig aus der Finanzkasse der Stadt entschädigt. Im Folgejahr wird der Gesetzestext im Liber Paradisus dokumentiert.

Deutscher Orden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Krieg von Saint-Sabas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Krieg von Saint-Sabas zwischen Venedig und Genua beginnt. Die beiden Seerepubliken stehen schon seit längerem in zunehmender Konkurrenz zueinander. Unmittelbarer Auslöser des Konflikts ist ein Streit über die Verfügungsgewalt über die Kirche Saint-Sabas, die sich inmitten von Akkon an der Grenze des genuesischen zum venezianischen Viertel auf einem strategisch wichtigen Hügel befindet. Der Ausbruch der Kämpfe führt zur Parteinahme der Barone und Ritterorden für je eine der Seiten. Zwar versuchen die Templer und Hospitaliter zunächst noch zwischen den italienischen Republiken zu vermitteln, schlagen sich aber schnell auf entgegengesetzte Seiten, nachdem sie die Unvermeidlichkeit eines Krieges erkannt haben. Die Templer und mit ihnen die Deutschritter entscheiden sich für Venedig, die Hospitaliter ebenso wie die Stadt Pisa für Genua. Auf die Nachricht von den Kämpfen in Akkon nutzt in Tyrus der Stadtherr Philipp von Montfort die Gunst der Stunde, um die Venezianer aus der Stadt zu vertreiben. Auch in der Grafschaft Tripolis, die nicht dem Königreich Jerusalem angehört, schlägt der entflammte Konflikt politische Wellen. Graf Bohemund VI. ergreift Partei für Venedig, dessen Vasallen aus Gibelet entsinnen sich allerdings ihrer genuesischen Herkunft und stellen sich gegen ihren Herrn. Die einzig neutralen Instanzen stellen die Regentin Plaisance von Antiochia und der Seneschall Geoffroy de Sergines mit seinen französischen Rittern in Akkon dar.

Balkan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Iberische Halbinsel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

König Alfons III. von Portugal

Asien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belagerung von Alamut
  • 19. November: Die Mongolen unter Fürst Hülegü belagern und erobern die Festung Alamut und brechen damit die Herrschaft der Assassinen. Deren Herrscher Rukn ad-Din Churschah muss sich dem mongolischen Khan öffentlich unterwerfen. Nach der Einnahme der Stadt werden die Verteidiger niedergemacht und unter anderem die Bibliothek mit wertvollen naturwissenschaftlichen und medizinischen Werken zerstört.
  • Die Mongolen treffen in Mesopotamien ein und zerstören die über 4000 Jahre alten Bewässerungssysteme der Sumerer derart gründlich, dass die Bevölkerung innerhalb eines vergleichsweise kurzen Zeitraums von 25 auf etwa 1,5 Millionen Menschen zurückgeht. Die Anlagen werden nie wieder aufgebaut.

Urkundliche Ersterwähnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • König Alfons X. von Kastilien verwendet zu astronomischen Beobachtungen Kerzen-, Quecksilber- und Wasseruhren (siehe Stein, Kulturfahrplan).

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geburtsdatum gesichert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Genaues Geburtsdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geboren um 1256[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Todesdatum gesichert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Epitaphplatte Marias von Brabant in Donauwörth, Heilig Kreuz
Grabmal von William von Kilkenny in der Kathedrale von Ely

Genaues Todesdatum unbekannt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sakopharg Friedrichs von Antiochia in der Kathedrale von Palermo.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: 1256 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien