Annemarie Schwarzenbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Annemarie Schwarzenbach (* 23. Mai 1908 in Zürich; † 15. November 1942 in Sils im Engadin; heimatberechtigt in Thalwil) war eine Schweizer Schriftstellerin und Journalistin.

Leben[Bearbeiten]

Annemarie Schwarzenbach stammte aus der reichen Zürcher Industriellenfamilie der Schwarzenbachs. Schwarzenbachs Vater, Alfred Emil Schwarzenbach, war ein wohlhabender Industrieller und einer der grössten Seidenfabrikanten der Welt. Er besass Seidenwebereien in Thalwil bei Zürich und anderen Teilen der Welt. Schwarzenbachs Mutter, Renée Schwarzenbach-Wille, war die Tochter des Generals Ulrich Wille, der im Ersten Weltkrieg gedient hatte.

Sie wuchs in der Seegemeinde Horgen auf dem stattlichen Landgut Bocken auf und promovierte mit 23 Jahren mit einer Arbeit zur „Geschichte des Oberengadins im Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit“ . Erste journalistische Veröffentlichungen sowie literarische Texte entstanden noch während ihrer Studienzeit. Kurz nach Abschluss ihres Studiums debütierte sie mit dem Roman „Freunde um Bernhard“. Im Jahr 1931 hielt sie sich öfter in Berlin auf, wo sie in engem Kontakt mit Klaus und Erika Mann stand. In diese Zeit fallen auch ihre ersten Erfahrungen mit Morphin. Annemaries Verhältnis zu ihrer Mutter Renée war sehr gespannt, unter anderem ihrer antifaschistischen Einstellung wegen. Einige Mitglieder der Familie Schwarzenbach/Wille sympathisierten nach 1933 mit der „Schweizer Front“, die eine Annäherung der Schweiz an Nazideutschland befürwortete, während sich in Annemaries Freundeskreis zahlreiche jüdische und politische Emigranten aus Deutschland befanden.

So führte sie nach 1933 selbst teilweise das Leben einer Migrantin und reiste mehrere Jahre hintereinander in verschiedene Länder, öfter zusammen mit Klaus Mann, dessen literarische Exilzeitschrfit Die Sammlung sie finanziell unterstützte. 1933 begab sich Annemarie Schwarzenbach zusammen mit der Fotografin Marianne Breslauer auf eine erste journalistische Reise nach Spanien. Im gleichen Jahr führte sie der Weg nach Persien. Nach der Rückkehr in die Schweiz reiste sie 1934 nach Moskau, wo sie gemeinsam mit Klaus Mann am ersten Allunionskongress sowjetischer Schriftsteller teilnahm. 1935 kehrte sie nach Persien zurück und heiratete dort – trotz ihrer lesbischen Orientierung – den ebenfalls homosexuellen französischen Diplomaten Claude-Achille Clarac. 1937 recherchierte sie in Moskau für ihr Buch über den Schweizer Expeditionsbergsteiger Lorenz Saladin, der im Jahr zuvor nach einer Besteigung des Khan Tengri in Kirgistan gestorben war. 1939 hielt sie sich längere Zeit für einen Drogenentzug in Kliniken auf. Während dieser Zeit schrieb sie ihr Buch „Das glückliche Tal“.

Gemeinsam mit der Schweizer Schriftstellerin Ella Maillart reiste sie Juni 1939 in einem Ford-Kleinauto überland nach Afghanistan, über Istanbul, Trabzon und Teheran. Im September, zum Ausbruch des Krieges, waren sie in Kabul, wo Annemarie einige Wochen krank war, und wo Ella Maillart sie verliess. Danach zog es sie in die USA, wo sie in New York erneut mit den Geschwistern Mann zusammentraf. Dort lernte sie die Schriftstellerin Carson McCullers kennen, die sich Hals über Kopf in Schwarzenbach verliebte. Diese erwiderte ihre Gefühle nicht, blieb während ihrer Zeit in den USA jedoch mit den McCullers befreundet und schrieb mehrere wohlwollende Rezensionen zu McCullers Debütroman The Heart is a Lonely Hunter. Auch in den USA musste Schwarzenbach sich wegen ihrer Morphiumsucht, schwerer Depressionen und Suizidversuchen mehrfach in psychiatrische Behandlung begeben. Nach einer Reise nach Belgisch-Kongo lernte sie im Mai 1942 in Lissabon die aus den USA ausgewiesene deutsche Journalistin Margret Boveri kennen. Beide hatten im Ausland aufgrund ihrer deutschen Herkunft bzw. Sprache nach Beginn des Zweiten Weltkrieges diskriminierende Erfahrungen gemacht. Von der politischen Einstellung und vom persönlichen Charakter her waren beide jedoch völlig verschieden, so dass es bei einer kurzen Freundschaft ohne längeren schriftlichen Gedankenaustausch blieb. Nach einem Besuch ihres Ehemannes in Tétouan im Juni 1942 kehrte Schwarzenbach wieder in die Schweiz zurück.

Am 7. September 1942 stürzte sie im Engadin mit ihrem Fahrrad und zog sich eine schwere Kopfverletzung zu, an der sie, nach einer Fehldiagnose, am 15. November starb.

Schwarzenbach schrieb u. a. für die Neue Zürcher Zeitung[1]

Annemarie Schwarzenbachs Nachlass befindet sich im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern.

Schriften[Bearbeiten]

  • Bibliographie der Schriften Annemarie Schwarzenbachs (auch ihrer nicht selbstständig erschienenen Texte) in: Walter Fähnders und Sabine Rohlf (Hrsg.): Annemarie Schwarzenbach. Analysen und Erstdrucke. Mit einer Schwarzenbach-Bibliographie. (Ca. 400 Titel.) Aisthesis, Bielefeld 2005, ISBN 3-89528-452-1.
  • Das glückliche Tal. Neuauflage, mit einer Biographie der Autorin von Charles Linsmayer. Reihe Reprinted by Huber Nr. 1, Huber Verlag, Frauenfeld 6. Auflage 2001, ISBN 3-7193-0982-7.
  • Lyrische Novelle. Neuauflage, Lenos, Basel 1993, ISBN 3-85787-614-X.
  • Bei diesem Regen. Neuauflage bei Lenos, Basel 1989, ISBN 3-85787-182-2.
  • Jenseits von New York. Neuauflage, Lenos, Basel 1992, ISBN 3-85787-216-0.
  • Freunde um Bernhard. Neuauflage, Lenos, Basel 1998, ISBN 3-85787-648-4.
  • Tod in Persien. Neuauflage, Lenos, Basel 2003, ISBN 3-85787-675-1.
  • Auf der Schattenseite. Neuauflage, Lenos, Basel 1995, ISBN 3-85787-241-1.
  • Flucht nach oben. Neuauflage, Lenos, Basel 1999, ISBN 3-85787-280-2.
  • Alle Wege sind offen. Neuauflage, Lenos, Basel 2000, ISBN 3-85787-309-4.
  • Winter in Vorderasien. Neuauflage, Lenos, Basel 2002, ISBN 3-85787-668-9.
  • Kongo-Ufer / Aus Tetouan. Erstdruck aus dem Nachlass. Esperluète Editions, Noville-sur-Mehaigne 2005, ISBN 2-930223-64-2.
  • Lorenz Saladin: Ein Leben für die Berge. Neuauflage, herausgegeben von Robert Steiner und Emil Zopfi. Lenos, Basel 2007, ISBN 3-85787-385-X.
  • Georg Trakl. Erstdruck und Kommentar, herausgegeben von Walter Fähnders und Andreas Tobler. In: Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv 23/2004, S. 47–81.
  • Pariser Novelle. Erstdruck aus dem Nachlass, herausgegeben von Walter Fähnders. In: Jahrbuch zur Kultur und Literatur der Weimarer Republik, Band 8, 2003, S. 11–35.
  • Unsterbliches Blau. (Gemeinsam mit Ella K. Maillart und Nicolas Bouvier.) Neuauflage Scheidegger & Spiess, Zürich 2003, ISBN 3-85881-148-3.
  • „Wir werden es schon zuwege bringen, das Leben.“ Annemarie Schwarzenbach an Klaus und Erika Mann, Briefe 1930–1942. Centaurus, Pfaffenweiler 1993, ISBN 3-89085-681-0.
  • Eine Frau zu sehen. Erstdruck aus dem Nachlass. Kein & Aber, Zürich 2008, ISBN 978-3-03-695523-0.
  • Vor Weihnachten. [1933]. Erstdruck aus dem Nachlass. In: Wolfgang Klein u.a. (Hrsg.): Dazwischen. Reisen – Metropolen – Avantgarden. Aisthesis, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89528-731-2. S. 69–79.
  • Orientreisen. Reportagen aus der Fremde. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Walter Fähnders. Edition Ebersbach, Berlin 2010; 2. Auflage 2011. ISBN 978-3-86915-019-2.
  • Schweiz (Ost und Süd) – Was nicht im „Baedeker“ steht. Mit Hans-Rudolf Schmid, herausgegeben von Eduard Korrodi. , Piper Verlag, München 1932.
  • Schweiz (Nord und West) – Was nicht im „Baedeker“ steht. Mit Hans-Rudolf Schmid, herausgegeben von Eduard Korrodi. Piper Verlag, München 1933.
  • Das Wunder des Baums. Roman. Aus dem Nachlass herausgegeben und mit einem Nachwort von Sofie Decock, Walter Fähnders und Uta Schaffers. Chronos, Zürich 2011, ISBN 978-3-0340-1063-4.
  • Afrikanische Schriften. Reportagen – Lyrik – Autobiographisches. Mit dem Erstdruck von «Marc». Hrsg. von Sofie Decock, Walter Fähnders und Uta Schaffers. Chronos, Zürich 2012, ISBN 978-3-0340-1141-9.

Hörbücher[Bearbeiten]

  • „Wir werden es schon zuwege bringen, das Leben.“ – Briefe an Erika & Klaus Mann 1930–1942. Kein und Aber Records, 2003, gelesen von Hannelore Elsner
  • Liebeserklärungen einer Reisenden. Kein und Aber Records, 2007, gelesen von Bibiana Beglau

Sekundärliteratur[Bearbeiten]

  • Bettina Augustin: Der unbekannte Zwilling. Annemarie Schwarzenbach im Spiegel der Fotografie. Brinkmann und Bose, Berlin 2008, ISBN 978-3-940048-03-5.
  • Mirella Carbone (Hrsg.): Annemarie Schwarzenbach. Werk, Wirkung, Kontext. Akten der Tagung in Sils/Engadin vom 16. bis 19. Oktober 2008. Mit einer Schwarzenbach-Bibliographie 2005–2009. Aisthesis, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-89528-796-1.
  • Sofie Decock: Papierfähnchen auf einer imaginären Weltkarte. Topo- und Tempografien in den Asien- und Afrikaschriften Annemarie Schwarzenbachs. Aisthesis, Bielefeld 2010. ISBN 978-3-89528-794-7.
  • Sofie Decock, Walter Fähnders und Uta Schaffers „Das Wunder des Baums“ (1941/42). Zu Annemarie Schwarzenbachs Afrikaroman. In: Afrika im Blick. Afrikabilder im deutschsprachigen Europa 1870 – 1970. Hrsg. Manuel Menrath. Zürich: Chronos, 2012, S. 213-236. ISBN 978-3-0340-1137-2.
  • Sofie Decock und Uta Schaffers (Hrsg.): inside out. Textorientierte Erkundungen des Werks von Annemarie Schwarzenbach. Aisthesis, Bielefeld 2008. ISBN 978-3-89528-697-1.[2]
  • Walter Fähnders und Sabine Rohlf (Hrsg.): Annemarie Schwarzenbach. Analysen und Erstdrucke. Mit einer Schwarzenbach-Bibliographie. Aisthesis, Bielefeld 2005, ISBN 3-89528-452-1.[3][2]
  • Walter Fähnders: Paris, Berlin, Moskau und das „Glückliche Tal“. Zu Annemarie Schwarzenbachs Städte- und Reiseprosa. In: Walter Fähnders, Nils Plath und andere: Berlin, Paris, Moskau – Reiseliteratur und die Metropolen. Aisthesis, Bielefeld 2005, ISBN 3-89528-487-4. S. 91–106.
  • Walter Fähnders: In Venedig und anderswo. Annemarie Schwarzenbach und Ruth Landshoff-Yorck. In: Petra Josting und Walter Fähnders (Hrsg.): „Laboratorium Vielseitigkeit“ – Zur Literatur der Weimarer Republik. Aisthesis, Bielefeld 2005, ISBN 3-89528-546-3. S. 227–252.
  • Walter Fähnders und Andreas Tobler: Briefe von Annemarie Schwarzenbach an Otto Kleiber aus den Jahren 1933–1942. In: Zeitschrift für Germanistik 2/2006, S. 366–374.
  • Walter Fähnders: „Wirklich, ich lebe nur wenn ich schreibe.“ Zur Reiseprosa von Annemarie Schwarzenbach (1908–1942). In: Sprachkunst. Beiträge zur Literaturwissenschaft 38 , Wien 2007, 1. Halbband, S. 27–54.
  • Walter Fähnders und Helga Karrenbrock: „Grundton syrisch“. Annemarie Schwarzenbachs „Vor Weihnachten“ im Kontext ihrer orientalischen Reiseprosa. In: Wolfgang Klein, Walter Fähnders, Andrea Grewe (Hrsg.): Dazwischen. Reisen – Metropolen – Avantgarden. Aisthesis, Bielefeld 2009 (Reisen Texte Metropolen 8), ISBN 978-3-89528-731-2. S. 82–105.
  • Areti Georgiadou: Das Leben zerfetzt sich mir in tausend Stücke. Annemarie Schwarzenbach. Campus Verlag, 1996. ISBN 3-593-35350-4.
  • Areti Georgiadou: Schwarzenbach, Mina Renée Annemarie. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 24, Duncker & Humblot, Berlin 2010, ISBN 978-3-428-11205-0, S. 16 f. (Digitalisat).
  • Ueli Haldimann (Hrsg.): Die schönsten Skifelder und das hübscheste Kirchlein. In: Hermann Hesse, Thomas Mann und andere in Arosa – Texte und Bilder aus zwei Jahrhunderten. AS Verlag, Zürich 2001, ISBN 3-905111-67-5, S. 133–135.
  • Alexandra Lavizzari, Fast eine Liebe. Annemarie Schwarzenbach und Carson McCullers, Edition Ebersbach, Berlin 2008, ISBN 978-3-938740-55-2.
  • Ella Maillart: Der bittere Weg. Erste Auflage 1948; Neuauflage: Lenos, Basel 2001. ISBN 3-85787-663-8. (Die Reise nach Afghanistan aus Maillarts Sicht.)
  • Melania G. Mazzucco: Die so Geliebte. Piper, 2004. ISBN 3-492-24149-2.
  • Niklaus Meienberg: Eine lehnt sich auf und stirbt daran. In: Niklaus Meienberg: Die Welt als Wille und Wahn. Zürich 1987.
  • Dominique Laure Miermont: Annemarie Schwarzenbach – Eine beflügelte Ungeduld. Eine Biographie. Ammann, Zürich 2008, ISBN 978-3-250-10520-6.
  • Nicole Müller und Dominique Grente: Der untröstliche Engel. Knesebeck, 1995. ISBN 3-926901-74-8
  • Elio Pellin: Ein Vermögen zerrinnt – Annemarie Schwarzenbach. Millionenerbin in Geldnot. In: Brotlos? Quarto – Zeitschrift des Schweizerischen Literaturarchivs Nr. 20 (2005), ISBN 2-05-101959-2. S. 28–33.
  • Roger Perret: Ernst, Würde und Glück des Daseins. In: Annemarie Schwarzenbach: Lyrische Novelle. Lenos, Basel 1988.
  • Alexis Schwarzenbach: Die Geborene. Renée Schwarzenbach-Wille und ihre Familie. Scheidegger & Spiess, 2004. ISBN 3-85881-161-0.
  • Alexis Schwarzenbach : Auf der Schwelle des Fremden. Das Leben der Annemarie Schwarzenbach. (mit Audio-CD Eine Frau zu sehen, gelesen von Bibiana Beglau) Collection Rolf Heyne, München 2008, ISBN 978-3-89910-368-7.
  • Kurt Wanner: Wo ich mich leichter fühle als anderswo. Annemarie Schwarzenbach und ihre Zeit in Graubünden. Verlag Bündner Monatsblatt, Chur 1997, ISBN 3-905241-83-8.
  • Elvira Willems: Annemarie Schwarzenbach. Autorin, Reisende, Fotografin. Centaurus, Freiburg 1999, ISBN 3-8255-0246-5.

Film[Bearbeiten]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Eine Frau zu sehen. Museum Strauhof Zürich[4] und Literaturhaus Berlin[5]
  • Charles Linsmayer: Annemarie Schwarzenbach. Ein Kapitel tragische Schweizer Literaturgeschichte. Biographie. Mit vielen zum Teil erstmals publizierten Fotos. Huber, Frauenfeld 2008, ISBN 978-3-7193-1486-6.Berlin. Abgerufen am 26. Januar 2011.</ref>, 2008; Rätisches Museum Chur, 2009.[6]
  • Selbstportraits der Welt. Museu Colecção Bernardo in Lissabon, 2010.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. z. B. Die Reorganisation der Universität von Stambul, NZZ 3. Dember 1933, S. 8, in Zusammenhang mit den akademischen deutschen Flüchtlingen in der Türkei
  2. a b Behrang Samsami: Ausgraben und Erinnern. Zu zwei Sammelbänden mit textorientierten Erkundungen des Werks von Annemarie Schwarzenbach. Bei literaturkritik.de, November 2008, abgerufen am 26. Januar 2011.
  3. Walter Fähnders: Bibliographie der Werke über Annemarie Schwarzenbach. (fortlaufend, ab 2010) (PDF; 516 kB).
  4. Bettina Spoerri. Spiel mit Reflexionen und Projektionen. Ausstellungsbericht in der Neuen Zürcher Zeitung vom 18. März 2008, abgerufen am 26. Januar 2011.
  5. Ausstellungs-Dokumentation beim Literaturhaus Berlin
  6. Web-Archiv des Rätischen Museums Chur, abgerufen am 26. Januar 2011.