Automobiles Leroux-Pisart

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SA des Automobiles Leroux-Pisart
Rechtsform SA
Gründung 1919
Auflösung 1923
Sitz Brüssel
Leitung André Pisart
Branche Automobilhersteller

Die SA des Automobiles Leroux-Pisart war ein belgischer Hersteller von Automobilen.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen vom Boulevard de Waterloo in Brüssel begann 1919 mit der Produktion von Automobilen. Paul Bastien war der Konstrukteur, der zuvor für Métallurgique tätig war. Der Markenname lautete zunächst ALP. 1920 wurde für ein neues Modell der Markenname Soméa eingeführt. 1923 endete die Produktion.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markenname ALP[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Modell 10 CV war mit einem Vierzylindermotor mit 1847 cm³ Hubraum ausgestattet. Daneben gab es ein Modell mit 2121 cm³ Hubraum. Die Motoren stammten von Decologne und Ballot, das Fahrgestell von Dyle et Bacalan.

Markenname Soméa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieses Modell wurde auf dem Brüsseler Automobilsalon 1920 vorgestellt. Das Fahrzeug hatte einen Vierzylindermotor mit 2018 cm³ Hubraum und OHC-Ventilsteuerung. Nur wenige Exemplare entstanden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • G. N. Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours. Courtille, 1975 (französisch)
  • G. N. Georgano: The New Encyclopedia of Motorcars, 1885 to the Present, Dutton Verlag, New York 1982, ISBN 0-525-93254-2 (englisch)
  • David Burgess Wise: The New Illustrated Encyclopedia of Automobiles. Greenwich Editions, 2004, ISBN 0-86288-258-3 (englisch)
  • Harald Linz und Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie, United Soft Media Verlag GmbH, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8
  • Yvette Kupélian, Jacques Kupélian und Jacques Sirtaine: Histoire de l’automobile belge. Paul Legrain, Brüssel, ISBN 2-8705-7001-5 und e.p.a., Paris, ISBN 2-8512-0090-9 (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]