Borretsch

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Borretsch
224 Borrago officinalis L.jpg

Borretsch (Borago officinalis)

Systematik
Euasteriden I
Familie: Raublattgewächse (Boraginaceae)
Unterfamilie: Boraginoideae
Tribus: Boragineae
Gattung: Borretsch (Borago)
Art: Borretsch
Wissenschaftlicher Name
Borago officinalis
L.

Borretsch (Borago officinalis), vereinzelt auch Boretsch geschrieben, auch als Gurkenkraut[1] oder Kukumerkraut bezeichnet, ist eine zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) gehörige Pflanze. Sie wird als Gewürz- und Heilpflanze verwendet. Sie ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, wird seit dem späten Mittelalter in Mitteleuropa kultiviert und zählt daher zu den Archäophyten.

Namensherkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die gebräuchliche Bezeichnung Borretsch gibt es eine Reihe unterschiedlicher Erklärungen. Einige Autoren leiten Borretsch vom lateinischen Wort borra, „Gewebe aus rauer Wolle“, ab und vermuten eine Beziehung zu den behaarten Stängeln und Blättern. Andere Autoren sind der Meinung, der Name stamme vom arabischen abu r-rach, „Vater des Schweißes“, und verweisen auf die in der Volksmedizin genutzte schweißtreibende Wirkung des Borretsch. Gelegentlich wird Borretsch auch auf das keltische Wort borrach (= Mut) zurückgeführt.

Der im Volksmund gelegentlich verwendete Name Gurkenkraut leitet sich vom charakteristischen Gurkengeschmack der Blätter ab. Weitere volkstümliche Bezeichnungen für die Art sind Blauhimmelstern, Herzfreude, Liebäuglein und Wohlgemutsblume. Weitere Trivialnamen: Augenzier, Barasie (mittelniederdeutsch) Barasien (mittelniederdeutsch), Baratze (mittelniederdeutsch), Beragä (Pinzgau), Bernarga (mittelhochdeutsch), Bernarghe (mittelhochdeutsch), Borach (mittelhochdeutsch), Borahe (mittelhochdeutsch), Borets (mittelhochdeutsch), Boretsch (mittelhochdeutsch), Borrasie (mittelhochdeutsch), Borrassye (mittelhochdeutsch), Burrase (mittelhochdeutsch), Burrasie (mittelhochdeutsch), Burres, Burretsch, Gegenstrass, Guckunnerkraut (Augsburg), Herzblümlein, Porrasie (mittelhochdeutsch) Porich, Porrist, Porstasie (mittelhochdeutsch), Puretsch (mittelhochdeutsch) und Wohlgemuth (Ostpreußen).[2]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Behaartes Laubblatt

Vegetative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Borretsch ist eine einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu 70 Zentimetern. Stängel und Laubblätter sind borstig behaart. Die derben, dunkelgrünen Laubblätter sind bei einer Länge von 10 bis 15 Zentimetern lanzettlich bis eiförmig.

Generative Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausschnitt eines Blütenstandes und blaue Blüte

Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Der Blütenstiel ist etwa 3 Zentimeter lang. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind verwachsen und die Kelchzipfel sind lanzettförmig sowie während der Anthese sternförmig zurückgeschlagen. Die Kronblätter sind anfangs rosafarben und färben sich erst später während der Anthese durch die Änderung des pH-Werts leuchtend blau. Die fünf blauen Kronblätter bilden in der Blütenmitte fünf Schlundschuppen. Die blaulila Staubblätter stehen so eng aneinander, dass sie einen Streukegel bilden. Der Fruchtknoten ist oberständig und befindet sich ebenso wie der Griffel im Inneren dieses Streukegels. Die Klausenfrucht zerfällt in Klausen, die ausgereift etwa 5 Millimeter lang und dunkelbraun sind.

Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 8; es liegt Diploidie von mit einer Chromosomenzahl von 2n = 16.[3][1]

Ökologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lebensform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Borretsch handelt es sich um einen mesomorphen Therophyten und eine Halbrosettenpflanze.[1]

Bestäubung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Honigbiene auf einer Borretschpflanze mit offenen und geschlossenen Blüten

Die Blüten sind protandrisch (= vormännlich).[1] Das bedeutet, dass zuerst die Staubblätter reifen und den Pollen freigeben, und anschließend nach Verwelken der Staubblätter die Narbe reift und mitgebrachten Pollen bestäubender Insekten aufnehmen kann. Mit diesem Mechanismus wird die Wahrscheinlichkeit von Selbstbestäubung verringert.

Der in den Blüten enthaltene Farbstoff wirkt als Indikator. Wie Lackmus verfärbt er sich rot, wenn er in saure Lösungen kommt. Bei älteren Blüten ist eine leichte Rotfärbung zu beobachten.

Die blauen Blüten verfügen über leuchtende Strichsaftmale, die für bestäubende Insekten sichtbar, für den Menschen jedoch ohne Hilfsmittel nicht erkennbar sind. Neben Bienen suchen vor allem Hummeln die Blüten auf. Die bestäubenden Insekten fliegen die nickenden Blüten von unten an und halten sich dabei an den Schlundschuppen fest. Berühren sie die Außenseite des Streukegels einer im vormännlichen Stadium befindlichen Blüte, öffnet sich der Streukegel, und Pollen rieselt auf das Insekt herab. Bei Blüten, die im weiblichen Stadium sind, ist der Griffel aus dem Staubblattkegel herausgewachsen. Insekten, die pollenbestäubt eine solche Blüte besuchen, drücken dort den Pollen auf die Narbe des Griffels.

Fruchtbildung und Ausbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klausen

Bei bestäubten Blüten bildet sich in den vier Fruchtfächern des Fruchtknotens jeweils ein hartes, einsamiges Nüsschen. An der Basis der Klausen befindet sich ein sogenanntes Elaiosom, ein Eiweißkörper. Durch dieses Elaiosom sind die reifen Samen für Ameisen als Nahrung interessant. Herabfallende Klausen, es sind die Diasporen, werden durch Ameisen eingesammelt und in die oft weit entfernten Baue verschleppt. Das Elaiosom wird dort von den Ameisen abgelöst und der unbeschädigte Samen wieder aus dem Bau heraustransportiert. Diese Ausbreitungsstrategie wird als Myrmechorie bezeichnet.

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Borretsch ist ursprünglich im Mittelmeergebiet beheimatet und kommt dort vor allem auf Brachflächen vor. Sie wird heute in fast ganz Europa und Nordamerika kultiviert. Aufgrund dieser gezielten Einführung zählt man sie zu den ethelochoren Pflanzen. Als Gartenflüchtling ist sie an einigen Orten verwildert.

Nach Mitteleuropa gelangte der Borretsch im späten Mittelalter. Er wurde zuerst in Frankreich kultiviert und gelangte von dort aus nach Deutschland. Im 16. Jahrhundert wurde die Pflanze in Bauerngärten häufig angebaut. Angepflanzt wird er auch heute noch in Kräutergärten. Es existiert eine Kulturform mit weißen Blüten.

Ein Cultivar mit weißen Blüten
Blütenstand und Blüte

Inhaltsstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Borretsch enthält kleine Mengen (etwa 2-10 mg pro Kilogramm getrocknete Pflanze)[4] verschiedener Pyrrolizidinalkaloide (Amabilin, Intermedin, Lycopsamin, Supinin, Thesinin). Amabilin, Intermedin, Lycopsamin und Supinin gelten als toxisch für die Leber. Daher ist nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung [5] ein regelmäßiger Genuss von Borretsch nicht zu empfehlen. Ein gelegentlicher Verzehr gilt als unbedenklich, ebenso ein Verzehr der Blüten und Samen sowie des aus den Samen gepressten Borretschöls, da diese die erwähnten Alkaloide nicht oder nur in Spuren enthalten.

Borretsch enthält außerdem Schleimstoffe, Gerbstoffe, Harz, Saponin, Kaliumnitrat, Kieselsäure, diverse Fettsäuren sowie ätherisches Öl. Der Vitamin-C-Gehalt der frischen Pflanze beträgt 149,3 mg pro 100 g Frischegewicht.

Borretschsamen enthalten zwischen 26 % und 38 % Öl. Dieses hat mit 17 % bis 28 % den höchsten bekannten Anteil an Gamma-Linolensäure [6] und enthält außerdem 35-38 % Linolsäure, 16-20 % Ölsäure, 10-11 % Palmitinsäure, 3,5-5,5 % Gadoleinsäure (11Z-Eicosensäure), 3,5-4,5 % Stearinsäure, 1,5-3,5 % Erucasäure, etwa 1,5 % Nervonsäure, sowie unter einem Prozent von Arachinsäure, Behensäure, Palmitoleinsäure, Vaccensäure, Myristinsäure, Eicosadiensäure, Arachinsäure und Alpha-Linolensäure [7][8].

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Borretsch in der Pflanzenheilkunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Heilpflanzen werden verwendet:

  • Borretschblüten (Boraginis flos)

Sie enthalten Bornesit, Allantoin, Schleimstoffe, Kaliumsalze (bis zu 17 %). In der Volksheilkunde wird die Arzneidroge angewendet bei Harnverhaltung, Fieber, Verschleimung der Atemwege, Durchfall sowie ferner bei Entzündungen, Rheumatismus, klimakterischen Beschwerden und zur Blutreinigung.

  • Borretschkraut, auch Gurkenkraut genannt (Boraginis herba)

Die Arzneidroge enthält Gerbstoffe (ca. 3 %), Kieselsäure (1,5–2,2 %), Schleimstoffe (bis zu 11 %) und Pyrrolizidinalkaloide. Wegen des hohen Pyrrolizidin-Gehalts sollte die Arzneidroge nicht mehr pharmazeutisch angewendet werden, da diese Verbindungen genotoxisch und cancerogen wirken. Auch bei der Verwendung als Küchengewürz ist Vorsicht angezeigt.

Es enthält Fettsäureglyceride mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Gamma-Linolensäure. Es wird bei atopischen Ekzemen (Neurodermitis) eingesetzt.

Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass ein Extrakt aus Borretsch Amoebozoa abtötet[9].

Borretsch in der Naturheilkunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Borretsch symbolisierte Fröhlichkeit und Lauterkeit im Denken. Plinius schrieb: „ich, Borretsch, bringe immer Freude“. Borretsch hatte den Ruf, die Lebensgeister zu wecken. So hieß es bei John Gerard in „The Herball, or Generall Historie of Plantes“ (1597):

Heute tun die Menschen die Blüten in den Salat, um sich fröhlich zu stimmen und die Laune zu verbessern. Vieles kann man aus der Pflanze machen, was das Herz erleichtert, die Sorgen vertreibt und den Geist erhebt. Die Blätter des Borretsch, im Wein zu sich genommen, machen Männer und Frauen froh und glücklich, vertreiben Trauer, Langeweile und Melancholie, das haben bereits Dioskorides und Plinius bestätigt. Sirup aus Borretschblüten ist gut für das Herz, lässt die Melancholie vergehen und beruhigt die Verrückten.

Diese positiven Eigenschaften sind aus pharmakologischer Sicht nicht nachvollziehbar; die potentielle Toxizität der Pflanze lässt einen sorglosen Umgang mit ihr als bedenklich erscheinen.[10]

Verwendung in der Küche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Borretsch gekocht im aragonesischen Stil mit Knoblauch und Kartoffeln.

Die Blätter des Borretschs werden in Salaten gegessen oder in Suppen gekocht, auch eine Zubereitung als Gemüse ähnlich dem Spinat ist möglich. Aus den etwa drei Millimeter großen, dunklen Samen wird Borretschsamenöl gewonnen. Borretsch ist ein Bestandteil der Grünen Soße, die im Raum Frankfurt am Main (als Frankfurter Grüne Soße), in Mittelhessen und im Raum Kassel nach unterschiedlichen Rezepten als typisches Gericht der hessischen Regionalküche zubereitet wird. Borretsch wird dort auf regionalen Wochenmärkten, aber auch beim Lebensmittelhandel verkauft.

Blüten und Blätter haben einen gurkenähnlichen, erfrischenden Geschmack. Sie eignen sich sehr gut zum Aromatisieren von kalten Getränken. Feingehackt benutzt man die jungen Blätter als Würze für Obstsalate und Gemüse.

Die blauen Blüten sind essbar (sie enthalten deutlich weniger Alkaloide als die Blätter), haben einen süßlichen Geschmack und werden gerne als Salatdekoration verwendet. Essig lässt die Farbe der Blüten in rot umschlagen. Die Blüten können kandiert werden und so Süßspeisen dekorieren. Die Blüten werden dazu mit Eischnee bestrichen, mit Puderzucker bestreut und anschließend getrocknet. In getrockneter Form finden die Blüten im Iran vor allem als Tee Verwendung (Gole Gāw Zabun). Der Tee wird bei Husten und Erkältung eingenommen und gilt als nervenberuhigend.

In Ligurien wird Borretsch zur Füllung von Ravioli und Pansoti verarbeitet. In Großbritannien wird Borretsch vorwiegend mit dem Likör Pimm’s genossen und ist geschmacksgebender Bestandteil von Gilpin's Westmorland Extra Dry Gin.

Imkerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pollen vom Borretsch (400x)

Für Imker zählt der Borretsch zu den Bienenweiden. Sein Nektar hat einen Saccharose-Gehalt von 42 bis 53 Prozent, jede einzelne Blüte produziert in 24 Stunden durchschnittlich 1,1 bis 1,3 mg Zucker.[11] Von einem mit Borretsch bestandenen Hektar Ackerland lassen sich Honigerträge zwischen 59 und 211 kg pro Blühsaison erzielen.[12]

Nach dem Bundesinstitut für Risikobewertung enthält der Honig von Borretsch Pyrrolizidinalkaloide (Pflanzengifte), die von den Bienen über den Pollen in den Honig eingetragen werden. Die Belastung sollte durch Beimischen von anderen, geringer belasteten Rohhonigen gesenkt werden.[13]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Borretschblüten, die zunächst rosafarbene Blüte färbt sich später blau

Vom Mittelalter bis zum Beginn des 19. Jh. galten Zubereitungen aus Borretsch und aus Ochsenzungen, insbesondere aus deren Blüten, als wirksame Mittel zur „Reinigung des Blutes“ von „verdorbener roter colera“ und von „überschüssiger melancolia“. Die dazugehörigen Krankheitsbilder waren Herzschwäche, Herzrasen, Ohnmacht, Traurigkeit, Manie, dreitägliches Fieber und viertägliches Fieber. Beiden Pflanzen wurden die gleichen Wirkungen zugeschrieben.

Unter dem Namen „Manus Christi“ galten Zucker-Verreibungen mit Destillaten aus Borretsch-Blüten oder aus Ochsenzungen-Blüten als Mittel gegen stärkste Schwächezustände bei Krankheiten des Herzens und gegen „Unsinnigkeit durch die Dämpfe der Melancholie“. Adel und aufstrebendes Bürgertum der frühen Neuzeit veredelten diese „Christus-Hände“ durch die Zugabe von zerstampften Perlen und von fein verriebenem Gold. Zusammen mit Duftveilchenblüten zählten Ochsenzungen- und Borretsch-Blüten zu den „drei flores cardinales bzw. cordiales.“[14] Zeitgenössische Fallbeschreibungen des Pseudo-Arnaldus de Villanova[15] und des Straßburger Wundarztes Hieronymus Brunschwig[16] legen nahe, dass Zubereitungen aus Borretsch und Ochsenzungen auch zur Behandlung von Kranken eingesetzt wurden, die „von Sinnen kamen, dass man sie binden musste.“

Zu Beginn des 19. Jh. wurden beide Pflanzen aus dem offiziellen therapeutischen Arsenal verbannt.[17] 1991 veröffentlichte die Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes eine (Negativ-)Monographie über Boretsch-Blüten und Boretsch-Kraut, in der insbesondere wegen der im Borretsch in wechselnden Mengen enthaltenen, toxischen Pyrrolizidinalkaloide eine therapeutische Anwendung von Blüten und Kraut als nicht vertretbar beurteilt wurde.[18]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Angelika Lüttig, Juliane Kasten: Hagebutte & Co – Blüten, Früchte und Ausbreitung europäischer Pflanzen. Nottuln: Fauna Verlag 2003, ISBN 3-935980-90-6.
  • K. Hiller, M. F. Melzig: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. 2. Auflage. 2010, Spektrum Akademischer Verlag, ISBN 978-3-8274-2053-4.
  • Avril Rodway: Kräuter und Gewürze. Die nützlichsten Pflanzen der Natur – Kultur und Verwendung. Tessloff Verlag, Hamburg 1980, ISBN 3-7886-9910-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Borretsch – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Konstantin der Afrikaner. Liber pantegni. Buch I, Kapitel 25. De humoribus. … Cholera rubra … Cholera nigra … Druck Lyon 1515 (Digitalisat). Deutsche Teilübersetzung in: Lorenz Fries. Spiegel der Arznei. Straßburg 1518, Blatt XXIv (Digitalisat)
  2. Lorenz Fries. Spiegel der Arznei. Blatt 172r: „Tertiana vera welches ein feber ist von luterer colera rubra. … Terciana nota … daz mit der fücht colera flegma vermischt ist …“[1] Blatt 172v: „Quartana vera kummet von fülung der natürlichen melancoly … mit herte vnd verstopffung des miltz …“[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Borretsch. In: BiolFlor, der Datenbank biologisch-ökologischer Merkmale der Flora von Deutschland.
  2. Georg August Pritzel, Carl Jessen: Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze. Philipp Cohen, Hannover 1882, Seite 61, archive.org.
  3. Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete. Unter Mitarbeit von Angelika Schwabe und Theo Müller. 8., stark überarbeitete und ergänzte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2001, ISBN 3-8001-3131-5, S. 788.
  4. Michael McGuffin: Botanical Safety Handbook.. CRC Press, 29. August 1997, ISBN 978-0-8493-1675-3, S. 20-21.
  5. Volker Mrasek: Das Ende der grünen Soße? Beitrag Forschung aktuell auf Deutschlandfunk, vom 17. September 2013.
  6. National Non-Food Crops Centre. NNFCC Crop Factsheet: Borage, abgerufen im Februar 2011
  7. Sabine Krist, Gerhard Buchbauer, Carina Klausberger: Lexikon Der Pflanzlichen Fette und Öle. 2. Auflage, Springer, 2013, ISBN 978-3-7091-1004-1, S. 89 f.
  8. siehe auch die Angaben im entsprechenden Artikel der englischen Wikipedia
  9. Leos-Rivas C., Verde-Star M.J., Torres L.O., Oranday-Cardenas A., Rivas-Morales C., Barron-Gonzalez M.P., Morales-Vallarta M.R., Cruz-Vega D.E., Verde-Star, Torres, Oranday-Cardenas, Rivas-Morales, Barron-Gonzalez, Morales-Vallarta, Cruz-Vega: In vitro amoebicidal activity of borage (Borago officinalis) extract on entamoeba histolytica. In: Journal of Medicinal Food. 14, Nr. 7–8, 2011, S. 866–869. doi:10.1089/jmf.2010.0164. PMID 21476887.
  10. K. Hiller, M. F. Melzig MF: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. 2. Auflage. 2010, Spektrum Akademischer Verlag, ISBN 978-3-8274-2053-4.
  11. Helmut Horn, Cord Lüllmann: Das große Honigbuch. 3. Aufl., Kosmos, Stuttgart 2006, ISBN 3-440-10838-4, S. 30.
  12. Josef Lipp u. a.: Handbuch der Bienenkunde – Der Honig. 3. neubearb. Aufl., Ulmer, Stuttgart 1994, ISBN 3-8001-7417-0, S. 38.
  13. Fragen und Antworten zu Pyrrolizidinalkaloiden in Lebensmitteln. Bundesinstitut für Risikobewertung, 4. August 2014, abgerufen am 12. November 2015 (PDF).
  14. Hieronymus Brunschwig. Großes Destillierbuch. Straßburg 1512, Blatt 151r-v (Digitalisat)
  15. Druck Esslingen 1478. Ochsen zungen wein. (Digitalisat)
  16. Kleines Destillierbuch. Straßburg 1500, Blatt 85r-86r (Digitalisat)
  17. Jean-Louis Alibert. Nouveuax élémens de thérapeutique et de matière médicale. 2. Auflage, Paris 1808, Band I, S. 579, Digitalisat Gallica
  18. Negativ-Monographie vom 12. Juli 1991: Boretsch-Blüten und Boretsch-Kraut (Digitalisat)
  19. Constantinus africanus. De gradibus liber. Druck Basel 1536, S. 348, (Digitalisat)
  20. Druck Venedig 1497, Blatt 191r (Digitalisat)
  21. Heidelberg. Cpg 226. Elsass 1459-1469, Blatt 202r (Digitalisat)
  22. Druck Esslingen 1478 (Digitalisat)
  23. Druck Bämler, Augsburg 1478 (Digitalisat)
  24. Kapitel 23 (Digitalisat)
  25. Kapitel 56 (Digitalisat)
  26. Teil I, Kapitel 78 (Digitalisat)
  27. Blatt 21v (Digitalisat)
  28. Contrafeyt Kreüterbuch, S. 43 (Digitalisat)
  29. Herbarum vivae eicones. 1530, S. 114 (Digitalisat)
  30. Teil I, Kapitel 78 (Digitalisat)
  31. Kapitel 51 (Digitalisat)
  32. Ausgabe Berendes. 1902. Buch IV, Kapitel 126. (Digitalisat)
  33. Buch XXV, § 81(Übersetzung Denso 1765, Band II, S. 388 (Digitalisat))
  34. Buch VI, Kapitel II/12: Buglossum. Ausgabe Kühn 1826, Band XI, S. 852 (Digitalisat)
  35. Druck Rom 1481/82 (Digitalisat)
  36. Ausgabe Alpago 1556, Band II, Kapitel 436 (Digitalisat)
  37. Ausgabe Alpago 1555. De medicinis cordialibus, S. 564r (Digitalisat)
  38. Druck Neapel 1477 (Digitalisat)
  39. Heidelberg. Cpg 226. Elsass 1459-1469, Blatt 196r (Digitalisat)
  40. Druck Esslingen 1478. Ochsen zungen wein. (Digitalisat)
  41. Druck Venedig 1497, Kapitel LXXXIII (Digitalisat)
  42. Druck Augsburg 1479 (Digitalisat)
  43. Kapitel 24 (Digitalisat)
  44. Kapitel 54 (Digitalisat)
  45. Buch I, Kapitel 80(Digitalisat)
  46. Blatt 85r-86r (Digitalisat)
  47. (Digitalisat)
  48. (Digitalisat)
  49. Teil I, Kapitel 77 (Digitalisat)
  50. Kapitel 129 (Digitalisat)
  51. Berendes 1902, Buch IV, Kapitel 23 (Digitalisat)
  52. Berendes 1902, Buch IV, Kapitel 24 (Digitalisat)
  53. Berendes 1902, Buch IV, Kapitel 25 (Digitalisat)
  54. Buch XXII, § 48-50
  55. Lib. VI, Kapitel I/4. Ausgabe Kühn 1826, Band XI, S. 811 (Digitalisat)
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