Boris Anfijanowitsch Schachlin

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Kyrillisch (Russisch)
Борис Анфиянович Шахлин
Transl.: Boris Anfijanovič Šachlin
Transkr.: Boris Anfijanowitsch Schachlin
Boris Schaklin Gerätturnen
Boris Shakhlin 1966.jpg

Boris Shakhlin 1966

Persönliche Informationen
Name: Boris Anfijanowitsch Schachlin
Nationalität: UkraineUkraine Ukraine
Disziplin Gerätturnen
Geburtstag: 27. Januar 1932
Geburtsort: Ischim
Sterbetag: 30. Mai 2008
Sterbeort: Kiew
Größe: 171 cm
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 7 × Gold 4 × Silber 2 × Bronze
Weltmeisterschaften 6 × Gold 6 × Silber 2 × Bronze
Europameisterschaften 6 × Gold 3 × Silber 1 × Bronze
Medaillen
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Gold0 Melbourne 1956 Seitpferd
0Gold0 Melbourne 1956 Mannschaftsmehrkampf
0Gold0 Rom 1960 Einzelmehrkampf
0Gold0 Rom 1960 Seitpferd
0Gold0 Rom 1960 Barren
0Gold0 Rom 1960 Sprung
0Silber0 Rom 1960 Mannschaftsmehrkampf
0Silber0 Rom 1960 Ringe
0Bronze0 Rom 1960 Reck
0Gold0 Tokio 1964 Reck
0Silber0 Tokio 1964 Einzelmehrkampf
0Silber0 Tokio 1964 Mannschaftsmehrkampf
0Bronze0 Tokio 1964 Ringe
Logo der FIG Weltmeisterschaften
0Gold0 Rom 1954 Mannschaftsmehrkampf
0Silber0 Rom 1954 Reck
0Gold0 Moskau 1958 Einzelmehrkampf
0Gold0 Moskau 1958 Seitpferd
0Gold0 Moskau 1958 Reck
0Gold0 Moskau 1958 Barren
0Gold0 Moskau 1958 Mannschaftsmehrkampf
0Silber0 Prag 1962 Ringe
0Silber0 Prag 1962 Barren
0Silber0 Prag 1962 Seitpferd
0Silber0 Prag 1962 Mannschaftsmehrkampf
0Bronze0 Prag 1962 Einzelmehrkampf
0Bronze0 Prag 1962 Sprung
0Silber0 Dortmund 1966 Mannschaftsmehrkampf
Logo der UEG Europameisterschaften
0Gold0 Frankfurt 1955 Einzelmehrkampf
0Gold0 Frankfurt 1955 Reck
0Gold0 Frankfurt 1955 Seitpferd
0Gold0 Frankfurt 1955 Barren
0Silber0 Frankfurt 1955 Ringe
0Gold0 Belgrad 1963 Ringe
0Gold0 Belgrad 1963 Reck
0Silber0 Belgrad 1963 Einzelmehrkampf
0Silber0 Belgrad 1963 Barren
0Bronze0 Belgrad 1963 Seitpferd

Boris Anfijanowitsch Schachlin, auch Boris Schaklin[1], (* 27. Januar 1932 in Ischim, Oblast Tjumen; † 30. Mai 2008 in Kiew, Ukraine) war ein sowjetischer Kunstturner.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schachlin besuchte eine Lehranstalt für Sport in Swerdlowsk, von wo er dann zum Studium an das Institut für Körperkultur und Sport nach Kiew wechselte. Schachlin nahm bei den Olympischen Spielen in Melbourne (1956), Rom (1960) und Tokio (1964) teil. Aufgrund seiner Konzentrationsfähigkeit wurde er auch „Der Eiserne“ genannt.

Nach Beendigung seiner sportlichen Laufbahn und seines Studiums war er als Dozent am Kiewer Institut für Körperkultur und Sport tätig. Er übernahm auch eine Reihe von ehrenamtlichen Funktionen bis hin zum Präsidenten der Turnföderation der Ukraine. Über drei Jahrzehnte war er als brevetierter Kampfrichter der FIG bei fast allen großen internationalen Wettkämpfen im Einsatz. Eine große Unterstützung erfuhr Boris Schachlin durch seine Frau Larissa, selbst ehemalige Turnerin, die als Professorin und Doktor der Medizin am Kiewer Sportinstitut tätig ist. Aus der Ehe ging eine Tochter hervor.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt gewann Schachlin bei Olympia siebenmal Gold, viermal Silber und zweimal Bronze (13 Medaillen). Damit ist er in der ewigen Bestenliste auf Platz 13. (Stand 2016) Er wurde sechsmal Europa- und Weltmeister. Zudem holte er sechsmal bei den Landesmeisterschaften den Mehrkampftitel und war fünfmal Sieger beim UdSSR-Cup und 13facher sowjetischer Gerätemeister. International errang er insgesamt 37 Medaillen. 2002 wurde Boris Schachlin in die International Gymnastics Hall of Fame aufgenommen.

Olympische Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1956

  • Gold Seitpferd
  • Gold Mannschaft

1960

  • Gold Zwölfkampf
  • Gold Seitpferd
  • Gold Pferdsprung
  • Gold Barren
  • Silber Ringe
  • Silber Mannschaft
  • Bronze Reck

1964

  • Gold Reck
  • Silber Zwölfkampf
  • Silber Mannschaft
  • Bronze Ringe

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1954 im Zwölfkampf mit der Mannschaft
  • 1958 im Zwölfkampf mit der Mannschaft
  • 1958 im Zwölfkampf Einzel
  • 1958 am Reck
  • 1958 am Barren
  • 1958 am Seitpferd

Europameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1955 im Zwölfkampf
  • 1961

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Das große Olympia Lexikon", Sport-Bild vom 19. Juni 1996, S. 46

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]