Breddenberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Breddenberg
Breddenberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Breddenberg hervorgehoben
Koordinaten: 52° 57′ N, 7° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Emsland
Samtgemeinde: Nordhümmling
Höhe: 12 m ü. NHN
Fläche: 8,92 km²
Einwohner: 788 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 88 Einwohner je km²
Postleitzahl: 26897
Vorwahl: 05954
Kfz-Kennzeichen: EL
Gemeindeschlüssel: 03 4 54 006
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 25
26897 Breddenberg
Webpräsenz: www.Breddenberg.de
Bürgermeister: Johann Engbers (CDU)
Lage der Gemeinde Breddenberg im Landkreis Emsland
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Breddenberg ist eine Gemeinde im Nordosten des Landkreis Emsland in Niedersachsen (Deutschland). Sie gehört der Samtgemeinde Nordhümmling an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Esterwegen hat.

Die Gemeinde, die sich auf 8,92 km² Fläche erstreckt, hat 770 Einwohner.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breddenberg liegt am Nordrand der hügeligen Geestlandschaft des Hümmling zwischen Papenburg und Löningen. Der Ort wird von der Ohe durchflossen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im Nordosten die Gemeinde Esterwegen, im Südosten die Gemeinde Lorup in der Samtgemeinde Werlte, im Südwesten die Gemeinde Börger in der Samtgemeinde Sögel und im Nordwesten die Gemeinde Surwold.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand im 18. Jahrhundert als Veenkolonie (Siedlung von Torfstechern). Sie wurde vornehmlich von Börger aus besiedelt. Im Jahr 1788 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde ist Johann Engbers (CDU).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Breddenberg setzt sich aus 9 Ratsherren zusammen. Ihm gehören nach der Kommunalwahl am 11. September 2011 zwei Parteien an.

Die nächsten Kommunalwahlen finden 2016 statt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Silber auf gewölbtem grünen Schildfuß ein roter Stein mit der silbernen Zahl 1788 zwischen zwei aus den Außenseiten des Schildfußes wachsenden, in den Schildrand verschwindenden grünen Eichen; der Schildfuß belegt mit einem silbernen Wellenbalken.“

Das Wappen wurde vom Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und am 13. März 2013 von der Gemeinde zur Führung beschlossen. Es nimmt Bezug auf den sogenannten Gründungsstein, der das Gründungsjahr der Gemeinde trägt, womit die Zahl nicht als Schriftsatz, sondern heraldisch als Element des Denkmals gilt. Der gewölbte Schildfuß und der Wellenbalken symbolisieren Berg (Ortsname) und Fluss Ohe. Die Eichen sind ein charakteristischer Baumbestand, der die Ausfahrtsstraßen säumt.[2]

Die Farben der Gemeinde sind: Rot-Weiß.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heimathaus Breddenberg

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Feuchtbiotope im Ohetal

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breddenberg ist über die Bundesstraße 401 verkehrsmäßig zu erreichen.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breddenberg hat eine Bücherei, eine Grundschule und einen Kindergarten.


Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lehrerverein der Diözese Osnabrück - Der Kreis Lingen. Beiträge zur Heimatkunde des Regierungsbezirks Osnabrück Heft I, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1905
  • Werner Kaemling - Atlas zur Geschichte Niedersachsens, Gerd J. Holtzmeyer Verlag, Braunschweig 1987, ISBN 3-923722-44-3
  • Hermann Abels - Die Ortsnamen des Emslandes, in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1929
  • Chr. Oberthür, Fr. Busche, Fr. Barth, Heinrich Dünheuft - Heimatkarte des Kreises Lingen mit statistischen Angaben, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1953
  • Ernst Förstemann, Hermann Jellinghaus (Herausgeber) - Altdeutsches Namenbuch, Band II, 1 und 2: Ortsnamen, Bonn 1913/1916 (Nachdruck: Band II, 2, Hildesheim 1967/1983, ISBN 3-487-01733-4)
  • Liborius Engbers - Die Gründung der Kolonie Breddenberg und die Entwicklung der Gemeinde bis ca. 1830, in: Emsländische Geschichte Bd. 8, Haselünne 2000, S. 132-167.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Jörg Mantzsch: Das Wappen der Gemeinde Breddenberg, Dokumentation zur Wappenfindung, Hinterlegt bei der Gemeinde Breddenberg und bei der Kommunalaufsicht des Landkreises Emsland, 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Breddenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien