Neulehe

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Neulehe
Neulehe
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neulehe hervorgehoben

Koordinaten: 53° 0′ N, 7° 25′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Emsland
Samtgemeinde: Dörpen
Höhe: 8 m ü. NHN
Fläche: 13,62 km2
Einwohner: 791 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km2
Postleitzahl: 26909
Vorwahl: 04968
Kfz-Kennzeichen: EL
Gemeindeschlüssel: 03 4 54 038
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ringstr. 113
26909 Neulehe
Website: www.neulehe.de
Bürgermeister: Reinhard Gansefort (CDU)
Lage der Gemeinde Neulehe im Landkreis Emsland
NiederlandeLandkreis CloppenburgLandkreis Grafschaft BentheimLandkreis LeerLandkreis OsnabrückAndervenneBawinkelBeestenBockhorstBörgerBreddenbergDersumDörpenDohren (Emsland)EmsbürenEsterwegenFrerenFresenburgGeesteGerstenGroß BerßenHandrupHaren (Ems)HaselünneHeede (Emsland)HerzlakeHilkenbrookHüvenKlein BerßenKluse (Emsland)LähdenLahn (Hümmling)Langen (Emsland)LathenLehe (Emsland)Lengerich (Emsland)Lingen (Ems)LorupLünneLünneMeppenMessingenNeubörgerNeuleheNiederlangenOberlangenPapenburgRastdorfRenkenbergeRhede (Ems)SalzbergenSchapenSögelSpahnharrenstätteSpelleStavernSurwoldSustrumThuineTwist (Emsland)VreesWalchumWerlteWerpelohWettrupWippingenKarte
Über dieses Bild

Neulehe ist eine Gemeinde im Landkreis Emsland in Niedersachsen. Sie gehört der Samtgemeinde Dörpen an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Dörpen hat.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Neulehe liegt im nördlichen Teil des Landkreises zwischen Leer und Meppen am Küstenkanal.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im Norden die Stadt Papenburg, im Osten die Gemeinde Surwold in der Samtgemeinde Nordhümmling, im Süden die Gemeinde Dörpen und im Westen die Gemeinde Lehe.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftaufnahme von Neulehe (2013)

Neulehe wurde 1788 durch den münsterschen Fürstbischof Maximilian Franz von Österreich als Moorkolonie nordöstlich von Dörpen gegründet. Sie erhielt den Namen nach dem nächstgelegenen schon bestehenden Dorf Lehe.

Im Rahmen der Erschließung der rechtsemsischen Moore wurde mit 11 Siedlerstellen 1936/37 die Siedlung A gegründet. Diese gehörte eigentlich zur Gemeinde Surwold. Neulehe wurde 1939 mit der Siedlung A unter dem neuen Namen Eggershausen vereinigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Umbenennung wieder rückgängig gemacht.

Neulehe war bis zur niedersächsischen Gemeindereform, die am 1. Januar 1973 in Kraft trat, eine Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Aschendorf/Ems. Seit der Gemeindereform ist sie eine Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Dörpen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Neulehe setzt sich aus 9 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen. Ihm gehören nach der Kommunalwahl vom 11. September 2011 zwei Parteien bzw. Gruppen an.[2]

  • CDU – 6 Sitze
  • UWG – 3 Sitze

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche mit der Madonna der Fahrensleute

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schützenfest am letzten Wochenende im Juni

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landesstraße 62 von Aschendorf/Ems nach Börger führt mitten durch die Gemeinde. Die Bundesstraße 401 verläuft im Süden an der Gemeindegrenze parallel zum Küstenkanal entlang. Über diese Bundesstraße kann der etwa 15 Kilometer westlich gelegene Autobahnanschluss der Bundesautobahn 31 in Dörpen erreicht werden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lehrerverein der Diözese Osnabrück – Der Kreis Lingen. Beiträge zur Heimatkunde des Regierungsbezirks Osnabrück Heft I, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1905
  • Werner Kaemling – Atlas zur Geschichte Niedersachsens, Gerd J. Holtzmeyer Verlag, Braunschweig 1987, ISBN 3-923722-44-3
  • Hermann Abels – Die Ortsnamen des Emslandes, in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1929
  • Christoph Oberthür, Franz Busche, Franz Barth, Heinrich Dünheuft – Heimatkarte des Kreises Lingen mit statistischen Angaben, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1953
  • Ernst Förstemann, Hermann Jellinghaus (Herausgeber) – Altdeutsches Namenbuch, Band II, 1 und 2: Ortsnamen, Bonn 1913/1916 (Nachdruck: Band II, 2, Hildesheim 1967/1983, ISBN 3-487-01733-4)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neulehe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Samtgemeinde Dörpen