Renkenberge

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Renkenberge
Renkenberge
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Renkenberge hervorgehoben
Koordinaten: 52° 54′ N, 7° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Emsland
Samtgemeinde: Lathen
Höhe: 14 m ü. NHN
Fläche: 18,98 km2
Einwohner: 717 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner je km2
Postleitzahl: 49762
Vorwahl: 05933
Kfz-Kennzeichen: EL
Gemeindeschlüssel: 03 4 54 043
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wahner Straße 19
49762 Renkenberge
Webpräsenz: www.renkenberge.de
Bürgermeister: Heinrich Bojer (CDU)
Lage der Gemeinde Renkenberge im Landkreis Emsland
NiederlandeLandkreis CloppenburgLandkreis Grafschaft BentheimLandkreis LeerLandkreis OsnabrückAndervenneBawinkelBeestenBockhorstBörgerBreddenbergDersumDörpenDohren (Emsland)EmsbürenEsterwegenFrerenFresenburgGeesteGerstenGroß BerßenHandrupHaren (Ems)HaselünneHeede (Emsland)HerzlakeHilkenbrookHüvenKlein BerßenKluse (Emsland)LähdenLahn (Hümmling)Langen (Emsland)LathenLehe (Emsland)Lengerich (Emsland)Lingen (Ems)LorupLünneLünneMeppenMessingenNeubörgerNeuleheNiederlangenOberlangenPapenburgRastdorfRenkenbergeRhede (Ems)SalzbergenSchapenSögelSpahnharrenstätteSpelleStavernSurwoldSustrumThuineTwist (Emsland)VreesWalchumWerlteWerpelohWettrupWippingenKarte
Über dieses Bild

Renkenberge ist eine Gemeinde im Landkreis Emsland in Niedersachsen. Sie gehört der Samtgemeinde Lathen an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Lathen hat.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Renkenberge liegt zwischen Papenburg und Meppen an einem Seitenkanal des nahen Dortmund-Ems-Kanals.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im Norden die Gemeinden Kluse und Wippingen in der Samtgemeinde Dörpen, im Osten die Gemeinden Werpeloh und Sögel in der Samtgemeinde Sögel, im Süden die Gemeinden Lathen und Lathen-Wahn und im Westen die Gemeinden Fresenburg und Sustrum.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsteile der Gemeinde sind Renkenberge, Gutshof und Melstrup-Siedlung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand ab 1932 im Rahmen der Emslandkultivierung aus den Neusiedlungen Kluse und Melstrup-Siedlung und wurde 1934 zu einer selbständigen Gemeinde erklärt, die zunächst den Namen Kluse trug. Mit Wirkung zum 1. Oktober 1938 erhielt die Gemeinde Kluse den neuen Namen Renkenberge, um den häufigen Verwechslungen mit dem benachbarten Ortsteil Kluse der damaligen Gemeinde Ahlen vorzubeugen. Der Name Renkenberge wurde abgeleitet von einer Anhöhe („Berg“, etwa 26 m ü. NN) auf dem Gelände eines Bauern mit dem Namen Renken.

Erste Siedler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Renkenberge entstand aus Sumpf- und Moorgebieten, welche zur Bewirtschaftung abgebrannt wurden. Daraufhin konnten nun neue junge Heuerleute oder Bauernsöhne, die nach der Erbfolge keinen Grundbesitz zu erwarten hatten, eine Hofstelle beziehen. Die meisten Siedler in der Gemeinde kamen aus der Region um Lingen. Jeder Landwirt erhielt Hofstellen von 12 bis 15 ha. Insgesamt siedelten 33 Familien in Renkenberge. Seit Ende der 20er Jahre versuchten jedoch schon einige wenige Siedler, das Land zu kultivieren.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Renkenberge setzt sich aus 9 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

Als ehrenamtlicher Bürgermeister wurde Heinrich Bojer (CDU) gewählt.

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Kommunalwahl 2016: [2]

  • CDU: 8 Sitze
  • SPD/GRÜNE-Gruppe: 1 Sitz

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Renkenberge ist über die Bundesstraße 70 zu erreichen. Es besteht weiterhin ein Autobahnanschluss an die nahegelegene Autobahn A31.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lehrerverein der Diözese Osnabrück: Der Kreis Lingen. Beiträge zur Heimatkunde des Regierungsbezirks Osnabrück Heft I, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1905
  • Werner Kaemling: Atlas zur Geschichte Niedersachsens, Gerd J. Holtzmeyer Verlag, Braunschweig 1987, ISBN 3-923722-44-3
  • Hermann Abels: Die Ortsnamen des Emslandes, in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1929
  • Christoph Oberthür, Franz Busche, Franz Barth, Heinrich Dünheuft: Heimatkarte des Kreises Lingen mit statistischen Angaben, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1953
  • Ernst Förstemann, Hermann Jellinghaus (Herausgeber): Altdeutsches Namenbuch, Band II, 1 und 2: Ortsnamen, Bonn 1913/1916 (Nachdruck: Band II, 2, Hildesheim 1967/1983, ISBN 3-487-01733-4)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Renkenberge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. http://sg-lathen.de/gemeinden/renkenberge/gemeinderat-renkenberge/