Costacciaro

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Costacciaro
Kein Wappen vorhanden.
Costacciaro (Italien)
Costacciaro
Staat Italien
Region Umbrien
Provinz Perugia (PG)
Koordinaten 43° 22′ N, 12° 43′ OKoordinaten: 43° 22′ 0″ N, 12° 43′ 0″ O
Höhe 567 m s.l.m.
Fläche 41,30 km²
Einwohner 1.187 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 29 Einw./km²
Postleitzahl 06021
Vorwahl 075
ISTAT-Nummer 054016
Volksbezeichnung Costacciaroli
Schutzpatron Beato Tommaso da Costacciaro
Website Gemeinde Costacciaro
Panorama von Costacciaro
Panorama von Costacciaro

Costacciaro ist eine Gemeinde mit 1187 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der Provinz Perugia in der Region Umbrien in Italien.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lage Costacciaro in der Provinz Perugia

Die Gemeinde erstreckt sich über etwa 41 km². Die Gemeinde liegt etwa 38 km nordöstlich von Perugia an der Grenze zu der Region Marken in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone E, 2403 GR/G.

Der Ort liegt nahe dem Berg Monte Cucco (1566 Höhenmeter) an der historischen Via Flaminia sowie der heutigen Strada Statale 3 Via Flaminia und ist Teil der Comunità montana dell’Alto Chiascio[2].

Zu den Ortsteilen (Frazioni)[3] gehören Costa San Savino (599 Höhenmeter, ca. 140 Einwohner, liegt ca. 5 km nördlich vom Hauptort) und Villa Col de’ Canali (559 Höhenmeter, ca. 250 Einwohner, liegt etwa 2 km nördlich vom Hauptort).

Die Nachbargemeinden sind Fabriano (AN), Gubbio, Sassoferrato (AN) und Scheggia e Pascelupo und Sigillo.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemalige römische Station Castrum Costacciarii wurde im 13. Jahrhundert von Gubbio erworben. Mit Gubbio gelangte der zunächst 1384 an die Familie der Montefeltro, die den Grafen aus Urbino nahestanden. Von 1508 bis 1631 regierte die Familie der Della Rovere die Gegend, danach wurde sie Teil des Kirchenstaat. Die Befestigungsanlagen wurden am Ende des 15. Jahrhunderts von Francesco di Giorgio ausgebaut.

Zum Zeitpunkt lebten der Einheit Italiens 1861 lebten ungefähr 2150 Einwohner im Ort. Bis 1921 fand ein Bevölkerungswachstum auf etwa 3600 Einwohner statt, danach fiel die Einwohnerzahl stetig bis auf rund 1300 Einwohner im Jahre 2010.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rocca del Càssero, auch Rocca di Costacciaro oder Rivellino genannt
  • Chiesa di San Francesco, Kirche aus dem 13. Jahrhundert[4].
  • Rocca del Càssero, auch Rocca di Costacciaro oder Rivellino genannt, Festungsruine, die 1477 von Francesco di Giorgio ausgebaut wurde[5].
  • Torre Civica, Turm aus dem 13. Jahrhundert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Costacciaro – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. Offizielle Website der Comunità montana dell’Alto Chiascio zu Costacciaro, abgerufen am 26. Februar 2012 (ital.)
  3. Offizielle Website des ISTAT (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Perugia, abgerufen am 25. Februar 2012 (ital.)
  4. Webseite Medioevo in Umbria zur Chiesa di San Francesco, abgerufen am 25. Februar 2012 (ital.)
  5. Offizielle Website der Region Umbria zu Costacciaro, abgerufen am 25. Februar 2012 (ital.)