Corciano

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Corciano
Wappen
Corciano (Italien)
Corciano
Staat Italien
Region Umbrien
Provinz Perugia (PG)
Koordinaten 43° 8′ N, 12° 17′ OKoordinaten: 43° 8′ 0″ N, 12° 17′ 0″ O
Höhe 653 m s.l.m.
Fläche 408 km²
Einwohner 21.332 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 52 Einw./km²
Postleitzahl 06073
Vorwahl 075
ISTAT-Nummer 054015
Volksbezeichnung Corcianesi
Schutzpatron Michael (8. Mai)
Website Corciano
Panorama (Befestigungsanlage) von Corciano
Panorama (Befestigungsanlage) von Corciano

Corciano ist eine italienische Gemeinde (comune) mit 21.332 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der Provinz Perugia in Umbrien.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage der Gemeinde Corciano in der Provinz Terni

Der Ort liegt etwa 8 Kilometer westlich von Perugia zwischen dem Trasimenischen See und dem Tiber.

Zu den Ortsteilen gehören Capocavallo, Castelvieto, Ellera-Chiugiana (Chiugiana-La Commenda), Mantignana, Migiana, San Mariano und Solomeo.

Die Nachbargemeinden sind Magione (westlich) und Perugia (östlich).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort soll durch einen Bundesgenossen des Odysseus, Coragino, gegründet worden sein. Tatsächlich war die Gegend bereits in der Jungsteinzeit besiedelt. Erste befestigte Wohnanlagen können in die Zeit zwischen dem 3. Jahrhundert und dem 1. Jahrhundert vor Christus eingeordnet werden. 1136 wird in einer Urkunde dem Bischof von Perugia die Herrschaft über das Castrum de Corciano durch Papst Innozenz II. zugestanden. Franz von Assisi soll den Ort besucht haben. 1364 wird der Ort von der Weißen Kompanie (Compania Bianca) des Kardinals Albomoz verheert und geplündert. Schließlich gelang der Ort unter die Herrschaft von Perugia. Bis zur Vereinigung mit dem Königreich Italien blieb Corciano wie Perugia Teil des Kirchenstaates.
2012 wurde Corciano zusammen mit der rumänischen Stadt Sighișoara mit dem Europapreis für ihre herausragenden Bemühungen um die europäische Integration ausgezeichnet.

Augustiner-Konvent

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Corciano liegt an der Strada Statale 75 von Perugia zur Autostrada A1 (Richtung Toskana).

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Corciano unterhält Partnerschaften mit folgenden Städten und Gemeinden:

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Corciano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. I borghi più belli d’Italia zu Corciano, abgerufen am 21. September 2016 (italienisch)