Panicale

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Panicale
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Panicale (Italien)
Panicale
Staat: Italien
Region: Umbrien
Provinz: Perugia (PG)
Koordinaten: 43° 2′ N, 12° 6′ O43.03333333333312.1431Koordinaten: 43° 2′ 0″ N, 12° 6′ 0″ O
Höhe: 431 m s.l.m.
Fläche: 78,84 km²
Einwohner: 5.753 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 73 Einw./km²
Postleitzahl: 06064, 06068
Vorwahl: 0575
ISTAT-Nummer: 054037
Volksbezeichnung: Panicalesi
Schutzpatron: San Michele Arcangelo (29. September)
Website: Gemeinde Panicale
Ansicht von Osten
Ansicht von Osten

Panicale ist eine Gemeinde mit 5753 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Perugia in der Region Umbrien in Italien.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde erstreckt sich über ca. 79 km². Sie liegt ca. 130 km südöstlich von Florenz und ca. 30 km südwestlich von Perugia in einem Hügelgebiet zwischen dem Lago Trasimeno und dem Nestore, einem Nebenfluss des Tiber. Der Ort ist Teil der Comunità montana Trasimeno Medio Tevere.

Zu den Ortsteilen zählen Casalini, Cerreto, Colgiordano, Colle Calzolaro, Colle San Paolo, Gioveto, Lemura, Macereto, Migliaiolo, Mirabella, Missiano, Mongiovino, Montale, Poggio di Braccio, Tavernelle, Terrazzella und Via delle Parti.

Nachbargemeinden sind Castiglione del Lago, Magione, Paciano, Perugia und Piegaro.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Siedlungen in Panicale gehen auf das Jahr 2000 v. Chr. zurück. Danach dominierten die Etrusker das Gebiet, das in unmittelbarer Nähe zu drei Städten des Zwölfstädtebundes (Arezzo, Chiusi und Perugia) lag. Im Mittelalter war der Ort stark an Perugia gebunden und entwickelte sich zu seiner Kornkammer. 1316 entstand das erste Stadtrecht. Der Text wurde von Notar Pietro di Vannuccio in Latein verfasst, um 1484 wurde er ins Italienische übersetzt. Von 1416 bis zu seinem Tod 1424 stand der Ort unter der Herrschaft des Condottiere Braccio da Montone, der die Gemeinde seinen Nachfolgern überließ. 1540 wurden Panicale und seine Schutzmacht Perugia vom Kirchenstaat eingenommen und verblieben mit Ausnahme der französischen Besatzung 1798 bis 1813 bis zum Risorgimento unter seiner Herrschaft.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Chiesa della Madonna della Sbarra, Kirche, wurde 1625 fertiggestellt.
  • Chiesa di San Sebastiano, enthält das 1505 erstellte Fresko Martirio di San Sebastiano des Perugino.
  • Chiesa di Sant’Agostino, 1502 fertiggestellte Kirche. Der Altar wurde von Giambattista di Cristoforo 1513 gestaltet.
  • Collegiata di San Michele Arcangelo, Kirche aus dem 11. Jahrhundert, 1546 erweitert und im 17. Jahrhundert restauriert. Enthält das Werk Natività von Giovan Battista Caporali aus dem ahr 1519.
  • Santuario della Madonna di Mongiovino, enthält ein Tafelbild von Orazio Alfani

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Panicale – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.