Diskussion:Die Linke

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Defekte Weblinks[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 10:20, 20. Jan. 2016 (CET)

Europapolitik & Nationalismus[Quelltext bearbeiten]

Es fehlt eine differenzierte Darstellung der Europapolitik der Linken, insbesondere deren Hinwendung zum Nationalismus

--80.187.98.70 20:02, 13. Mär. 2016 (CET)

Mängelliste[Quelltext bearbeiten]

Es sind m.E. folgende Punkte, die im Artikel repräsentiert gehören:

  • die juristische Sachlage in Punkto Rechtsnachfoge zur SED
  • die personellen Kontinuitäten seit der Wende (Anteile von SED Mitgliedern, bekannte Persönlichkeiten)
  • der Standpunkt der Partei zur SED
  • die finanzielle Kontinuität seit der Wende

--91.17.248.43 00:15, 18. Jun. 2016 (CEST)

Vielen Dank für die Mängelliste die ich gerne ergänze, denn ich vermisse umseitig die vielen in den Bundestag eingezogenen Stasi-Mitarbeiter, die entgegen den unter 4.1.2 (Geschichte der SED in der Erinnerungskultur der Linken) versteckten Infos gerade nicht aus der Fraktion ausgeschlossen wurden, was in anderen Parteien undenkbar ist.--Lectorium (Diskussion) 01:08, 18. Jun. 2016 (CEST)
die vielen in den Bundestag eingezogenen Stasi-Mitarbeiter Du kannst sicher mit eiern detaillierten Liste der MfS-Mitarbeiter aufwarten, die MdB wurden. Wohlgemerkt, Mitarbeiter=hauptamtlich. gerade nicht aus der Fraktion ausgeschlossen wurden, was in anderen Parteien undenkbar ist Mit solchen absoluten Aussagen wäre ich bissl vorsichtig. Gehen wir eins runter in die Landesparlamente wird diese Behauptung arg wackelig.--scif (Diskussion) 16:06, 1. Jul. 2016 (CEST)
  • SED → SED-PDS → PDS → Die Linke. Die Rechtsnachfolge dürfte daher ziemlich eindeutig sein. Dass Die Linke zum Teil aus der früheren SED hervorgangen ist, steht lang und breit unter Geschichte im Artikel. Warum ausgerechnet die Rechtsnachfolge für den umseitigen Artikel besonders wichtig sein soll, leuchtet auch nicht so richtig ein.
  • Die meisten prominenten SED-Funktionäre aus der Zeit vor 1990 sind entweder tot oder belegen keine bedeutenden Ämter. Auch die Anzahl der „normalen“ einstigen SED-Mitglieder nimmt aus biologischen Gründen kontinuierlich ab (ähnliches gilt auch für ehemalige Stasi-Mitarbeiter, auch IMs). Die beiden Vertreter der aktuellen Parteispitze waren nie SED-Mitglieder. Details kann man den im Artikel verlinkten Biographien der Mitglieder des Parteivorstandes und sonstiger wichtiger Parteigremien entnehmen. Ich finde, solche Punkte 26 Jahre nach der Wende immernoch anzusprechen bzw. deren ausführliche Darstellung zu fordern, generell zunehmend fragwürdig.
  • Die Linke ist keineswegs ein homogener Block (heute mehr denn je). Die Meinungen zur SED gehen daher innerhalb der Partei stark auseinander, einen gemeinsamen Standpunkt gibt es nicht. Das Spektrum reicht von Verklärung bis hin zur deutlichen Distanz. Wem das wichtig ist, der kann das gerne mit adäquaten Belgen bei den Abschnitten zu den Parteiflügeln bzw. in deren dort verlinkten Hauptartikeln ergänzen (träfe aber wohl i.e.L. auf die KP zu).
  • Zum Punkt Finanzen findet sich im Abschnitt Finanzen (wer hätte das gedacht) folgender Satz: „Auf nicht rechtmäßig zustande gekommenes Vermögen aus der DDR-Zeit erhebt die Partei keine Ansprüche, da bereits die PDS notariell darauf verzichtet hatte. Soweit SED-Vermögen heute noch aufgefunden wird, steht es der Bundesrepublik zu.“ In dem Satz findet sich auch ein Link, unter dem man Details zur Abwicklung des SED-PDS-Vermögens nachlesen kann (auch hieraus geht die gängige Auffassung zur Rechtsnachfolge ziemlich eindeutig hervor, sogar, dass die SED und mithin die PDS als Rechtsnachfolgerin der KPD der Weimarer Zeit galt/gilt). Aus den dortigen Angaben geht relativ klar hervor, dass von einer finanziellen Kontinuität nicht wirklich die Rede sein kann.
Fazit: Die oben gepostete Mängelliste entpuppt sich bei näherer Betrachtung als weitgehend Gegenstandslos. --Gretarsson (Diskussion) 20:33, 6. Jul. 2016 (CEST); nachträgl. erg. --Gretarsson (Diskussion) 20:37, 6. Jul. 2016 (CEST)

Obige Liste scheint sich auf das Verhältnis zu SED zu fokussieren. Es fehlen aber auch andere, aktuellere Themen im Artikel:

  • das Verhältnis der Linkspartei zu den "Montagsmahnwachen" und zum "Friedenswinter".
  • das Verhältnis zu Pegida und zur AfD
  • im weiteren Sinn das Verhältnis zum Nationalismus.

Ferner scheint auch die Artikelstruktur verbesserungsfähig:

  • Der Abschnitt "Linkspopulismus" macht allein wenig Sinn und ließe sich eventuell mit dem Abschnitt "Beobachtung durch den Verfassungsschutz und Extremismus-Diskussion" oder einem noch zu erstellenden Abschnitt zu den oben belegten "Querfront"-Tendenzen vereinen.
  • Bundesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende brauchen keine eigenen Extrateile, zumal es schon Teile für "Parteivorstand" und "Wahlen" gibt. Kopilot (Diskussion) 08:54, 20. Jul. 2016 (CEST)
Hallo Kopilot, danke für die Weiterungen der To-Do-Liste. Gehört das evt. auch zu den "Querfront"-Tendenzen: Wagenknechts aktuelle Vorgehensweise wurde in der Presse mit dem modus operandi der AfD verglichen. ? Ich tilge dann zunächst die überflüssigen Extrateile für Bundesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende.--Lectorium (Diskussion) 15:42, 27. Jul. 2016 (CEST)

Belegmaterial dazu[Quelltext bearbeiten]

Kopilot (Diskussion) 15:53, 6. Apr. 2017 (CEST)

Antimilitarismus[Quelltext bearbeiten]

Aus welchem Grund erscheint Antimilitarsmus hervorgehoben als Charakteristikum der DIE LINKE? Vor hundert Jahren mag solch eine Hervorhebung in Deutschland ja noch seine Berechtigng gehabt haben. Seit Jahrzehnten aber ist Militarismus kein Merkmal, welches in der deutschen Parteienlandschaft von Bedeutung ist. Ego ist es ach kein erwähnenswertes Alleinstellungsmerkmal dieser Partei. --91.17.245.13 10:56, 7. Aug. 2016 (CEST)

Antikapitalismus[Quelltext bearbeiten]

Die Partei wird im Intro und der Box als antikapitalistisch charakterisiert. Weiter unten im Abschnitt Wirtschaft heißt es aber dann: "Die Wirtschafts- und Finanzpolitik der Partei baut auf der Wirtschaftstheorie des Keynesianismus auf" also auf ein kapitalistisch - marktwirtschaftliches Model. Marxismus als Basis der Wirtschafts- und Finanzpolitik wird nicht erwähnt. Bitte das Intro und Box anpassen oder diese unklaren Zielsetzungen, die eventuell nur ostalgischen Erinnerungen geschuldet sind deutlich machen. --91.17.245.13 11:15, 7. Aug. 2016 (CEST)

Die Partei bekennt sich nicht ausschließlich zum Marxismus-Leninismus wie ihre Vorgängerpartei SED, denn ansonsten würde man sie vom Verfassungsschutz beobachten und offiziell als linksextrem einstufen. --88.152.161.113 07:31, 31. Dez. 2017 (CET)

Mindestlohnforderungen der Linken nicht mehr aktuell (Aktuelle Forderung: 12 €)[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich bin kein Wikipedia-Mitglied, aber seit Jahren ein interessierter Nutzer. Beim Abschnitt zu den Mindestlohnforderungen der Linken ist mir aufgefallen, dass diese nicht mehr aktuell sind. Mittlerweile fordert die Linke einen Mindestlohn von mindestens 12 €. Die Quellen füge ich bei. Ich hoffe, das kann noch berücksichtigt werden. Mir gefällt Wikipedia sehr gut. Hier sind die Quellen:

http://www.n-tv.de/politik/Arm-trotz-Arbeit-nimmt-zu-article19149746.html

http://www.die-linke-salzgitter.de/index.php/startseite/themen/arbeit/639-linke-fordert-erhoehung-des-mindestlohns-auf-12-euro

Ich habe den konkreten Wert entfernt und eine verallgemeinernde Floskel hinzugefügt. Damit muss der Wert nicht mehr regelmäßig angepasst werden. --GiordanoBruno (Diskussion) 15:52, 8. Jan. 2017 (CET)

Vorsitzender der Berliner Linken nicht mehr aktuell[Quelltext bearbeiten]

Vorsitzender der Berliner Linkspartei ist nicht mehr Klaus Lederer, sondern Katina Schubert. Name und Foto müssten entsprechend geändert werden.

Gregor Gysi immer als "ehemaligen" oder "damaligen" Fraktionsvorsitzenden titulieren[Quelltext bearbeiten]

Hallo ich bin neu bei Wikipedia und für eure Anmerkungen sehr dankbar. Folgendes ist mir im Artikel aufgefallen:

An zwei Stellen wird Gregor Gysi als Franktionsvorsitzender benannt - zum Erstellungszeitpunkt war das sicherlich korrekt, jetzt aber nicht mehr.

- In "Beobachtung durch den Verfassungsschutz und Extremismus-Diskussion" Im März 2014 teilte der Bundesminister des Innern Thomas de Maizière in einem Schreiben an den Fraktionsvorsitzenden Gregor Gysi mit, dass Bundestagsabgeordnete der Linkspartei nicht mehr vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

- In "Geschichte der SED in der Erinnerungskultur der Linken" steht: "Vorwürfe der MfS-Tätigkeit bestehen gegen hochrangige Mitglieder der Partei, wie beispielsweise gegen den ehemaligen Parteivorsitzenden Bisky oder den Fraktionsvorsitzenden im Bundestag Gysi, die jedoch nicht juristisch nachgewiesen werden konnten."

Danke

Unzulässige Wertung[Quelltext bearbeiten]

Folgenden Satz habe ich geändert: "Das Grundsatzprogramm der Partei wurde erst Ende 2011 verabschiedet." Wer etwas von Politik versteht, sollte wissen, dass ein Grundsatzprogramm das Ergebnis eines Meinungsbildungsprozesses ist. Und ein Grundsatzprogramm wird nicht mit der nächsten Wahl obsolet. Es steht also einer Enzyklopädie nicht zu, darüber zu urteilen, ob ein solches Programm "erst" oder "schon" zu einem bestimmten Zeitpunkt beschlossen wurde. Es sei denn, es gibt Vergleiche mit den Grundsatzprogrammen anderer Parteien. Diese Vergleiche vermag ich hier aber nicht zu erkennen. Daher gehört das Wörtchen "erst" gestrichen. --Hannover86 (Diskussion) 23:58, 8. Okt. 2017 (CEST)

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen[Quelltext bearbeiten]

Nachdem meine Löschung der Aufzählung von Organisationen (für mich ziemlich überraschend) revertiert wurde, möchte ich hier noch ein Mal etwas länger begründen weshalb ich bisher auf dieser Löschung bestehe: Die Kommunistische Internationale wurde 1943 aufgelöst, damit konnte die pdl dort als 2007 gegründete Organisation nie Mitglied sein. Darüberhinaus ist auch die Ideologie der pdl von der einer orthodoxen (stalinistisch geprägten) Kommunistischen Partei deutlich verschieden. Sozialistische Internationale/Progressive Alliance: Weshalb sollte die Linke in der gleichen internationalen Organisation sein wie ihr größter Kontrahent in der BRD? Ich habe mir mal alle (aktuellen und ehemaligen) Mitglieder (Vollmitglieder und Beobachterstatus) der Europäischen Linken angeschaut und musste feststellen, dass keine einzige davon bei der SI war (ich hatte in Erinnerung, dass die SEL als Hauptmitglied von L'Altra Euroap con Tsipras dort gewesen sei, der englischsprachige Artikel weiß darüber aber auch nichts). Selbiges gilt für die Progressive Alliance (die ja auch gegründet wurde, um konfliktärmer sozialdemokratische Parteien zusammenzufassen, weshalb dort weniger Pluralismus als in der SI herrscht. In dem von mir gelöschten Satz wird hingegen das Internationale Treffen nicht erwähnt, obwohl zumindest mir eine Mitgliedschaft der pdl dort realistischer erscheinen würde, als in den vorgenannten Organisationen (Selbiges trifft z.B. auf die EAL, die INITIATIVE, das internationale Kommunistische Seminar oder verschiedene IV./V. Internationalen zu). Daher noch ein Mal meine Nachfrage: Gibt es Widerspruch gegen meine Löschung? Weshalb haltet ihr diesen Satz für wichtig? Ich war eigentlich der Hoffnung, dass meine Löschung automatisch konsensual sei und bin wirklich sehr überrascht von dem Revert. --Cartinal (Diskussion) 00:40, 18. Okt. 2017 (CEST)

Ich stimme dem grundsätzlich zu: Für die Nennung von "nicht-Mitgliedschaften" wäre ein Beleg der Relevanz notwendig. Eine Aufzählung von nicht-Eigenschaften widerspricht dem Sinn eines Lexikons, das Eigenschaften nennt. --GiordanoBruno (Diskussion) 06:59, 18. Okt. 2017 (CEST)
Sehe ich anders. Für Leser, die mit diesen Strukturen wenig vertraut sind, ist die Abgrenzung durchaus relevant. --Joerg 130 (Diskussion) 11:24, 18. Okt. 2017 (CEST)
Da würde mich doch interessieren, welche Quelle diese "nicht-Mitgliedschften" überhaupt thematisiert und aus welchem Grund. --GiordanoBruno (Diskussion) 16:51, 18. Okt. 2017 (CEST)
Ich schließe mich GiordanoBruno an, wie begründest du deine Behauptung? Gibt es Fachliteratur, die auf die nicht-Mitgliedschaft hinweist? --Cartinal (Diskussion) 00:12, 19. Okt. 2017 (CEST)
Die Nicht-Mitgleidschaft von Die Linke in der SI ist erwähnenswert, weil verschiedene postkommunistische Parteien Osteuropas (u.a. die Sojusz Lewicy Demokratycznej und die Ungarische Sozialistische Partei), und Die Linke ist zu einem großen Teil eine solche Partei, der SI angehören. Die „Sozialdemokratisierung“ der Postkommunisten, wird hier von Dieter Segert ausdrücklich als „Bindung der gewandelten Staatsparteien an die Sozialistische Internationale“ beschrieben. Zwar ist die deutsche Linkspartei in diesem Papier nicht Thema, aber wie gesagt, auch sie ist eine postkommunistische Partei. --Gretarsson (Diskussion) 22:23, 19. Okt. 2017 (CEST); Link nachgereicht 17:39, 30. Okt. 2017 (CET)
Wenn ich das jetzt richtig gelesen habe, hast du Quellen genannt, in denen das Thema nicht vorkommt und zum Besten gegeben, wieso es trotzdem wichtig ist. Das du zum Thema eine Meinung hast, ist schön, aber nicht zielführend. --GiordanoBruno (Diskussion) 22:48, 19. Okt. 2017 (CEST)
Die Quelle impliziert, dass es für den Artikel relevant ist. Wo ist das Problem? --Gretarsson (Diskussion) 23:31, 19. Okt. 2017 (CEST)
Also ist auch dir keine wissenschaftliche Studie bekannt, die sich damit auseinandersetzt, dass die linke nicht in der SI ist? Oder ob es Debatten gab der SI beizutreten? --Cartinal (Diskussion) 11:40, 20. Okt. 2017 (CEST)
@Gretarsson: Das Problem ist, dass es keinen Hinweis auf die Relevanz gibt, weil es keine Quelle gibt, die sich damit auseinandersetzt. --GiordanoBruno (Diskussion) 14:10, 20. Okt. 2017 (CEST)
In einem Beitrag vom 25. Juli 2013 mit dem Titel Ein neuer Internationalismus auf der Webpräsenz von Wolfgang Gehrcke (MdB, Die Linke), in dem der Abfall der SPD von der SI und die Gründung der Progressiven Allianz thematisiert wird, heißt es [1]: „Nach 1989 kamen einige ehemalige kommunistische Staatsparteien [zur SI] hinzu, die sich in sozialdemokratische Organisationen umgewandelt hatten. Von ihren einstmals formulierten sozialistischen Ansprüchen ist ohnehin nicht viel geblieben. Was nur wenige wissen, in den turbulenten Wendejahren stellte auch die SED-PDS 1990 einen Aufnahmeantrag auf eine assoziierte Mitgliedschaft. Über das Begehren wurde freilich nie entschieden. Da haben wir aber nochmal Glück gehabt.“ Steht in Einklang mit dem oben zitierten Papier von Segert und bringt die SI in Zusammenhang mit der Die-Linke-Vorgängerorganisation SED-PDS... --Gretarsson (Diskussion) 20:30, 29. Okt. 2017 (CET)
Mit Quelle meine ich nicht die Webpage eines Abgeordneten, sondern eine Quelle nach WP:Q. --GiordanoBruno (Diskussion) 00:12, 30. Okt. 2017 (CET)
Nach WP:Q sind, wenn keine wissenschaftlichen Publikationen verfügbar sind, auch weniger hochwertige Quellen zulässig. Ich denke, ein von einem relativ prominenten Vertreter der Partei, um die es hier geht, verfasster Text, dessen Angaben partiell mit denen im Papier von Segert, einer wissenschaftlichen Quelle, übereinstimmen, sollte im konkreten Fall den Anspruch an eine verlässliche Quelle erfüllen, zumal die Relevanz für den Artikel ja schon durch das Papier von Segert impliziert wird (Verhältnis von ehemaligen Staatsparteien des Ostblocks zur SI.) --Gretarsson (Diskussion) 02:15, 30. Okt. 2017 (CET)
Ich fasse den Diskussionsstand nochmal zusammen: Es gibt keinerlei reputable Quelle, sei es nun Lit oder wenigstens was Journalistisches, die das thematisiert. Lediglich ein Parteimitglied (praktisch Eigenaussage eines involvierten - NPOV nicht gegeben) hat die SI mal vor über 10 Jahren kurz erwähnt. Segert kannst du nicht anführen, der Zusammenhang ist von dir konstruiert, wie schon erwähnt. Entsprechend ist die Relevanz nicht vorhanden. --GiordanoBruno (Diskussion) 09:09, 30. Okt. 2017 (CET)
Der Zusammenhang ist nicht „konstruiert“, sondern offensichtlich (dass Die Linke in Segerts Text nicht vorkommt, liegt wohl lediglich daran, dass dieser sich auf postkommunistische Parteien beschränkt, die nach 1989/90 an nationalen Regierungen beteiligt waren) für jeden, der sehen kann oder will :-), und der Text von Gehrke ist gut vier Jahre alt. Als prominentes Parteimitglied ist Gehrcke sicher keine optimale aber wenigstens eine kompetente Quelle (und erklär mir doch mal bitte, warum diese Quelle im Hinblick darauf, dass die SED-PDS mal einen Antrag auf Aufnahme in die SI gestellt hat, POV-technisch problematisch sein soll). Lassen wir doch mal die Kirche im Dorf. Es geht doch nicht darum, umseitig eine detaillierte Abhandlung über das Verhältnis von Die Linke zur SI einzubringen, sondern um einen einzigen Satz, in dem angemerkt wird, dass Die Linke nicht/nie in der SI oder ihrer „Ausgründung“ Progressive Allianz vertreten war. Weder Segert noch Gehrcke müssen dazu zwingend zitiert werden, sondern man kann sie lediglich als hier, auf der Disk angeführte Hinweise darauf verstehen, dass eine solche Anmerkung für den umseitigen Artikel nicht unerheblich ist. Aber selbst wenn man sie zitieren möchte, wäre es durchaus möglich in der Form: Anders als einige andere Nachfolgeorganisationen der ehemaligen Staatsparteien im ehemaligen Machtbereich der Sowjetunion [vgl. <hier ref für Segert, 2005>] war weder Die Linke noch eine ihrer Vorgängerorganisationen Mitglied in der Sozialistischen Internationale (SI) oder der aus ihr hervorgegangenen Progressiven Allianz, wenngleich nach Angaben des ehemaligen Fraktionsvizes Wolfgang Gehrcke [<hier ref für Gehrcke, 2013>] die SED-PDS 1990 einen Antrag auf assoziierte Mitgliedschaft in der SI gestellt habe, über den aber nie entschieden worden sei. --Gretarsson (Diskussion) 17:39, 30. Okt. 2017 (CET)
Brauchen wir jetzt tatsächlich eine 3M, weil du unbedingt einen Satz, dessen Sinnhaftigkeit bzw. Relevanz angezweifelt wird, im Artikel haben möchtest? -GiordanoBruno (Diskussion) 18:08, 30. Okt. 2017 (CET)

Ich hätte ja nie mit einer solchen Diskussion gerechnet und bin ehrlich gesagt leicht schockiert. Ich habe immer noch keine Ahnung, weshalb irgendein_e halbwegs wache_r Leser_in davon ausgehen sollte, dass die LINKE in der 1944 aufgelösten KI oder gemeinsam mit der SPD in der SI und/oder der Progressive Alliance sein sollte. Aber ich habe ehrlich gesagt auch weder Lust, noch Zeit oder Ressourcen mich um eine solche Belanglosigkeit zu kümmern. Daher lasst es ruhig drin, immerhin hat der Abschnitt bei einigen meiner Freund_innen, denen ich ihn zeigte, schon zu großer Erheiterung geführt. Das ist ja auch schon mal etwas. Und weshalb sollte wikipedia nicht humoresk sein? --Cartinal (Diskussion) 19:52, 30. Okt. 2017 (CET)

KI steht doch längst nicht mehr zur Debatte und war auch umseitig gar nicht mehr angeführt. Warum es für den Artikel nicht völlig unerheblich ist, ob Die Linke in der SI ist, oder nicht, habe ich oben ausführlich anhand von Quellen dargelegt. Daran ist nichts erheiterndes, zumal, zumindest Gehrcke zufolge, die SED-PDS ja 1990 wohl tatsächlich einen Aufnahmeantrag in die SI gestellt hatte. 1990 war die SPD auch noch nicht die Schröder-SPD. Nichtsdestoweniger gibt es auch heute noch zwischen „Realos“ (Reformflügel) in Die Linke und der SPD beträchtliche ideologische Überschneidungen. So hat Lafontaine die angehörigen des Reformflügels schon als „rechte Sozialdemokraten“ [2] (S. 81) tituliert und IIRC hat sich auch Gabriel mal ähnlich, wenngleich affirmativ, geäußert. Wer also meint, dass diese Angabe völlig irrelevant ist und meinen Standpunkt verzerrt als eine Forderung zur Nennung sämtlicher Nicht-Beziehungen eines Artikelgegenstandes (selbstverständlich ist es quatsch in dem Artikel Sonne alle Farben aufzuzählen, die die Sonne nicht hat, denn die ergeben sich automatisch aus der Nennung der tatsächlichen Farbe der Sonne -- ganz so trivial ist die Sache hier aber gewiss nicht) darstellt, macht es sich ein bisschen zu einfach. Aber ihr seid ja in der Mehrheit, damit habt ihr natürlich automatisch recht (Achtung, könnte ironisch gemeint sein), auch wenn von euch noch niemand wirklich auf meine Argumentation eingegangen ist, also macht ihr mal... --Gretarsson (Diskussion) 01:57, 5. Nov. 2017 (CET)
Eine reine Erwähnung von Nicht-Mitgliedschaft ist tatsächlich nicht sinnvoll. Diese ergibt sich ja bereits daraus, dass die Mitgliedschaft nicht erwähnt wird. Falls es 1990 tatsächlich ernsthafte Überlegungen für einen Aufnahmeantrag in die SI gegeben haben, dann könnte man das natürlich einfügen, insbesondere wenn es Druck von der SPD gegen eine Aufnahme der PDS gegeben haben sollte. -- Perrak (Disk) 18:50, 5. Nov. 2017 (CET)

Fehlende Information[Quelltext bearbeiten]

zur Landtagswahl in Niedersachsen 2017, das Ergebnis wird in der Tabelle "Wahlergebnisse" i d Wikipedia nicht aufgelistet. Quelle: https://www.aktuelle-wahlen-niedersachsen.de/LW2017/LW/000.pdf 80.110.37.76 CET

Es gibt ja auch Landtagswahl in Niedersachsen 2017, dort ist das zu finden. Ergebnis hier nachgetragen. -- Perrak (Disk) 18:46, 5. Nov. 2017 (CET)

Zeitung[Quelltext bearbeiten]

Auf der Internetseite der Partei steht was von einer Mitgliederzeitung "Disput". Man könnte dies in der Infobox ergänzen. --JFM01 (Diskussion) 19:28, 5. Dez. 2017 (CET)

Kapitel "Familienpolitik"[Quelltext bearbeiten]

"Sie fordert die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare in Verbindung mit der Einführung des gemeinsamen Adoptionsrechts, um die Diskriminierung von Lesben und Schwulen seitens des Staates zu beenden.[62]" Wo werden Homosexuelle seitens des Staates diskriminiert? Homosexuelle werden von homophoben Fanatikern diskriminiert, aber doch nicht von Seiten des Staates. Und die Homo-Ehe ist ja auch durch (übrigens mit großer Mehrheit), auch wenn die AfD hiergegen Klagen will und beispielsweise auch Prof. Papier von einer Verfassungswidrigkeit spricht, da diesbezüglich das Grundgesetz geändert werden müsste. Dennoch sollte der Satz umgeschrieben werden, da er unglücklich formuliert worden ist. --88.152.161.113 22:29, 30. Dez. 2017 (CET)

Die Diskriminierung von Seiten des Staates bestand zum Beispiel darin, dass gleichgeschlechtliche Paare kein Adoptionsrecht hatten, schreibst Du doch selbst. Von homophoben Fanatikern werden Schwule und Lesben nicht nur diskriminiert, sondern bedroht und gelegentlich auch tätlich angegriffen. -- Perrak (Disk) 23:08, 30. Dez. 2017 (CET)
Homosexuelle werden von homophoben Fanatikern sogar bedroht und angegriffen, leider. Eine Diskriminierung seitens des Staates kann ich indes nach wie vor nicht erkennen. Eine Diskriminierung liegt vor allem dann vor, wenn eine bestimmte Gruppe von Personen herabgewürdigt wird, also abgewertet wird. Das war hier nicht der Fall, es hat lediglich eine 100-prozentige Gleichberechtigung gefehlt, gegen die unter anderem auch die Liberalen waren. --88.152.161.113 07:16, 31. Dez. 2017 (CET)
Es stimmt, was 88.152.161.113 sagt. Man muss genau in den Quellen lesen: Nirgendwo unterstellt Die Linke, der Staat würde diese Paare diskriminieren. --TheRandomIP (Diskussion) 11:40, 31. Dez. 2017 (CET)

Absatz:"Lankreise und Städte" nicht mehr aktuell[Quelltext bearbeiten]

Die Linke stellt ebenfalls im Lankreis Mansfeld-Südharz die Landrätin.

Einleitung[Quelltext bearbeiten]

Da meine Ergänzung wiederholt aus der Einleitung entfernt wurde, bitte ich um eine genaue Erläuterung: Meine Einfügung ist eine Zusammenfassung des Kapitels "Politische Einordnung", dort ist alles im Detail erklärt und belegt, was also soll nicht belegt sein? Mögliche Fehler bei der Zusammenfassung bitte ich konkret zu benennen. @Cartinal, @Nuuk. --TheRandomIP (Diskussion) 20:50, 13. Mär. 2018 (CET)

Es gab hier schon ein Mal eine Diskussion, ob in Artikeln Dinge die Abwesenheit von Charakteristika erwähnt werden soll. Damals ging es darum, ob es notwendig ist die Nicht-Mitgliedschaft der Partei "Die Linke" in der SI und KI zu dokumentieren. Hier soll nun erwähnt, dass sie nicht vom VS beobachtet wird. Beides uninteressant und unnötig, da wir hier im Normalfall nur positives Wissen abbilden. Daher mein Einwand. --Cartinal (Diskussion) 22:02, 13. Mär. 2018 (CET)

Aber sie wurde doch vom Verfassungsschutz beobachtet. Und die Überwachung wurde dann eingestellt. Beides sind Ereignisse, die stattgefunden haben. --TheRandomIP (Diskussion) 22:15, 13. Mär. 2018 (CET)
Historische Zusammenhänge die etwas komplexer sind (Wer wurde weswegen von wann bis wann von welchem vs beobachtet, etc) lassen sich im Artikeltext darstellen. In der Einleitung hingegen ist ein solcher Hinweis meiner Meinung nach falsch aufgehoben, da es dort darum geht "auf einen Blick" eine Einschätzung des Artikelgegenstands zu erhalten. Die zeitweise und partielle Beobachtung eignet sich hierfür nicht wirklich. --Cartinal (Diskussion) 22:28, 13. Mär. 2018 (CET)
Und warum sollen mögliche extremistische Strömungen, wenngleich unbedeutende, aber in der öffentlichen Diskussion immer wieder aufgegriffen, sowie die Beobachtung durch den Verfassungsschutz nicht auch zum "ersten Blick" gehören? Zu jedem Sachverhalt, egal wie komplex, kann man eine Zusammenfassung machen. Wenn nicht, hat man die Zusammenhänge möglicherweise gar nicht erst verstanden (frei nach Einstein). --TheRandomIP (Diskussion) 22:38, 13. Mär. 2018 (CET)
Und warum sollten "unbedeutende" Strömungen zum Überblick gehören? Trotzkismus wird ja beispielsweise auch nicht in der Einleitung der SPD erwähnt, gleichwohl die trotzkistische ISA sich innerhalb der SPD organisiert. Außerdem ist schon die Festlegung auf ein Theoriegebäude wie die Extremismustheorie hochgradig schwierig, welches zwar akademisch vertreten wird, aber keinesfalls einen Anspruch auf Unangefochtenheit erheben kann. Um nur gesichertes Wissen wiederzugeben, müsste also auch diskutiert werden wer wann welche Teile der PArtei als extremistisch einschätzte, weshalb dies geschah und ob dies in der Fachliteratur konsensual gesehen wird, etc. --Cartinal (Diskussion) 23:01, 13. Mär. 2018 (CET)
Da wie ich schrieb das in der öffentlichen Diskussion sehr stark aufgegriffen wird bzw wurde (zumindest bevor es die AfD gab, heute sind alle Augen auf die AfD gerichtet.) und daher auch sehr viele Vorurteile über Die Linke kursieren. Ich erinnere mich noch gut, als das in den Medien rauf und runter ging und vor allem CDU/CSU hier massiv polemisiert haben. Diese ganze Diskussion ist ein wichtiger Bestandteil über die Partei Die Linke, da sollte der Leser schon einen Überblick in der Einleitung bekommen, auch, um gleich mögliche Vorurteile beiseite zu wischen. Das war mein Gedanke, wieso das in die Einleitung gehört. Du kommst immer mit unpassenden Vergleichen. Wann wurde denn die die trotzkistische ISA medial diskutiert? Und du wechselst ständig deine Argumentation, sobald ich einen deiner Punkte widerlege. Jetzt mal Butter bei die Fische: Was ist dein Problem damit, dass man das Kapitel "politische Einordnung" zusammenfassend in der Einleitung erwähnt? --TheRandomIP (Diskussion) 09:13, 14. Mär. 2018 (CET)
Was in den Medien irgendwann mal rauf und runter ging, ist für die Wikipedia nicht von Bedeutung, auch nicht das politische Tagesgeschehen von anno dunnemals. Die Einleitung beschreibt die relevanten Fakten, unbedeutendes gehört da per definition nicht hin. Argumentationen mit "dem Leser" und was er erwartet, bzw. was man ihm sofort präsentieren sollte sind Strohmannargumente. Wenn der Leser sich über die Linke informieren möchte, wird er immer den ganzen Artikel lesen müssen. Das ist halt so. --GiordanoBruno (Diskussion) 18:17, 14. Mär. 2018 (CET)
Meinem Verständnis nach ist gerade das relevant, was oft rezipiert wird. Wikipedia ist auch zeitlos, das heißt historische Ereignisse sind nicht deswegen irrelevant, weil sie historisch sind.
Es gibt einen ganzen Artikel Beobachtung der Partei Die Linke durch den Verfassungsschutz. Das alleine belegt die Relevanz mehr als deutlich. --TheRandomIP (Diskussion) 18:39, 14. Mär. 2018 (CET)
Zum Glück ist die persönliche Meinung der Wikipediaautoren zum Thema ziemlich unerheblich. Das es einen Wikipediaartikel zum Thema gibt, ist ebenfalls nicht von belang. Das heißt nur, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, diesen Artikel zu schreiben, mehr auch nicht. --GiordanoBruno (Diskussion) 21:57, 14. Mär. 2018 (CET)
Ich finde das ein wenig anmaßend, dass du meine Argumentation lediglich als persönliche Meinung darstellst und deine Argumentation als die richtige. Tatsächlich ist es so, dass die Wikipedia strenge Relevanzkriterien hat, das heißt was einen Artikel hat, das ist per Definition Wikipedia-Relevant. Tatsächlich ist es so, dass die breite öffentliche Rezeption eine Tatsache und keine Glaubensfrage ist. Tatsächlich ist es so, dass gerade deine Ablehnung auf einer persönlich wahrgenommenen Irrelevanz basiert, welche die objektiven Quellen so nicht bestätigen. Und nun? 3M? --TheRandomIP (Diskussion) 22:22, 14. Mär. 2018 (CET)
Das was du "Argumentation" nennst, _ist_ deine persönliche Meinung. Das zeigt sich durch Floskeln wie "Meinem Verständnis nach" oder "Ich finde das ein wenig anmaßend". Objektivität ergibt sich aus der Quellenlage. Entsprechend wäre es hilfreich für deinen Standpunkt, aktuelle Quellen aufzuzeigen, die diesen Stützen. Du kannst natürlich zur 3M gehen, das steht dir frei, aber auch bei diesen Wortmeldungen werde ich nach aktuellen Quellen fragen, die das Thema so hoch aufhängen, dass es in die Einleitung gehört. --GiordanoBruno (Diskussion) 22:50, 14. Mär. 2018 (CET)
Die Quellen sind alle in den Artikeln bereits vorhandenen, dort wird die Frage umfassend behandelt. Es gibt ein extra Dossier in der bpb zum Beispiel, hast du das schon gefunden? Das alleine zeigt doch, dass dies ein sehr relevantes Thema und kein Nebenaspekt ist. --TheRandomIP (Diskussion) 00:07, 15. Mär. 2018 (CET)

Noch konntest du keinen belegtes Argument dafür anbringen, dass das in die Einleitung müsse. Daher schließe ich mich GiordnoBruno vollumfänglich an. Übrigens hast du auch kein einziges Arguemtn widerlegt sondern nur Behauptungen aufgestellt...--Cartinal (Diskussion) 23:52, 14. Mär. 2018 (CET)

Auch wenn ich jederzeit unterschreiben würde, dass gut 20% der Funktions- und Mandatsträger der Linken regelmäßig gefährlichen Unfug verbreiten, sehe ich das genauso wie GiordanoBruno und Cartinal. --Feliks (Diskussion) 00:12, 15. Mär. 2018 (CET)
Also dass die extremen Positionen an sich für die Partei irrelevant sind oder die mediale Diskussion über die extremen Positionen irrelevant sei? Ich glaube, das wird gerade durcheinander gebracht. Beim ersten sind wir uns doch alle einig, aber es geht um letzteres! --TheRandomIP (Diskussion) 00:18, 15. Mär. 2018 (CET)
(nach BK) Das ist natürlich quatsch und zeugt entweder von Ignoranz oder Überheblichkeit. Natürlich habe ich Argumente vorgebracht, so wie die Gegenseite Argumente hervorgebracht hat. Aber wenn du nicht bereit bist, Argumente aus meinen Beiträgen herauszulesen, dann kann ich da auch nichts mehr tun. Es ist jedenfalls ein sehr schlechter Stil, sich auf einmal abzusetzen und zu behaupten, die Gegenseite (ich) hätte überhaupt keine Argumente vorgebracht. Ich habe ja noch versucht, die Diskussion auf der sachlichen Ebene zu führen, aber bei solch unhaltbaren Unterstellungen wird das nichts. 3M wurde angerufen. --TheRandomIP (Diskussion) 00:16, 15. Mär. 2018 (CET)
Ich habe nie gesagt, dass du kein Argument gebracht habest, das wäre ja eine Lüge. Vielmehr konntest du bisher nicht mit reputablen Quellen belegen, dass deine Forderung umgesetzt werden muss. --Cartinal (Diskussion) 00:21, 15. Mär. 2018 (CET)
Ja was soll denn überhaupt belegt werden? Die Einleitung soll den Artikel zusammenfassen und die Extremismus- bzw. Verfassungsschutzdiskussion ist Teil des Artikels und dort belegt. Das ist eine Fangfrage, da das gar nicht (oder nur indirekt) durch Belege zu erfassen ist, wie man die Einleitung gestaltet. Ich kann da höchstens auf die Belege des Kapitel verweisen, unter anderem ein Dossier in der bpb von 2013. Über welche Partei gibt es schon ein extra Dossier zur Frage, ob extreme Positionen in der Partei eine Rolle spielen? Das zeigt doch, wie tief man sich damals mit dieser Frage beschäftigt hat. --TheRandomIP (Diskussion) 00:28, 15. Mär. 2018 (CET)
Um die Diskussion vor dem Einschlafen zu retten: Welche Belege müsste es denn deiner Meinung nach geben? Wir sind uns ja wohl einig, dass ein Satz wie "dies ist ein wichtiger Aspekt, der - sofern Sie gerade dabei sind, ein Lexikon zu schreiben - in die Einleitung zu übernehmen ist" so nirgendwo in einer Literatur zu finden sein wird. Du meinst wahrscheinlich, dass gewisse andere Kriterien erfüllt sein müssen, die ich belegen soll. Kannst du diese nennen? Sonst kann ich nur blind im Nebel herumstochern. --TheRandomIP (Diskussion) 22:27, 17. Mär. 2018 (CET)
Das Auffinden einer geeigneten Quelle ist ganz allein deine Aufgabe, so wie es ganz allein deine Meinung ist, dass deine Sicht der Dinge in die Einleitung gehört. --GiordanoBruno (Diskussion) 14:40, 18. Mär. 2018 (CET)
Zunächst einmal ganz grundsätzlich: Wenn dein Maßstab tatsächlich gelten würde, müsste man sämtliche Einleitungen (inklusive dieser hier) in der Wikipedia löschen, da nirgendwo extra belegt wurde, dass der Sachverhalt "einleitungs-relevant" ist. Stattdessen wird die Einleitung nach dem Artikel ausgerichtet. Das heißt was im Artikel einen großen Raum einnimmt, kommt in die Einleitung. Es ist also eine sehr große Freundlichkeit meinerseits, dass ich überhaupt auf deine zusätzlichen Bedingungen eingehe und sie nicht einfach ignoriere, wozu ich das Recht hätte, wenn du hier einfach neue Bedingungen erfindest. Aber ich gehe eben von guten Absichten deinerseits aus. Ich hoffe, das ist kein Fehler.
Weiter oben habe ich schon zwei Mal das Dossier in der bpb erwähnt, das hast du wohl glatt übersehen. hier nochmal der Link Es belegt, dass die Extremismus-Diskussion eine so große Rolle spielt, dass sich sogar das bpb zu einem extra Dossier verpflichtet sah. --TheRandomIP (Diskussion) 23:31, 18. Mär. 2018 (CET)
Der Link BPB ist ca. 5 Jahre alt und belegt entsprechend für heute keine aktualität. --GiordanoBruno (Diskussion) 18:33, 19. Mär. 2018 (CET)
Die bpb ist keinenfalls dazu geeignet einen Konsens in der Sekundärliteratur zu belegen, sondern ist halt einfach eine abteilung des innenministeriums.... --Cartinal (Diskussion) 19:53, 19. Mär. 2018 (CET)
Relevanz vergeht nicht... Und ihr dreht mir schon wieder alles im Mund herum. Mein Punkt war es zu belegen, dass die Extremismusdiskussion eine wichtige Rolle gespielt hat. Es geht nicht darum, eine Tagesaktualität zu belegen (braucht man auch gar nicht!). Und es geht nicht darum, einen Konsens zu belegen. Hier soll es zunächst einmal um die Frage gehen, ob man die Extremismusdiskussion überhaupt in der Einleitung erwähnen kann. Das wurde ja initial angezweifelt von diversen Benutzern hier. Über die konkrete Ausgestaltung kann man ja dann immer noch reden. Ich bestehe da überhaupt nicht darauf, dass mein Wortlaut genau so übernommen wird. Gerne kann dies in eine ganz andere Richtung gehen oder auch bewusst offen bleiben ("Es ist umstritten, in wie weit" etc. pp.), je nach dem, zu welcher gemeinschaftlich erarbeiteten Erkenntnis wir gelangen. Mein Beitrag war ja nur ein erster Versuch, die Einleitung um diesen fehlenden Aspekt zu erweitern. --TheRandomIP (Diskussion) 21:15, 19. Mär. 2018 (CET)

Feminismus[Quelltext bearbeiten]

Um diese Diskussion hier weiterzuführen: Die LINKE ist eine feministische Partei und der Zusatz "Feminismus" gehört somit auch in die Infobox unter Ausrichtung. Es ist offenkundig, dass Die LINKE eine feministische Partei ist. Parteien entscheiden selbst über Ihre Ausrichtung, oder wer sonst? Zudem kam aus den Medien noch kein Bericht, der dem widerspricht. Das Parteiprogramm enthält auch den klaren feministischen Ansatz. --Zynoplasma (Diskussion) 14:11, 18. Mär. 2018 (CET)

Hast du unabhängige Belege für die Einordnung feministische Partei, nicht die Eigenbeweihräucherung der Partei und auch nicht WO:OR? PG 00:40, 19. Mär. 2018 (CET)
Wird das von der Politikwissenschaft dem Markenkern der Partei zugerechnet? Im Parteiprogramm stehen manche Sachen, offene Grenzen zum Beispiel, nur finden das Leute wie Lafontaine, Wagenknecht und Dehm ja eher uncool... --Feliks (Diskussion) 00:50, 19. Mär. 2018 (CET)

Ich halte es für Unfug, die Ausrichtung einer Partei zwar der Einschätzung eines beliebigen Journalisten und Politiologen per Theorieetablierung hier zu verbreiten, aber die Grundlagen der Selbstdefinition mit der unzutreffenden OR-Theorie zu entfernen. Vor allem wenn man dessen Aussagen beliebig verfremdet. Maßgeblich ist das Parteiprogramm:

  • "Wir haben uns zusammengeschlossen zu einer neuen politischen Kraft, die für Freiheit und Gleichheit steht, konsequent für Frieden kämpft, demokratisch und sozial ist, ökologisch und feministisch, offen und plural, streitbar und tolerant."

Bissl umfangreich, aber angesichts dessen ist die Definition als antikapitalistisch und antimilitaristisch angesichts des Raums für die 3 wesentlichsten Merkmale doch etwas kurz. Wenn man die aktuell verwendeten ENWs anschaut:

  • [3] - dort steht nichts von der Antikapitalistischen Ausrichtung der Partei als wesentliches Merkmal. Sondern das solche Positionen neben anderen stehen.
  • Bei der "antimilitaristischen Ausrichtigung" ist der Unterschied noch gravierenden. Denn die Quelle schreibt "Ein programmatisches Alleinstellungsmerkmal kann die Linke in der Außen- und Sicherheitspolitik für sich reklamieren, wo sie als internationalistische Friedenspartei konsequent für das Prinzip der Gewaltfreiheit eintritt." - angesichts des umstrittenen Inhalts des Definitionsartikels Antimilitarismus, erscheint mir hier ein wenig zu sehr der Schwerpunkt auf "Anti-" gelegt worden zu sein.

Es ist vermeintlich nur die Infobox, aber wnn man Femnismusmus als wesentliches Element will, gehört die Ökologie dazu. Oder man lässt diese TF ganz, und beschränkt sich auf den wohl unstrittigen demokratischen Sozialismus als Ausrichtung, und stellt alle anderen Aspekte besser im Fließtext dar.Oliver S.Y. (Diskussion) 01:52, 19. Mär. 2018 (CET)

Genau so würde ich das auch sehen. Zynoplasma (Diskussion) 15:58, 19. Mär. 2018 (CET)

Nein, Aussagen einer Partei über sich selbst können nicht verwendet werden, da man sich selbst immer die gerade opportunen Eigenschaften zuschreiben kann, oder es so umdrehen kann, dass es gut klingt. Der Verweis auf WP:KTF ist hier genau richtig. --TheRandomIP (Diskussion) 21:28, 19. Mär. 2018 (CET)
Die Ausrichtung einer Partei bestimmt diese Partei selbst, genau so wie die Partei auch ihren Demokratischen Sozialismus als Ziel selber festgelegt hat. Der ist bei Wikipedia auch nicht belegt, weil er ein selbstbestimmtes Ziel der Partei ist. Das heißt: Demokratischer Sozialismus müsste theoretisch auch gestrichen werden. Wenn wir nach den Berichten der Medien bei den Parteien gehen, so können wir auch bei der CDU vieles in Frage stellen. Die LINKE ist allgemein eine feministische Partei, so auch öffentlich bekannt. Sogar das bpb weist auf die Grundsatzprogramme der Parteien hin.--Zynoplasma (Diskussion) 13:04, 20. Mär. 2018 (CET)
@TheRandomIP - es geht hier nur um die Kurzdefinition in der Infobox, nicht um die Belegfrage für den Inhalt. Und selbst wenn ich Dir bei der Frage mit der Primärquelle folge, ist es umso wichtiger, eine unumstrittene allgemeingültige Sekundärquelle für diese wesentliche Definition zu nutzen, und nicht irgendwas, Hauptsache nicht die Selbstsicht. Und wie gesagt, ENW 2 belegt da eben gerade nicht, daß die Linke eine antikapitalistische und antimilitaristische Partei ist. Wenn man da also prinzipientreu sein will, kann man das nicht gegen das Merkmal feministisch sein, aber bei den anderen beiden tolerant.Oliver S.Y. (Diskussion) 14:35, 20. Mär. 2018 (CET)
Dein Vorwurf funktioniert so nicht: Nur weil auch andere Dinge unzureichend sind, delegitimiert das nicht mein Anliegen. Wenn du der Meinung bist, dass auch andere Dinge so nicht korrekt sind, dann steht es dir natürlich ebenfalls frei, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. (Wobei ich mit deiner Analyse nicht so ganz übereinstimme. Du kannst ja zunächst einmal einen eigenen Diskussionsbeitrag starten)
Bei den Belegen geht es nicht nur darum zu zeigen, dass die Linke überhaupt feministisch ist, sondern auch, ob es wirklich so prägend oder präsent ist, dass man es in die Infobox aufnehmen sollte. Das Parteiprogramm der Linken ist lang und reicht von der Forderung nach Legalisierung mancher Drogen über LGBT-Rechte bis hin zur Unterstützung für Open Access. Warum man sich gerade den Feminismus herauspickt, finde ich nicht einleuchtend. Im Artikel selbst handelt gerade einmal ein einziger Satz über Geschlechtergerechtigkeit - im Kapitel Familienpolitik. Wenn ein Punkt in der Inforbox bereits durch entsprechende Präsenz und Analysen im Artikel gedeckt ist, muss man das in der Regel nicht noch einmal neu belegen. Das sehe ich hier aber nicht. --TheRandomIP (Diskussion) 19:16, 20. Mär. 2018 (CET)
Du bist also dafür, dass man es erst im Artikel detaillierter beschreibt, bevor es in der Infobox steht? Da kann ich mich einverstanden erklären. —Zynoplasma (Diskussion) 19:29, 20. Mär. 2018 (CET)
Ja, das wäre einmal ein Anfang. --TheRandomIP (Diskussion) 20:59, 20. Mär. 2018 (CET)
Jedoch ist natürlich auch klar, dass in der Einleitung steht: "feministisch-sozialistischer Ausrichtung". Wenns dann nicht in der Infobox steht, der Sozialismus jedoch schon, dann halte ich das natürlich auch für schwierig.--Zynoplasma (Diskussion) 10:58, 21. Mär. 2018 (CET)
In der Einleitung ist das aber als Zitat wiedergegeben. Das geht schon. Man kann darstellen, was Parteien über sich selbst sagen. Man darf es dann halt nicht als Tatsache verkaufen. --TheRandomIP (Diskussion) 18:37, 21. Mär. 2018 (CET)

Politisches Spektrum[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel selbst werden für "Die Linke" Ausprägungen bis zum Linksextremismus zugestanden: "Unumstritten ist zwar, dass mindestens einzelne Untergliederungen der Partei als extremistisch gelten(..)" Wieso wird das politische Spektrum dann nicht "links bis linksextrem" wie bei der AfD "rechts bis rechtsextrem" genannt? In beiden Fällen scheinen ja Untergliederungen oder Einzelpersonen vom Kernprogramm abzuweichen..

Den Satz komplett zitiert:
„Unumstritten ist zwar, dass mindestens einzelne Untergliederungen der Partei als extremistisch gelten, diese machten aber – so Richard Stöss – weniger als 10 % der Mitglieder der Gesamtpartei aus, konkurrierten untereinander um Ressourcen und hätten absehbar keinen dominierenden Einfluss auf die Führung und Ausrichtung der Gesamtpartei, was eine Beobachtung der Partei durch das Bundesamt für Verfassungsschutz zweifelhaft erscheinen lasse.“
Es ist also nicht vergleichbar mit der AfD, die einen weitaus größeren Anteil an rechtsextremen Strömungen aufweist. Übrigens taucht „rechtsextrem“ nicht in der Infobox im AfD-Artikel auf. --Rmcharb (Diskussion) 12:20, 7. Apr. 2018 (CEST)
Und nach wie vor gibt es keinen Beweis dafür, dass die Kategorie "linksextrem" auch nur irgendwie sinnvoll sein könnte....--Cartinal (Diskussion) 12:29, 7. Apr. 2018 (CEST)
Sehe ich auch so, eine verkürzte Darstellung à la "links bis linksextrem" wird dieser Sache nicht gerecht. Man könnte diesen Umstand etwas ausführlicher und weniger verkürzt in der Einleitung erwähnen, sodass der Leser gleich weiß, dass die Ausrichtung der Partei oft diskutiert wurde und dass an den Extremismusvorwürfen letztlich nicht viel dran ist (weniger als 10 % etc.). Man könnte, aber so etwas ist hier nicht gewollt. --TheRandomIP (Diskussion) 14:48, 7. Apr. 2018 (CEST)