Faleria

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Faleria
Wappen
Faleria (Italien)
Faleria
Staat: Italien
Region: Latium
Provinz: Viterbo (VT)
Koordinaten: 42° 14′ N, 12° 27′ OKoordinaten: 42° 13′ 39″ N, 12° 26′ 46″ O
Höhe: 202 m s.l.m.
Fläche: 26 km²
Einwohner: 2.179 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 84 Einw./km²
Postleitzahl: 01030
Vorwahl: 0761
ISTAT-Nummer: 056025
Volksbezeichnung: Faleriani
Schutzpatron: San Giuliano
Website: Faleria

Faleria ist eine Gemeinde in der Provinz Viterbo in der italienischen Region Latium mit 2179 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015). Sie liegt 45 Kilometer nördlich von Rom.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Faleria liegt im vulkanischen Hügelland des südlichen Tuszien mit seinen tief eingeschnittenen Tälern, der historischen Landschaft der Falisker. Es liegt auf einem Felssporn über dem Molatal.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Faleria hieß bis 1873 Stabia und liegt an der antiken Via Flaminia. Die Umbenennung erinnert an das antike Volk der Falisker, hat jedoch nichts mit den antiken Städten Falerii Veteres (heute Civita Castellana) oder Falerii Novi zu tun, die weiter nördlich lagen.

Etwa 5 Kilometer nördlich der heutigen Ortschaft Faleria befinden sich auf Gemeindegebiet die Überreste der Burg Paterno, auf der im Januar 1002 Kaiser Otto III. verstarb.[2]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Bevölkerung[3]
1871 894
1901 1.361
1921 1.390
1951 1.599
1971 1.470
1991 1.428
2001 1.728

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pierluigi Bianchi (Mitte-links-Bündnis) wurde im Mai 2006 zum Bürgermeister gewählt. Das Mitte-links-Bündnis stellt auch mit 8 von 12 Sitzen die Mehrheit im Gemeinderat.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. Vgl. Arnold Esch: Wege nach Rom. Annäherungen aus zehn Jahrhunderten (= Beck'sche Reihe 1611). Beck, München 2004, ISBN 3-406-51130-9, S. 65–81, besonders S. 78–80 (online) bei Google-Buchvorschau.
  3. ISTAT

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]