Gardaseeberge

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Gardaseeberge
Höchster Gipfel Monte Cadria (2254 m s.l.m.)
Lage Trentino-Südtirol, Lombardei, Venetien; Italien
Teil der Südliche Kalkalpen
Einteilung nach AVE 50
Koordinaten 45° 43′ N, 10° 51′ OKoordinaten: 45° 43′ N, 10° 51′ O
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Satellitenbild Gardasee

Die Gardaseeberge sind ein weitläufiger Gebirgszug der Südlichen Kalkalpen in Norditalien.

Umgrenzung und Landschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überreste eines Kalkbrennofens bei Limone sul Garda (Italien)

Die Gardaseeberge werden im Süden durch die Po-Ebene und im Norden durch die Brenta, im Osten durch das Etschtal und im Westen durch das Valli Giudicarie begrenzt. Die genaue Abgrenzung nach der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen lautet: IseoseeCol di San ZenoVal TrompiaPasso di ManiviaBagolinoStoroTioneVezzanoTrient – Etschtal – VeronaBrescia – Iseosee.

Der höchste Gipfel ist der Monte Cadria mit 2254 m s.l.m.

Wie der Name Kalkalpen vermuten lässt, bestehen die Gardaseeberge hauptsächlich aus Kalkstein. Früher war ein wichtiger Erwerbszweig das Brennen von Kalk. Daran erinnern noch einige Überreste von Kalkbrennöfen.

Das Klima der Gardaseeberge ist durch die südliche Lage und den Einfluss des Mittelmeers sehr mild. Im Sarcatal und am Ufer des Gardasees fällt selten Schnee, und im Frühjahr und Herbst werden oft Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad gemessen. Die Gardaseeberge weisen keine Vergletscherungen auf und bieten nur wenige Skigebiete. Alpinistisches Zentrum der Gardaseeberge ist die Stadt Arco. In der Umgebung von Arco befinden sich unzählige Sportklettergebiete.

Der Gardasee und seine umliegenden Berge sind ein beliebtes Ziel für Wassersportler, Mountainbiker, Wanderer, Kletterer und Klettersteiggeher.

Im Bereich der Gardaseeberge liegen zwei Naturparks, der Parco Alto Garda Bresciano[1] und der Parco Naturale Monte Baldo.[2]

Seen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Täler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Sarchetal mit dem Vendresi Steilabbruch und den Marocche di Dro

Bedeutende Gipfel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick von Nago-Torbole gen Süden. Am linken Seeufer die Flanken des Monte Altissimo di Nago, rechts das Massiv der Rocchetta und der Cima Nara.

Klettersteige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Kalkstein gepflasterter Saumweg (Mulattiera) oberhalb von Malcesine

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gardaseeberge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Parco Alto Garda Bresciano auf Englisch abgerufen am 24. März 2017.
  2. Parco Naturale Locale Monte Baldo auf Englisch abgerufen am 24. März 2017.