Gerhard A. Ritter

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Gerhard Albert Ritter (* 29. März 1929 in Berlin; † 20. Juni 2015 ebenda) war ein deutscher Historiker und Politikwissenschaftler. Ritter bekleidete Lehrstühle für Politische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin (1962–1964), für Neuere Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster (1964–1974) und für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München (1974–1994). Ritter gilt als einer wichtigsten Wegbereiter einer kritischen Sozialgeschichte in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Gerhard A. Ritter stammte aus einfachen Verhältnissen. Seine beiden Großmütter kamen als Dienstmädchen aus Schlesien und Pommern nach Berlin. Der eine Großvater war Bierfahrer, der andere Schuster. Sein Vater war Verlagsbuchhändler und baute sich einen kleinen Theaterverlag auf. Seine Mutter war als Schneiderin tätig. Ritter wuchs in Berlin-Dahlem auf. Das Arndt-Gymnasium Dahlem und die Schule in Kleinmachnow besuchte er von 1935 bis 1943. Als kaufmännischer Lehrling arbeitete er von 1944 bis 1945 bei der Feldmühle AG, einem Unternehmen der Papier- und Zellstoffindustrie. Die Lehre brach er ab und besuchte von 1945 bis 1947 erneut das Arndt-Gymnasium. Ritter war der Erste in der Familie, der eine universitäre Laufbahn einschlug.[1] Seit 1947 studierte er Geschichte, Politische Wissenschaften, Philosophie und Germanistik an der Universität Tübingen und der Freien Universität Berlin. Besonders von Hans Herzfeld wurde Ritter beeinflusst und geprägt. In Mittelalterlicher Geschichte prägte ihn Wilhelm Berges und für die Landesgeschichte aber auch für das Mittelalter wurde Walter Schlesinger bedeutsam wichtig. Ebenfalls hat Ernst Fraenkel als Spezialist für Fragen des Arbeits- und Sozialrechts und der Historiker Hans Rosenberg Ritter stark beeinflusst. In Tübingen ließ der Historiker Rudolf Stadelmann bleibenden Eindruck auf ihn.[2] Das Studium beendete er 1952. Bei Herzfeld wurde er 1952 im Alter von 23 Jahren in Berlin promoviert mit einer Arbeit über die Arbeiterbewegung im Wilhelminischen Reich während des ersten Jahrzehnts nach Bismarcks Entlassung im Jahr 1890. Von 1952 bis 1954 hatte er einen Forschungsaufenthalt am St Antony’s College in Oxford. Nach dem Studium war er von Oktober 1954 bis 1961 Assistent am Lehrstuhl von Herzfeld am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin. Zugleich war er seit 1956 Lehrbeauftragter an der Deutschen Hochschule für Politik in Berlin. Im Jahr 1959 erwarb er den Bachelor of Literature, ein Graduiertenexamen, an der Oxford University.

Seine Habilitation erfolgte 1961 bei Herzfeld in Neuerer Geschichte und Politikwissenschaft über Die britische Arbeiterbewegung von der Gründung des Labour-Representation-Commitee (1900) bis zur russischen März-Revolution (1917). Seit 1962 lehrte Ritter an der FU-Berlin am Otto-Suhr-Institut als Professor für Politische Wissenschaft. Seit 1965 war er Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Münster. Dort lehrte er vor allem über das 19. und 20. Jahrhundert. Eine 1968 erfolgte Berufung auf die Nachfolge von Fraenkel in Berlin lehnte Ritter ab. Von 1974 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1994 hatte er den Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München inne. Von 1976 bis 1980 war er Vorsitzender des Verbandes der Historiker in Deutschland. Ritter war 1991/92 Planungsbeauftragter für den Neuaufbau der Geschichtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Dadurch konnte in Berlin nach wenigen Jahren eines der wichtigsten historischen Institute in der Bundesrepublik entstehen.[3] Als akademischer Lehrer betreute er in Berlin und Münster 17 sowie in München 36 Dissertationen. Zu Ritters akademischen Schülern gehörten Wilhelm Bleek, Manfred Botzenhart, Rüdiger vom Bruch, Karin Hausen, Hartmut Kaelble, Jürgen Kocka, Peter Longerich, Karl Heinz Metz, Johannes Paulmann, Hans-Jürgen Puhle und Klaus Tenfelde. Unter Ritter entstanden zwölf Habilitationen. Von seinen Schülern, die bei ihm promoviert oder habilitiert haben, sind 21 Professoren an einer deutschen oder ausländischen Universität.[4] Es bildete sich jedoch keine „Ritter-Schule“ im engeren Sinne aus. Ritter war seit 1955 verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor. Nach seiner Emeritierung lebte er zunächst in Berg am Starnberger See und seit 2001 wieder in Berlin. Ritter starb im Alter von 86 Jahren nach einem langen Krebsleiden am 20. Juni 2015 in Berlin.

Ritter legte in den mehr als fünf Jahrzehnten seines Wirkens dutzende Bücher und weit über hundert wissenschaftliche Aufsätze vor. In der Fachwelt gilt Ritter als Meister der wissenschaftlichen Kurzprosa.[5] Seine Arbeitsschwerpunkte waren die Geschichte der deutschen Arbeiterschaft und Arbeiterbewegung, die Parlamentarismus- und Wahlforschung des 19. und 20. Jahrhunderts, vergleichend auch der britische Parlamentarismus. Außerdem arbeitete er über die Entwicklung des modernen Sozialstaats und zuletzt über die sozialpolitischen Folgen der deutschen Wiedervereinigung. Seine Dissertation über die Arbeiterbewegung im wilhelminischen Deutschland war eine Pionierleistung, denn die Geschichte der Arbeiterbewegung war bis dahin in der Bundesrepublik vernachlässigt worden. Die Arbeiterbewegung verstand Ritter „als Emanzipations- und Kulturbewegung“. Seine 1992 gemeinsam mit Klaus Tenfelde veröffentlichte Darstellung Arbeiter im Deutschen Kaiserreich 1871–1914 gilt als sein Hauptwerk.

Ritter veröffentlichte 1983 eine bis zum Jahr 1914 führende Untersuchung zur Sozialversicherungsgeschichte Deutschlands und Englands. Im Jahr 1988 erschien von Ritter eine knappe Arbeit über die deutsche Parteiengeschichte von 1830 bis 1914. Seine 1989 erstmals veröffentlichte Darstellung über die Entstehung und Entwicklung des Sozialstaates im internationalen Vergleich gilt als Standardwerk und erschien 2010 in dritter Auflage. In seiner 1998 veröffentlichten Studie behandelte Ritter die Geschichte des deutschen Sozialstaates. Ritter wollte mit dieser Studie einen Beitrag zur gegenwärtigen Diskussion über dessen Reform leisten, indem die Prägung des deutschen Sozialstaates durch seine Geschichte herausgearbeitet wird.[6] Seine 2006 veröffentlichte Darstellung Der Preis der deutschen Einheit. Die Wiedervereinigung und die Krise des Sozialstaats behandelt die Wirtschafts- und Sozialpolitik im Zeitraum von Ende 1989 bis zur Bundestagswahl vom Oktober 1994. Die Darstellung basiert auf neu erschlossenen Archivalien aus dem Bundeskanzleramt, dem Bundesfinanzministerium und vor allem aus dem Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Außerdem hat Ritter 14 Interviews mit sozialpolitischen Akteuren des Einigungsprozesses wie Norbert Blüm und Regine Hildebrandt geführt. Ritter hat mit seiner Arbeit erstmals den Weg zur Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion vollständig rekonstruiert.[7] Die rasche Erhöhung der Löhne im Osten war für Ritter ein Fehler, „der wesentlich zur mangelnden Wettbewerbsfähigkeit und damit zum Zusammenbruch großer Teile der ostdeutschen Industrie beigetragen hat“.[8] Nach Ritter habe es allerdings im Einigungsprozeß „eine echte Chance zu größeren Reformen nicht gegeben“.[9] Die sozialpolitische Absicherung der deutschen Einheit durch die Übertragung der westdeutschen Sozialverfassung auf die ostdeutschen Länder war für Ritter „notwendig und organisatorisch eine Meisterleistung“.[10] Zumal in den neuen Bundesländern zahlreiche Institutionen geschaffen werden mussten, um die Umstellung von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft zu bewältigen. Gleichzeitig geriet der in den achtziger Jahren begonnene Umbau des westdeutschen Sozialstaates, der angesichts des demografischen Wandels, der Kostenexplosion im Gesundheitswesen und der Globalisierung erforderlich gewesen wäre, ins Stocken. Die Krise des Sozialstaats zum Ende des Jahrhunderts ist für Ritter somit auch eine Folge der Wiedervereinigung. In seiner Schlussbetrachtung kommt Ritter zum Fazit, dass der deutsche Sozialstaat trotz aller politischen Umbrüche eine sehr weitgehende Kontinuität seit seiner Entstehung in den 1880er Jahren aufweise.[11] Die Arbeit wurde in der Fachwelt als „Meisterleistung“ gewürdigt.[12] Ritters Arbeit gilt seit seinem Erscheinen im Jahr 2006 als einer der wichtigsten Beiträge zur deutschen Einheit. Auf Grundlage dieses Werkes legte er 2009 eine kompakte Darstellung der deutschen Einigung vor.[13]

Ritter legte 2006 eine Quellenedition über das Verhältnis Friedrich Meineckes zu seinen emigrierten Schülern vor. Eine 523 Dokumente umfassende Sammlung mit „Neue[n] Briefe[n] und Dokumenten“ zu Leben und Werk des Gelehrten Meineckes gab Ritter 2012 mit Gisela Bock heraus. Im Jahr 2013 erschien von Ritter ein Buch über die Rolle Hans-Dietrich Genschers in der Wiedervereinigung. Dabei konnte Ritter die seit 2009 öffentlich einsehbaren 271 Aktenbände aus dem Bestand des Politischen Archivs des Auswärtigen Amtes für die weitere Forschung auswerten. Eine allzu sehr auf Helmut Kohl und das Bundeskanzleramt fokussierte Perspektive auf die Wiedervereinigung 1989/90 möchte Ritter revidieren.[14] Mit dem Buch unternahm Ritter auch den Versuch ein differenzierteres Bild der Außenpolitik der deutschen Vereinigung von 1989/90 zu zeichnen.[15] Ritter widerspricht auch Behauptungen von einer Rivalität zwischen Kohl und Genscher beziehungsweise zwischen dem Kanzleramt und dem Auswärtigen Amt. Nach Ritter spielten Genscher und das Auswärtige Amt „eine für den Erfolg der Politik unverzichbare, mitentscheidende Rolle“.[16] Nach seinem Fazit haben Kohl und Genscher „in gemeinsamer Arbeitsteilung, in einem nicht immer störungsfrei funktionierenden «Tandem», die außenpolitische Absicherung des Prozesses der deutschen Vereinigung [...] gestaltet.“[17] Ritter war Mitglied des erweiterten Herausgebergremiums bzw. des Wissenschaftlichen Beirats bei der Historischen Zeitschrift (1985–2009), dem Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte und der Zeitschrift für ausländisches und internationales Arbeits- und Sozialrecht.

Für seine Forschungen wurden Ritter zahlreiche wissenschaftliche Ehrungen und Mitgliedschaften zugesprochen. Seit 1963 war Ritter Mitglied der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, seit Mai 1968 ordentliches Mitglied und seit 1977 korrespondierendes Mitglied der Historischen Kommission für Westfalen. Seit 1971 war er Mitglied der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Außerdem war er von 1980 bis 2002 ordentliches und dann korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie. Im Jahr 1983 wurde er zum Honorary Fellow des St Antony’s College in Oxford ernannt. Er war 1987/1988 Forschungsstipendiat des Historischen Kollegs München. Ritter war Gastprofessor an der Washington University in St. Louis 1965, an der Oxford University 1965/66 und 1972, an der University of California, Berkeley 1971/72 und der Universität Tel Aviv 1973. Ihm wurden Ehrendoktorate der Universität Bielefeld (1994) und der Humboldt-Universität zu Berlin (1999) verliehen. Ritter war Mitglied, stellvertretender Vorsitzender und Ehrenmitglied des Beirates des Instituts für Zeitgeschichte. Im September 2007 erhielt Ritter den deutschen Historikerpreis, den Preis des Historischen Kollegs, für sein 2006 veröffentlichtes Werk Der Preis der deutschen Einheit. Mit der 30.000 Euro dotierten Auszeichnung wird ein Werk gewürdigt, das wissenschaftliches Neuland erschließt und über die Fachgrenzen hinaus wirkt. Im Jahr 2008 wurde ihm das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Der Freistaat Bayern würdigte ihn mit dem Bayerischen Verdienstorden.[18]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

Ein Schriftenverzeichnis erschien in: Jürgen Kocka (Hrsg.): Von der Arbeiterbewegung zum modernen Sozialstaat. Festschrift für Gerhard A. Ritter zum 65. Geburtstag. Saur, München u.a. 1994, ISBN 3-598-11201-7, S. 849–858.

  • Hans-Dietrich Genscher, das Auswärtige Amt und die deutsche Vereinigung. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-64495-5.
  • Der Sozialstaat. Entstehung und Entwicklung im internationalen Vergleich. 3., erweiterte Auflage. Oldenbourg, München 2010, ISBN 978-3-486-59817-9.
  • Der Preis der deutschen Einheit. Die Wiedervereinigung und die Krise des Sozialstaats. 2., erweiterte Auflage 2007, ISBN 978-3-406-56860-2.
  • Wir sind das Volk! Wir sind ein Volk! Geschichte der deutschen Einigung. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-59208-9.
  • mit Klaus Tenfelde: Arbeiter im Deutschen Kaiserreich 1871 bis 1914 (= Geschichte der Arbeiter und der Arbeiterbewegung in Deutschland seit dem Ende des 18. Jahrhunderts. Bd. 3). Dietz, Bonn 1992, ISBN 3-8012-0168-6.
  • Die Arbeiterbewegung im Wilhelminischen Reich. Die Sozialdemokratische Partei und die freien Gewerkschaften 1890–1900 (= Studien zur europäischen Geschichte aus dem Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin. Bd. 3). 2. durchgesehene Auflage. Colloquium Verlag, Berlin 1963 (Teilweise zugleich: Berlin, Freie Universität, Dissertation, 1952).

Literatur[Bearbeiten]

  • Lorenz Jäger: Gegenwartsgeschichten. Zum Tode des Historikers Gerhard A. Ritter. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Juni 2015, Nr. 141, S. 15.
  • Jürgen Kocka, Hans-Jürgen Puhle, Klaus Tenfelde (Hrsg.): Von der Arbeiterbewegung zum modernen Sozialstaat. Festschrift für Gerhard A. Ritter zum 65. Geburtstag. Saur, München u. a. 1994, ISBN 3-598-11201-7.
  • Rüdiger Hohls, Konrad H. Jarausch (Hrsg.): Versäumte Fragen. Deutsche Historiker im Schatten des Nationalsozialismus. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart u. a. 2000, ISBN 3-421-05341-3, S. 118–143 und 467 (Interview online).
  • Andreas Helle, Söhnke Schreyer, Marcus Gräser: Disziplinargeschichte und Demokratiegeschichte. Zur Entwicklung von Politik- und Geschichtswissenschaft in Deutschland nach 1945. Ein Gespräch mit Gerhard A. Ritter. In: Marcus Gräser (Hrsg.): Staat, Nation, Demokratie. Traditionen und Perspektiven moderner Gesellschaften. Festschrift für Hans-Jürgen Puhle. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-36259-5, S. 270–278.
  • Klaus Hildebrand: Laudatio auf Gerhard A. Ritter. In: Historische Zeitschrift. Bd. 286 (2008), H. 2, S. 281–288, DOI:10.1524/hzhz.2008.0012.
  • Hans F. Zacher: Laudatio auf Gerhard A. Ritter zu seinem 80. Geburtstag. In: Ulrich Becker, Hans Günter Hockerts, Klaus Tenfelde (Hrsg.): Sozialstaat Deutschland. Geschichte und Gegenwart (= Reihe Politik- und Gesellschaftsgeschichte. Bd. 87). Dietz, Bonn 2010, ISBN 978-3-8012-4198-8, S. 343–351.
  • Wer ist wer? Das deutsche Who's Who. LI. Ausgabe 2013/2014, S. 912f.

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Andreas Helle, Söhnke Schreyer, Marcus Gräser: Disziplingeschichte und Demokratiegeschichte. Zur Entwicklung von Politik- und Geschichtswissenschaft in Deutschland nach 1945. Ein Gespräch mit Gerhard A. Ritter. In: Marcus Gräser, Christian Lammert, Söhnke Schreyer (Hrsg.): Staat, Nation, Demokratie, Traditionen und Perspektiven modernen Geschichtswissenschaften. Festschrift für Hans-Jügen Puhle. Göttingen 2001, S. 270–278, hier: S. 270.
  2. Hans F. Zacher: Laudatio auf Gerhard A. Ritter zu seinem 80. Geburtstag. In: Ulrich Becker, Hans Günter Hockerts, Klaus Tenfelde (Hrsg.): Sozialstaat Deutschland. Geschichte und Gegenwart. Bonn 2010, S. 343–351, hier: S. 351.
  3. Vgl. dazu Paul Nolte: Nachruf auf Gerhard A. Ritter. Keine Demokratie ohne Sozialstaat. In: Der Tagesspiegel, 22. Juni 2015 (online).
  4. Hans F. Zacher: Laudatio auf Gerhard A. Ritter zu seinem 80. Geburtstag. In: Ulrich Becker, Hans Günter Hockerts, Klaus Tenfelde (Hrsg.): Sozialstaat Deutschland. Geschichte und Gegenwart. Bonn 2010, S. 343–351, hier: S. 346.
  5. Vgl. dazu Paul Nolte: Nachruf auf Gerhard A. Ritter. Keine Demokratie ohne Sozialstaat. In: Der Tagesspiegel, 22. Juni 2015 (online). Besprechung von Helga Grebing zu Gerhard A. Ritter: Die deutschen Parteien 1830–1914. Parteien und Gesellschaft im konstitutionellen Regierungssystem. In: Historische Zeitschrift 246 (1988), S. 451–453, hier: S. 451.
  6. Vorwort in Gerhard A. Ritter: Soziale Frage und Sozialpolitik in Deutschland seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Opladen 1998.
  7. Klaus Hildebrand: Laudatio auf Gerhard A. Ritter. In: Historische Zeitschrift. Bd. 286, (2008) S. 281–288, hier: S. 283.
  8. Gerhard A. Ritter: Der Preis der deutschen Einheit. Die Wiedervereinigung und die Krise des Sozialstaats. München 2006, S. 159.
  9. Gerhard A. Ritter: Der Preis der deutschen Einheit. Die Wiedervereinigung und die Krise des Sozialstaats. München 2006, S. 294.
  10. Gerhard A. Ritter: Der Preis der deutschen Einheit. Die Wiedervereinigung und die Krise des Sozialstaats. München 2006, S. 297.
  11. Gerhard A. Ritter: Der Preis der deutschen Einheit. Die Wiedervereinigung und die Krise des Sozialstaats. München 2006, S. 403.
  12. Vgl. u.a. die Besprechungen von Peter Borscheid in: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte 54 (2009), S. 125f. Carsten Kretschmann in: Historische Zeitschrift 286 (2008), S. 821–823.
  13. Gerhard A. Ritter: Wir sind das Volk! Wir sind ein Volk! Geschichte der deutschen Einigung. München 2009.
  14. Gerhard A. Ritter: Hans-Dietrich Genscher, das Auswärtige Amt und die deutsche Vereinigung. München 2013, S. 7.
  15. Gerhard A. Ritter: Hans-Dietrich Genscher, das Auswärtige Amt und die deutsche Vereinigung. München 2013, S. 9f.
  16. Gerhard A. Ritter: Hans-Dietrich Genscher, das Auswärtige Amt und die deutsche Vereinigung. München 2013, S. 183.
  17. Gerhard A. Ritter: Hans-Dietrich Genscher, das Auswärtige Amt und die deutsche Vereinigung. München 2013, S. 186.
  18. Hans F. Zacher: Laudatio auf Gerhard A. Ritter zu seinem 80. Geburtstag. In: Ulrich Becker, Hans Günter Hockerts, Klaus Tenfelde (Hrsg.): Sozialstaat Deutschland. Geschichte und Gegenwart. Bonn 2010, S. 343–351, hier: S. 350.