HG Oftersheim/Schwetzingen

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HG Oftersheim/Schwetzingen
HG Oftersheim-Schwetzingen Logo.gif
Voller Name Handball-Gemeinschaft 1997
Oftersheim/Schwetzingen e.V.
Gegründet 1997
Halle Nordstadthalle Schwetzingen
Karl-Frei-Halle Oftersheim
Plätze 950 Plätze
Präsident Peter Knapp
Trainer Holger Löhr
Liga 3. Liga Ost
2017/18
Rang 9. Platz (3. Liga Süd)
DHB-Pokal 1. Runde
Website www.hghandball.de
Heim
Auswärts


Die HG Oftersheim/Schwetzingen ist eine Handball-Spielgemeinschaft bestehend seit dem Jahr 1997 aus den Handball-Abteilungen zweier Vereine der kurpfälzischen Gemeinden Schwetzingen und Oftersheim.

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Spielbetrieb und die Vermarktung der ersten Mannschaft organisiert eine GmbH, die 1999 gegründet wurde. Daneben steht noch ein Förderkreis mit seiner Unterabteilung für die Jugend zur Unterstützung zur Verfügung.

Die erste Herrenmannschaft spielt derzeit in der 3. Liga, die zweite Herrenmannschaft bestreitet ihre Runde ebenso wie die erste Damenmannschaft in der fünftklassigen Badenliga (Stand: Saison 2017/18).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platzierungen der 1. Herrenmannschaft
Saison Platz Spielklasse
1997/98 3. Regionalliga Süd
1998/99 13. Regionalliga Süd
1999/00 1. Badische Oberliga
2000/01 4. Regionalliga Süd
2001/02 11. Regionalliga Süd
2002/03 6. Regionalliga Süd
2003/04 1. Regionalliga Süd
2004/05 13. 2. Bundesliga
2005/06 4. 2. Bundesliga
2006/07 8. 2. Bundesliga
2007/08 16. 2. Bundesliga
2008/09 18. 2. Bundesliga
2009/10 14. Regionalliga Süd
2010/11 4. Baden-Württemberg-Oberliga
2011/12 5. Baden-Württemberg-Oberliga
2012/13 6. Baden-Württemberg-Oberliga
2013/14 9. Baden-Württemberg-Oberliga
2014/15 3. Baden-Württemberg-Oberliga
2015/16 1. Baden-Württemberg-Oberliga
2016/17 6. 3. Liga Süd
2017/18 9. 3. Liga Süd

Im Juli 1997 schlossen sich die Handballabteilungen des TSV Oftersheim und des TV Schwetzingen 1864 zur Handball-Gemeinschaft 1997 Oftersheim/Schwetzingen (nur Gemeinschaft, kein eigenständiger Verein) zusammen. Die Spieler und Passiven verblieben jedoch in ihren Stammvereinen als Mitglieder.

Beide Stammvereine verfügten bereits über Zweitligaerfahrung in ihren jeweiligen Handballabteilungen. Der TV 64 verbrachte in den 90ern zwei Jahre im Unterhaus, während der TSV Oftersheim in den 80er Jahren in der zweithöchsten deutschen Spielklasse angesiedelt war. Diese Erfahrung zahlte sich anfangs insofern aus, als einige der ehemaligen Spieler nun Funktionärsposten bekleideten.

Im Jahr 2002 traten dann die Handballer des SV 98 Schwetzingen der Spielgemeinschaft bei. Seither bietet die HG auch Mädchen und Frauen die Möglichkeit, in ihren Reihen Handball zu spielen. Diese Möglichkeit blieb auch nach dem Ausscheiden des SV 2009 weithin bestehen. In der Saison 2005/2006 schickte der Club sechs aktive und 24 Jugendmannschaften auf die Jagd nach Punkten und Toren.

Platzierungen im Herrenbereich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem dritten Platz in der Regionalliga Süd, der die beiden Stammvereine TSV und TV schon zuvor angehörten, im ersten Jahr des Zusammenschlusses musste die Regionalliga-Mannschaft in der darauffolgenden Saison 1998/1999 aufgrund eines einzigen zu wenig erzielten Tores in die Badische Oberliga absteigen. Hier spielte die Mannschaft eine überragende Rolle und wurde mit nur vier Verlustpunkten Badischer Meister. Der Titelgewinn war gleichbedeutend mit dem direkten Wiederaufstieg in die neuformierte eingleisige Süddeutsche Regionalliga. Darin konnte das Team in der Saison 2000/2001 von Beginn an überzeugen und die Spielrunde mit einem vierten Rang beenden. In der Saison 2001/2002 lag die HG zwischenzeitlich auf dem 2. Tabellenrang, ehe eine Verletzungsmisere dafür sorgte, dass die Mannschaft in die unteren Tabellenregionen abrutschte, aber die Klasse unter dem neuen Trainer Wilfried Job hielt. In der Spielzeit darauf setzte die HG verstärkt auf den eigenen Nachwuchs und errang zunächst den sechsten Abschlussrang, um dann anschließend 2004 als Regionalligameister direkt in die 2. Handball-Bundesliga aufzusteigen. Dort gab es nach Höhen - wie dem vierten Rang 2006 - 2009 den Abstieg zurück in die Regionalliga Süd. Nach einem weiteren Abstieg spielte die erste Herrenmannschaft seit 2010 in der vierthöchsten Spielklasse der Baden-Württemberg Oberliga. In der Spielzeit 2015/16 konnte die Mannschaft den Meistertitel der BWOL erringen und sich somit für die 3. Liga qualifizieren, in der sie die Saison 2016/17 als bester Aufsteiger die Südstaffel auf einem 6. Platz abschloss.

Mit dem Aufstieg der zweiten Herrenmannschaft von der Landesliga Nord in die Badenliga in der Saison 2013/14 schloss diese zu der Spitzengruppe der Reserven in Baden-Württemberg auf, wo nur die zweiten Vertretungen der Bundesliga-Mannschaften aus Balingen-Weilstetten, Konstanz sowie Kronau/Östringen höherklassig spielen (Stand 2016/2017).

Erfolge im Jugendbereich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jugendarbeit der Spielgemeinschaft stand von Beginn an im Fokus der Bemühungen und auf nationaler Ebene konnten die Jugendmannschaften seitdem eine Reihe von Erfolgen aufweisen: Die B-Jugend wurde 2000 sowie 2008 deutscher Vizemeister, ebenso wie die A-Jugend 1998 - im ersten Jahr des Bestehens der Spielgemeinschaft. Die A-Jugend konnte sich darüber hinaus in den folgenden Spielzeiten für die im Jahr 2011 neugeschaffene Jugendbundesliga Handball (JBLH) qualifizieren:

Saison JBLH Qualifikation Saison JBLH Qualifikation
2011/12 Qualifiziert 2015/16 Qualifiziert
2012/13 Nicht Qualifiziert 2016/17 Nicht Qualifiziert
2013/14 Qualifiziert 2017/18 Nicht Qualifiziert
2014/15 Qualifiziert 2018/19 Qualifiziert

Platzierungen im Damenbereich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Meistertitel der Kreisliga Mannheim in der Runde 2014/2015 qualifizierte sich die 1. Damenmannschaft erstmals für die Landesliga Nord. Dort konnte man sich als Viertplatzierter in der ersten Saison sogleich für die neugeschaffene Verbandsliga qualifizieren. In der Spielzeit 2016/2017 errang die Mannschaft den vierten Aufstieg in Folge und damit ab der Saison 2017/2018 die Startberechtigung für die Badenliga.

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer der 1. Herrenmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997–1999 Klaus Braun
  • 1999–2001 Michael Sahm
  • 2001–2007 Wilfried Job
  • 2007–2008 Jochen Zürn
  • 2008 Branco Dojcak
  • 2008–2009 Michael Franz
  • 2009–2011 Eyub Erden
  • 2011–2013 Chris de Maria
  • 2013–2017 Martin Schnetz
  • seit 2017 Holger Löhr

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]