VfL Eintracht Hagen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
VfL Eintracht Hagen
Logo vom VfL Eintracht Hagen
Voller Name Verein für Leibesübungen Eintracht Hagen von 1863 e.V.
Gegründet 1863
Halle Enervie Arena
Plätze 3.402
Präsident Detlef Spruth
Geschäftsführer Volker Wulf
Trainer Lars Hepp
Liga 2. Handball-Bundesliga
2014/15
Rang 2. Platz (3. Liga West)
Website hagen-handball.de
Heim
Auswärts


Der VfL Eintracht Hagen (vollständiger Name: Verein für Leibesübungen Eintracht Hagen von 1863) ist ein Sportverein aus Hagen.

Vereinsgeschichte[Bearbeiten]

Am 5. Juni 1920 schlossen sich der 1863 gegründete Wehringhausener Turnverein, die Wehringhauser Turnerschaft und die Hagener Sportunion 1910 zum VfL Hagen von 1863 zusammen. Dieser stand im steten Wettbewerb mit dem 1878 gegründeten TV Eintracht Hagen. Besonders auf den Gebieten Leichtathletik und Handball waren beide Vereine erfolgreich.

Im Jahr 1962 wurden der VfL Hagen und der TV Eintracht zusammengeschlossen; am 10. März 1962 fand im Hagener Parkhaus die Gründungsversammlung des VfL Eintracht Hagen von 1863 statt.

Der Verein, dem im Jahr 2010 rund 600 Mitglieder angehören, ist in den Sportarten Handball, Federfußball, Badminton, Tischtennis, Gymnastik, Leichtathletik und Volleyball aktiv.

Abteilung Federfußball[Bearbeiten]

Die Abteilung Federfußball existierte von 1990 bis 2011. Die Federfußballer spielten in der Bundesliga und erkämpften nationale und internationale Titel. Seit 2011 ist diese Abteilung nicht mehr aktiv.

Abteilung Handball[Bearbeiten]

Von den 600 Mitgliedern des Vereins sind 300 Mitglieder der Abteilung Handball. Der Sport wird im VfL seit 1921 betrieben. Der Verein unterhält Herren-, Damen und Jugend-Mannschaften.

Die erste Herren-Mannschaft stieg 1971 in die damals zweitklassige Regionalliga West auf und blieb bis 1989 durchgehend in dieser Liga, die nach Einführung einer 2. Bundesliga seit 1981 die dritthöchste Spielklasse war. 1972 und 1974 nahm der VfL an den Aufstiegsspielen der Regionalliga West zur 1. Bundesliga teil, scheiterte jedoch beide Male. 1989 gelang der Aufstieg in die 2. Bundesliga, wo der VfL bis zum Abstieg in der Saison 1999/2000 elf Jahre in Folge spielte. In der Saison 1991/1992 wurde der VfL Eintracht Hagen Meister in der kurzlebigen Zweitliga-Staffel Mitte, belegte aber in der anschließenden Relegationsrunde zur 1. Bundesliga nur den vierten Rang und verpasste damit zum dritten Mal den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Ab 2000 spielte die Mannschaft bis zur Einführung der 3. Liga wieder durchgehend in der Regionalliga. Im Jahr 2010 qualifizierte Eintracht Hagen sich als Zweiter der Regionalliga West für die 3. Liga, wo der Club bis zur Saison 2014/2015 antrat. Als Vizemeister der Staffel West qualifizierte man sich für die Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga, die am 23. Mai 2015 in Dresden stattfand. Nach einem Sieg gegen den Gastgeber HC Elbflorenz und einem Remis gegen die Handballfreunde Springe stand der VfL neben Springe als Aufsteiger in die 2. Bundesliga fest. Seit mehr als drei Jahrzehnten spielt die Mannschaft des VfL somit durchgehend in der zweit- oder dritthöchsten Spielklasse.

Neben der Staffelmeisterschaft in der 2. Bundesliga Mitte ist das Erreichen des Achtelfinals im DHB-Pokal in der Saison 2000/01 der größte Erfolg des Vereins auf Bundesebene.

Saisonbilanzen seit 2011[Bearbeiten]

Saison Spielklasse Platz Sp S U V Tore Diff. Punkte
2011/12 3. Liga West 14 30 10 3 17 866:917 051 23:37
2012/13 3. Liga West 09 28 12 2 14 824:829 005 26:30
2013/14 3. Liga West 05 30 16 4 10 844:784 +060 36:24
2014/15 3. Liga West 02 30 26 1 03 927:762 +165 53:07

Abteilung Leichtathletik[Bearbeiten]

Die Abteilung Leichtathletik weist im Laufe ihrer Geschichte einige überregionale Erfolge auf: Bei den Deutschen Meisterschaften 1950 in Stuttgart landeten wurde die 4 x 400 Meter-Staffel mit Waldemar Richter, Herbert Hosbach, Wolfgang Miedecke und Willi Böhm in neuer westdeutscher Rekordzeit von 3:18,0 Minuten deutscher Vizemeister; Waldemar Richter wurde über 400 Meter in 54,8 Sekunden deutscher Vize-Meister. 1963 wurde Lothar Reinshagen in Duisburg deutscher Meister im Marathonlauf; zusammen mit Wilhelm Heuser und Helmut Knobloch wurde er zudem deutscher Mannschaftsmeister.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]