Hostel (Mechernich)

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Hostel
Koordinaten: 50° 36′ 3″ N, 6° 36′ 35″ O
Höhe: 317 m ü. NHN
Fläche: 2,6 km²
Einwohner: 244 (30. Jun. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 94 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53894
Vorwahl: 02443
Häuserflucht in Hostel
Häuserflucht in Hostel

Hostel ist ein Ortsteil von Mechernich in der Eifel.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hostel ist ein Dorf, das zur Stadt Mechernich (Kreis Euskirchen) im Süden von Nordrhein-Westfalen gehört. Durch den Ort führt der Radfernweg Eifel-Höhen-Route, die als Rundkurs um und durch den Nationalpark Eifel verläuft.

Geschichte und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapelle Zu den Heiligen Mauren

Das Dorf besteht überwiegend aus alten Fachwerkhäusern. Sehenswert sind insbesondere die Häuser rund um den Dorfanger. Zum Dorf gehört die Kapelle Zu den Heiligen Mauren, die im Jahr 1492 erstmals erwähnt wurde. Das Langhaus der Kapelle zwischen romanischem Turm und gotischem Chor stammt von 1696. Von 1984 bis 1986 wurde die Kapelle renoviert, dabei wurden an den Wänden und im Kreuzrippengewölbe mittelalterliche Malereien freigelegt.

Am 1. Juli 1969 wurde Hostel nach Mechernich eingemeindet.[2]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die VRS-Buslinie 888 der RVK, die als TaxiBusPlus nach Bedarf verkehrt, stellt den Personennahverkehr mit den angrenzenden Orten und der Stadt Mechernich sicher. Zusätzlich verkehren einzelne Fahrten der auf die Schülerbeförderung ausgerichteten Linie 896.

Linie Betreiber Verlauf
888 RVK TaxiBus / AST-Verkehr: Mechernich Bf – Roggendorf – Hostel – Glehn – Eicks – Floisdorf – Berg – Floisdorf – Eicks – Kommern
896 Schäfer Berg – Floisdorf – Eicks – Glehn – Hostel – (Denrath – Schützendorf – Lückerath – Roggendorf –) Mechernich Bf → Mechernich Feytal

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Hostel – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hostel. In: mechernich.de. Stadt Mechernich, abgerufen am 6. Juni 2021.
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 100.