Júbilo Iwata

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Júbilo Iwata
Logo
Voller Name Júbilo Iwata
(jap.: ジュビロ磐田)
Ort Iwata, Japan
Gegründet August 1992 (Yamaha F.C.: 1972)
Vereinsfarben blau-weiß
Stadion Yamaha Stadium
Shizuoka-Ecopa-Stadion
Plätze 15.165
51.349
Präsident JapanJapan Yoshirou Takahira
Trainer JapanJapan Hiroshi Nanami
Homepage jubilo-iwata.co.jp
Liga J1 League
2016 13. Platz
Heim
Auswärts

Júbilo Iwata (jap. ジュビロ磐田, Jubiro Iwata; von portugiesisch: júbilo = Freude) ist einer der erfolgreichsten Vereine aus Japans Herren-Profifußballiga J. League. Die Mannschaft aus der Stadt Iwata (Präfektur Shizuoka) hat bereits jeden bedeutenden japanischen Wettbewerb sowie den asiatischen Landesmeister-Pokal (Vorläufer der AFC Champions League) gewonnen. Seine Heimspiele trägt der Verein entweder im heimischen Yamaha Stadium oder bei großem Andrang (etwa beim Lokalderby gegen Shimizu S-Pulse) im Shizuoka-Ecopa-Stadion (WM-Stadion 2002) aus.

Der „Verein“ ist eine 1992 gegründete Aktiengesellschaft mit Sitz in Iwata, die K.K. Yamaha Football Club (株式会社ヤマハフットボールクラブ, kabushiki-gaisha Yamaha futtobōru kurabu; engl. Yamaha Football Club Co., Ltd.).[1]

Vereinsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Yamaha Stadium in Iwata
Im Bild das Shizuoka-Ecopa-Stadion, welches zusätzlich zum eigentlichen Heimstadion genutzt wird

Gegründet wurde Júbilo im Jahr 1972 unter dem Namen Yamaha Hatsudōki Soccer-bu, englisch Yamaha F.C., als Werksmannschaft des Motorradherstellers Yamaha. Nach rasanter Entwicklung stieg Yamaha bereits 1978 in die oberste japanische Spielklasse (die damals allerdings noch eine reine Amateurliga war) auf und gewann 1982 den ersten großen Wettbewerb, den japanischen Kaiserpokal (vergleichbar mit dem DFB-Pokal in Deutschland). Spätestens nach dem ersten Meistertitel 1988 gehörte das Team aus Iwata zu den großen Namen im aufstrebenden japanischen Fußball.

Als der japanische Fußballverband (JFA) Anfang der 1990er-Jahre beschloss, eine Profiliga einzuführen, wäre auch Yamaha gerne als Gründungsmitglied dabei gewesen. Doch eine enttäuschende Saison 1991 führte letztendlich dazu, dass sie bei der Einrichtung der J. League nicht berücksichtigt wurden. Trotzdem wurde die Werksmannschaft in eine eigenständige Gesellschaft ausgelagert (an der Yamaha noch immer der größte Anteilseigner ist) und wie die neuen Profiklubs umbenannt: in Júbilo Iwata. Der portugiesische Name sollte südamerikanischen Flair und Freude am Spiel vermitteln – offenbar mit Erfolg: nach der Premierensaison 1993 stieg Júbilo zusammen mit Bellmare Hiratsuka als erste Mannschaft in die J. League auf, die sie seither nicht mehr verlassen haben.

Seit dem Aufstieg ging es mit Júbilo stetig bergauf, was nicht zuletzt an ausländischen Helfern lag: für die erste Profisaison verpflichtete das Management den holländischen Trainer Hans Ooft sowie den ehemaligen Oranje-Nationalspieler Gerald Vanenburg (später als Spieler und Trainer bei 1860 München). Während der Saison kam noch der Italiener Salvatore Schillaci (WM-Torschützenkönig 1990) hinzu, und im folgenden Jahr kam mit Carlos Dunga (vormals VfB Stuttgart) der Kapitän der aktuellen brasilianischen Weltmeistermannschaft hinzu. Mit diesem Team ging es stetig bergauf (allein Toto Schillaci erzielte in 78 Spielen für Iwata 56 Tore), und bereits 1997 qualifizierten sie sich als Herbstmeister für das Finale um die japanische Meisterschaft, das sie prompt gegen Titelverteidiger Kashima Antlers gewannen.

Der bisher größte Erfolg für Júbilo war der Gewinn des asiatischen Landesmeisterpokals im folgenden Jahr. Die Mannschaft erreichte das Finale auch in den beiden darauffolgenden Jahren, verlor aber jeweils knapp. Es folgten noch zwei weitere Meisterschaften, ein Sieg im Yamazaki Nabisco Cup, dem japanischen Ligapokal, und zuletzt 2003 der zweite Pokalsieg nach 1982.

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 18. Februar 2017[2]

Nr. Position Name
1 JapanJapan TW Naoki Hatta
2 JapanJapan AB Taisuke Nakamura
3 JapanJapan AB Kentarō Ōi
5 JapanJapan AB Nagisa Sakurauchi
7 JapanJapan MF Kōta Ueda (Kapitän)
8 UsbekistanUsbekistan MF Fozil Musayev
9 JapanJapan MF Yoshiaki Ota
10 JapanJapan MF Shunsuke Nakamura
11 JapanJapan MF Takuya Matsuura
13 JapanJapan MF Tomohiko Miyazaki
14 JapanJapan MF Masaya Matsumoto
15 BrasilienBrasilien MF Adaílton
16 JapanJapan ST Kazuki Saitō
17 JapanJapan MF Takafumi Shimizu
18 JapanJapan ST Kōki Ogawa
20 JapanJapan ST Kengo Kawamata
Nr. Position Name
21 PolenPolen TW Krzysztof Kamiński
22 JapanJapan MF Daisuke Matsui
23 JapanJapan MF Kōsuke Yamamoto
24 JapanJapan AB Daiki Ogawa
25 JapanJapan AB Takuma Ominami
26 JapanJapan MF Kotarō Fujikawa
27 JapanJapan MF Daigo Araki
30 JapanJapan MF Rikiya Uehara
31 JapanJapan TW Kō Shimura
33 JapanJapan AB Yoshiaki Fujita
34 JapanJapan MF Takeaki Harigaya
35 JapanJapan AB Shun Morishita
36 JapanJapan TW Ryūki Miura
38 JapanJapan MF Hiroki Ito
40 JapanJapan MF Hayao Kawabe
41 JapanJapan AB Shōhei Takahashi

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

National[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1997, 1999, 2002
1998, 2010
1982, 2003
2000, 2003, 2004

Kontinental[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1999
1999
2011

Trainerchronik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer Nation Zeitraum
Kazuaki Nagasawa JapanJapan Japan 1993
Hans Ooft NiederlandeNiederlande Niederlande 1994–1996
Luiz Felipe Scolari BrasilienBrasilien Brasilien 1997
Takashi Kuwahara JapanJapan Japan 1997
Valmir BrasilienBrasilien Brasilien 1998
Takashi Kuwahara JapanJapan Japan 1999
Gjoko Hadžievski MazedonienMazedonien Mazedonien 2000
Masakazu Suzuki JapanJapan Japan 2000–2002
Masaaki Yanagishita JapanJapan Japan 2003
Takashi Kuwahara JapanJapan Japan 2004
Masakazu Suzuki JapanJapan Japan 2004
Masakuni Yamamoto JapanJapan Japan 2004–2006
Adílson Dias Batista BrasilienBrasilien Brasilien 2006–2007
Atsushi Uchiyama JapanJapan Japan 2007–2008
Hiroshi Nanami JapanJapan Japan 2014-

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Júbilo Iwata – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.jubilo-iwata.co.jp/club/company.php
  2. Kader der Saison 2017. In: data.j-league.or.jp. J. League, abgerufen am 18. Februar 2017.