Taktisches Luftwaffengeschwader 74

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Taktisches Luftwaffengeschwader 74
— TaktLwG 74 —
III
JG 74.svg
Internes Verbandsabzeichen (Wappen)
Aufstellung 5. Mai 1961
Land Flag of Germany.svg Deutschland
Streitkräfte Bundeswehr
Teilstreitkraft Bundeswehr Logo Luftwaffe with lettering.svg Luftwaffe
Typ Fliegender Kampfverband
Stärke ca. 935 Soldaten
Unterstellung Luftwaffentruppenkommando
Standort Wilhelm-Frankl-Kaserne
Fliegerhorst Neuburg
(Fliegerhorst Lechfeld)
Einsätze Air Policing Baltikum
(2005, 2009, 2014, 2016)
Auszeichnungen Flag of Bavaria (striped).svg Fahnenband des
Freistaates Bayern
(1987, 2005)
Führung
Kommodore Oberst Holger Neumann[1]
Luftfahrzeuge
Kampfflugzeug/
-hubschrauber
Eurofighter (seit 2006)

Das Taktische Luftwaffengeschwader 74 (TaktLwG 74; vormals Jagdgeschwader 74) ist ein Fliegender Kampfverband der deutschen Luftwaffe. Er ist das erste Einsatzgeschwader und einer von vier Verbänden innerhalb der Bundeswehr, der das Flugzeugmuster Eurofighter erhielt. Das NATO assignierte Geschwader ist auf dem Fliegerhorst Neuburg in Neuburg an der Donau stationiert und stellt die Alarmrotte für den südlichen Luftraum; als Ausweichplatz fungiert der Fliegerhorst Lechfeld. Das TaktLwG 74 stellte in der Vergangenheit wiederholt Ehreneskorten für ausländische Staatsgäste und wurde u.a. mit dem Fahnenband des Freistaates Bayern geehrt. Dreimal war es bereits an den deutschen Kontingenten NATO Air Policing Baltikum beteiligt; 2016 übernimmt das JG 74 zum vierten Mal diese Aufgabe.

Aufgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kernauftrag des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 in Neuburg an der Donau ist das Stellen und in Übung halten der NATO-Alarmrotte, sprich Quick Reaction Alert „Interceptor“ (QRA „I“), zum Schutz des südlichen Luftraums der Bundesrepublik Deutschland (vgl. Taktisches Luftwaffengeschwader 71 „Richthofen“ in Wittmund für den nördlichen Luftraum). Eine Alarmrotte besteht aus jeweils zwei aufmunitionierten Kampfflugzeugen vom Typ Eurofighter. Außerdem stellt das Geschwader gegebenenfalls Kräfte für die NATO Response Force (NRF) und andere Auslandseinsätze der Bundeswehr. Wichtige Aufgaben des Geschwaders sind dann:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sabre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

F-86K Sabre des JG 74

Das Taktische Luftwaffengeschwader 74 im oberbayerischen Neuburg an der Donau ging ursprünglich aus dem Jagdgeschwader 75 (JG 75) in Oldenburg bzw. Leipheim bei Ulm hervor, welches 1960 gemäß Luftwaffenaufstellungsbefehl Nr. 155[3] neu aufgestellt wurde und damit das vierte[4] zu den Luftverteidigungskräften[5] zählende Jagdgeschwader der Luftwaffe der Bundeswehr war.[6] Dieses erste Allwetterjagdgeschwader war mit dem AWX-Jäger[7] F-86K „Sabre“ („Sabre Dog“) ausgestattet. Die Aufstellung des ursprünglich geplanten Jagdgeschwaders 74 wurde somit zunächst nicht verwirklicht.[6] Im April 1961 verlegte[8] man das JG 75 endgültig auf den neugebauten Fliegerhorst Zell bei Neuburg an der Donau und benannte es auch aus Ressourcengründen zum 1. Mai 1961 in Jagdgeschwader 74 (JG 74) um.[6]

Unter Anwesenheit des ersten Inspekteurs der Luftwaffe, Generalleutnant Josef Kammhuber, und des Oberbefehlshabers der United States Air Forces in Europe, General Frederic H. Smith, Jr., wurde das Jagdgeschwader 74 am 5. Mai 1961[6] offiziell in Dienst gestellt.[9] Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß weihte im Herbst das neue Wirtschaftsgebäude ein.[10] Neben den Amerikanern ist es insbesondere Kammhuber und Strauß zu verdanken, dass sich zu jener Zeit „wichtige Luftwaffenstandorte“ im südbayerischen Raum etablieren konnten.[11] Seit dem 1. Juli 1962[6] ist das JG 74 der NATO assigniert; im Kalten Krieg wurde es in den sogenannten „HAWK-Gürtel“ der NATO aufgenommen[12]. Von den ursprünglich sechs geplanten Jagdgeschwadern der Luftwaffe wurde 1964 die Planzahl auf zwei, nämlich das JG 74 und das JG 71, reduziert; ergänzt wurden diese zwischenzeitlich um die leichten Kampfgeschwader.[13]

Starfighter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vier F-104G Starfighter des JG 74 „M“ im Formationsflug

Ab dem 1. Juli 1964 erfolgte die Umrüstung auf F-104G „Starfighter“[14] – acht weitere Jagd-, Jagdbomber- und Aufklärungsgeschwader wurden durch den Hersteller bis 1966 ausgestattet[15]. Wegen der bestehenden Assignierung betrieb das JG 74 achtzehn Monate zwei Flugzeugmuster.[14] Die bis 1966 ausgemusterten und ins Oberpfaffenhofener Depot bei München überführten[16] Maschinen vom Typ F-86K „Sabre“ wurden 1966 an das demokratische Venezuela verkauft.[14] Bereits im April 1965 wurde die neue Truppenfahne in München übergeben.[16] Beim Staatsbesuch des japanischen Kaiserpaares (Tennō Hirohito und Kōjun) in der Bundesrepublik Deutschland im Oktober 1971 stellte das JG 74 die Eskorte.[17]

Der Traditionsname „Mölders“ – nach einem „Fliegerass[18] im Zweiten Weltkrieg und vormaligen Angehörigen der Legion Condor – wurde dem Verband am 32. Todestag von Oberst Werner Mölders († 1941), dem 22. November 1973, durch den Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Günther Rall, verliehen. Damit war das Jagdgeschwader das vierte Traditionsgeschwader der Bundesluftwaffe (nach „Richthofen“, „Boelcke“ und „Immelmann“[18]) und der dritte Träger der Mölderstradition (nach dem Zerstörer (1968) und der Luftwaffenkaserne in Visselhövede (1972)) in der Bundeswehr. Zeitgleich wurde die im Grünauer Wald gelegene Kaserne nach einem jüdischstämmigen Jagdflieger des Ersten Weltkrieges, Leutnant der Reserve und Pour-le-Mérite-Träger Wilhelm Frankl, benannt. Generalleutnant Günther Rall und Werner Nachmann, Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland, enthüllten ein Gedenkstein.[19] Später (1990) überreichte die Witwe von Mölders dessen militärische Ehrenzeichen und Auszeichnungen, die im Wehrgeschichtlichen Lehrraum des Geschwaders ausgestellt wurden.[20] Nach einer Beschlussempfehlung des Deutschen Bundestages (1998), Mitglieder der Legion Condor nicht länger als Leitbilder für deutsche Soldaten zu empfehlen, und einer in Auftrag gegebenen Untersuchung des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFA) wurde dieser Beiname vom Bundesminister der Verteidigung, Peter Struck, zum 11. März 2005 wieder gestrichen (siehe auch Werner Mölders).[21]

Phantom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drei F-4F Phantom des JG 74 „M“ im Jahr 1998

Nachdem am 26. September 1974[22] die erste Maschine vom Typ F-4F „Phantom II“ in Neuburg gelandet war setzte von Juni 1975 bis April 1976[23] in den Jagdgeschwadern 71 und 74, die jeweils dreißig Exemplare erhalten sollten, sowie in den Jagdbombergeschwadern 35 (ehemals Leichtes Kampfgeschwader 42) und 36 die Umrüstung ein,[24] sodass im Jahre 1975[25] der Flugbetrieb aufgenommen werden konnte. Mit dem neuen Flugzeugmuster als Air Superiority Fighter, d.h. Abfangjäger und Mehrzweck-Jagdbomber, wurde das Aufgabenspektrum des JG 74 zwischenzeitlich erweitert.[24] Die Entwicklung stand im Kontext der „zunehmenden Auflösung“ der ursprünglichen Unterteilung in Luftangriff und -verteidigung in der deutschen Luftwaffe.[26]

Am 20. Jahrestag des JG 74 (5. Mai 1981) führten erstmals seit Gründung der Bundeswehr acht Maschinen F-4F Phantom des Verbandes einen 7-stündigen Nonstopflug mit Luftbetankung von Neuburg an der Donau zur CFB Goose Bay in Kanada mit dem Ziel einer Tiefstflugausbildung durch.[27] Es folgten Besuche in Neuburg des Bundespräsidenten Karl Carstens (1981), des Generalstabschefs der Schweizer Armee, Korpskommandant Jörg Zumstein, bzw. des Generalinspekteurs der Bundeswehr, General Jürgen Brandt (1982) und des Inspekteurs der Luftwaffe, Generalleutnant Eberhard Eimler (1983).[28] Nach dem NATO-Beitritt Spaniens kam es 1983 zum Staffelaustausch mit den spanischen Luftstreitkräften.[29] Im gleichen Jahr konnten erstmals vier Maschinen Starts und Landungen auf dem Autobahn-Behelfsflugplatz bei Ahlhorn üben.[30] 1986 stellte das JG 74 die Ehreneskorte für das spanische Königspaar (Juan Carlos I. und Sophia von Griechenland) und den italienischen Staatspräsidenten (Francesco Cossiga) bei den Staatsbesuchen in Deutschland.[20]

Im Zuge des Falls der Berliner Mauer am 9. November 1989 stellte das JG 74 ca. 400 Übersiedlern aus der DDR Betten und Spinde zur Verfügung.[20] Noch vor der deutschen Wiedervereinigung 1990 hielten sich ehemalige Offiziere der NVA Luftwaffe zum Truppenpraktikum in Neuburg auf.[20] Es folgten die Besuche des Generalinspekteurs der Bundeswehr, General Klaus Naumann (1991), des Generalstabschefs der spanischen Luftstreitkräfte, Generalleutnant Ramos Fernandez Sequeiros bzw. des Inspekteurs der Luftwaffe, Generalleutnant Hans-Jörg Kuebart (1992),[20] des Kommandierenden Generals der französischen Taktischen Luftstreitkräfte, General Bernard Norlain bzw. des Kommandierenden Generals des Luftflottenkommandos, Generalleutnant Gerhard John (1993),[31] des griechischen Verteidigungsministers, Gerasimos Arsenis (1995)[32] und des Befehlshabers des Luftwaffenführungskommandos, Generalleutnant Jürgen Höche (1996)[32]. Bis Ende 1992 waren das JG 71 und das JG 74 für 75 kampfwertgesteigerte F-4F ICE [Improved Combat Effectiveness] Phantom II (37+49) vorgesehen,[33] wovon dann auch die erste im April 1992[20] in Neuburg eintraf. Die Kampfwertsteigerung der 1990er Jahre umfasste den APG-65 Radar und die AMRAAM-Lenkflugkörper.[34] Ein Jahr später wurde das Verbindungsflugzeug des Geschwaders, Do 28 D Skyservant, außer Dienst gestellt.[31] Mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag (1990/91), spätestens dann mit dem Abzug der russischen Truppen aus den Neuen Bundesländern (1994), übernahmen[35] das JG 71 in Wittmund und das JG 74 in Neuburg selbstständig das Air Policing (Alarmrotte) in der Bundesrepublik.[36] 1995 nahm man an der NATO-Übung für den Kriseneinsatz „Strong Resolve“ in Norwegen teil.[32] Von Mai bis Dezember 1995 wurde der Flugbetrieb wegen Infrastrukturarbeiten auf den Fliegerhorst Ingolstadt/Manching verlegt.[32]

2000 war der Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping Gast in Neuburg.[37] Von Mai bis November 2001 wurden u.a. Exponate[38] des Geschwaders in einer Sonderausstellung über Bordwaffen im Waffenmuseum Suhl gezeigt.[39] Von Juli bis September 2005 stellten das JG 71 und das JG 74 zum ersten Mal das Kontingent für den NATO-Einsatz Air Policing Baltikum.[40]

Eurofighter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eurofighter des JG 74

Seit Sommer 2006 erfolgte schrittweise die Umrüstung auf den Eurofighter.[41] Am 25. Juli 2006 wurde der Flugbetrieb mit dem Eurofighter beim JG 74 aufgenommen.[42] Das Geschwader war somit das erste Eurofighter-Einsatzgeschwader der Bundeswehr.[42] Am 3. Juni 2008 wurde der NATO erstmals die Übernahme der Alarmrotte der Luftverteidigungssofortbereitschaft durch das Waffensystem Eurofighter gemeldet.[42] Am 12. Juni Juni 2008 wurde das Phantom II außer Dienst gestellt.[40] U.a. folgende Amtsträger besuchten in dieser Zeit das JG 74: der Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (2008),[43] die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Gerda Hasselfeldt (2009),[44] der Bundesverteidigungsminister, Karl-Theodor zu Guttenberg (2010),[45] und der beamtete Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Stéphane Beemelmans, bzw. der Inspekteur der Bundeswehr, Generalleutnant Aarne Kreuzinger-Janik (2011)[46]. Von September bis November 2009 stellte das JG 74 erneut das Kontingent für Air Policing Baltikum.[47] 2011 wohnten ca. 20.000 Gäste den Feierlichkeiten unter internationaler Beteiligung zum 50-jährigen Jubiläum bei.[48] Im Frühsommer 2012 verlegte das JG 74 erstmals nach der Umrüstung mit acht Luftfahrzeugen auf die Eielson AFB nach Alaska, wo es an den Manövern „Distant Frontier“ zu Vergleichszwecken mit USAF F-22 Raptor und zur Vorbereitung des unmittelbar anschließenden Manövers „Red Flag Alaska“[49] teilnahm.[50]

Mit Auflösung des Jagdbombergeschwaders 32 (JaboG 32) wurde der Fliegerhorst Lechfeld zweiter Flugplatz des Geschwaders. Das JG 74 übernahm von der 1. Staffel des JaboG 32 auch deren Zugehörigkeit zu den NATO Tigers. Die Bavarian Tigers werden von beiden fliegenden Staffeln gebildet und nahmen im Juni 2013 in Norwegen erstmals am NATO Tiger Meet, bei dem Verbundene Luftkriegsoperationen geübt werden, teil.[51] 2013 wurden auf dem Fliegerhorst Neuburg Arbeiten an einem neuen Kontrollturm aufgenommen.[52] Außerdem nahmen erstmalig drei Eurofighter des JG 74 am Tactical Leadership Programm (TLP) der NATO auf dem Flughafen Albacete in Spanien teil.[53] Am 14. Juli des gleichen Jahres nahm die Luftwaffe erstmals an der Militärparade am französischen Nationalfeiertag teil. Neben einer Transall als Teilnehmer der Opération Serval waren anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Élysée-Vertrags drei Kampfflugzeuge des JG 74 am „Flypass“ der französischen Luftstreitkräfte beteiligt.[54]

Im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr wurde zum 1. Oktober 2013 das Jagdgeschwader 74 (JG 74) in Taktisches Luftwaffengeschwader 74 (TaktLwG 74) umbenannt.[55] Beim Hochwasser in Bayern 2013 unterstützten Soldaten des Verbandes.[56] Von September bis Dezember 2014 stellte das JG 74 zum dritten Mal das Kontingent für Air Policing Baltikum der NATO.[57] Ab September 2016 stellt das JG 74 das vierte deutsche Kontingent Air Policing Baltikum (erneut auf der Luftwaffenbasis Ämari in Estland).[58]

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Taktisches Luftwaffengeschwader 74 (Deutschland)
Fliegerhorst Lechfeld
Fliegerhorst Lechfeld
Fliegerhorst Neuburg
Fliegerhorst Neuburg
Fliegerhorst Neuburg (Neuburg an der Donau) und Fliegerhorst Lechfeld (Lagerlechfeld)

Ehemalige Unterstellungen:

  • Luftwaffenstruktur 1958: 1. Luftverteidigungsdivision in München
  • Luftwaffenstruktur 1964: 1. Luftwaffendivision in Fürstenfeldbruck[59]
  • Luftwaffenstruktur 1970: Kommando 2. Luftwaffendivision in Birkenfeld[60]
  • Luftwaffenstruktur 4 (1994): 2. Luftwaffendivision in Birkenfeld bzw. Luftwaffenkommando Süd in Meßstetten / Combined Air Operations Centre[61]
  • Luftwaffenstruktur 5 (2004): Kommando 1. Luftwaffendivision in Fürstenfeldbruck[62]
  • Luftwaffenstruktur 6 (2010): Kommando 1. Luftwaffendivision in Fürstenfeldbruck[63]

Das TaktLwG 74 ist seit 2015 dem Luftwaffentruppenkommando (LwTrKdo) in Köln-Wahn unterstellt. Geführt wird der Verband durch einen Kommodore im Dienstgrad eines Oberstleutnant oder Oberst.

Gegliedert ist das Geschwader in die Fliegende und die Technische Gruppe. Die Fliegende Gruppe umfasst die beiden Jagdstaffeln und die Flugbetriebsstaffel, die Technische Gruppe setzt sich aus der Instandsetzungs- und Elektronikstaffel, der Wartungs- und Waffenstaffel und der Nachschub- und Transportstaffel zusammen.

Seit Ende März 2013 obliegt dem Geschwader zusätzlich der Betrieb des Fliegerhorstes Lechfeld in Lagerlechfeld. Es unterhält an diesem Zweitstandort hierzu die Flugplatzstaffel Lechfeld des TaktLwG 74.[64]

Kommodore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Name Beginn der Berufung Ende der Berufung
1 Oberst Fritz Wegner 5. Mai 1961 26. September 1968
2 Oberst Gerhard Mohrdieck 26. September 1968 25. September 1972
3 Oberst Rudolf Erlemann 25. September 1972 26. März 1975
4 Oberst Walter Schmitz 26. März 1975 18. Juli 1977
5 Oberst Michael Estendorfer 18. Juli 1977 12. März 1980
6 Oberst Hans Heinrich Block 12. März 1980 1. April 1984
7 Oberst Gunter Lange 1. April 1984 26. März 1986
8 Oberst Helmut Ruppert 26. März 1986 25. September 1991
9 Oberst Kurt Wolfgang Fredemann 25. September 1991 30. September 1993
10 Oberst Claus Volk 30. September 1993 26. Juni 1995
11 Oberst Gerhard Ballhausen 26. Juni 1995 31. März 1998
12 Oberst Ludwig Frank 31. März 1998 28. September 2000
13 Oberst Karl Müllner 28. September 2000 27. September 2002
14 Oberst Thomas Tillich 27. September 2002 26. September 2005
15 Oberst Uwe Klein 26. September 2005 1. April 2008
16 Oberst Andreas Pfeiffer 1. April 2008 20. März 2013
17 Oberst Frank Gräfe 20. März 2013 29. April 2015
18 Oberst Holger Neumann seit 29. April 2015

Angehörige des Geschwaders[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den Kommodoren waren u.a. folgende Offiziere Angehörige des Geschwaders:

Eingesetzte Luftfahrzeugmuster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorkommnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am 3. Mai 1962 kollidierten zwei F-86K „Sabre“ des JG 74 im Landeanflug auf Neuburg. Beide Piloten kamen ums Leben.
  • Am 30. Oktober 1963 stürzte eine F-86K „Sabre“ des JG 74 auf ein Haus im Dorf Straß, etwa zehn Kilometer westlich von Neuburg an der Donau. Es gab vier Tote und elf Verletzte. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten.[65]
  • Am 21. Oktober 1967 entwendete der Architekt Manfred Ramminger aus dem Munitionslager des JG 74 eine gefechtsbereite AIM-9 Sidewinder Luft-Luft-Rakete und schickte sie per Luftfracht nach Moskau.[66]
  • Am 11. April 1972 stürzte eine F-104G „Starfighter“ bei Volkenschwand, Niederbayern ab. Der Pilot kam dabei ums Leben.
  • Am 21. August 1981 stürzte eine F-4F Phantom II außerhalb von Sardinien ins Mittelmeer. Der Pilot konnte sich retten, der Waffensystemoffizier kam ums Leben.
  • Am 11. April 1985 stürzte eine F-4F Phantom II bei Lorient in Frankreich ab. Pilot und Waffensystemoffizier wurden dabei getötet.
  • Am 16. Juli 1985 stürzte eine F-4F Phantom II bei Rudelzhausen in Niederbayern ab. Pilot und Waffensystemoffizier wurden dabei getötet.
  • Am 13. September 1995 stürzte zwischen Kirchheim in Schwaben und Haselbach ein F-4F Phantom II-Jagdflugzeug ab und rammte sich in ein Feld. Der Pilot und der Waffensystemoffizier kamen dabei ums Leben.[67]
  • 20. August 2011: Der Funkkontakt zu einem Airbus A321 der türkischen Airline Onur Air auf dem Flug von Manchester in die Türkei brach um ca. 16.00 Uhr über Oberbayern plötzlich ab (vermutlich technischer Defekt). Die Alarmrotte des JG 74 stieg sofort auf, nach ca. fünf Minuten Flug war der Sichtkontakt hergestellt. Alle Versuche, Funkkontakt mit dem türkischen Piloten aufzunehmen, schlugen fehl. Der A321 wurde von der Rotte bis zur österreichischen Grenze begleitet und dort den Luftstreitkräften Österreichs übergeben.[68]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1965: Silberschild des Clubs der Luftwaffe für die besten Luftwaffenverbände[16]
  • 1968: Luftsicherheitspreis durch den Inspekteur der Luftwaffe[17]
  • 1973: Ärmelband „Geschwader Mölders“ (stellvertretend für alle Soldaten) durch den Inspekteur der Luftwaffe[19]
  • 1980: Flugsicherheitspokal[28]
  • 1987: Fahnenband des Freistaates Bayern durch den bayerischen Staatssekretär für Wissenschaft und Kunst Thomas Goppel[69]
  • 1988: Flugsicherheitspokal für zwei Jahre unfallfreier Fliegen durch den Kommandierenden General des Luftflottenkommandos[20]
  • 1991: Flugsicherheitspokal in Gold für fünf Jahre unfallfreies Fliegen[20]
  • 1993: Flugsicherheitsurkunde „Blau“ für sieben Jahre unfallfreies Fliegen durch den Kommandeur der 2. Luftwaffendivision[70]
  • 1994: Flugsicherheitsurkunde für acht Jahre unfallfreies Fliegen durch den Kommandeur der 2. Luftwaffendivision[71]
  • 1994: Certificate of Commendation durch den NATO-Oberbefehlshaber der Allied Forces Central Europe für hervorragende Leistungen[71]
  • 1996: Prinz-Heinrich-Preis als bester Verband der 1. Luftwaffendivision
  • 2005: Fahnenband des Freistaates Bayern durch den bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber[72]
  • 2007: Flugsicherheitsurkunde für sieben Jahre unfallfreies Fliegen durch den Kommandeur der 1. Luftwaffendivision[73]
  • 2013: Flugsicherheitsurkunde für zwölf Jahre unfallfreies Fliegen durch den Kommandeur der 1. Luftwaffendivision[74]
  • 2015: Flugsicherheitspreis für fünfzehn Jahre unfallfreies Fliegen durch den General Flugsicherheit der Bundeswehr[75]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jagdgeschwader 74 "Mölders" (Hrsg.): 35 Jahre Jagdgeschwader 74 "Mölders", Neuburg an der Donau. Tussa-Dr., Illertissen 1996.
  • Jagdgeschwader 74 (Hrsg.): 50 Jahre Jagdgeschwader 74 Neuburg Donau: 1961–2011. 09. Juni 2011. Neuburg an der Donau 2011.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jagdgeschwader 74 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Ich hätte es hier auch noch länger ausgehalten“. augsburger-allgemeine.de, 29. April 2015.
  2. Taktisches Luftwaffengeschwader 74: Auftrag, luftwaffe.de, abgerufen am 17. Juli 2016.
  3. Jagdgeschwader 74 "Mölders" (Hrsg.): 35 Jahre Jagdgeschwader 74 "Mölders", Neuburg an der Donau. Illertissen 1996, S. 9.
  4. Hans-Werner Jarosch (Hrsg.): Immer im Einsatz. 50 Jahre Luftwaffe. Mittler, Hamburg 2005, ISBN 3-8132-0837-0, S. 29.
  5. Martin Rink: Die Bundeswehr 1950/55–1989 (= Militärgeschichte kompakt. 6). DeGruyter Oldenbourg, München 2015, ISBN 978-3-11-044096-6, S. 63.
  6. a b c d e Heinz Rebhan: Aufbau und Organisation der Luftwaffe 1955 bis 1971. In: Bernd Lemke, Dieter Krüger, Heinz Rebhan, Wolfgang Schmidt: Die Luftwaffe 1950 bis 1970. Konzeption, Aufbau, Integration (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 2). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57973-4, S. 581f.
  7. Bernd Lemke: Konzeption und Aufbau der Luftwaffe. In: Bernd Lemke, Dieter Krüger, Heinz Rebhan, Wolfgang Schmidt: Die Luftwaffe 1950 bis 1970. Konzeption, Aufbau, Integration (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 2). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57973-4, S. 324, Fn. 3.
  8. Barbara Zeitelhack: Von der „arg bedrängten“ Stadt zum Mittelzentrum: Neuburg vom Ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart. In: Thomas Götz, Markus Nadler, Marcus Prell, Barbara Zeitelhack: Kleine Neuburger Stadtgeschichte. Pustet, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7917-2469-0, S. 151.
  9. Thomas Schmitz (Verantw.): Jagdgeschwader 74 in Dienst gestellt. geschichte.luftwaffe.de, 5. Mai 1961.
  10. Jagdgeschwader 74 "Mölders" (Hrsg.): 35 Jahre Jagdgeschwader 74 "Mölders", Neuburg an der Donau. Illertissen 1996, S. 12.
  11. Martin Rink: Die Bundeswehr 1950/55–1989 (= Militärgeschichte kompakt. 6). DeGruyter Oldenbourg, München 2015, ISBN 978-3-11-044096-6, S. 59.
  12. Heinz Rebhan: Aufbau und Organisation der Luftwaffe 1955 bis 1971. In: Bernd Lemke, Dieter Krüger, Heinz Rebhan, Wolfgang Schmidt: Die Luftwaffe 1950 bis 1970. Konzeption, Aufbau, Integration (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 2). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57973-4, S. 593.
  13. Bernd Lemke: Konzeption und Aufbau der Luftwaffe. In: Bernd Lemke, Dieter Krüger, Heinz Rebhan, Wolfgang Schmidt: Die Luftwaffe 1950 bis 1970. Konzeption, Aufbau, Integration (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 2). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57973-4, S. 304f.
  14. a b c Heinz Rebhan: Aufbau und Organisation der Luftwaffe 1955 bis 1971. In: Bernd Lemke, Dieter Krüger, Heinz Rebhan, Wolfgang Schmidt: Die Luftwaffe 1950 bis 1970. Konzeption, Aufbau, Integration (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 2). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57973-4, S. 613.
  15. Heinz Rebhan: Aufbau und Organisation der Luftwaffe 1955 bis 1971. In: Bernd Lemke, Dieter Krüger, Heinz Rebhan, Wolfgang Schmidt: Die Luftwaffe 1950 bis 1970. Konzeption, Aufbau, Integration (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 2). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57973-4, S. 614.
  16. a b c Jagdgeschwader 74 "Mölders" (Hrsg.): 35 Jahre Jagdgeschwader 74 "Mölders", Neuburg an der Donau. Illertissen 1996, S. 13.
  17. a b Jagdgeschwader 74 "Mölders" (Hrsg.): 35 Jahre Jagdgeschwader 74 "Mölders", Neuburg an der Donau. Illertissen 1996, S. 15.
  18. a b Martin Rink: Die Bundeswehr 1950/55–1989 (= Militärgeschichte kompakt. 6). DeGruyter Oldenbourg, München 2015, ISBN 978-3-11-044096-6, S. 103.
  19. a b Jagdgeschwader 74 "Mölders" (Hrsg.): 35 Jahre Jagdgeschwader 74 "Mölders", Neuburg an der Donau. Illertissen 1996, S. 15f.
  20. a b c d e f g h Jagdgeschwader 74 "Mölders" (Hrsg.): 35 Jahre Jagdgeschwader 74 "Mölders", Neuburg an der Donau. Illertissen 1996, S. 21.
  21. Heiner Möllers: Die Luftwaffe und ihr Umgang mit der »Tradition«. Ein historischer Abriss. In: Heiner Möllers (Hrsg.): Tradition und Traditionsverständnis in der Deutschen Luftwaffe. Geschichte – Gegenwart – Perspektiven (= Potsdamer Schriften zur Militärgeschichte. Bd. 16). Im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, MGFA, Potsdam 2012, ISBN 978-3-941571-17-4, S. 33f.
  22. Jagdgeschwader 74 "Mölders" (Hrsg.): 35 Jahre Jagdgeschwader 74 "Mölders", Neuburg an der Donau. Illertissen 1996, S. 17.
  23. René J. Francillon: McDonnell Douglas aircraft since 1920. Band 2, Naval Institute Press, Annapolis 1990, ISBN 1-55750-550-0, S. 234f.
  24. a b Bernd Lemke: Konzeption und Aufbau der Luftwaffe. In: Bernd Lemke, Dieter Krüger, Heinz Rebhan, Wolfgang Schmidt: Die Luftwaffe 1950 bis 1970. Konzeption, Aufbau, Integration (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 2). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-57973-4, S. 375.
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