Jebel

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Jebel
Schebel
Széphely
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Jebel (Rumänien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Timiș
Koordinaten: 45° 34′ N, 21° 13′ OKoordinaten: 45° 33′ 36″ N, 21° 13′ 19″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 78,41 km²
Einwohner: 3.674 (2013)
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km²
Postleitzahl: 307235
Telefonvorwahl: (+40) 02 56
Kfz-Kennzeichen: TM
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016[1])
Gemeindeart: Gemeinde
Bürgermeister: Ionel-Sabin-Emil Bociu (PSD)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 251
loc. Jebel, jud. Timiș, RO-307235
Website:
Lage von Jebel im Kreis Timiș
Jebel auf der Josephinischen Landaufnahme (1769-1772)

Jebel (deutsch: Schebel, ungarisch: Széphely) ist eine Gemeinde im Kreis Timiș, in der Region Banat, im Südwesten Rumäniens.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jebel liegt 24 Kilometer südlich von Timișoara und 20 Kilometer nördlich von Deta, an der Nationalstraße Drum național 59 Timișoara–Stamora Moravița und an der Europastraße E-70 zwischen Voiteg und Șag.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peciu Nou Pădureni Urseni
Cebza Nachbargemeinden Liebling
Ciacova Voiteg Folea

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1332 erstmals urkundlich unter der Bezeichnung Zephel erwähnt. 1401 hatte Nicolae Trentul aici eine Burg. 1425 hatte der Ort das Recht einen Jahrmarkt abzuhalten. 1479 wurde Jebel von dem Grafen Banffy gekauft.

Während der Türkenherrschaft war Jebel ein bewohnter Ort. Zur Zeit der Josephinischen Landaufnahme von 1717, hieß der Ort Schebell, hatte 200 Häuser. Nach dem Frieden von Passarowitz (1718), als das Banat eine Habsburger Krondomäne wurde, war Schebel Teil des Temescher Banats.

Am 4. Juni 1920 wurde das Banat infolge des Vertrags von Trianon dreigeteilt. Der größte, östliche Teil, zu dem auch Jebel gehört, fiel an das Königreich Rumänien.

Am 19. September 1939 wurden die Gespräche zwischen dem rumänischen Außenminister Grigore Gafencu und seinem jugoslawischen Amtskollegen Cinciar Markovic zur Gründung einer neutralen Zone auf dem Balkan in einem Waggon auf dem Bahnhof von Jebel geführt.

Demografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Jebel:

Volkszählung[2] Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 4854 4205 334 212 103
1910 5947 4773 722 328 124
1930 5328 4428 545 212 143
1977 6147 5783 168 94 102
2002 5350 4884 66 28 372

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)
  2. kia.hu, (PDF; 982 kB) E. Varga: Statistik der Einwohnerzahlen nach Ethnie im Kreis Timiș laut Volkszählungen von 1880 - 2002