Johannes Eggestein

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Johannes Eggestein
Johannes Eggestein.jpg
Johannes Eggestein bei Werder Bremen 2019
Personalia
Geburtstag 8. Mai 1998
Geburtsort HannoverDeutschland
Größe 183 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
TSV Schloß Ricklingen
0000–2013 TSV Havelse
2013–2016 Werder Bremen
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2016– Werder Bremen II 31 0(3)
2016– Werder Bremen 60 0(7)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2012–2013 Deutschland U-15 7 0(4)
2013–2014 Deutschland U16 9 0(9)
2014–2016 Deutschland U17 18 (10)
2016–2017 Deutschland U19 5 0(1)
2017–2018 Deutschland U20 6 0(2)
2017– Deutschland U21 6 0(1)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 11. Mai 2019

2 Stand: 26. März 2019

Johannes Eggestein (* 8. Mai 1998 in Hannover) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Stürmer steht bei Werder Bremen unter Vertrag. Er ist der jüngere Bruder des ebenfalls dort spielenden Maximilian Eggestein.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johannes Eggestein ist der Sohn des ehemaligen Fußballers Karl Eggestein, der für den TSV Havelse u. a. in der Zweiten Bundesliga spielte. Sein älterer Bruder Maximilian ist ebenfalls Fußballspieler bei Werder Bremen.

Eggestein erlernte das Fußballspielen beim TSV Schloß Ricklingen und spielte bis 2013 beim TSV Havelse. Seit 2013 ist er bei Werder Bremen aktiv. In drei aufeinanderfolgenden Jugendjahren für Werder wurde er jeweils Torschützenkönig in der B-Junioren bzw. A-Junioren-Bundesliga.

Am 2. Juni 2016 unterschrieb er seinen ersten Profivertrag, der bis 2019 datiert ist. Sein Debüt gab er für die U23-Mannschaft am fünften Spieltag (26. August 2016) in der 3. Liga beim 4:2-Sieg gegen den VfL Osnabrück, bei dem er ein Tor erzielte.[1] Sein erstes Pflichtspiel für die erste Mannschaft absolvierte er am 21. August 2016 im DFB-Pokal Spiel gegen die Sportfreunde Lotte. Dort wurde er in der 62. Minute eingewechselt. Anfang März 2017 zog er sich bei einem DFB-Lehrgang eine Verletzung am Syndesmoseband zu und fiel für den Rest der Saison aus.[2] Bei der 0:2-Niederlage gegen den FC Bayern München am 26. August 2017, dem 2. Spieltag der Saison 2017/18, gab Eggestein für die erste Mannschaft der Bremer sein Debüt in der 1. Bundesliga.[3] Sein erstes Bundesligator schoss er am 7. Spieltag der Saison 2018/19 im Spiel gegen den VfL Wolfsburg, nur drei Minuten nach seiner Einwechslung.[4]

Am 8. April 2019 verlängerte Eggestein seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag in Bremen[5].

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eggestein, der bereits in der deutschen U15-Auswahl und U16-Auswahl gespielt hatte, gab am 10. September 2014 sein Debüt in der U17-Nationalmannschaft. Bei der U17-Europameisterschaft 2015 gehörte er zum Kader der DFB-Auswahl und erreichte mit der Mannschaft das Finale. Dadurch qualifizierte sich die Mannschaft für die U17-Weltmeisterschaft 2015, bei der Eggestein als zweitbester Torschütze mit dem Silbernen Schuh ausgezeichnet wurde.[6] Am 2. September 2016 gab er sein Debüt für die deutsche U19-Nationalmannschaft. Am 1. September 2017 debütierte er zusammen mit seinem Bruder Maximilian für die deutsche U21-Nationalmannschaft und erzielte zwei Minuten nach seiner Einwechslung das Tor zum 1:2-Endstand gegen Ungarn.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Werder Bremen II – VfL Osnabrück 4:2 (3. Liga 2016/2017, 5. Spieltag). In: weltfussball.de. 26. August 2016, abgerufen am 31. August 2016.
  2. Saison für Eggestein beendet. In: kreiszeitung.de. 9. März 2017, abgerufen am 4. April 2019.
  3. Lewandowskis Geniestreiche bescheren Bayern den Sieg. In: kicker.de. 26. August 2017, abgerufen am 27. August 2017.
  4. Pizarro bedient Eggestein – und beschenkt Kohfeldt. In: kicker.de. 5. Oktober 2018, abgerufen am 6. Oktober 2018.
  5. Johannes Eggestein bleibt Werderaner. Werder Bremen, 8. April 2019, abgerufen am 8. April 2019.
  6. a b Gute Karten bei Super-Talent Eggestein. In: kicker.de. 9. März 2016, abgerufen am 2. Juni 2016.