Joseph Sirianni

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Joseph Sirianni Tennisspieler
Joseph Sirianni
Sirianni 2009
Nation: AustralienAustralien Australien
Geburtstag: 17. Januar 1975
Größe: 178 cm
Gewicht: 76 kg
1. Profisaison: 1996
Rücktritt: 2011
Spielhand: Rechts, einhändige Rückhand
Trainer: Larry Dempster
Preisgeld: 447.569 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 7:14
Höchste Platzierung: 138 (20. Oktober 2008)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 6:9
Höchste Platzierung: 107 (13. November 2009)
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Joseph Sirianni (* 17. Januar 1975 in Melbourne, Victoria) ist ein ehemaliger australischer Tennisspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Joseph Sirianni begann seine Profikarriere mit Auftritten auf der dritt- und zweitklassigen Future und Challenger Tour. Auf der Future Tour konnte er auch schon früh erste Erfolge feiern, indem er 1998 jeweils ein Turnier im Einzel und Doppel gewinnen konnte. Insgesamt konnte er 4 Einzel- und 14 Doppeltitel auf der Future Tour erlangen. Auf seinen ersten Titel auf der Challenger Tour musste er etwas länger warten. Erst 2003 holte er seinen ersten Titel an der Seite von Rogier Wassen in Reggio nell’Emilia. Diesem ließ er bis 2010 noch acht weitere Titel im Doppel und zwei im Einzel folgen.

Bereits 1999 konnte Sirianni sein Debüt auf Grand-Slam-Ebene feiern, als er eine Wildcard für das Einzelfeld der Australian Open erhielt. In der ersten Runde traf er auf die damalige Nummer 54 der Weltrangliste Mariano Zabaleta und musste sich in einem engen Match knapp in fünf Sätzen geschlagen geben. Insgesamt nahm er fünfmal an den Australian Open teil. 2008 konnte er in Adelaide seinen größten Erfolg im Einzel auf der ATP World Tour feiern. Er schaffte den Einzug ins Halbfinale, indem er unter anderem Paul-Henri Mathieu, die damalige Nummer 24 der Welt, besiegen konnte. Dort unterlag er dem späteren Turniersieger Michaël Llodra in zwei Sätzen. Im selben Jahr erreichte er auch seine höchste Position in der Weltrangliste mit Position 138. Ein Jahr später erhielt Sirianni zusammen mit Andrew Coelho erneut eine Wildcard für die Australian Open. Ihnen gelang eine Überraschung, indem sie ins Achtelfinale einzogen und in der zweiten Runde das an Rang 5 gesetzte Duo Jeff Coetzee und Wesley Moodie klar in zwei Sätzen schlagen konnten. Im Achtelfinale zogen sie gegen die Italiener Simone Bolelli und Andreas Seppi in drei Sätzen den Kürzeren. Im selben Jahr schaffte er gemeinsam mit Alessandro Motti als Lucky Loser den Einzug in das Hauptfeld der Wimbledon Championships. In der erste Runde mussten sie sich jedoch Alexander Peya und Philipp Petzschner klar in drei Sätzen geschlagen geben. In der Weltrangliste kratzte er Ende des Jahres im Doppel mit Rang 107 an den Top 100. 2011 gelang bei keiner Qualifikation für Challengers, wo er antrat, das Hauptfeld zu erreichen und beendete dann kurz darauf seine Karriere.

Nach seiner aktiven Karriere war Sirianni Hittingpartner von Ana Ivanović und Eugenie Bouchard.[1]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (11)

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 25. November 2007 AustralienAustralien Caloundra Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Todd Widom 7:62, 7:65
2. 2. Dezember 2007 AustralienAustralien Brisbane Hartplatz (i) JapanJapan Gō Soeda 1:6, 6:0, 6:3

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 29. Juni 2003 ItalienItalien Reggio nell’Emilia Hartplatz NiederlandeNiederlande Rogier Wassen ItalienItalien Alessio di Mauro
ItalienItalien Vincenzo Santopadre
6:4, 6:4
2. 24. September 2006 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Banja Luka Sand BelgienBelgien Stefan Wauters Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Ivan Dodig
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Aleksandar Marić
6:4, 3:6, [10:4]
3. 9. Dezember 2007 AustralienAustralien Burnie Hartplatz AustralienAustralien Samuel Groth Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Nima Roshan
NeuseelandNeuseeland Jose Statham
6:3, 1:6, [10:4]
4. 21. März 2009 ThailandThailand Bangkok Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Joshua Goodall RusslandRussland Michail Jelgin
RusslandRussland Alexander Kudrjawzew
6:3, 6:1
5. 25. Juli 2009 ItalienItalien Recanati Hartplatz DanemarkDänemark Frederik Nielsen ItalienItalien Adriano Biasella
KasachstanKasachstan Andrei Golubew
6:4, 3:6, [10:6]
6. 14. November 2009 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jersey Teppich (i) DanemarkDänemark Frederik Nielsen FinnlandFinnland Henri Kontinen
FinnlandFinnland Jarkko Nieminen
7:5, 3:6, [10:2]
7. 18. April 2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Baton Rouge Hartplatz AustralienAustralien Stephen Huss AustralienAustralien Chris Guccione
DeutschlandDeutschland Frank Moser
1:6, 6:2, [13:11]
8. 24. April 2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tallahassee Hartplatz AustralienAustralien Stephen Huss Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Robert Kendrick
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bobby Reynolds
6:2, 6:4
9. 31. Juli 2010 KanadaKanada Granby Hartplatz DanemarkDänemark Frederik Nielsen ThailandThailand Sanchai Ratiwatana
ThailandThailand Sonchat Ratiwatana
4:6, 6:4, [10:6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Joseph Sirianni – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. David Cox: The Secret Life of a Hitting Partner. In: observer.com. Abgerufen am 17. Januar 2018 (englisch).