Liste der Baudenkmäler in Bodenwöhr

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der Oberpfälzer Gemeinde Bodenwöhr zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 2. September 2016 wieder und umfasst 28 Baudenkmäler.

Wappen von Bodenwöhr
St. Koloman in Warmersdorf

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bodenwöhr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Kaltenbach 7; 9; 11; 13
(Standort)
Zwei Arbeiterwohnhäuser der Bayerischen Hütten- und Salinenwerke Zweigeschossige und überwiegend verputzte Rohziegelbauten mit auskragenden Satteldächern, hohem Quadersteinsockel und Ziegelsteinzierformen, 1898;

Nebengebäude, sieben kleine, teils verbretterte Ziegelbauten mit Satteldächern, wohl 1898.

D-3-76-116-1 Zwei Arbeiterwohnhäuser der Bayerischen Hütten- und Salinenwerke
Distrikt Postlohe
(Standort)
Gedenkstein zur Erinnerung an die bayerische Verfassungsgebung von 1818 Oktogonaler Schaft über quadratischem Sockel, mit Lisenen- und Gesimsgliederung und Zeltdachbekrönung, Sandstein, errichtet 1843; am Hain. D-3-76-116-12 Gedenkstein zur Erinnerung an die bayerische Verfassungsgebung von 1818
Hauptstraße 24
(Standort)
Ehemaliges Wohnhaus der Bayerischen Hütten- und Salinenwerke Zweigeschossiger Walmdachbau mit Gesims- und Putzgliederung, um 1835, Umbau 1903. D-3-76-116-2 Ehemaliges Wohnhaus der Bayerischen Hütten- und Salinenwerke
Kirchweg 2
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Barbara Dreischiffige, sandsteinverkleidete Basilika mit flachgedecktem Langhaus und eingezogenem Rundchor, westlicher Flankenturm mit Zwiebelhaube, in streng romanisierenden Formen, von Hans Beckers, 1948–50; mit Ausstattung. D-3-76-116-32 Katholische Pfarrkirche St. Barbara
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Ludwigsheide 5
(Standort)
Ehemaliges Forstdienstgebäude Zweigeschossiger Satteldachbau mit Quergiebel und holzverbrettertem Obergeschoss mit gesägter Brettornamentik, bezeichnet mit „1911“. D-3-76-116-3 Ehemaliges Forstdienstgebäude
Ludwigsheide 8
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger und verputzter Massivbau mit auskragendem Schopfwalmdach und Zwerchhausrisalit, Fenster mit Sandsteingewände, in neubarockem Villenstil, um 1910. D-3-76-116-4 Wohnhaus
Ludwigsheide 11
(Standort)
Ehemaliges Forstamtsgebäude Zweigeschossiger und verputzter Walmdachbau über hohem Quadersteinsockel, Fenster- und Portalgewände aus Sandstein, wohl vor 1874. D-3-76-116-5 Ehemaliges Forstamtsgebäude
Neunburger Straße 1 und 3
(Standort)
Ehemaliges Feingussmagazin mit Arbeiterwohnungen, zwischen 1913 und 1990 Feuerwehrhaus Sandsteinmauerwerksbau, eingeschossiger Satteldachbau, flankiert von zweigeschossigen Walmdachbauten, mit Eckquadern, Gurtgesimsen und bossierten Sandsteingewänden, 1831. D-3-76-116-6 Ehemaliges Feingussmagazin mit Arbeiterwohnungen, zwischen 1913 und 1990 Feuerwehrhaus
Neunburger Straße 6; Nähe Rathausplatz
(Standort)
Magazinbau des früheren Eisenwerks Lang gestreckter, zweigeschossiger Sandsteinmauerwerksbau mit Gesimsgliederung, Eckquader und Fensterfaschen in Sandstein, 1840, Obergeschoss jünger D-3-76-116-10 Magazinbau des früheren Eisenwerks
Neunburger Straße 45
(Standort)
Evangelisch-lutherische Kirche Gotisierender Steilsatteldachbau mit gerade geschlossenem, nicht eingezogenem Chorbereich, Fassadenturm mit Zwiebelhaube, Fenster mit bossiertem Sandsteingewände, um 1930. D-3-76-116-8 Evangelisch-lutherische Kirche
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Schwandorfer Straße 20
(Standort)
Alte Schule, heute Rathaus Zweigeschossiger Massivbau mit vorspringender Fassadenhälfte und überkragendem Walmdach, Eingangsrisalit mit Rundbogenportal, Putzfassade mit Sandsteinelementen, 1910. D-3-76-116-11 Alte Schule, heute Rathaus

Altenschwand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Distrikt Ziegenholz; Kr SAD 18; Wirtsholz
(Standort)
Holzskulptur des sitzenden Schmerzensmannes Farbig gefasst;

Eisen-Opferstock, kleiner verputzter Pfeiler mit Giebelbekrönung und Eisengittertür; wohl 18. Jahrhundert; beide in Wegkapelle von 1953, westlich der Straße nach Hofenstetten.

D-3-76-116-15 BW
Kirchgasse 6
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Nikolaus Verputzter Satteldachbau mit gerade geschlossenem Chor und Spitzbogenfenstern, Langhaus romanisch, Chor gotisch, Giebelreiter mit Zwiebelhaube, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-3-76-116-13 Katholische Filialkirche St. Nikolaus
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St.-Nikolaus-Weg 8
(Standort)
Wohnstallhaus Erdgeschossiger und verputzter Satteldachbau mit Stichbogenfenstern, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. D-3-76-116-17 Wohnstallhaus

Blechhammer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Forststraße 2
(Standort)
Ehemaliges Forstdienstgebäude Zweigeschossiger und verputzter Halbwalmdachbau mit Zwerchhaus und Sandsteinzierformen, um 1910. D-3-76-116-18 Ehemaliges Forstdienstgebäude
Taucherstraße 9
(Standort)
Kapelle, sogenannte Taucher-Kapelle Neugotischer, verputzter Satteldachbau mit eingezogenem Polygonalchor und Bogenfries, Fassadenturm mit stichbogigem Eingangsportal und blechverkleidetem Obergeschoss und Spitzhelm, Ende 19. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-3-76-116-19 Kapelle, sogenannte Taucher-Kapelle

Buch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Windmaiser Gemeindeäcker
(Standort)
Feldkapelle Ende 18. Jahrhundert; an der Straße nach Windmais unter der sogenannten 1000-jährigen Linde: Die alte Kapelle wurde abgerissen und eine neue Kapelle gebaut, die 2006 geweiht wurde. D-3-76-116-20 Feldkapelle

Neuenschwand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Oberdorfer Felder
(Standort)
Feldkapelle Kleiner verputzter Satteldachbau mit rundbogigem Eingangsportal, 19. Jahrhundert; 350 m östlich von Neuenschwand, an der Bundesstraße nach Bruck D-3-76-116-22 Feldkapelle
Pfarrweg 11
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus đlachgedeckte Saalkirche mit eingezogenem Polygonalchor, südlich des Langhauses viergeschossiger Turm mit Spitzhelm, Gesims- und Lisenengliederung, 18. Jahrhundert, im späten 19. Jahrhundert erneuert; mit Ausstattung. D-3-76-116-21 Katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus

Pingarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Obere Dorfstraße 1
(Standort)
Wohnstallhaus Stattlicher zweigeschossiger Walmdachbau, im Kern 18. Jahrhundert, später aufgestockt, Putzgliederung bezeichnet mit „1933“. D-3-76-116-25 Wohnstallhaus
Obere Dorfstraße 7
(Standort)
Dorfkapelle Satteldachbau mit eingezogenem Rundchor, Glockengiebel und reicher Putzgliederung, bezeichnet mit „1897“. D-3-76-116-23 Dorfkapelle
Obere Dorfstraße 8
(Standort)
Ehemaliges Stallgebäude Erdgeschossiger Natursteinmauerwerksbau mit Satteldach und teils verputzten Giebelfeldern aus Ziegelstein, um 1928. D-3-76-116-24 Ehemaliges Stallgebäude

Taxöldern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Distrikt Brand
(Standort)
Gedenkstein Quadratischer Granitpfeiler mit Sockel und gusseiserner Inschriftentafel und Kreuz, 1857; 600 m vor dem westlichen Ortseingang, an der Straße nach Altenschwand. D-3-76-116-30 BW
Hirschbergweg 8
(Standort)
Ehemaliges Forstmeisterhaus Zweigeschossiges Giebelhaus mit Putzgliederung, im Kern gotisch, 1759 aufgestockt. D-3-76-116-27 BW
Hirschbergweg 15
(Standort)
Rundbogiges Türgewände Mauer- und Gewölbeteile des 1904 abgebrochenen pfalzgräflichen Jagdschlosses von 1543; in Wohnhausneubau integriert. D-3-76-116-29 BW
Hirschbergweg 17
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Johannes Baptist, ehemalige Schlosskapelle Chorturmkirche mit einfacher Putzgliederung, Turm mit Zwiebelhaube, im Kern mittelalterlich, Langhaus und Turmhaube 18. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Kirchhofmauer, teils verputztes Bruchsteinmauerwerk mit Steinbogenportal, wohl 17. Jahrhundert.

D-3-76-116-28 Katholische Filialkirche St. Johannes Baptist, ehemalige Schlosskapelle
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Nähe Hirschbergweg
(Standort)
Zugehöriger Backofen Kleiner verputzter Massivbau mit Satteldach und Rundbogennische, Mitte 19. Jahrhundert. D-3-76-116-26 Zugehöriger Backofen

Warmersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Sankt-Koloman-Weg 7
(Standort)
Katholische Wallfahrtskirche St. Koloman Verputzter Bruchsteinmauerwerksbau mit Satteldach und verbrettertem Dachreiter mit Pyramidendach, gotischer Rechteckchor mit Sterngewölbe, 15./16. Jahrhundert, Langhaus barock; mit Ausstattung. D-3-76-116-31 Katholische Wallfahrtskirche St. Koloman
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Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die noch existieren und früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bodenwöhr
Nähe Taucherstraße
(Standort)
Figur des hl. Johannes von Nepomuk Farbig gefasste Holzskulptur, 2. Hälfte 18. Jahrhundert; in neuem Bildstock von 2006, am Auslauf des Hammerweihers. D-3-76-116-9 Figur des hl. Johannes von Nepomuk
Altenschwand
An der Straße nach Hofenstetten
(Standort)
Gedenksäule Bezeichnet mit „1888“; im Wald zwischen der früheren und jetzigen Straße nach Hofenstetten. D-3-76-116-14 BW
Altenschwand
Haus Nummer 25
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Bezeichnet mit „1833“, Satteldachbau D-3-76-116-16 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bildersammlung zu Baudenkmälern in Bodenwöhr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien