Liste der Baudenkmäler in Schwandorf

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der Oberpfälzer Großen Kreisstadt Schwandorf aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Schwandorf
Schwandorf aus der Luft
Schwandorf mit Naab

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwandorf - Ensemble Marktplatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Marktplatz Schwandorf
(Standort)
Ensemble Marktplatz Das Ensemble umfasst den langgezogenen dreieckigen Marktplatz, den städtebaulichen Mittelpunkt Schwandorfs.

Die Siedlung, südöstlich über einer Furt des Naab-Flusses entstanden und 1006 erstmals als villa genannt, erhielt 1299 vom bayerischen Herzog eine städtische Verfassung, erlangte aber erst 1466 volles Stadtrecht. Der Marktplatz weitet sich quer zur Richtung der alten Durchgangsstraße Regensburg-Amberg aus, die in der Südecke einmündet und in der Mitte der nordwestlichen Flanke wieder austritt. In diesem Bereich des Platzes, der die größte Weite aufweist, erhob sich freistehend bis 1803 das alte Rathaus.

Gegenüber, nach Nordosten, verengt sich der Platzraum trichterartig in Richtung auf den spätgotischen Turm an der Südseite der Stadtpfarrkirche, der bis 1868 frei stand und das gesamte Platzbild beherrscht. Die Bebauung entstammt teilweise noch dem ausgehenden Mittelalter, wenn auch die ehemaligen bürgerlichen Wohnbauten stark erneuert sind. Vorherrschend ist der Haustyp der Giebelhäuser, deren Putzfassaden häufig von Treppengiebeln bekrönt waren.

E-3-76-161-1 Ensemble Marktplatz
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Schwandorf - Stadtbefestigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bahnhofstraße 15; Blasturmgasse 2; Blasturmgasse 4; Spitzwegstraße 52; Spitzwegstraße 54; Spitzwegstraße 56; Spitzwegstraße 62; Stadtmauergasse 10; Stadtmauergasse 11
(Standort)
Stadtbefestigung Erhaltene Teile der im 15. Jahrhundert als Ringmauer angelegten Stadtmauer mit acht Halbrundtürmen und vier Wehrtürmen, Bruchsteinmauerwerk, 15. Jahrhundert;

Reste des westlichen Mauerzuges, überwiegend in die Häuser integriert bei Bahnhofstraße 13, Stadtmauergasse 9, 10 und 11 sowie Nähe Ettmansdorfer Straße/Nähe Klostergasse,

Hier Reste von zwei Halbrundtürmen erhalten: Bahnhofstraße 15, ehemaliger Stadtmauerturm, verputzter Halbrundturm, 15. Jahrhundert, und in rückwärtiger Lage bei Stadtmauergasse 11;

Reste des östlichen Mauerzuges erhalten in Spitzwegstraße 6 und Blasturmgasse 4, mit Wehrturm, sogenannter Blasturm, teils verputzter Bruchsteinmauerwerksbau mit Pyramidendach und Laterne über rechteckigem Grundriss, 15./16. Jahrhundert,

Stadtmauer im weiteren Verlauf nach Nordosten an der Böhmischen Torgasse erhalten, dort bei Spitzwegstraße 56 nach Norden abgewinkelt,

Weitere Reste im Bereich der Häuser Spitzwegstraße 64 und 64a, hier nach Ausweis des Urkatasters als doppelter Bering ausgeführt

D-3-76-161-1 Stadtbefestigung
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Bahnhofstraße 13
(Standort)
Ehemaliger Stadtmauerturm 15. Jahrhundert, jetzt zur Wohnung ausgebaut D-3-76-161-2 Ehemaliger Stadtmauerturm
Blasturmgasse 4
(Standort)
Sogenannter Blasturm D-3-76-161-4 Sogenannter Blasturm
Stadtbefestigung
(Standort)
Stadtmauer Rest des westlichen Mauerzuges an der Stadtmauergasse und des östlichen Mauerzuges erhalten, teilweise mit Türmen;

Vergleiche Bahnhofstraße 13, 15, Bergstraße 3, Klostergasse 6/8, Spitzwegstraße 8 und 64a, Stadtmauergasse 2 und Stadtmauergasse o. Nr.

D-3-76-161-1 Stadtmauer
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Schwandorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bahnhofstraße 7
(Standort)
Gartenskulpturen Vier barocke Skulpturen mit der Darstellung der vier Jahreszeiten, Sandstein, Anfang 18. Jahrhundert, wohl vom ehemaligen Kloster Ettmannsdorf; im Garten des Elisabethenheims D-3-76-161-9 Gartenskulpturen
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Blasturmgasse 7
(Standort)
Felsenkelleranlage Meist weitverzweigte, teils untereinander angeordnete und miteinander verbundene Felsenkeller im Westhang des Weinbergs, Mundlöcher architektonisch gefasst, wohl spätes 14. bis frühes 20. Jahrhundert; zugehörig u.a. zu Spitzwegstraße 15, 22

nicht nachqualifiziert, im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht kartiert

D-3-76-161-73 Felsenkelleranlage
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Breite Straße 23
(Standort)
Ehemaliges Färberhaus Zweigeschossiger und verputzter Satteldachbau mit Treppengiebel und verputztem Fachwerkobergeschoss, Anfang 16. Jahrhundert D-3-76-161-5 Ehemaliges Färberhaus
Dachelhofer Straße 112
(Standort)
Leichenhaus Giebelseitiger und verputzter Satteldachbau mit blechverkleidetem Dachreiter, stichbogigen Arkadenöffnungen und Eckquaderung aus Sandstein, nach Westen firstgedrehte, erdgeschossige Sattel- und Walmdachanbauten, im neubarocken Stil, um 1910 D-3-76-161-32 BW
Dominikanerinnenstraße 1
(Standort)
Kirche St. Josef Zentralbau mit Zeltdach und Laterne, östlich daran eingezogener und dreiseitig geschlossener Chor, Westempore mit Vorzeichen und geschwungenem Giebel, in neubarocken und heimatstiligen Formen, 1916/17;

Schulhaus, hakenförmiger, zweigeschossiger Bau mit Mansard- und Walmdach, erbaut 1916/17, um 1947/48 teilweise wiederaufgebaut;

Umfassungsmauer, verputztes Ziegel- und Betonmauerwerk, nach 1916/17

D-3-76-161-6 Kirche St. Josef
Friedrich-Ebert-Straße 5
(Standort)
Meiller-Haus Dreigeschossiger und überwiegend verputzter Traufseitbau mit getrepptem Zwerchhausgiebel, Backsteinobergeschoss und ornamentiertem Sandsteingesims, im Kern 1860, Umbau mit Flacherker und Fassadenfiguren 1924, (1980 Sanierung) D-3-76-161-7 Meiller-Haus
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Friedrich-Ebert-Straße 15
(Standort)
Ehemaliges Melberhaus Zweigeschossiger, giebelseitiger Eckbau mit Satteldach, Gesims- und Putzgliederung, 1577 D-3-76-161-8 Ehemaliges Melberhaus
Kirchengasse 1
(Standort)
Ehemaliges Pfleghaus, Rathaus 1921–2003 Zweiflügelanlage, dreigeschossiger und verputzter Walmdachbau mit profiliertem Traufgesims und übereck gestelltem Standerker, um 1584 erbaut, Umbau und Standerker von 1722, 1907 nochmals umgebaut, Aufstockung des Ostflügels 1939/40 D-3-76-161-11 Ehemaliges Pfleghaus, Rathaus 1921–2003
Kirchengasse 2
(Standort)
Katholische Stadtpfarrkirche St. Jakob d. Ä. Wandpfeilerkirche, Chor und Langhaus nach 1400, Turm 1483, Langhaustonnengewölbe 1678 von Pietro Spineta, Stuckrippen und neugotische Verlängerung nach Westen 1868-72; mit reicher

Ausstattung

D-3-76-161-12 Katholische Stadtpfarrkirche St. Jakob d. Ä.
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Kreuzberg 2
(Standort)
Wallfahrts- und Karmeliterklosterkirche Unserer Lieben Frau Nach Kriegszerstörung historisierender Wiederaufbau, Satteldachbau mit Doppelturmfassade, zentralisierende flachgedeckte Halle mit Umgang und polygonal schließendem tonnengewölbtem Chor unter Einbezug der Umfassungsmauern des Chores der ehemaligen Franziskanerklosterkirche von 1784, 1949-52 von Franz Seraph Günthner; mit Ausstattung 1952-60 unter künstlerischer Leitung von Blasius Spreng D-3-76-161-74 Wallfahrts- und Karmeliterklosterkirche Unserer Lieben Frau
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Kreuzberg 3; Kreuzberg
(Standort)
Karmelitenkloster Süd- und Ostflügel, dreigeschossige Walmdachbauten über hakenförmigem Grundriss mit einfacher Putzgliederung, 1889; mit Ausstattung;

Klostermauer, verputztes Sandsteinmauerwerk, 1740 und 1895, Fachwerktürmchen mit Zeltdach, 19. Jahrhundert;

Tiefbrunnen, mit Sandsteinquadern ausgeschachtet, bezeichnet mit 1734, geständerters Pyramidendach vermutlich neuer;

Stiege, Stein, 1865 auf der Anlage von 1713 und 1797 errichtet; vom Kreuzbergbrünnerl zur Höhe;

Brunnen, sogenanntes Kreuzbergbrünnerl, halbkreisförmiges Granitsteinmauerwerk mit Brunnenschale und Löwenspeier, Stein, wohl 2. Hälfte 19. Jahrhundert

D-3-76-161-13 Karmelitenkloster
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Marktplatz 1
(Standort)
Ehemaliges Lebzelterhaus Zweigeschossiger und verputzter Giebelbau in Ecklage, mit einfachen barocken Giebelformen, im Kern 16. Jahrhundert, um 1692 erneuert, Inschriftentafel an der Südseite bezeichnet mit 1731 D-3-76-161-14 Ehemaliges Lebzelterhaus
Marktplatz 3
(Standort)
Gasthof Post Zweigeschossiger und verputzter Schweifgiebelbau, im Kern vor 1500, Giebel 18. Jahrhundert D-3-76-161-15 Gasthof Post
Marktplatz 10
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiges Treppengiebelhaus mit Flacherker, 16.Jahrhundert, Fassade im 18./19. Jahrhundert erneuert D-3-76-161-16 Wohn- und Geschäftshaus
Marktplatz 11
(Standort)
Sogenanntes Kaminkehrerhaus Zweigeschossiger Giebelbau mit profiliertem Giebelgesims und Putzgliederung, im Kern 16. Jahrhundert D-3-76-161-17 Sogenanntes Kaminkehrerhaus
Marktplatz 13
(Standort)
Ehemaliges Schießlhaus Zweigeschossiger und verputzter Treppengiebelbau mit einseitigem Walm, Fassade mit eingemauerter Haubitzenkugel, im Kern 16. Jahrhundert D-3-76-161-18 Ehemaliges Schießlhaus
Marktplatz 14
(Standort)
Benefiziatenhaus Zweigeschossiger und verputzter Schweifgiebelbau in Ecklage, im 19. Jahrhundert erneuert;

Heiligenfigur, in Ecknische mit Blechbaldachin

D-3-76-161-19 Benefiziatenhaus
Marktplatz 17
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger Eckbau mit Walmdach, Quadersteinsockel und einfacher Putzgliederung, im Kern 16. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert verändert D-3-76-161-21 Wohn- und Geschäftshaus
Marktplatz 20
(Standort)
Meiler-Haus Treppengiebelbau, 16. Jh., Giebel 18./19. Jh. D-3-76-161-22 Meiler-Haus
Marktplatz 26
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossiger und verputzter Traufseitbau, 17. Jahrhundert, geschweifter Zwerchhausgiebel 18. Jahrhundert D-3-76-161-23 Wohn- und Geschäftshaus
Marktplatz 27
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus, sogenanntes Heilingbrunner-Haus Zweigeschossiger und verputzter Treppengiebelbau, Anfang 16. Jahrhundert D-3-76-161-24 Wohn- und Geschäftshaus, sogenanntes Heilingbrunner-Haus
Nähe Böhmische Torgasse; Waldgasse; Waldgasse 3; Waldgasse 3b; Waldgasse 4
(Standort)
Felsenkelleranlage Meist langgestreckte Felsenkeller im Westhang des Holzbergs, Mundlöcher architektonisch gefasst, um 1600 bis spätes 19. Jahrhundert

Zugehörig u.a. zu Fronberger Straße 8 und Waldgasse 3, 3a

D-3-76-161-67 Felsenkelleranlage
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Pfleghofstufen 5
(Standort)
Gedenktafel An die hier geborenen drei Brüder Röls, Stein, Kopie der Tafel von 1696; an der nordöstlichen Giebelseite des Hauses Pfleghofstufen 3 D-3-76-161-26 Gedenktafel
Rathausstraße 1
(Standort)
Ehemaliges Rathaus, im 16. Jahrhundert wohl als Freihaus erbaut, 1862/63-1921 als Rathaus genutzt, seit 1989 Heimatmuseum Zweigeschossiger und verputzter Walmdachbau, 16. Jahrhundert, Umgestaltung im 18. Jahrhundert, für die Nutzung als Museum 1986/87 durchgreifend verändert D-3-76-161-27 Ehemaliges Rathaus, im 16. Jahrhundert wohl als Freihaus erbaut, 1862/63-1921 als Rathaus genutzt, seit 1989 Heimatmuseum
Senefelderstraße, Abzweigung Strobl Straße
(Standort)
Sogenannte Strobl-Säule Zum Gedenken an Pfarrer Bernhard Strobl, Granitsäule mit Inschriftenfeld und bekrönendem Eisenkruzifix, bezeichnet mit 1886; gegenüber der Abzweigung Höhenstraße D-3-76-161-28 Sogenannte Strobl-Säule
Spitalgarten 1
(Standort)
Profanierte ehemalige katholische Heilig-Geist-Spitalkirche Kleiner verputzter Walmdachbau mit eingezogenem Polygonalchor, Dachreiter mit Spitzhelm und Keilstütze aus Quadersteinmauerwerk, 1443 erbaut, 1657 und 1731 umgebaut D-3-76-161-29 Profanierte ehemalige katholische Heilig-Geist-Spitalkirche
Spitzwegstraße 23
(Standort)
Pfarrhof Stattlicher zweigeschossiger Satteldachbau mit dreigeschossigem Dachstuhl und rundbogigem Eingangsportal mit Sandsteingewände, Fenster mit Putzrahmung, 1491, im 16. Jahrhundert aufgestockt D-3-76-161-20 Pfarrhof
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Steinberger Straße
(Standort)
Wegkreuz Kriegerdenkmal für die Opfer der Ersten und Zweiten Weltkrieges, breit gelagerter, reliefierter Sockel mit beidseitigen Inschriftentafel und bekrönendem Holzkruzifix, Sandstein, 1918, nach 1945 Inschriftentafeln und Kreuz erneuert D-3-76-161-101 BW
Steinberger Straße 24
(Standort)
Kapelle St. Barbara, ehemals Kriegergedächtniskapelle Rechteckiger Walmdachbau aus Granitsteinmauerwerk, mit straßenseitig vorgelegtem Rundturm, Traufgesims und Türgewände aus Sandsteinquadern, blechverkleidetes Glockentürmchen mit Löwenfiguren und Stahlhelmbekrönung, nach Süden firstgedrehter Walmdachanbau aus Kalksteinmauerwerk mit Ziegeleinsprengungen;

Zwei Wegkapellen, quadratische Walmdachbauten aus Kalksteinquadern mit Backsteingesims, Stichbogenöffnungen mit Sandsteingewände; beidseitig der Kapelle; von Rolf Behringer, 1922

D-3-76-161-31 BW
Mooshoschen; Speck; an der Bundesstraße 15 nach Schwandorf bei der Klause "Lange Meile".
(Standort)
Denkmal für Graf Babo von Abensperg, gestorben 1061 Steinobelisk mit refliefierten Inschriftenfeldern, Sandstein, errichtet 1828, erneuert 1885; an der Bundesstraße 15 nach Schwandorf, am Weiher bei der Klause "Lange Meile". D-3-76-161-33 BW
Wackersdorfer Straße
(Standort)
Kriegerdenkmal Kriegerdenkmal für die Gefallenen im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71, obeliskartige Stele mit Kreuzbekrönung und Stufensockel, Granit, nach 1871; an der Kreuzung Wackersdorfer- und Dominikanerinnenstraße. D-3-76-161-103 BW

Auhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Auhof 1
(Standort)
Wegkapelle Satteldachbau mit Stichbogeneingang und Putzgliederung, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung; südwestlich des Hofes, am Waldrand D-3-76-161-34 BW

Bubach a.d. Naab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Bubacher Ring
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Margareta Verputzter Satteldachbau mit eingezogenem Rechteckchor und verschindeltem Dachreiter mit Zeltdach, 14./15. Jahrhundert, später verändert, rundbogiges Westportal mit Sandsteingewände von 1721; mit Ausstattung D-3-76-161-35 Katholische Filialkirche St. Margareta

Ettmannsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ettmannsdorfer Straße 86
(Standort)
Ehemaliges Hammerschloss bzw. Altes Schloss Stattlicher zweigeschossiger Walmdachbau mit Stichbogenfenstern und seitlichem Standerker, mittig vorgelegt achteckiger Treppenturm mit Zeltdach, Fassadengestaltung mit Eckpilastern,

profilierter Gesimsgliederung und Fensterfaschen, um 1600, Portalwappen bezeichnet mit 1600, Fenster im 19. Jahrhundert verändert

D-3-76-161-36 Ehemaliges Hammerschloss bzw. Altes Schloss
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Ettmannsdorfer Straße 125
(Standort)
Ehemaliges Gasthaus zur Schwanne Zweigeschossiger und teils verputzter Natursteinmauerwerksbau mit Walmdach, bezeichnet mit 1780;

Ehemaliger Eislagerturm, Ziegelbau, um 1900

D-3-76-161-82 BW

Freihöls[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Freihöls
(Standort)
Feldkapelle Rechteckiger und verputzter Satteldachbau mit stichbogigem Eingangsportal, bezeichnet mit 1716; in der Ortsmitte, an der Straßenkreuzung nach Charlottenhof D-3-76-161-37 Feldkapelle
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Fronberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Fronberger Straße 31
(Standort)
Ehemalige Villa Kebbel; seit 1988 Oberpfälzer Künstlerhaus Zweigeschossiger und verputzter Massivbau mit auskragendem Walmdach, Zwerchhausrisalit und Dachhäuschen mit Pyramidendach, runder Eckturm mit Kegeldach, reiche Fassadengestaltung im Gründerzeitstil, Ende 19. Jahrhundert;

Garten, parkartige Gartenlage mit teils geometrischer Wegführung und altem Baumbestand, wohl Ende 19. Jahrhundert

D-3-76-161-38 Ehemalige Villa Kebbel; seit 1988 Oberpfälzer Künstlerhaus
Maximilianstraße.
(Standort)
Kapelle St. Wendelin Verputzter Satteldachbau mit Gesimsgliederung, wohl 18. Jahrhundert;

Heiligenfigur, sitzende Christusfigur in giebelseitiger Rundbogennische, farbig gefasst, 18./ 19. Jahrhundert

D-3-76-161-40 Kapelle St. Wendelin
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Petersleiten
(Standort)
Petruskapelle Verputzter Rundbau mit Kuppeldach und Laterne, letztes Viertel 18. Jahrhundert D-3-76-161-39 Petruskapelle
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Schloßpark 1; Schloßpark 3; St.-Andreas-Straße 8; St.-Andreas-Straße 10; Schloßpark 2; Schloßpark; Nähe Schloßpark; In Fronberg
(Standort)
Schloss Nach Brand während des Landshuter Erfolgskrieges 1305 wiederaufgebaut ab 1587;

Sogenanntes Altes Schloss, Anlage von drei zweigeschossigen Satteldachbauten um kleinen Innenhof:

Nordflügel, hofseitig mit zweigeschossigem Renaissance-Arkadengang, im Kern wohl 1. Hälfte 15. Jahrhundert, bezeichnet mit 1587, Umbau von 1786;

Südflügel, verputzter Bruchsteinmauerwerksbau mit geohrten Fensterfaschen, Torturm mit gesprengtem Portalgiebel und Allianzwappen;

Westflügel mit Laubengang; 1587;

Nach Osten angebaute Dreiflügelanlage, dreigeschossige Walmdachbauten mit zwei übereck stehenden Rechtecktürmen und erdgeschossigen Arkadenöffnungen, Westflügel mit rundbogigem Durchfahrtstor, Putzfassade mit Lisenen- und Gesimsgliederung, um 1587, zweiarmige ovale Freitreppe im inneren Schlosshof, wohl letztes Viertel des 18. Jahrhunderts;

Im Ostflügel Schlosskapelle Unsere Liebe Frau, 1677/78, von Pietro Spineta; mit Ausstattung;

Ehemalige Orangerie, längsgerichteter, erdgeschossiger Massivbau mit Mansardwalmdach, nach Süden verglaster Mittelteil mit Kolonnaden, 18. Jahrhundert;

Zugehöriges Gewächshaus, kleiner Pultdachbau aus Bruchsteinmauerwerk mit Glasdach und rückwärtig neuerem Anbau, 2. Hälfte 19. Jahrhundert;

Ehemaliger Schlossgraben mit Holzbrücke, 16./17. Jahrhundert;

Einfriedung, Bruchsteinmauerwerk, wohl um 1820;

Parkanlage mit altem Baumbestand und Wegen, wohl um 1820;

Wappenstein, 17. Jahrhundert;

Steinepitaph, um 1800; im östlichen Parkbereich;

Felsengrab mit Steinkreuz, 1829;

Ehemaliges Schlossgut, Dreiflügelanlage, zweigeschossige und verputzte Satteldachbauten mit profiliertem Traufgesims, seitlichen Anbauten und rundbogigem Durchfahrtstor mit Pilaster- und Gesimsgliederung, 18./19. Jahrhundert

D-3-76-161-42 Schloss
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Gögglbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe St.-Laurentius-Platz; St.-Laurentius-Platz 2
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Laurentius Dreiseitig geschlossener Satteldachbau mit massivem Westturm und Zwiebeldach, einfache Putzgliederung, im Kern romanisch, östliche Erweiterung gotisch; mit

Ausstattung

D-3-76-161-43 Katholische Filialkirche St. Laurentius
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Zur Furt
(Standort)
Bildstock Neugotische Stele mit vergitterter Spitzbogennische und Gusseisenkreuz, um 1880; rund 150 m südwestlich von Krainhof am Feldweg D-3-76-161-75 Bildstock

Haselbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Alois-Breu-Straße 6; Alois-Breu-Straße 4
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul Verputzter Steilsatteldachbau mit flachgedecktem Langhaus und querrechteckigem Chor, östlich des Chores Sakristei, am nördlichen Langhaus Turm mit achteckigem Obergeschoss und Spitzhelm, im Kern um 1361, Turmaufsatz 1757, westliche Langhauserweiterung 1886; mit Ausstattung;

Zwei Epitaphe, eingezogene Rundbogenplatten mit Inschrift, um 1836; in der nördlichen Kirchhofmauer;

Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges, Granitpfeiler mit Helmbekrönug und Inschriftentafeln, auf stufenartigem Sockel, nach 1945; westlich des Kirchhofes

D-3-76-161-45 Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul

Irlbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Irlbach 11
(Standort)
Kapelle, sogenannte Josephskapelle Dreiseitig geschlossener und verputzter Bruchsteinmauerwerksbau mit steilem Satteldach und Giebelreiter mit Spitzhelm von Max Wittmann, bezeichnet mit 1939; mit Ausstattung D-3-76-161-100 Kapelle, sogenannte Josephskapelle

Klardorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Zielheimer Straße 16; St.-Georg-Weg 2
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Georg und Aussegnungshalle Verputzter Satteldachbau mit flachgedecktem Langhaus und nördlichem Flankenturm mit Pyramidendach, eingezogener und halbrund geschlossener Chor mit Dachreiter und Zwiebelhaube, über hohem Quadersteinsockel, im Kern spätromanisch, mit Neubau des Langhauses 1926 ehemaliges Langhaus als Chor umgestaltet; mit Ausstattung;

Aussegnungshalle, verputzter Giebelbau mit rundbogiger Vorhalle und beidseitig firstgedrehten Satteldachanbauten, vermutlich 1926

D-3-76-161-51 Katholische Pfarrkirche St. Georg und Aussegnungshalle

Kronstetten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kronstettener Straße 33
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Johann Baptist Schlichte mittelalterliche Chorturmanlage aus Bruchsteinmauerwerk, Langhaus mit Walmdach und kapellenartigem Anbau im Norden, Chorturm mit Pyramidendach, einfache Putzgliederung, wohl 13. Jahrhundert, Umbau 2. Hälfte 17. Jahrhundert, Umgestaltung des Innenraums 17. und 18. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Rest der ehemaligen Kirchhofmauer, Bruchsteinmauerwerk, 17./18. Jahrhundert

D-3-76-161-52 Katholische Pfarrkirche St. Johann Baptist
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Lindenlohe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Lindenlohe
Asbacher Straße
(Standort)
Wegkapelle Wegkapelle, rechteckiger und verputzter Satteldachbau mit stichbogiger Holztür, 1. Hälfte 18. Jh.; Figur Hl. Nepomuk, farbig gefasste Holzfigur, bezeichnet 1738; in der Dorfmitte an der Asbacher Str. 7. D-3-76-161-53 Wegkapelle
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Naabeck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Naabecker Straße 13
(Standort)
Ehemaliges Hofmarkschloss, seit 1620 Schlossbrauerei Im Dreißigjährigen Krieg schwer beschädigt und 1656 wiederaufgebaut, Vierflügelanlage;

Südlicher Hauptflügel, zweigeschossiger Walmdachbau, 1656, Portalrisalit mit Giebel und Glockentürmchen 19. Jahrhundert;

Im Ostflügel Kapelle; mit Ausstattung; 17. Jahrhundert

D-3-76-161-54 Ehemaliges Hofmarkschloss, seit 1620 Schlossbrauerei

Naabsiegenhofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Bei St.-Salvator; Bei St.-Salvator 1
(Standort)
Katholische Nebenkirche St. Salvator Rechteckiger und verputzter Bruchsteinmauerwerksbau mit steilem Satteldach, an der Südwestecke leicht vorspringender Turm mit Pyramidendach und Keilstütze, romanisch, Turmdach um

1600; mit Ausstattung;

Kirchhofmauer, wohl mittelalterlich

D-3-76-161-55 Katholische Nebenkirche St. Salvator

Neukirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Neukirchen, westlich des Ortes auf dem Annaberg
(Standort)
Kath. St.-Anna-Kapelle Dreiseitig geschlossener und verputzter Satteldachbau mit Ecklisenen, Dachreiter mit Zwiebelhaube, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung; westlich des Ortes auf dem Annaberg D-3-76-161-56 BW
Kirchberg 2
(Standort)
Alter Amtshof Wohnhaus, zweigeschossiger Bruchsteinmauerwerksbau mit Walmdach, Stichbogenfenstern und firstgedrehtem Satteldachanbau im Westen, im Kern wohl 17. Jahrhundert;

Nebengebäude, sogenanntes Altes Gefängnis, verputzter Steilsatteldachbau, wohl 17. Jahrhundert;

Hofmauer, teils verputztes Kalksteinmauerwerk, wohl 18. Jahrhundert

D-3-76-161-58 BW
Kirchberg 4
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Martin Dreiseitig geschlossener Satteldachbau mit flachgedecktem Langhaus, nördlich daran angelegt Turm mit Welscher Haube und Zwiebellaterne, Chor und Turmunterbau im Kern gotisch, Langhaus und Turmaufsatz mit Haube 18. Jahrhundert, westliche Langhauserweiterung 1895/96; mit Ausstattung;

Friedhofskreuz und Grabplatte des 18. Jahrhunderts. an der südlichen Kirchenwand;

im Friedhof drei Grabdenkmale des späten 19./frühen 20. Jahrhunderts.;

Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges an der westlichen Kirchhofmauer, Steinskulptur mit Pietà-Darstellung, seitlich flankiert von Inschriftentafeln, in die Kirchhofmauer integriert, nach 1945

D-3-76-161-57 Katholische Pfarrkirche St. Martin
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Kramergasse 2a
(Standort)
Ehemaliges Gesindehaus des Amtshofes Erdgeschossiger und verputzter Satteldachbau mit kleinem Anbau im Norden, um 1840, Zwerchgiebel mit Dachstuhl nach 1900 D-3-76-161-59 BW

Siegenthan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Siegenthan
(Standort)
Kapelle Dreiseitig geschlossener und verputzter Satteldachbau mit Glockengiebel und spitzbogigen Sandsteingewänden, im neugotischen Stil, bezeichnet mit 1874; nördlich der Hofanlage Nr. 1 D-3-76-161-61 BW

Waltenhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Waltenhofer Eck, auf Anhöhe bei der Straße nach Bubach
(Standort)
St. Bartholomäuskapelle Verputzter Satteldachbau mit flachgedecktem Langhaus und dreiseitigem Chorabschluss, Westturm mit Pyramidendach, nach Brand 1855 erneuert; mit Ausstattung; auf Anhöhe bei der Straße

nach Bubach

D-3-76-161-62 St. Bartholomäuskapelle

Wiefelsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Wiefelsdorf; Wiefelsdorfer Straße; Wiefelsdorfer Straße 7
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul Flachgedecktes Langhaus mit Querhaus und dreiseitig geschlossenem Chorraum, südlicher Turm mit Zwiebelhelm, Langhaus im Kern romanisch um 1230/40, um 1445 erneuert und um Turmbau erweitert, im 17. Jahrhundert erneuert, Querhaus und Chor 1747/48, Turmhaube 1778; mit Ausstattung;

Kirchhofmauer, Bruchsteinmauerwerk;

Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges, auf Säulen getragenes Figurenrelief mit Darstellung der Grablegung, darunter Inschriftentafeln, Sandstein, nach 1945

D-3-76-161-63 Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul
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Wiefelsdorfer Straße 7
(Standort)
Pfarrhof mit Ökonomie Dreiseitanlage;

Wohnhaus, zweigeschossiger und verputzter Walmdachbau mit östlichem Anbau, im Kern 16. Jahrhundert, Umbauten im 18. und 20. Jahrhundert;

Südlich davon Stallgebäude, zweigeschossiger und teils verputzter Fachwerkbau mit Frackdach und Holzlaube, im Kern 17. Jahrhundert;

Stadel, erdgeschossiger und verputzter Bruchsteinmauerwerksbau mit Satteldach, wohl 18. Jahrhundert;

Rückwärtige Hofmauer, verputztes Mauerwerk mit stichbogigem Eingangsportal

D-3-76-161-64 Pfarrhof mit Ökonomie
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Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die noch existieren und früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schwandorf
Nattermoosweg
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Drei sogenannte Priestersäulen 16./17. Jahrhundert D-3-76-161-25
In Hartenricht
(Standort)
Kapelle 19. Jh.; gegenüber Haus Nr. 6. D-3-76-161-44 BW
Haselbach
Kreuzstraße 8
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Satteldachbau, wohl 17./18. Jahrhundert D-3-76-161-46 Ehemaliges Bauernhaus
Holzhaus
In Holzhaus
(Standort)
Feldkapelle Rechteckiger und verputzter Satteldachbau mit stichbogigem Eingangsportal, bezeichnet mit 1716; in der Ortsmitte, an der Straße nach Freihöls D-3-76-161-48 BW
Klardorf
Zielheimer Straße 33 (nicht mehr am Ort)
(Standort)
Ehemalige Schmiede Wohnstallhaus, eingeschossiger Satteldachbau mit Stichbogenfenster, im Kern 18. Jahrhundert;

1998 in das Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen transferiert.

D-3-76-161-50 BW
Oberweiherhaus
Oberweiherhaus Nr. 1
(Standort)
Ehemaliges Wohnhaus eines Dreiseithofes Erdgeschossiger Satteldachbau, 18. Jahrhundert D-3-76-161-60 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bildersammlung zu Baudenkmälern in Schwandorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien