Liste der Baudenkmäler in Bruck in der Oberpfalz

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler des Oberpfälzer Marktes Bruck in der Oberpfalz zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 13. August 2016 wieder und umfasst 24 Baudenkmäler.

Wappen von Bruck i. d. Opf.
Pfarrkirche von Bruck

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bruck i.d.OPf.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Adolf-Kolping-Straße 6
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof Zweigeschossiger Walmdachbau mit Gesims- und Putzgliederung, Mittelrisalit mit Dreieckgiebel, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. D-3-76-117-2 BW
Bischof-Krautbauer-Straße 4
(Standort)
Hoftor Zwei Torflügel, aufgedoppeltes Holztor mit neugotischem Maßwerkdekor, um 1860. D-3-76-117-3 BW
Hauptstraße 4
(Standort)
Gasthof Traufseitiger zweigeschossiger Satteldachbau, Putzfassade mit Gesims- und Lisenengliederung, 2. Hälfte 19. Jahrhundert. D-3-76-117-4 BW
Hauptstraße 9
(Standort)
Ehemaliges Pflegamt Stattlicher zweigeschossiger und verputzter Halbwalmdachbau mit rundbogiger Durchfahrt und hofseitig gedecktem Holzgang mit Balustrade, 17. Jahrhundert, im Kern 14. Jahrhundert. D-3-76-117-5 BW
Hauptstraße 12
(Standort)
Zugehörige Scheune Im Kern 17. Jahrhundert, Steinbau an der Stadtmauer. D-3-76-117-7 BW
Hauptstraße 28
(Standort)
Marktbefestigung Ab 1489 angelegt, ehemals wohl rechteckige und fünf Meter hohe Befestigungsanlage bestehend aus zwölf Halbrundtürmen und drei Toren aus Bruchsteinmauerwerk, im Marktbrand von 1879 größtenteils zerstört, in Teilstücken mit vier halbrunden Türmen an der Süd- und Westseite des Marktes erhalten;

die zugehörigen Teilstücke der Marktbefestigung, südlicher Zug, verlaufen bei den Anwesen Hauptstraße 25 und 28, Raiffeisenstraße 2–20; jene des westlichen Zuges bei den Anwesen Hauptstraße 10, Hintere Marktstraße 13 und 15.

D-3-76-117-1 Marktbefestigung
Leitenweg 1
(Standort)
Heiligenfigur Figur des Hl. Johannes von Nepomuk auf modernem Steinsockel, farbig gefasstes Holz, 2. Hälfte 18. Jahrhundert; am Haus von Leitenweg 1. D-3-76-117-14 BW
Leitenweg 2
(Standort)
Gartenpavillon Filigrane sechsseitige Eisenkonstruktion im maurischen Stil, um 1900. D-3-76-117-15 BW
Mappacher Straße 4
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit einfacher Putzgliederung, giebelseitig mit Stichbogenfenstern, 18. Jahrhundert. D-3-76-117-16 BW
Marktplatz 6; Marktplatz 8
(Standort)
Ehemaliger Brauerei-Gasthof zum Rößl, heute Gasthaus Zur Post, Sitz des Postamtes 1852–1900 Zwei zusammengezogene, zweigeschossige Giebelbauten mit Halbwalmdächern und einfacher Putzgliederung, 17./18. Jahrhundert, korbbogiges Durchfahrtstor wohl nach 1648, 1879 zusammengelegt;

Wirtshausausleger, schmiedeeisern, 19. Jahrhundert.

D-3-76-117-17 BW
Marktplatz 14
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Giebelbau mit Halbwalmdach, Stichbogenfenstern und Putzgliederung, 18./19. Jahrhundert. D-3-76-117-19 BW
Marktplatz 15
(Standort)
Ehemaliger Gasthof Zur Sonne Zweigeschossiger und verputzter Giebelbau mit Halbwalmdach und gekehltem Rundbogeneingang, im Kern 16. Jahrhundert. D-3-76-117-20 BW
Marktplatz 16
(Standort)
Ehemalige Mühle Erdgeschossiges und verputztes Giebelhaus mit Halbwalmdach, seitlichem Zwerchhaus und Stichbogenfenstern, 18. Jahrhundert;

Holztafel heiliger Johannes von Nepomuk, farbig gefasst, 18. Jahrhundert; an der westlichen Traufseite.

D-3-76-117-21 BW
Nähe Nittenauer Weg
(Standort)
Kapelle, sogenannte Rastkapelle Gerade geschlossener und verputzter Satteldachbau mit Schweifgiebel und Eckpilastern, 1904 Wiederaufbau der zerstörten Kapelle von 1573. D-3-76-117-23 BW
Nittenauer Straße 5
(Standort)
Hofkapelle Kleiner verputzter Satteldachbau mit profilierter Gesims- und Pilastergliederung, 18. Jahrhundert. D-3-76-117-40 BW
Nittenauer Straße 23; Nittenauer Straße 25; Nähe Nittenauer Straße; Sollbacher Straße
(Standort)
Katholische Friedhofkirche Sankt Sebastian Gotischer Saalbau mit hohem Satteldach und flachgedecktem Langhaus, eingezogener Polygonalchor mit Dachreiter und Zwiebelhaube, 15. Jahrhundert, Dachreiter 18. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Leichenhaus, massiver und verputzter Steilsatteldachbau mit korbbogig geöffneter Vorhalle, Dachreiter mit Zwiebelhaube und Sandsteindetails, vermutlich spätes 19. Jahrhundert;

Steinkreuz, gotisches Steinkreuz mit reliefierter Basis und Postament;

Marienfigur, farbig gefasste Holzfigur in moderner Nische, um 1871.

D-3-76-117-22 Katholische Friedhofkirche Sankt Sebastian
weitere Bilder
Raiffeisenstraße 20
(Standort)
Ehemalige Mühle, sogenannte Hadergassmühle am Sulzbach Zweigeschossiger und verputzter Massivbau mit Halbwalmdach, 18./19. Jahrhundert;

aüdöstlich anschließender Mauerverlauf mit Rundturm, vergleiche Marktbefestigung.

D-3-76-117-29 BW
Rathausstraße 9
(Standort)
Ehemaliges Polizeidienstgebäude Zweigeschossiger und verputzter Walmdachbau mit Eckquaderung und Gesimsgliederung, 1923. D-3-76-117-30 BW
Rathausstraße 12
(Standort)
Ehemaliges Lehrerwohnhaus Zweigeschossiger Massivbau mit weit auskragendem Walmdach, Zwerchhaus und Erker, Putzfassade mit Gesimsgliederung und Eckquadern, 1923. D-3-76-117-31 BW
Sankt-Ägidius-Platz 7
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Sankt Ägidius Flachgedeckte Saalkirche über Sandsteinsockel mit eingezogenem Polygonalchor, Langhaus mit hohem Satteldach, Treppengiebel und dreiteiligem Rundbogenfenster mit Sandsteingewände, Nordturm mit Spitzhelm und freien Giebeln, Chor und Turmuntergeschosse 12. Jahrhundert, Langhaus nach Kriegsschäden 1632–69 wiederhergestellt, 1856 Umbau und Langhauserweiterung, Turmerhöhung 1889; mit Ausstattung;

Kapelle an der Langhausnordseite, 1700;

an der Chorrückseite Ölberg in Nische, 18. Jahrhundert;

drei Grabplatten an der südlichen Langhauswand, Anfang 18. Jahrhundert.

D-3-76-117-32 Katholische Pfarrkirche Sankt Ägidius
weitere Bilder

Kölbldorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Obere Au
(Standort)
Feldkapelle Kleiner verputzter Satteldachbau mit giebelseitigen Wandpilastern, Anfang 19. Jahrhundert; am östlichen Ortsrand von Kölbldorf, an der Straße nach Schöngras. D-3-76-117-34 Feldkapelle
Obere Au; Untere Au; Von Schöngras nach Kölbldorf
(Standort)
Schauerkreuz Kruzifix mit Corpus und Dach, Holz, bezeichnet mit „1865“; südöstlich des Ortes, am Feldweg nahe der Feldkapelle. D-3-76-117-35 BW

Mappach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kapellenstraße 16
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Gesimsgliederung und Putzornamentik, im Kern 18. Jahrhundert, bezeichnet mit „1928“. D-3-76-117-37 BW

Schöngras[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Brucker Straße 7
(Standort)
Kirche St. Johannes von Nepomuk Rokokobau, kleiner Satteldachbau mit eingezogenem Rundchor, Chorkapelle und Putzgliederung, Dachreiter mit Zwiebelhaube, 1751–58; mit Ausstattung. D-3-76-117-38 Kirche St. Johannes von Nepomuk

Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die noch existieren und früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bruck
Marktplatz 10
(Standort)
Giebelhaus im Kern 17./18. Jahrhundert. D-3-76-117-18 BW
Hinterthürn
Haus Nummer 1
(Standort)
Wohnstallhaus mit flachem Satteldach Wohl 18. Jahrhundert, seitlicher Gewölbestall um 1860. D-3-76-117-33 BW
Mappach
Mappach 2
(Standort)
Gastwirtschaft Erdgeschossiger Satteldachbau, bezeichnet mit „1839“;

Stadel, um 1900 (jetzt Bauernmuseum);

Keller, wohl 18. Jahrhundert.

D-3-76-117-36 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Bruck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien