Liste der Baudenkmäler in Wernberg-Köblitz

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler des Oberpfälzer Marktes Wernberg-Köblitz aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Wernberg-Köblitz
Blick auf Ortskern und Schloss Wernberg

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ensembles in Wernberg-Köblitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Emmeram Oberköblitz

Kirchberg Oberköblitz

Aktennummer: E-3-76-150-1

An der alten West-Ost-Handelsstraße, der hier sogenannten "Hohen Straße", wurde in einer Hanglage ein kirchliches Zentrum ausgebildet. Wo die Handelsstraße nach Überquerung des Naabtales in einem Hohlweg aufsteigend wieder an Höhe gewinnen musste, wurde auf der einen Seite des Hohlweges über hohen Stützmauern eine Wehrkirchenanlage errichtet, auf der anderen Seite der Ökonomie-Pfarrhof platziert. Die Kirche und der Pfarrhof wurden durch eine seit dem Mittelalter bis heute bestehende Steinbrücke über den Hohlweg hinweg verbunden.

Die einstige Chorturmanlage der Kirche wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch einen Kirchenneubau ersetzt; der Pfarrhof ist noch im Kern der gotische Bau, so dass die Baugruppierung sowohl durch ihr Alter als auch durch die landschaftliche Besonderheit unverkennbar ist.


Schlossberg

Wernberg, Burg aus der Luft

Aktennummer: E-3-76-150-2

Nahe einem Naabübergang hatten sich wohl die Landgrafen von Leuchtenberg auf dem Burgberg über Wernberg einen Stützpunkt errichtet; jedenfalls waren sie im Jahre 1280 die Eigentümer desselben, weil sie in diesem Jahre die Burg samt Zugehörungen an Konrad von Paulsdorf verkauften.

Da nach Westen, Norden und Osten das Gelände steil abfällt, ist der Zugang aus Südosten über einen hier doppelten Graben angelegt. In einer halbkreisförmigen Umbauung liegt außerhalb des zweiten Grabens der Vorhof, mit vorwiegend landwirtschaftlichen Gebäuden umstellt; zwischen den beiden mittleren, einem Bauernhof und dem Gerichtsgebäude (Schloßberg 1 und 2) führt die Zufahrt in den Vorhof, welche von Wernberg herauf an der Südflanke des Schloßberges ansteigt. Zwischen der äußeren und inneren Ringmauer (Zwingermauer) liegt der innere, obere Graben, der mittels einer Brücke überquert werden muss. Das Torhaus am Südosteck der eigentlichen Burg wird von dem hinter ihm aufragenden Bergfried geschützt. Die Burg auf fast ovalem Grundriss enthält im Inneren drei kleine Höfe.

Das Ensemble dokumentiert die Zuordnung eines auf halber Höhe gelegenen Vorhofhalbkreises zu dem über die großenteils erhaltenen Festungsmauern aufragenden Burgkomplex.

Wernberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Marktplatz 11
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Anna Kreuzgewölbtes Langhaus mit eingezogenem Polygonchor, nördlich daran Turm mit achteckigem Obergeschoss und Zwiebelkuppel, am westlichen Langhaus flachgedeckter Oktogonalbau mit Pyramidendach, Chor spätgotisch, im frühen 16. und im 18. Jahrhundert verändert, 1955 westlich um Oktogon erweitert; mit Ausstattung D-3-76-150-19
Katholische Pfarrkirche St. Anna
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Regensburger Straße 1
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Satteldachbau aus verputztem Bruchsteinmauerwerk, mit Rundbogenportal, im Kern 17. Jahrhundert D-3-76-150-20 BW
Schloßberg 1
(Standort)
Bauernhof Erdgeschossiger und verputzter Eckbau mit steilem Satteldach und Zwerchhaus, 17./18. Jahrhundert D-3-76-150-21 BW
Schloßberg 2
(Standort)
Ehemaliges Gerichtsgebäude Zweigeschossiger und verputzter Walmdachbau, mit Rahmenstuckdecke im Obergeschoss, Anfang 17. Jahrhundert D-3-76-150-22 BW
Schloßberg 10; Schloßberg 9
(Standort)
Burg Wernberg, Gefängnis zwischen 1803-71, seit 1998 Burghotel Unregelmäßige romanische Vierflügelanlage, im 16. Jahrhundert verstärkt befestigt und ausgebaut;

Bergfried, hoher Rechteckturm mit Pyramidendach aus Granitquaderwerk, Fenster mit Sandsteingewände, frühes 13. Jahrhundert;

Nord- und Ostflügel, ehemaliger Palas, dreigeschossige Walmdachbauten über hohem Granitmauerwerk, 13. Jahrhundert, hofseitig doppelter Arkadengang mit Backsteinbalustraden im Obergeschoss, 16. Jahrhundert;

West- und Südflügel, ehemaliges Wohnhaus mit Schlosskapelle, zwei- und dreigeschossige Walm- und Satteldachbauten, mit Erker, geohrten Sandsteinfenstergewänden und hofseitig rundem Treppenturm mit Kegeldach, 16. Jahrhundert, im Westflügel Schlosskapelle St. Georg, mit eingezogenem, fünfseitigem Chor und rundbogigem Drillingsfenster an der Westfassade, im Kern um 1400, erweitert und verändert im 18. Jahrhundert;

Torhaus, zweigeschossiger Walmdachbau mit flachbogigem Durchfahrtstor, südöstlich flankiert von rundem Eckturm mit Kegeldach, 16. Jahrhundert, Granitfries mit Wappen am Eingangsportal wohl um 1400;

Ehemaliger Zwinger, im Südwesten mit halbrundem Eckturm, Granitquaderwerk;

Brücke, Holzkonstruktion über breiten Bruchsteinpfeilern;

Ehemaliger Burggraben mit Futtermauer, ringartig um die Burg;

Torhaus, zweigeschossiger und verputzter Satteldachbau; 16. Jahrhundert;

Äußere Befestigungsmauer, mittelalterlich

D-3-76-150-23
Burg Wernberg, Gefängnis zwischen 1803-71, seit 1998 Burghotel
weitere Bilder
Schloßbergweg 2; Regensburger Straße 9.
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus D-3-76-150-24 BW
Schloßbergweg 3
(Standort)
Stadel des ehemaligen Pfarrhofes Zweigeschossiger Satteldachbau aus verputztem Bruchsteinmauerwerk mit Fachwerk-Obergeschoss, 18. Jahrhundert D-3-76-150-25 BW
Weidener Straße 28; Galgenberg
(Standort)
Kalvarienbergkapelle Rechteckiger Satteldachbau mit flachgedecktem Innenraum und Dachreiter, 18./19. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Ölberg, farbig gefasste Holzfiguren in mehrseitigem Anbau mit Pyramidendach, an der östlichen Kapellenaußenwand, 18./19. Jahrhundert;

14 Kreuzwegstationen, Stele mit Laterne und Bronzegussreliefs, Granit, wohl 19. Jahrhundert, Bronzerelief 2. Hälfte 20. Jahrhundert; beidseitig des Treppenaufgangs zur Anhöhe und die Kapelle umgebend

D-3-76-150-27 BW

Deindorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Deindorf 14
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Leonhard Langhaus mit Walmdach und eingezogenem Polygonchor, Ostturm mit Zwiebelhaube, Fassadengestaltung mit profilierter Gesims- und Pilastergliederung, Sandsteinportal am Langhaus, Türsturz bezeichnet mit 1517, letzte Langhauserweiterung 1714; mit Ausstattung;

Figur hl. Leonhard, in Rundbogennische, Holz, farbig gefasst, 18./19. Jahrhundert; an der nördlichen Langhauswand

D-3-76-150-1 BW

Feistelberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Leite
(Standort)
Feldkapelle Dreiseitig geschlossener Satteldachbau mit Treppengiebel und Rundbogenportal, Mitte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-3-76-150-2
Feldkapelle

Glaubendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ameisgrube, an der Straße nach Grobmühle
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Bildstock Stele mit Bildnischenaufsatz, Granit, bezeichnet mit 1627; an der Straße nach Grobmühle D-3-76-150-5
In Schwarzberg; Schwarzberg 7, am östlichen Straßenrand nach Schwarzenberg
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Bildstock Stele mit hohem, spitz zulaufendem Laternenaufsatz und reliefiertem Kreuz, Granit, spätgotisch; am östlichen Straßenrand nach Schwarzenberg D-3-76-150-6
Am Glaubenbach, Straße nach Schwarzberg, Abzweigung Gröbmühle
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Bildstock Stele mit hohem, spitz zulaufenden Laternenaufsatz und reliefiertem Kreuz, Granit, spätgotisch; am westlichen Straßenrand nach Schwarzenberg, an der Abzweigung nach Grobmühle D-3-76-150-4
St.-Wolfgang-Straße 8; In Glaubendorf
(Standort)
Katholische Expositurkirche St. Wolfgang Langhaus mit Walmdach und eingezogenem Polygonchor, Turm mit Pyramidendach an der nördlichen Chorseite, Chorturm mittelalterlich, 1723 erneuert; mit Ausstattung;

Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges, Steinstele mit Bronzerelief und Inschriftentafeln, bekrönt von Helm und Holzkruzifix, Granit, nach 1918, 1958 mit Inschriftentafeln versehen; südöstlich der Kirche

D-3-76-150-3 BW
Weider, an der Einmündung der Straße Alletshof-Luhe
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Feldkapelle Rechteckiger und verputzter Satteldachbau mit rundbogigem Eingang, wohl 1822; an der Straße zwischen Glaubendorf nach Rattenberg D-3-76-150-7
Lückenriether Straße
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Wegkreuz Granitschaft mit aufgesetztem Kruzifix, 1912 als Gebetsmal errichtet; nach der Flurbereinigung hierher versetzt D-3-76-150-8

Kettnitzmühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kettnitzmühle 1
(Standort)
Ehemaliges Schloss Lang gestreckter, zweigeschossiger Satteldachbau mit einseitigem Walm, Stadel im westlichen Gebäudeteil, im Kern 18. Jahrhundert;

Hauskapelle, rechteckiger Satteldachbau mit Putzgliederung, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung

D-3-76-150-9 BW

Losau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Losau 11, bei der neuen Kapelle
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Dorfkreuz Holzkruzifix mit Dreinageltypus und Beifigur Mariä, Holz, farbig gefasst, 19. Jahrhundert; bei der neuen Dorfkapelle D-3-76-150-12
Losau 2
(Standort)
Wegkapelle Dreiseitig geschlossener Satteldachbau mit flachgedecktem Innenraum, giebelseitig Rundbogennische mit Kreuzrelief, Anfang 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-3-76-150-10 BW
Losau 9
(Standort)
Bauernhaus Eingeschossiger und verputzter Satteldachbau aus Bruchsteinmauerwerk, Mitte 19. Jahrhundert D-3-76-150-13 BW

Neunaigen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
St.-Vitus-Straße 7
(Standort)
Katholische Expositurkirche St. Vitus und Leonhard Gotische Chorturmanlage, Langhaus mit Walmdach, eingezogenem Chor und Vorzeichen, Turmaufbau mit Spitzhelm und Gesimsgliederung, einfache Putzgliederung, bezeichnet mit 1788, Turmdach Ende 19. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Kirchhofmauer mit rundbogigen Eingangstoren, verputztes Mauerwerk, wohl 17. Jahrhundert

D-3-76-150-14
Katholische Expositurkirche St. Vitus und Leonhard
St.-Vitus-Straße 10
(Standort)
Wohnhaus Erdgeschossiger Mansarddachbau mit Halbwalm, flachbogiges Eingangsportal mit gefastem Gewände und Schlussstein, Ende 18. Jahrhundert D-3-76-150-15 BW

Oberköblitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchgasse 4; Kirchgasse
(Standort)
Pfarrkirche St. Emmeram und St. Johann Baptist Mittelalterliche Chorturmanlage, flachgedecktes Langhaus mit Satteldach und eingezogenem Chorturm mit Pyramidendach, östlich daran Sakristei mit Walmdach, Fassadengestaltung mit Putzgliederung, im Kern mittelalterliche Wehrkirchenanlage, wohl Ende 12./Anfang 13. Jahrhundert, im 16. Jahrhundert umgebaut, Langhaus 1. Hälfte 18. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Friedhofmauer mit flachbogigem Eingangsportal und Stützkeilen, Bruchsteinmauerwerk, zum Teil mittelalterlich;

Grabsteine des 18./19. Jahrhundert, teils mit Kreuzbekrönung in die Kirchhofmauer eingelassen;

Steinbogenbrücke, einjöchig, aus Bruchsteinmauerwerk, mittelalterlich; zwischen nordwestlicher Kirchhofmauer und Pfarrhof;

Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges, Stele mit bekrönendem Steinkreuz, seitlich flankiert von Inschriftentafeln, Granit, nach 1918;

Kruzifix, Dreinageltypus mit Beifigur Mariä, beide mit rundbogiger Blechüberdachung und Inschrift, Holz, farbig gefasst, wohl 1. Viertel 20. Jahrhundert; vor dem Treppenaufgang zur Kirche

D-3-76-150-16
Pfarrkirche St. Emmeram und St. Johann Baptist
weitere Bilder
Kirchgasse 4
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Bildstock Stele mit Bildnischenaufsatz und Kreuzrelief, stark beschädigt, Granit, vermutlich gotisch; in der Kirchgasse, bei Haus Nr. 5 D-3-76-150-32
Kirchgasse 5
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof Pfarrhaus, zweigeschossiger Satteldachbau mit Standerker und rundbogiger Aufzugsöffnung, Fenster mit Stuckrahmung, im Kern mittelalterlich, um 1600 erweitert;

Wirtschaftsgebäude, langgestreckter Satteldachbau aus verputztem Bruchsteinmauerwerk, Türsturz bezeichnet mit 1850;

Stadel, Mansardgiebeldachbau in Ständerbohlenweise, 17./18. Jahrhundert, Keller gotisch;

Hofmauer, verputztes Mauerwerk, 18./19. Jahrhundert;

Tiefbrunnen, rundgemauert, mittelalterlich

D-3-76-150-17
Ehemaliger Pfarrhof

Saltendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
St.-Peter-Straße 1
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Paul Gotische Chorturmkirche mit flachgedecktem Langhaus, eingezogener Chorturm mit Satteldach, im Kern gotisch, Langhaus 18. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert westlich erweitert und umgebaut; mit Ausstattung D-3-76-150-18
Katholische Filialkirche St. Paul
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Woppenhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Preppacher Straße 3
(Standort)
Kirche St. Johannes Baptist Chorturmanlage, Langhaus mit Walmdach und eingezogenem Rechteckchor, Turmaufbau mit Pyramidendach, im Kern gotisch, Langhaus 1730 verändert; mit Ausstattung D-3-76-150-28
Kirche St. Johannes Baptist
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Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die noch existieren und früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Wernberg
Vohenstraußer Straße 26
(Standort)
Zugehörige Remise Holzständerbau mit geschnitzten Pfosten, bezeichnet mit 1804

nicht nachqualifiziert, im BayernViewer-denkmal nicht kartiert

D-3-76-150-26 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]