Liste der Baudenkmäler in Mariaposching

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Gemeinde Mariaposching zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Mariaposching
Donaufähre in Mariaposching

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mariaposching[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Herzog-Odilo-Straße 15
(Standort)
Bauernhaus Eineinhalbgeschossig mit Blockbau-Oberteil und Giebelschrot, im Kern Anfang 18. Jahrhundert D-2-78-149-2 BW
Herzog-Odilo-Straße 27
(Standort)
Gasthaus Stattlicher, erneuerter Bau mit Flachdach, Blockbau im Obergeschoss unter Putz, wohl zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-2-78-149-3 Gasthaus
Herzog-Odilo-Straße 31
(Standort)
Wohnstallhaus Giebelständiger, zweigeschossiger Satteldachbau über hohem Sockelgeschoss, mit Blockbau-Obergeschoss, geschnitzten Details und zwei übereinander stehenden Schroten, davon oberer Giebelschrot mit Baluster, bezeichnet mit 1793 D-2-78-149-4 Wohnstallhaus
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Kirchenweg 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariae Geburt Polygonal geschlossener und verputzter Satteldachbau mit zweigeschossiger Sakristei, schmucklose Putzfassade mit einfach gekehltem Traufgesims und Fensterrahmungen, am südlichen Chor viergeschossiger Turm mit Spitzhelm und gekuppelten Rundbogenfenstern, Turm spätromanisch, Chor spätgotisch, Langhaus barock; mit Ausstattung

Katholische Friedhofskapelle, kleiner, verputzter Satteldachbau mit halbrund geschlossenem und leicht eingezogenem Abschluss, barock, 18. Jahrhundert

D-2-78-149-1 Katholische Pfarrkirche Mariae Geburt
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Nähe Donau; Auf der Au; Hohe Gwand; Stadtfeldstraße
(Standort)
Schöpfwerk Mariaposching Kleiner erdgeschossiger Massivbau mit seitlichem Turm, abgeknicktem Walm- und Pyramidendach, Relieftafel mit Inschrift und bildlichen Darstellungen, im Stil der 1920er Jahre, 1933

Angrenzende Zulaufanlage, gleichzeitig

D-2-78-149-14; Schöpfwerk Mariaposching
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Rittweg 1
(Standort)
Wohnteil eines ehemaligen Wohnstallhauses Zweigeschossiger Satteldachbau mit verputztem Blockbau-Obergeschoss, Traufschrot und Stichbogenfenstern, Anfang 19. Jahrhundert D-2-78-149-5 Wohnteil eines ehemaligen Wohnstallhauses
Stadtfeldstraße 4
(Standort)
Pfarrhaus Zweieinhalbgeschossiger, traufseitiger Satteldachbau, einfache Putzfassade mit profiliertem Traufgesims, vor 1796, westliche Erweiterung 1796, Erhöhung um halbes Geschoss 1884, westlich daran angebaut zweigeschossiger Flachdachbau mit zinnförmigem Abschluss und Zwerchhaus, nach 1853

Ehemaliger Stall und Remise, erdgeschossiger und massiver Satteldachbau, stichbogenförmige Fenster- und Türöffnungen mit Graniteinfassungen, wohl um 1853

D-2-78-149-6 Pfarrhaus
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Breitenhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Breitenhausen
(Standort)
Barocker Hochaltar Aus dem Kloster Windberg, bezeichnet 1725; weitere Ausstattungsstücke 17./18. Jahrhundert; in der katholischen Filialkirche Mariä Himmelfahrt von 1951 D-2-78-149-13 Barocker Hochaltar

Haberswöhr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haberswöhr 11
(Standort)
Kleinbauernhaus (noch Baudenkmal??) Eingadiger Blockbau, Ende 18. Jahrhundert D-2-78-149-7 BW

Hundldorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Deggendorfer Straße 14
(Standort)
Bauernhaus Dem Waldlerhaus angenäherter Typ mit Schrot und geschnitzten Details, noch 17. Jahrhundert D-2-78-149-8 BW
Deggendorfer Straße 28
(Standort)
Kapelle, sogenannte Schwimmbeck-Kapelle Dreiseitig geschlossener, kleiner Satteldachbau mit massivem Sockel, 1836/37; mit Ausstattung D-2-78-149-10 BW
Deggendorfer Straße 41
(Standort)
Traidkasten Ehemaliger geständerter Satteldachbau mit Blockbauobergeschoss und Bruchsteinsockel, im südlichen Bereich des Ostflügels, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-78-149-9 Traidkasten

Loham[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schloßstraße 2
(Standort)
Schloss Loham Ehemaliges Wasserschloss des 16. Jahrhunderts, 1723 durchgreifend erneuert, Schlossgebäude, viergeschossiger, quadratischer Massivbau mit Zeltdach und flachem Zwerchhaus, Putzgliederung mit geohrten Fensterfaschen

An der Südecke angebaute Schlosskapelle St. Valentin, viereckiger Massivbau mit westlicher Sakristei und verschindeltem Dachreiter mit eingeschnürter Zwiebelhaube, um 1714; mit Ausstattung

D-2-78-149-11 Schloss Loham
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Moos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Moos
(Standort)
Feldkapelle, sogenannte Tannenhüttl-Kapelle Dreiseitig geschlossener, kleiner Satteldachbau mit geständertem Vordach und Giebelturm mit Zeltdach, 1930/31 neu erbaut; mit Ausstattung des Vorgängerbaus von 1817; südwestlich der Sagstetter-Mühle D-2-78-149-12 BW

Sagstetterpeter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Sulzbach; Saßgraben; Sulzbach
(Standort)
Schöpfwerk Sulzbach Erdgeschossiger Massivbau mit seitlichem Turm, abgeknicktem Walm- und Pyramidendach, Sockel und Türrahmen aus Waschbeton, funktionale Formen, 1934

Angrenzende Zulauf- und Ableiteranlagen, gleichzeitig

D-2-78-149-15 Schöpfwerk Sulzbach
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Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bildersammlung zu Baudenkmälern in Mariaposching – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien