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Liste der Denkmäler in Coburg

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Dieser Artikel bezieht sich auf Denkmäler im Sinne denkmalgeschützter Objekte, für Denkmäler im Sinne von Statuen und Gedenkstätten siehe die Liste Coburger Denkmäler.
Liste der Denkmäler in Coburg:

Kernstadt nach Straßennamen: A · B · C · E · F · G · H · J · K · L · M · N · O · P · Q · R · S · T · U · V · W · Z

Weitere Stadtteile: Beiersdorf · Bertelsdorf · Coburg Forst · Cortendorf · Creidlitz · Ketschendorf · Lützelbuch · Neu- und Neershof · Neuses · Rögen · Scheuerfeld · Seidmannsdorf · Wüstenahorn

Wappen von Coburg
Stadtteile von Coburg

In der Liste der Denkmäler in Coburg sind alle Kulturdenkmäler der oberfränkischen Stadt Coburg und ihrer eingemeindeten Stadtteile zusammengestellt. Grundlage dieser Liste ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde.[Anm. 1]

Denkmäler sind gemäß dem Bayerischen Denkmalschutzgesetz[1] in Baudenkmäler und Bodendenkmäler eingeteilt, wobei die Baudenkmäler auch Flurdenkmäler und Gartendenkmäler umfassen.[2] Weiter können Baudenkmäler Einzelbaudenkmäler oder Ensembles sein.

Ergänzend zu den Denkmälern ist eine Liste der für das historische Stadtbild Coburgs maßgeblichen Architekten und Baumeister angefügt[3].

Details[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historisch gründen die Denkmallisten in Bayern auf Verordnungen aus den Jahren 1882, 1904 und 1908 und dem 1973 in Kraft getretenen Denkmalschutzgesetz. Grundlage der Aufstellung ist die Bayerische Denkmalliste, die nach dem Denkmalschutzgesetz vom 1. Oktober 1973[1]vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege erstmals 1978 im Entwurf abgeschlossen und seitdem laufend ergänzt wurde, sowie der vom Landesamt 2006 herausgegebene Band IV.48 Stadt Coburg der Reihe Denkmäler in Bayern. Diese Reihe ist ein Beitrag des Freistaates Bayern zum deutschlandweiten Projekt Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, in dessen Rahmen der Bestand aller Kulturdenkmale Deutschlands erfasst, bewertet und dargestellt werden soll.

In der Stadt Coburg und ihren Stadtteilen waren im Jahr 2013 insgesamt 864 Baudenkmäler und 45 Bodendenkmäler in der Denkmalliste erfasst. Das sind einzelne Objekte mit Denkmaleigenschaft und Ensembles, die als Ganzes geschützt sind, auch wenn viele oder alle Gebäude des Ensembles für sich allein keinen Denkmalcharakter haben. Das aufgeführte Haus Mühlgasse 1 wurde im August 2008, Leopoldstraße 39 im Dezember 2009, Weichengereuth 25 im April 2010, Judengasse 51 und Goethestraße 9 im Jahr 2012 sowie Zinkenwehr 20 im Jahr 2013 abgebrochen.

Ensembles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Ensemble ist eine Gruppe von Gebäuden, die zusammen ein historisches Orts-, Platz-und/oder Straßenbild darstellen. Die Denkmalliste enthält für Coburg acht Ensembles, die als Ganzes als erhaltungswürdig eingestuft werden.

Das größte dieser Ensembles ist das Ensemble Altstadt mit Vorstädten. Es umfasst den größten Teil der von der ehemaligen äußeren Stadtbefestigung umschlossenen spätmittelalterlichen Stadt. Das Ensemble wird umgrenzt von Wiesenstraße 1, Heiligkreuzstraße 28, 18/16, 14, Allee 1, 3, Rittersteich, Allee 5, 7, Untere Klinge 2, Obere Klinge 1, Festungsstraße 1, Schloßplatz 4 (Arkaden), Park 1–4 (Hofgartenmauer), Leopoldstraße 57, 48–16 (gerade Nummern), Queckbrunngasse, Steintor 21, 20, Obere Realschulgasse 1–4, Glockenberg (Fußweg), Sturms Treppen, Obere Anlage, Casimirstraße, Ketschendorfer Straße 2–8 (gerade Nummern), Schützenstraße 1, 2, Goethestraße, Ernstplatz, Viktoriastraße, Fußweg über den verrohrten Hahnfluss, Mohrenstraße 22, 21, Badergasse 8, 11, Lohgraben, Gerbergasse 2, Schenkgasse 15, Bahnhofstraße 5, 10, Hintere Kreuzgasse 1–13 (ungerade Nummern), Gartenstraße 4–1 und Wiesenstraße 1. Es gliedert sich in die vierzehn besonderen Bereiche Herrngasse, Judengasse, Ketschengasse, Kirchhof, Leopoldstraße, Markt, Oberer Bürglaß, Schlossplatz, Spitalgasse, Steingasse, Steintor, Steinweg, Theaterplatz und Unterer Bürglaß.

Das Ensemble Bahnhofsvorstadt umfasst die nordwestlich der Altstadt liegende Stadterweiterung in der Niederung der Itz, die vor allem ab Mitte des 19. Jahrhunderts bebaut wurde. Das Ensemble wird umgrenzt von Lossaustraße 1, 6, 6a mit östlichem Bahnkörper, Kanonenweg 50/52, Callenberger Straße 30-18 (gerade Nummern), 19, Brückenstraße 12, 17–9 (ungerade Nummern), Callenberger Straße 8, 4, 2, Bahnhofstraße 18, 14, 12, 10, 8, 6, 4, 2, Heiligkreuzstraße 15, Bahnhofstraße 1, 3, 5, 7, 11, Seifartshofstraße 3a–25 (ungerade Nummern), Mohrenstraße 13, 15, 15a, 21–33 (ungerade Nummern), Steinweg 5, 1, Spitalgasse 29, Mohrenstraße 38, 36, Webergasse 35, Mohrenstraße 34–20 (gerade Nummern), Fußweg über dem verrohrten Hahnfluss, Viktoriastraße 9, Judengasse 41–45, 49, 51, Judenbrücke und östlicher Bahnkörper. Es gliedert sich in die drei besonderen Bereiche Bahnhofstraße, Löwenstraße und Mohrenstraße.

Die sechs weiteren, kleineren Ensembles sind bei den jeweiligen Straßen beschrieben. Es handelt sich um die Straßenzüge Judenberg, Lutherstraße und Rosenauer Straße, die Handwerkersiedlung Hahnweg sowie die Villenviertel Alexandrinenstraße/Marienberg und Festungsberg.

Bodendenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verschiedene Bodendenkmäler werden in der Denkmalliste geführt.

Kernstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabungsmuseum
Zwingermauer, zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts

Generell die untertägigen Teile der mittelalterlichen Kernstadt mit

  • dem Abschnitt einer Holz-Erde-Befestigung des Mittelalters im Bereich des Marktplatzes (Lage)
  • den Vorgängerbauten des hohen und späten Mittelalters und den untertägigen Teilen der Kirche St. Moriz und dem Kirch-Friedhof, vermutlich aus der karolingisch-ottonischen Zeit und dem 13. bis 15. Jahrhundert (Lage)
  • den untertägigen Teilen und vermutlich hochmittelalterlichen Vorgängerbefunden des ehemaligen Franziskanerklosters aus der Mitte des 13. Jahrhunderts sowie untertägige Teile des Schlosses Ehrenburg (Lage)
  • der Siedlung des frühen Mittelalters und untertägige Teilen sowie Befunde und Funde der ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Schlosses Ehrenburg des 16. Jahrhunderts, abgebrochen 1810/11 (Lage)
  • den untertägigen Teilen der ehemaligen Propstei des 13. Jahrhunderts des Klosters Sankt Peter und Paul, abgebrochen ab 1729. Grundmauern der Propstei, die Baugeschichte und Grabungsdokumentation des östlichen Kirchhofs neben der Kirche St. Moriz, mittelalterliche und frühneuzeitliche Keramiken, Spielgeräte, Hausratsobjekte, Schmuck und Münzen sind im Grabungsmuseum Kirchhof dokumentiert. (Lage)
  • den vermutlichen Vorgängerbauten und untertägigen Teilen der teilweise obertägig erhaltenen Stadtbefestigung des 13. Jahrhunderts der mittelalterlichen Kernstadt zwischen der ehemaligen Propstei und dem Judentor (Lage)
  • den vermutlichen Vorgängerbauten und vermutlichen untertägigen Teilen der Stadtbefestigung des 13. Jahrhunderts zwischen der ehemaligen Propstei und dem Judentor (Lage)
  • den untertägigen Teilen der spätmittelalterlichen Steintorvorstadt (Lage)
  • den untertägigen Teilen der spätmittelalterlichen Ketschenvorstadt (Lage)
  • den untertägigen Teilen der teilweise obertägig erhaltenen Stadtbefestigung der spätmittelalterlichen Ketschenvorstadt (Lage)
  • den untertägigen Teilen der Kirche St. Salvator (Lage)
  • den untertägigen Teilen der spätmittelalterlichen Judenvorstadt (Lage)
  • den untertägigen Teilen und Vorgängerbauten der Judenbrücke (Lage)
  • den untertägigen Teilen der spätmittelalterlichen Steinwegvorstadt (Lage)
  • den untertägigen Teilen der ehemaligen Stadtbefestigung der spätmittelalterlichen Steinwegvorstadt (Lage)
  • den untertägigen Teilen und Vorgängerbauten der Heilig-Kreuz Kirche (Lage)
  • den untertägigen Teilen der ehemaligen Siechenkapellen St. Nikolaus (Lage)

Außerhalb der Kernstadt

  • Grabenwerk vor- und frühgeschichtlicher Zeitstellung (Lage)
  • Siedlung des Neolithikums (Lage)

Bertelsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Callenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turmhügel im Callenberger Forst
  • Vorgängerbefunde und untertägige Teile des Schlosses Callenberg des Mittelalters und der Neuzeit (Lage)
  • Mittelalterliche Vorgängerbauten des Wirtschaftshofes des Schlosses (Lage)
  • Ein kleiner Turmhügel in Form einer Wasserburg wird auf der Insel des Kropfweihers vermutet. Am Ufer, bei einer Hofwüstung, wurde Keramik des hohen und späten Mittelalters gefunden. (Lage)

Coburger Forst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Auf dem Festungsberg untertägige Teile der mittelalterlichen Burg und der neuzeitlichen Festung mit Vorgängerbauten seit dem hohen Mittelalter sowie Siedlung des Jungneolithikums, der Urnenfelderzeit, der Hallstattzeit und der frühen Latènezeit und hochmittelalterliche Körpergräber (Lage)
  • Auf dem Fürwitz eine Höhensiedlung der Latènezeit sowie Befestigung vermutlich des 10. Jahrhunderts und des hohen Mittelalters (Lage)

Creidlitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freilandstation des Paläolithikums und des Mesolithikums, am Hasenstein gelegen (Lage)
  • Siedlung vorgeschichtlicher Zeitstellung, bei der Hahnwiese gelegen (Lage)

Ketschendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ein mittelalterlicher Turmhügel, wohl ein kleiner, befestigter Ministerialiensitz, mit sieben Meter Durchmesser wurde 1934 am Gustav-Hirschfeld-Ring (hinter dem Klinikum), abgetragen. Dabei wurden glasierte und unglasierte Keramik, Steinschutt, Tierknochen und Eisennägel gefunden. (Lage)

Lützelbuch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Archäologische Befunde und Funde sowie untertägige Teile des ehemaligen mittelalterlichen und neuzeitlichen Rittergutes (Lage)
  • Siedlung des Neolithikums beim Rittergut (Lage)

Neu- und Neershof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Archäologische Befunde und Funde sowie mittelalterliche Vorgängerbauten und untertägige Teile des Schlosses Neuhof (Lage)

Neuses[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Spätmittelalterliche Vorgängerbauten und untertägige Teile der Kirche St. Matthäus (Lage)

Seidmannsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mittelalterliche Vorgängerbauten und untertägige Teile der Pfarrkirche (Lage)

Scheuerfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • eine Siedlung vor- und frühgeschichtlicher Zeitstellung am Marterweg (Lage)
  • eine vermutlich Freilandstation des Mesolithikums und Siedlung des Neolithikums an der Schmiedsgasse (Lage)
  • die mittelalterlichen Vorgängerbauten der 1832/34 errichteten Kirche (Lage)
  • ein vermutlich weitgehend verebneter Turmhügel des Mittelalters sowie untertägige Teile des ehemaligen frühneuzeitlichen Schlosses an der Nikolaus-Zech-Straße (Lage)
  • die untertägigen Teile und Vorgängerbauten des Eichhofes, belegt seit 1440, und untertägige Teile des Schlosses Eichhof (Lage)
  • eine Freilandstation des Mesolithikums bei Schloss Eichhof (Lage)
  • eine Siedlung vor- und frühgeschichtlicher Zeitstellung an der Bayernstraße (Lage)

Wüstenahorn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Archäologische Befunde und Funde sowie mittelalterliche Vorgängerbauten im Bereich des Rittergutes (Lage)
  • Ovales Grabenwerk vor- und frühgeschichtlicher Zeitstellung westlich des Rittergutes gelegen (Lage)

Baugewerbe, Architekten und Baumeister bis 1936[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eduard Amend (* 1876 in Coburg; † 1935 ebenda), Maurermeister, Baugewerksmeister.
    Bauten: Hahnweg 104/106, Malmedystraße 2, Pilgramsroth 7, 9, 12, 14, 16.
  • Carl Bauer (* 1878 in Neustadt bei Coburg; † 1954 in Kronach), Maurermeister.
    Bauten: Callenberger Straße 4, 5, Viktoriastraße 3; Weichengereuth 1, 2, 3 und Marschberg 1, 3, 5 (wurden für die Frankenbrücke abgebrochen).
  • August Berger (* 1860 in Teichdorf; † 1947 in Hildburghausen), Architekt und Bauunternehmer.
    Bauten: Bahnhofstraße 10/12, Hintere Kreuzgasse 1, Hohe Straße 28, Ketschengasse 22, Kleine Johannisgasse 9, Mohrenstraße 36, Nordlehne 1/3, Queckbrunngasse 11/12, Raststraße 5, Seidmannsdorfer Straße 1/3, 22, Weichengereuth 50, Wohnhaus Gut Birkenmoor.
  • Arthur Bergmann (* 1883 in Chemnitz; † 1961 in Eisenach), Architekt.
    Bauten: Adamiberg 1, Bahnhofstraße 20, Bergstraße 20, Hohe Straße 19, Kleine Johannisgasse 8, Mohrenstraße 38.
  • Max Böhme (* 1870 in Zeitz; † 1925 in Coburg), Stadtbaumeister.
    Bauten: Alfred-Sauerteig-Anlage 1 (Volksbad), Bamberger Straße 2, Gustav-Freytag-Weg 23, Friedhof (Hinterer Glockenberg, Gebäude und Gestaltung), Heilig-Kreuz-Schule, Schillerplatz 1–3, Spitalgasse 19, Steinweg 5-7, Uferanlagen und Brücken an der Itz, Umbau des Rathauses, Kleiner Rosengarten, Wasserwerke Plattenäcker und Himmelsacker.
  • Brockardt Coburg, Baumeisterfamilie (bis 1945): Johann Martin Andreas Brockardt, Bernhard Brockardt, Sophie Brockardt, Ernst Brockardt, Paul Brockardt (Regierungsbaumeister).
    Bauten: Albertsplatz 5/5a, Blumenstraße 7, Festungsstraße 9b, Heiligkreuzstraße 8, Hohe Straße 12, 16, 30, Hügelstraße 2, Judengasse 6, 31, 33, 50, 56, Kanalstraße 3, Ketschendorfer Straße 5, Ketschengasse 43, Kleine Johannisgasse 8, Kleine Rosenau 7, Lossaustraße 5, Löwenstraße 17, 20, 22, 24, Metzgergasse 2, Mohrenstraße 4, 6, Mühldamm 6, 18, Neuer Weg 5, Obere Anlage 2, Obere Klinge 5, 5a, 5d, Oberer Bürglaß 32, Sally-Ehrlich-Straße 10, Scharnhorststraße 2-8, Sonntagsanger 5, 8, 9, 10, 16, Spitalgasse 4, 29, Steintor 4, Steinweg 30, 62, Untere Klinge 2, Weichengereuth 12, 14.
  • Paul Brockardt (* 8. Januar 1882 in Coburg; † 1941 in Prag), Regierungsbaumeister.
    Bauten: Scharnhorststraße 2-8 (Brockardt-Block)
  • Friedrich (Fritz) Christ (* 1858 in Weitramsdorf; † 1925), Korbmacher, Bauunternehmer, Immobilienmakler.
    Bauten: Judenberg, Christenstraße, Kasernenstraße 3a, 3b, 3c, 3d.
  • Reinhard Claaßen (* 1886 in Norden (Ostfriesland); † 1960 in Coburg), Architekt.
    Bauten: Elsässer Straße 8, 10, Berufsschule Kanalstraße, Lange Gasse 28, Gräfsblock Steinweg 1, 3, Dr.-Martin-Luther-Kirche in Creidlitz, Evang.-Luth. Pfarrkirche Nikolaus-Zech-Straße 2 (Kirchenumbau) in Scheuerfeld.
  • August Eckardt (* 1877 in Rohrbach (Grub am Forst); † 1960 in Coburg), Maurermeister, Baumeister.
    Bauten: Ketschengasse 23, Löwenstraße 15a, 17a, 19, Spitalgasse 30, Steinweg 21, 57, 60, Theaterplatz 7.
  • Bernhard Felber, wahrscheinlich aus Chemnitz, Baumeister. Seit 1868 in Coburg nachweisbar.
    Bauten: Goethestraße 5, 7, Herrngasse 19, Melanchthonstraße 12, Rosenauer Straße 3, 5, 9, 11, Steinweg 20, 22, Zinkenwehr 5, 7.
  • Vinzenz Fischer-Birnbaum (* 1798 in Hosterwitz bei Dresden; † 1879 in Coburg), Baumeister, Theaterarchitekt.
    Bauten: Allee 1, 2, Festungsstraße 1 (Kirche St. Augustin), Schloßplatz 5, 5a, 6 sowie Friedhof (Hinterer Glockenberg).
  • Friedrich Francke (* 1824 in Saalfeld; † 1855 in Coburg), Maurermeister, Baumeister.
    Bauten: Albertsplatz 6, Bahnhofstraße 2, 11, 22, 26, Große Johannisgasse 6, Heiligkreuzstraße 35, Lossaustraße 8, 9, 10, Löwenstraße 13, Seidmannsdorfer Straße 32 sowie Grabmal auf dem Friedhof (Hinterer Glockenberg).
  • Paul Gehrlicher (* 1831 in Neustadt bei Coburg; † 1873 in Coburg), Maurermeister, .
    Bauten: Adamiberg 8, Albertsplatz 1, 7, Ernstplatz l, 2, Festungsstraße 5, 6, Goethestraße 11, Ketschengasse 11, Kleine Rosengasse 7.
  • Karl Daniel Julius Girtanner (* 1819 in Schnepfenthal (bei Gotha); † 1908 in Coburg), herzoglicher Bezirksbaumeister.
    Bauten: Allee 1, 7, Ernstplatz 5, Schule (Gaiser Straße 5) in Lützelbuch. 1892 technische Abnahme der Bahnstrecke Coburg–Bad Rodach.
  • Reinhold Gräfe (* 1846 in Hainspitz bei Stadtroda; † 1903 in Coburg), Baumeister.
    Bauten: Rosenauer Straße 10, Viktoriastraße 14.
  • Georg Kempf (* 1877 in Coburg; † 1944), herzoglicher Hofbaumeister.
    Bauten: Kasernenstraße 14, Mohrenstraße 5, Neuer Weg 7, Rosenauer Straße 4, 98, Spitalgasse 29, Steinweg 20/22.
  • Gustav Keßler (* 1859 in Mühlhausen; † 1937 in Coburg), Zeichenlehrer.
    Bauten: Marienstraße 3, 9, Marschberg 2, 9, Mühldamm 1, Festungsstraße 9a, 9b, Goethestraße 13.
  • Carl Kleemann (* 1856 in Coburg; † 1902 in Coburg), Baurat.
    Bauten: Am Hofbräuhaus 2, 3, Bahnhofstraße 10/12, Ernstplatz 8, Festungsstraße 10a, Gymnasiumsgasse 7, Herrngasse 13, Himmelsacker 63, Hintere Kreuzgasse 1, Judengasse 1a, 18, Kasernenstraße 13, 15, Ketschengasse 24, Kleine Johannisgasse 6, Kreuzwehrstraße 2, Lossaustraße 10, Löwenstraße 21/23, 25/27, Mühlgasse 5, Pilgramsroth 5, Rosenauer Straße 2, Seidmannsdorfer Straße 5, 32, Spitalgasse 3, Weichengereuth 11, Bismarckturm.
  • Johannes Köhler (* 1855 in Coburg-Ketschendorf; † 1925 in Coburg), Lehrer der Baugewerksschule.
    Bauten: Callenberger Straße 5, zusammen mit Carl Bauer: Lossaustraße 4a, Mohrenstraße 10, 29, 32, Obere Leopoldstraße 5, Park 1, Spitalgasse 29, Webergasse 35; Hambacher Weg 5 in Creidlitz.
  • Hermann Kühn (* 1839 in Saalfeld; † 1897 in Coburg), Maurermeister, Baumeister.
    Bauten: Alexandrinenstraße 12, Ernstplatz 6, Gemüsemarkt 1, Gerbergasse 1, Goethestraße 13, Kanalstraße 5, Löwenstraße 12, 28, Mohrenstraße 3, 12, 14, 16, 18, Rosenauer Straße 23, Rosengasse 16, Seifartshofstraße 25, Steingasse 16, Steinweg 31, Untere Klinge 2.
  • Christoph Kürschner (* 1883 in Coburg; † 1954 in Coburg), Maurermeister.
    Bauten: Hinterer Glockenberg 10, Judengasse 24, 56, Kanonenweg 4, Rosenauer Straße 3, Untere Anlage 1.
  • Friedrich (Fritz) Kürschner († 1912 in Coburg), Maurermeister.
    Bauten: Blumenstraße 5, Judengasse 36, 44, Kleine Judengasse 3 (für sich selbst). Karlstraße 2, 4, Spitalgasse 28, Steinweg 58, Webergasse 21, Hohenlohebrücke als Tiefbauuntemehmer.
  • Carl Otto Leheis († 1921 in Wüstendittersdorf bei Schleiz), Baumeister, seit 1892 in Coburg.
    Bauten: Alexandrinenstraße 1-4, Bahnhofstraße 17 (für sich selbst), 36, Glockenberg 6a. Hahnweg 96, 98/100, 108/110, Kanonenweg 50, 52, Löwenstraße 15, Marienstraße (rechte Seite), Mohrenstraße 9, 9a, Raststraße 2–8, Sally-Ehrlich-Straße 4, Seifartshofstraße 8, Viktoriastraße 9, Weichengereuth 6, 7 (abgebrochen für den Bau der Frankenbrücke).
  • Jacob Lindner (* 1810 in Coburg; † 1889 in Coburg), Theatermeister, Architekt, herzoglicher Bauinspektor.
    Bauten: Bahnhofsplatz 2, Steinweg 68, 70, sonstige Bauten: Stadtmauer (Dekorationsmauer) in der Allee und Unteren Anlage, Friedhofsmauer des Salvatorfriedhofs.
  • Julius Martinet (* 1829 in Mittenwald; † 1899 in Coburg), Architekt, Stadtbaurat.
    Bauten: Albertsplatz 1, Bahnhofstraße 18, 24, Denkmal Ernstplatz, Ernstplatz 12, Friedhof (Hinterer Glockenberg), Glockenberg 7, Hohe Straße 30, Löwenstraße 28, Markt 6, Oberer Bürglaß 34/36, Pfarrgasse 2, Rosengasse 12, Salzmarkt 3, Schlachthofstraße 1, Schützenstraße 1a/2, Steinweg 4.
  • Christian Meyer (* 1876 in Neuses bei Coburg), Maurermeister.
    Bauten: Bahnhofstraße 25, 27, Callenberger Straße 2, 4, Blumenstraße 19, 21, 23, 25, Kalenderweg 2, 4, 6, 8a, Schleifweg 5, 6, 7.
  • Georg Meyer (* 1834 in Coburg; † 1907 in Coburg), Maurermeister, Lehrer der Baugewerksschule, Baurat.
    Bauten: Goethestraße 11, Grafengasse 7, Gymnasiumsgasse 1, Herrngasse 15, Judengasse 30, Ketschengasse 7b, Löwenstraße 29 (für sich selbst), Markt 5, 7, 8, 9, 11, Obere Anlage 1, Obere Klinge 5b, Park 1, Pfarrgasse 1, Steintor 2, Steinweg 24, 45, Untere Anlage 2, Untere Klinge 3, Webergasse 23, Zinkenwehr 5.
  • Hans Münscher (* 1870 in Langenhain bei Gotha; † 1922 in Coburg), Baugewerksmeister, Bauunternehmer.
    Bauten: Blumenstraße 5, Haußmannstraße 1, Ketschendorfer Straße 23, 48, 50, 52, Kreuzwehrstraße 1, Mohrenstraße 38.
  • Johann Michael Probst (* 1854 Hahnmühle bei Schloss Callenberg; † 1928 in Coburg), Maurermeister.
    Bauten: Heiligkreuzstraße 28, Lossaustraße 4, Löwenstraße 11, 16, Mohrenstraße 20, 24, 26, 28, 30, Mühlgasse 2, Federsgarten zwischen Mohrenstraße und Mühlgasse, Seifartshofstraße 2, Webergasse 31.
  • Christian Renner (* 1876 in Stöppach, Gemeinde Untersiemau; † 1947 in Coburg), Maurermeister.
    Bauten: Gerbergasse 7, Hahnweg 44, Oberer Bürglaß 18, Pfarrgasse 1.
  • Martin Renner (* 1864 in Breitenau, Stadt Bad Rodach; † 1926 in Coburg), Maurermeister.
    Bauten: Gartenstraße 3, Kanonenweg 13, Mohrenstraße 31,3: Oberer Bürglaß 20, Spitalgasse 28, Steintor 1.
  • Max Roth (* 1880; † 1932 in Coburg), Maurermeister, Baugewerksmeister, Ingenieur.
    Bauten: Mohrenstraße 1, 1a, Steinweg 18, Webergasse 26.
  • Georg Konrad Rothbart (* 1817 in Roth bei Nürnberg; † 1896 in Coburg), Maler und Baumeister.
    Bauten: Veste Coburg: Innenhof und Luther-Kapelle, Burgschänke, Torturm, steinerne Brücke zum Haupttor, Schloßplatz 3 (Reithalle), Schloss Callenberg (Unterschloss), Glockenberg 3/4, Festungsstraße 1 (St. Augustin, Fürstengruft), Neustadter Straße 34/36 (Herrenhaus Neudörfles), Schloßplatz 5 (Palais Edinburgh), Schloss Neuhof (Neuhofer Straße 10) in Neuhof, Parkstraße 2 (Schloss Ketschendorf), Parkstraße 7, Allee 5, Kürengrund 80 (Ernstfarm).
  • Hans Rothbart (* 1846 in Coburg; † 1904 ebenda), Architekt.
    Bauten: Albertsplatz 5, Bergstraße 4, Casimirstraße 11, Ernstplatz 1, Festungsstraße 2a, 4, Glockenberg 8, Goethestraße 13 (teilweise), Judengasse 43, 45, Lossaustraße 16, Mohrenstraße 15a, Mühlgasse 12, Obere Klinge 1, Rosenauer Straße 15, Erweiterung Schloßplatz 5a, Sonntagsanger 16, Steinweg 21, Untere Klinge 2, Webergasse 32, Weichengereuth 26.
  • Paul Schaarschmidt (* 1874 in Lengenfeld (Sachsen); † 1955 in Coburg), Architekt, Baumeister.
    Bauten: Adamiberg 1, Adamistraße 6b-6d, Ahorner Straße 6, Bahnhofsplatz 2, Bahnhofstraße 15, Festungsstraße 5, Gartenstraße 1, Hohe Straße 35, Judengasse 54, Ketschendorfer Straße 44, Mohrenstraße 23, Obere Klinge 9, Probstgrund 14a, Rosenauer Straße 27, Seifartshofstraße 6, Spitalgasse 16, Steinweg 33, Mohrenbrücke und Theaterplatz 10/11 (als Bauunternehmer).
  • Friedrich Streib (* 1781 in Bruchsal; † 1852 in Coburg), Hofbaumeister.
    Bauten: Ketschendorfer Straße 8, Evang.-Luth. Pfarrkirche (Nicolaus-Zech-Straße 2) in Scheuerfeld, Pfarrhaus (Seidmannsdorfer Straße 277) in Seidmannsdorf.
  • Carl Friedrich Wilhelm Streib (* 1822 in Coburg; † 1888 ebenda), Architekt.
    Bauten: Allee 7, Am Hofbräuhaus 2 (für sich selbst). Falkenegg 10, Goethestraße 1, Herrngasse 5, Ketschengasse 54, Spitalgasse 12 (abgebrochen), Untere Anlage 3, Untere Realschulstraße 2, Zinnenmauer in der Allee, Hofgarten, Eckardtsturm, Friedhof (Hinterer Glockenberg), Denkmal Ernst I. auf dem Schloßplatz.
  • Johann Strobel (* 1873 in Lützelbuch; † 1961 in Coburg), Architekt und Baumeister.
    Bauten: Ahorner Straße 2, Bahnhofstraße 24, Casimirstraße 6, Glockenberg 7a, Lutherstraße 22, Rosengasse 8, Steinweg 34, sowie Mitarbeit am Neubau des Bahnhofs an der Lossaustraße.
  • Richard Teufel (* 1897 in Coburg; † 1958 ebenda), Architekt, Kunsthistoriker.
    Bauten: Alexandrinenstraße 8, Löwenstraße 12, Rummental 30, Steingasse 11.
  • Carl Wetter (* 1847 in Siptenfelde bei Ballenstedt; † 1922 in Coburg), Baumeister.
    Bauten: Allee 4a, Gerbergasse 6, Kreuzwehrstraße 9, 11, 13, 15, Raststraße 6–8, Zinkenwehr 5h.
  • Wetter & Gräfe, Baugeschäft.
    Bauten: Bahnhofstraße 6, Heiligkreuzstraße 2, Lohgraben 16, Seifartshofstraße 34, Steinweg 27, 57, Unterer Bürglaß 12.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Denis André Chevalley: Oberfranken. Hrsg.: Michael Petzet, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (= Denkmäler in Bayern. Band IV). Oldenbourg, München 1986, ISBN 3-486-52395-3.
  • Peter Morsbach, Otto Titz: Stadt Coburg (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band IV.48). Karl M. Lipp Verlag, München 2006, ISBN 3-87490-590-X.
  • Wolfgang Bleiweis, Stefan Goldschmidt, Bernd Schmitt: Eisenbahn im Coburger Land. Resch-Druck, Coburg 1996, ISBN 3-9802748-4-5 (Kapitel „Coburg Pbf“, „Coburg Gbf“, „Bahnbetriebswerk“).
  • Stefan Nöth (Hrsg.): Coburg 1056-2006. Wikomm-Verlag, Stegaurach 2006, ISBN 3-86652-082-4 (Ein Streifzug durch 950 Jahre Geschichte von Stadt und Land).
  • R. F. Ludloff: Coburg anno 1629. Verlag U. Roßteutscher, Coburg 1905 (Wahrheit und Dichtung).
  • Dr. Hanns Thormann: Wachsen und Werden. Verlag Coburger Tageblatt, Coburg 1956 (Coburg Stadt und Land in neun Jahrhunderten).
  • Dr. Rudolf Brückner: Die Coburger Veste. Verlag A. Roßteutscher, Coburg 1924 (Kapitel „Alt-Coburger Bauten“).
  • Walter Schneider: Coburg. Gronenberg-Verlag, Gummersbach 1980, ISBN 3-88265-055-9 (Ein Blick in die Vergangenheit).
  • Werner A. Widmann, Dr. Hellmut Worch: Das ist Coburg. Heinrich Seewald-Verlag, Stuttgart 1983, ISBN 3-512-00663-9.
  • Renate Reuther: Villen in Coburg. Veste-Verlag Roßteuscher, Coburg 2011, ISBN 978-3-925431-31-9.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler (Denkmalschutzgesetz – DSchG) (PDF; 143 kB).
  2. Morsbach/Titz S. XI.
  3. Morsbach/Titz S. CXXIX–CXXXIV.

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Denkmäler in Coburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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