Liste der FDP-Bundesparteitage

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Die Liste der FDP-Bundesparteitage enthält alle Bundesparteitage der Freien Demokratischen Partei, untergliedert in die ordentlichen und die außerordentlichen Bundesparteitage sowie die Bundesvertreterversammlungen, Europatage und Europaparteitage.[1]

Ordentliche Bundesparteitage (bis zur Deutschen Einheit)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der FDP-Bundesparteitage (Deutschland)
1948
1948
1949,'79
1949,'79
1950,'58,'62
1950,'58,'62
1951,'63,'80
1951,'63,'80
1952
1952
1954,'73,'88
1954,'73,'88
1955
1955
1956
1956
1957,'59,'82
1957,'59,'82
1960
1960
1961,'65,'76
1961,'65,'76
1964
1964
1966,'69,'90
1966,'69,'90
1967,'86
1967,'86
1968,'71,'72
1968,'71,'72
1970
1970
1974
1974
1975,'78
1975,'78
1977,'87
1977,'87
1981,'89
1981,'89
1983
1983
1984
1984
1985
1985
Bundesparteitage der FDP von 1948 bis 1990
Einladungskarte für den FDP-Gründungsparteitag in Heppenheim, 1948
Tagungsunterlagen (Einladung, Stimmkarten) vom FDP-Bundesparteitag in Freiburg, 1971
FDP-Bundesparteitag in Mainz, 1978
Hans-Dietrich Genscher und Walter Scheel auf dem FDP-Bundesparteitag in Köln, 1981
FDP-Bundesparteitag in Hannover, 1986
Nr. Datum Ort Zusammenfassung
Gründungsparteitag 11.–12. Dezember 1948 Heppenheim Zusammenschluss aller 13 liberalen Landesverbände der drei westlichen Besatzungszonen zur FDP. Verabschiedung der „Heppenheimer Proklamation“. Wahl von Theodor Heuss zum Vorsitzenden und von Franz Blücher zum Stellvertreter.
1. Bundesparteitag 10.–12. Juni 1949 Bremen „Wahlparteitag“ vor der Bundestagswahl 1949. Verabschiedung der „Bremer Plattform“.
2. Bundesparteitag 29.–30. April 1950 Düsseldorf Erster Bundesparteitag unter dem neuen Vorsitzenden Franz Blücher, dem Nachfolger des im September 1949 zum Bundespräsidenten gewählten Theodor Heuss. Wahl von Hermann Schäfer zum stellvertretenden Vorsitzenden. Verabschiedung der „Leitsätze zur Kulturpolitik“.
3. Bundesparteitag 18.–23. September 1951 München Beschlüsse zur Amnestie von Kriegsverbrechern und zur Neugliederung des Bundesgebietes.
4. Bundesparteitag 18.–22. November 1952 Bad Ems Flügelstreit in der FDP endet mit einem Kompromiss.
5. Bundesparteitag 3.–5. März 1954 Wiesbaden Wahl von Thomas Dehler anstelle von Franz Blücher zum Vorsitzenden und von Friedrich Middelhauve, Hermann Schäfer und Carl-Hubert Schwennicke zu stellvertretenden Vorsitzenden.
6. Bundesparteitag 25.–26. März 1955 Oldenburg Wahl von Wilhelm Nowack, Wolfgang Haußmann und Friedrich Middelhauve zu stellvertretenden Vorsitzenden. Diskussion über das Saarstatut.
7. Bundesparteitag 20.–21. April 1956 Würzburg Neuwahl des Bundesvorstandes. Wahl von Erich Mende, Wolfgang Haußmann und Oswald Adolph Kohut zu stellvertretenden Vorsitzenden. Verabschiedung der „Würzburger Entschließung“.
8. Bundesparteitag 24.–26. Januar 1957 Berlin Wahl von Reinhold Maier anstelle von Thomas Dehler zum Vorsitzenden und von Erich Mende, Oswald Adolph Kohut und Willy Max Rademacher zu stellvertretenden Vorsitzenden. Verabschiedung des „Berliner Programms“.
9. Bundesparteitag 28.–29. März 1958 Düsseldorf Neuwahl des Bundesvorstandes. Wahl von Erich Mende, Oswald Adolph Kohut und Bernhard Leverenz zu stellvertretenden Vorsitzenden.
10. Bundesparteitag 21.–23. Mai 1959 Berlin Bestätigung des Vorsitzenden Reinhold Maier und seiner Stellvertreter Mende, Kohut und Leverenz in ihren Ämtern.
11. Bundesparteitag 28.–29. Januar 1960 Stuttgart Wahl von Erich Mende anstelle von Reinhold Maier zum Vorsitzenden und von Oswald Kohut, Hans Lenz und Heinrich Schneider zu stellvertretenden Vorsitzenden.
12. Bundesparteitag 23.–25. März 1961 Frankfurt am Main Verabschiedung eines Aufrufs zur Bundestagswahl 1961. Beschlüsse „Für eine gesunde und leistungsfähige Landwirtschaft“ und „Gesunde Lebensführung in gesunder Umwelt“.
13. Bundesparteitag 23.–25. Mai 1962 Düsseldorf Neuwahl des Bundesvorstandes. Wahl von Hans Lenz, Bernhard Leverenz und Wolfgang Döring zu stellvertretenden Vorsitzenden. Zwischenbilanz nach einem Jahr der Koalition mit der CDU sowie Diskussion über die Deutschlandpolitik nach dem Bau der Berliner Mauer.
14. Bundesparteitag 1.–3. Juli 1963 München Vorlage des sogenannten Mischnick-Plans zur Rentenreform.
15. Bundesparteitag 1.–3. Juni 1964 Duisburg Neuwahl des Bundesvorstandes. Wahl von Willi Weyer, Ewald Bucher und Wolfgang Mischnick zu stellvertretenden Vorsitzenden.
16. Bundesparteitag 21.–23. März 1965 Frankfurt am Main Vorlage zur bildungspolitischen Situation in Westdeutschland durch Hildegard Hamm-Brücher.
17. Bundesparteitag 6.–7. Juni 1966 Nürnberg Neuwahl des Bundesvorstandes mit Bestätigung des bisherigen. Diskussion über die Ost-, Deutschland- und Steuerpolitik sowie über den Fortbestand der Koalition mit der CDU/CSU.
18. Bundesparteitag 3.–5. April 1967 Hannover Verabschiedung der „Ziele des Fortschritts. Aktionsprogramm der Freien Demokratischen Partei (107 Thesen)“.
19. Bundesparteitag 29.–31. Januar 1968 Freiburg Wahl von Walter Scheel anstelle von Erich Mende zum Vorsitzenden und von Hans-Dietrich Genscher, Wolfgang Mischnick und Hermann Müller zu stellvertretenden Vorsitzenden. Rededuell von Ralf Dahrendorf mit Rudi Dutschke.
20. Bundesparteitag 23.–25. Juni 1969 Nürnberg Verabschiedung der „Nürnberger Wahlplattform“, dem Programm für die Bundestagswahl 1969.
21. Bundesparteitag 22.–24. Juni 1970 Bonn Neuwahl des Bundesvorstandes mit Bestätigung des bisherigen.
22. Bundesparteitag 25.–27. Oktober 1971 Freiburg Verabschiedung der „Freiburger Thesen“. Wahl des ersten Generalsekretärs Karl-Hermann Flach.
23. Bundesparteitag 23.–25. Oktober 1972 Freiburg Neuwahl des Bundesvorstandes. Wahl von Hans-Dietrich Genscher, Hildegard Hamm-Brücher und Wolfgang Mischnick zu stellvertretenden Vorsitzenden.
24. Bundesparteitag 12.–14. November 1973 Wiesbaden Verabschiedung der „Wiesbadener Leitlinien liberaler Medienpolitik“.
25. Bundesparteitag 30. September – 2. Oktober 1974 Hamburg Wahl von Hans-Dietrich Genscher anstelle von Walter Scheel als Vorsitzender und von Wolfgang Mischnick, Hildegard Hamm-Brücher und Hans Friderichs zu stellvertretenden Vorsitzenden. Verabschiedung des Papiers „Freie Kirche im Freien Staat“.
26. Bundesparteitag 27.–29. Oktober 1975 Mainz Verabschiedung der „Perspektiven liberaler Deutschlandpolitik“.
27. Bundesparteitag 19.–20. November 1976 Frankfurt am Main Neuwahl des Bundesvorstandes. Wahl von Hans Friderichs, Wolfgang Mischnick und Uwe Ronneburger zu stellvertretenden Vorsitzenden. Verabschiedung eines Papiers zur Gesundheitspolitik.
28. Bundesparteitag 6.–8. November 1977 Kiel Verabschiedung der „Kieler Thesen“ und eines Beschlusses zur Energiepolitik.
29. Bundesparteitag 12.–14. November 1978 Mainz Neuwahl des Bundesvorstandes. Wahl von Liselotte Funcke, Wolfgang Mischnick und Uwe Ronneburger zu stellvertretenden Vorsitzenden. Verabschiedung eines „Programms zur Gleichberechtigung“.
30. Bundesparteitag 15.–17. Juni 1979 Bremen Verabschiedung des Papieres „F.D.P. und Umweltschutz“.
31. Bundesparteitag 5.–6. Dezember 1980 München Neuwahl des Bundesvorstandes mit Bestätigung des bisherigen. Beschlüsse zum Thema „Bundeswehr und Gesellschaft“ und zur Friedens- und Entspannungspolitik.
32. Bundesparteitag 29.–31. Mai 1981 Köln Verabschiedung von Papieren zur „Politik für Frieden und Sicherheit“, zur „Umweltpolitik für die 80er Jahre“ sowie eines „Anti-Drogenprogramms der F.D.P.“.
33. Bundesparteitag 5.–7. November 1982 Berlin Neuwahl des Bundesvorstandes. Wahl von Gerhart Baum, Wolfgang Mischnick und Jürgen Morlok zu stellvertretenden Vorsitzenden. Parteitag kurz nach dem Ende der sozial-liberalen Koalition mit Austritten einiger prominenter Mitglieder.
34. Bundesparteitag 18.–20. November 1983 Karlsruhe Verabschiedung eines Papieres zur „Friedens- und Sicherheitspolitik für die 80er Jahre“.
35. Bundesparteitag 1.–3. Juni 1984 Münster Neuwahl des Bundesvorstandes mit Bestätigung des bisherigen. Verabschiedung von zehn Thesen zur europäischen Einigung sowie eines Papiers zur Beschäftigungspolitik.
36. Bundesparteitag 23.–24. Februar 1985 Saarbrücken Wahl von Martin Bangemann anstelle von Hans-Dietrich Genscher zum Vorsitzenden. Verabschiedung des „Liberalen Manifests“.
37. Bundesparteitag 23.–25. Mai 1986 Hannover Neuwahl des Bundesvorstandes. Wahl von Gerhart Baum, Wolfgang Gerhardt und Jürgen Morlok zu stellvertretenden Vorsitzenden. Verabschiedung von Papieren zu den Schwerpunkten liberaler Außen-, Deutschland-, Sicherheits-, Europa- und Entwicklungspolitik.
38. Bundesparteitag 5.–6. September 1987 Kiel Verabschiedung eines Papieres „Zur Wahrung des inneren Friedens“.
39. Bundesparteitag 7.–8. Oktober 1988 Wiesbaden Wahl von Otto Graf Lambsdorff anstelle von Martin Bangemann zum Vorsitzenden und von Irmgard Adam-Schwaetzer, Gerhart Baum und Wolfgang Gerhardt zu stellvertretenden Vorsitzenden. Verabschiedung der „Wiesbadener Erklärung“.
40. Bundesparteitag 27.–28. Mai 1989 Köln Verabschiedung eines Papieres „Das Europa der Zukunft“.
41. Bundesparteitag 29.–30. September 1990 Nürnberg Verabschiedung des „Aktionsprogramms“ zur Bundestagswahl 1990.

Ordentliche Bundesparteitage (ab der Deutschen Einheit)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der FDP-Bundesparteitage (Deutschland)
1991
1991
1992,'99,'03
1992,'99,'03
1993
1993
1994,'06,'11
1994,'06,'11
1995
1995
1996,'12
1996,'12
1997
1997
1998
1998
2000
2000
2001
2001
2002
2002
2004,'14
2004,'14
2005,'10
2005,'10
2007
2007
2008
2008
2009
2009
2013,'15,'16,'17,'18,'19
2013,'15,'16,'17,'18,'19
Bundesparteitage der FDP ab 1991
66. Bundesparteitag der FDP
66. Bundesparteitag der FDP in Berlin, Motto „German Mut“, 2015
Nr. Datum Ort Zusammenfassung
42. Bundesparteitag 1.–3. November 1991 Suhl Bestätigung von Otto Graf Lambsdorff als Vorsitzender und Wahl von Uwe-Bernd Lühr zum neuen Generalsekretär.
43. Bundesparteitag 2.–3. Oktober 1992 Bremen Neuwahl des Bundesvorstandes. Wahl von Irmgard Adam-Schwaetzer, Rainer Ortleb und Wolfgang Gerhardt zu stellvertretenden Vorsitzenden.
44. Bundesparteitag 11.–13. Juni 1993 Münster Wahl von Klaus Kinkel anstelle von Otto Graf Lambsdorff zum Vorsitzenden.
45. Bundesparteitag 3.–5. Juni 1994 Rostock Verabschiedung des Programms für die Bundestagswahl 1994.
46. Bundesparteitag 9.–11. Juni 1995 Mainz Wahl von Wolfgang Gerhardt anstelle von Klaus Kinkel zum Vorsitzenden. Jürgen W. Möllemann war Gegenkandidat.
47. Bundesparteitag 7.–9. Juni 1996 Karlsruhe Vorlage des Entwurfs für ein neues Grundsatzprogramm.
48. Bundesparteitag 23.–25. Mai 1997 Wiesbaden Neuwahl des Bundesvorstandes. Wahl von Rainer Brüderle, Cornelia Pieper und Cornelia Schmalz-Jacobsen zu stellvertretenden Vorsitzenden. Verabschiedung der „Wiesbadener Grundsätze“.
49. Bundesparteitag 26.–28. Juni 1998 Leipzig Verabschiedung des Programms für die Bundestagswahl 1998.
50. Bundesparteitag 28.–30. Mai 1999 Bremen Neuwahl des Bundesvorstandes. Wahl von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Jürgen Möllemann und Günter Rexrodt zu stellvertretenden Vorsitzenden.
51. Bundesparteitag 16.–17. Juni 2000 Nürnberg Beschlüsse für eine Direktwahl des Bundespräsidenten und eine stärkere Bürgerbeteiligung.
52. Bundesparteitag 4.–6. Mai 2001 Düsseldorf Wahl von Guido Westerwelle anstelle von Wolfgang Gerhardt zum Vorsitzenden und von Rainer Brüderle, Walter Döring und Jürgen Möllemann zu stellvertretenden Vorsitzenden.
53. Bundesparteitag 10.–12. Mai 2002 Mannheim Verabschiedung des Programms für die Bundestagswahl 2002.
54. Bundesparteitag 16.–17. Mai 2003 Bremen Neuwahl des Bundesvorstandes. Wahl von Rainer Brüderle, Walter Döring und Andreas Pinkwart zu stellvertretenden Vorsitzenden.
55. Bundesparteitag 5.–6. Juni 2004 Dresden Verabschiedung von „Zehn liberalen Leitsätzen zum transatlantischen Verhältnis“ und Beschluss zum Aussetzen der Wehrpflicht.
56. Bundesparteitag 5.–7. Mai 2005 Köln Neuwahl des Bundesvorstandes. Wahl von Rainer Brüderle, Cornelia Pieper und Andreas Pinkwart zu stellvertretenden Vorsitzenden.
57. Bundesparteitag 14.–15. Mai 2006 Rostock Beschluss zur Umweltpolitik.
58. Bundesparteitag 15.–17. Juni 2007 Stuttgart Neuwahl des Bundesvorstandes. Bestätigung von Rainer Brüderle, Cornelia Pieper und Andreas Pinkwart als stellvertretende Vorsitzende.
59. Bundesparteitag 30. Mai – 1. Juni 2008 München Beschlüsse zur Abstimmung von Steuersystem und Sozialleistungen sowie zur Einführung eines Bürgergeldes.
60. Bundesparteitag 15.–17. Mai 2009 Hannover Verabschiedung des Programms für die Bundestagswahl 2009.
61. Bundesparteitag 24.–25. April 2010 Köln Wahl von Christian Lindner anstelle von Dirk Niebel zum neuen Generalsekretär.
62. Bundesparteitag 13.–15. Mai 2011 Rostock Wahl von Philipp Rösler anstelle von Guido Westerwelle zum Vorsitzenden und von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Birgit Homburger, Holger Zastrow zu stellvertretenden Vorsitzenden.
63. Bundesparteitag 22. April 2012 Karlsruhe Verabschiedung der „Karlsruher Freiheitsthesen“.
64. Bundesparteitag 9. März 2013 Berlin Motto des Parteitages: „Damit Deutschland vorn bleibt“. Wahl von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Christian Lindner und Holger Zastrow zu stellvertretenden Vorsitzenden.
65. Bundesparteitag 10.–11. Mai 2014 Dresden Beschluss über ein Rentenkonzept.
66. Bundesparteitag 15.–17. Mai 2015 Berlin Motto des Parteitages: „German Mut“. Wahl von Wolfgang Kubicki, Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Katja Suding zu stellvertretenden Vorsitzenden.
67. Bundesparteitag 23.–24. April 2016 Berlin Motto des Parteitages: „Beta Republik Deutschland“.
68. Bundesparteitag 28.–30. April 2017[2] Berlin Motto des Parteitages: „Schauen wir nicht länger zu“. Neuwahl des Bundesvorstandes und Beratung des Programms zur Bundestagswahl 2017.
69. Bundesparteitag 12.–13. Mai 2018[3] Berlin Motto des Parteitages: „Innovation Nation“.
70. Bundesparteitag 26.–28. April 2019[4] Berlin

Außerordentliche Bundesparteitage und Wahlkongresse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der FDP-Bundesparteitage (Deutschland)
1952,1965
1952,1965
1953
1953
1957
1957
1976,'80,'83
1976,'80,'83
1986
1986
1987
1987
1961,1990
1961,1990
1994,2013
1994,2013
1994
1994
1998
1998
1998,2000,'02,'05,'13
1998,2000,'02,'05,'13
2011
2011
2009
2009
Außerordentliche Bundesparteitage und Wahlkongresse der FDP
a.o. Bundesparteitag in Freiburg, 1983
Einladung „Vereinigungsparteitag“ 1990, Seite 1
Nr. Datum Ort Zusammenfassung
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 1952 12.–13. Juli 1952 Essen Diskussion über die Koalitionsmöglichkeiten der FDP im Bund und in den Ländern.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 1953 26.–28. Juni 1953 Lübeck Verabschiedung des Programms für die Bundestagswahl 1953.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 1957 5.–6. Juni 1957 Hamburg Wahlkongress zur Verabschiedung des Aktionsprogramms für die Bundestagswahl 1957.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 1961 25. August 1961 Hannover Wahlkongress und Verabschiedung der „Berlin-Erklärung“ zum Bau der Berliner Mauer.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 1965 2. September 1965 Essen Wahlkongress zur Vorbereitung der Bundestagswahl 1965.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 1976 30.–31. Mai 1976 Freiburg im Breisgau Verabschiedung des Programms für die Bundestagswahl 1976.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 1980 5.–6. Juni 1980 Freiburg im Breisgau Verabschiedung des Programms für die Bundestagswahl 1980.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 1983 29.–30. Januar 1983 Freiburg im Breisgau Verabschiedung der „Wahlaussage“ für die Bundestagswahl 1983 und Verabschiedung eines Antrages zu Jugendarbeit der Partei.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 1986 21.–22. November 1986 Mainz Verabschiedung eines Wahlaufrufs zur Bundestagswahl 1987.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 1987 9. Dezember 1987 Mannheim Verabschiedung eines Papieres „Zur Sicherung des inneren Friedens“.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 1990 11. August 1990 Hannover Vorbereitung des „Vereinigungsparteitages“ im Anschluss.
Vereinigungsparteitag der FDP 1990 11.–12. August 1990 Hannover „Vereinigungsparteitag“ von FDP, Bund Freier Demokraten, Deutsche Forumpartei und Freie Demokratische Partei der DDR. Neuwahl des Bundesvorstandes. Wahl von Gerhart Baum, Wolfgang Gerhardt, Rainer Ortleb, Bruno Menzel und Irmgard Adam-Schwaetzer zu stellvertretenden Vorsitzenden.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 1994 (September) 4. September 1994 Nürnberg Vorbereitung auf die bevorstehende Bundestagswahl.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 1994 (Dezember) 11.–12. Dezember 1994 Gera Wahl von Guido Westerwelle zum Generalsekretär.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 1998 (April) 19. April 1998 Berlin Diskussion zum Thema „Zukunft der Arbeit in Deutschland“.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 1998 (August) 29. August 1998 Bonn Vorbereitung auf die bevorstehende Bundestagswahl.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 2000 17. September 2000 Berlin Beschluss zur Aussetzung der Wehrpflicht.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 2002 8. September 2002 Berlin Vorbereitung auf die bevorstehende Bundestagswahl.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 2005 11. September 2005 Berlin Vorbereitung auf die bevorstehende (vorgezogene) Bundestagswahl und Verabschiedung eines Wahlaufrufs.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 2009 (September) 20. September 2009 Potsdam Entscheidung für eine schwarz-gelbe und gegen eine sogenannte Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP eine Woche vor der Bundestagswahl.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 2009 (Oktober) 25. Oktober 2009 Berlin Zustimmung zur Koalitionsvereinbarung und zu den Personalvorschlägen für die Ministerämter.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 2011 12.–13. November 2011 Frankfurt am Main Diskussion über die „Euro-Krise“ und den Mitgliederentscheid.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 2013 (Mai) 3.–5. Mai 2013 Nürnberg Verabschiedung des Programms für die Bundestagswahl 2013.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 2013 (Dezember) 7.–8. Dezember 2013 Berlin Wahl von Christian Lindner anstelle von Philipp Rösler zum Vorsitzenden und von Uwe Barth, Wolfgang Kubicki und Marie-Agnes Strack-Zimmermann zu stellvertretenden Vorsitzenden.
Außerordentlicher FDP-Bundesparteitag 2017 17. September 2017[5] Berlin Vorbereitung der Bundestagswahl am 24. September 2017.

Bundesvertreterversammlungen, Europatage und Europaparteitage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der FDP-Bundesparteitage (Deutschland)
1979
1979
1984
1984
1988
1988
1994
1994
1999
1999
2004
2004
2009,2019
2009,2019
2004,2014
2004,2014
Bundesvertreterversammlungen, Europatage und Europaparteitage der FDP
Nr. Datum Veranstaltungshalle/
Ort
Zusammenfassung
FDP-Bundesvertreterversammlung 1979 3. Februar 1979 Kongress- und Veranstaltungszentrum Eurogress
Aachen
Aufstellung der Liste zur Europawahl 1979 und Wahl von Martin Bangemann zum Spitzenkandidaten.
FDP-Bundesvertreterversammlung 1984 21. Januar 1984 Leverkusen Aufstellung der Liste zur Europawahl 1984 und erneute Wahl von Martin Bangemann zum Spitzenkandidaten.
FDP-Bundesvertreterversammlung 1988 9. Oktober 1988 Rhein-Main-Hallen
Wiesbaden
Aufstellung der Liste zur Europawahl 1989 und Wahl von Rüdiger von Wechmar zum Spitzenkandidaten.
FDP-Bundesvertreterversammlung 1994 22. Januar 1994 Hannover Aufstellung der Liste zur Europawahl 1994 und Wahl von Uta Würfel zur Spitzenkandidatin.
FDP-Europatag 1999 23. Januar 1999 Congress Center der Messe
Frankfurt am Main
Verabschiedung des Programms für die Europawahl 1999 und Wahl von Helmut Haussmann zum Spitzenkandidaten.
FDP-Europatag 2004 (Januar) 17. Januar 2004 Saarbrücken Verabschiedung des Programms für die Europawahl 2004 und Wahl von Silvana Koch-Mehrin zur Spitzenkandidatin.
FDP-Europatag 2004 (März) 28. März 2004 Bundeshaus
Bonn
Wiederholung der Wahl vom Europatag am 17. Januar wegen eines Formfehlers.
FDP-Europaparteitag 2009 17. Januar 2009 Estrel Convention Center
Berlin
Verabschiedung des Programms für die Europawahl 2009 und erneute Wahl von Silvana Koch-Mehrin zur Spitzenkandidatin.
FDP-Europaparteitag 2014 19. Januar 2014 Maritim-Hotel
Bonn
Verabschiedung des Programms für die Europawahl 2014 und Wahl von Alexander Graf Lambsdorff zum Spitzenkandidaten.[6]
FDP-Europaparteitag 2019 27. Januar 2019 STATION-Berlin
Berlin
Wahl der Kandidaten zur Europawahl 2019

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verteilung der Bundesparteitage, Außerordentlichen Bundesparteitage, Wahlkongresse und Europaparteitag auf die Bundesländer

Parteitag Summe BW BY BE BB HB HH HE MV NI NW RP SL SN ST SH TH
Ordentliche Bundesparteitage bis 1990 42 05 07 03 02 01 07 03 08 03 01 02
Ordentliche Bundesparteitage ab 1990 28 04 02 05 03 01 03 01 04 01 03 01
Außerordentliche Bundesparteitage und Wahlkongresse 25 04 02 07 01 01 01 03 03 01 01 01
Bundesvertreterversammlungen, Europatage und Europaparteitage 09 01 02 01 04 01
Summe 104 13 11 16 01 05 02 11 03 08 19 05 02 03 0- 03 02

Media von Bundesparteitagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jürgen Dittberner: Die FDP. Geschichte, Personen, Organisation, Perspektiven, VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2. Aufl., Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-17494-5, S. 170–172.
  • Friedrich-Naumann-Stiftung: Das Programm der Liberalen. Zehn Jahre Programmarbeit der F.D.P. 1980 bis 1990. Nomos, Baden-Baden 1990, ISBN 3-7890-2111-3.
  • Wolfgang Gerhardt (Hrsg.): Die Kraft der Freiheit. Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Liberalismus. Hohenheim, Stuttgart/Leipzig 2008, ISBN 978-3-89850-165-1.
  • Peter Juling: Programmatische Entwicklung der FDP 1946 bis 1969. Einführung und Dokumente. Anton Hain Verlag, Meisenheim 1977, ISBN 3-445-01529-5.
  • Heino Kaack: Zur Geschichte und Programmatik der Freien Demokratischen Partei. Grundriß und Materialien, Anton Hain Verlag, Meisenheim 1976, ISBN 3-445-01380-2.
  • Heino Kaack: Die F.D.P. Grundriß und Materialien zu Geschichte, Struktur und Programmatik, 3. aktualisierte und erweiterte Aufl., Anton Hain Verlag, Meisenheim am Glan 1979, ISBN 3-445-01932-0.
  • Wolfgang Mischnick (Hrsg.): Verantwortung für die Freiheit. 40 Jahre F.D.P. DVA, Stuttgart 1989, ISBN 3-421-06500-4.
  • Walter Scheel/Otto Graf Lambsdorff (Hrsg.): Freiheit in Verantwortung. Deutscher Liberalismus seit 1945. Geschichte, Personen, Perspektiven. Bleicher, Gerlingen 1998, ISBN 3-88350-047-X.
  • Reinhard Schiffers (Bearb.): FDP-Bundesvorstand. Die Liberalen unter dem Vorsitz von Erich Mende. Sitzungsprotokolle 1960–1967, Droste, Düsseldorf 1993, ISBN 3-7700-5175-0.
  • Günter Verheugen (Hrsg.): Das Programm der Liberalen. Zehn Jahre Programmarbeit der F.D.P. 2. Aufl., Nomos, Baden-Baden 1980, ISBN 3-7890-0623-8.
  • Udo Wengst (Bearb.): FDP-Bundesvorstand. Die Liberalen unter dem Vorsitz von Theodor Heuss und Franz Blücher. Sitzungsprotokolle 1949–1954. 2 Halbbände, Droste, Düsseldorf 1990, ISBN 3-7700-5159-9.
  • Udo Wengst (Bearb.): FDP-Bundesvorstand. Die Liberalen unter dem Vorsitz von Thomas Dehler und Reinhold Maier. Sitzungsprotokolle 1954–1960. Droste, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5163-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bundesparteitage der FDP – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Bundesparteitag – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Informationen aus: Archiv des Liberalismus (www.freiheit.org/archiv-des-liberalismus)(ADL), Bestand FDP-Bundesparteitage, A1-1.
  2. FDP: Beschluss des Bundesvorstandes der FDP zum 68. ordentlichen Bundesparteitag. 1. Februar 2016, abgerufen am 17. September 2016.
  3. FDP: 69. Ord. Bundesparteitag. Abgerufen am 26. März 2017.
  4. FDP: 70. Ordentlicher Bundesparteitag der Freien Demokraten. Abgerufen am 29. Juli 2018.
  5. FDP: Beschluss des Bundesvorstandes der FDP zum a.o. Bundesparteitag 2017. 6. Februar 2017, abgerufen am 23. Februar 2017.
  6. FDP wird Programm für die Europawahl beschließen. In: portal liberal. (liberale.de [abgerufen am 28. Februar 2017]).