Europawahl 1999

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Die Europawahl im Juni 1999 war die erste bei der auch Österreich, Finnland und Schweden beteiligt waren. Die Europawahl fand vom 10. bis 13. Juni statt. Die Wahlbeteiligung war generell niedrig, außer in Belgien und Luxemburg, wo gleichzeitig nationale Wahlen stattfanden. Die darauffolgende Europawahl fand 2004 statt.

Sitzverteilung[Bearbeiten]

Land AT BE DE DK ES FI FR GR IE IT LU NL PT SE UK Gesamt
Partei
Europäische Volkspartei – Europäische Demokraten 7 6 53 1 28 5 21 9 5 34 2 9 9 7 37 233
Sozialdemokratische Partei Europas 7 5 33 3 24 3 22 9 1 17 2 6 12 6 30 180
Europäische Liberale, Demokratische und Reformpartei   5   6 3 5     1 7 1 8   4 10 50
Die Grünen/Europäische Freie Allianz 2 7 7   4 2 9   2 2 1 4   2 6 48
Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke     6 1 4 1 11 7   6   1 2 3   42
Technische Fraktion der Unabhängigen Abgeordneten1   2     1   5     21           29
Union für ein Europa der Nationen2       1     13   6       2     22
Europa der Demokratien und der Unterschiede       4     6         3     3 16
Fraktionslose Abgeordnete3 5                           1 6
Gesamtsumme 21 25 99 16 64 16 87 25 15 87 6 31 25 22 87 626

1 Die Technische Fraktion der Unabhängigen Abgeordneten zählte ursprünglich 29 Mitglieder. Während der Legislaturperiode wechselten jedoch die neun Abgeordneten der Alleanza Nazionale zur UEN. Zudem verließen der Abgeordnete der Euskal Herritarrok sowie ein Abgeordneter der Lega Nord die Fraktion, ehe sich diese im Oktober 2001 auflösen musste.

2 Während der Legislaturperiode wechselten die neun Abgeordneten der Alleanza Nazionale von der Technischen Fraktion der Unabhängigen Abgeordneten zur UEN, so dass sie zwischenzeitlich auf 31 Abgeordnete gewachsen war. Im Laufe der Legislaturperiode verließ jedoch noch ein Abgeordneter der RPF die UEN, so dass sie am Ende 30 Mitglieder zählte.

3 Ursprünglich waren lediglich die fünf Abgeordneten der FPÖ und der Abgeordnete der DUP fraktionslos. Im Laufe der Legislaturperiode kamen allerdings noch der Abgeordnete der Euskal Herritarrok sowie je ein Abgeordneter der RPF und Lega Nord hinzu. Im Oktober 2001 folgten die 18 verbliebenen der Technischen Fraktion der Unabhängigen Abgeordneten.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]