Markus Schopp

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Markus Schopp

Markus Schopp im Jahre 2005

Spielerinformationen
Geburtstag 22. Februar 1974
Geburtsort GrazÖsterreich
Größe 188 cm
Position Mittelfeldspieler
Vereine in der Jugend
1984–1987
1987–1991
ESK Graz
SK Sturm Graz
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1991–1996
1996–1998
1998–2001
2001–2005
2005–2006
2006–2007
SK Sturm Graz
Hamburger SV
SK Sturm Graz
Brescia Calcio
Red Bull Salzburg
New York Red Bulls (Leihe)
93 (12)
40 0(3)
105 (18)
83 0(3)
31 0(6)
7 0(0)
Nationalmannschaft
0
1995–2006
Österreich (Jugend)
Österreich
0
56 0(6)
Stationen als Trainer
1/08–5/08
2009–
2010–2011
2011–2012
2012–2013
2013–
New York Red Bulls (Jugend)
SK Sturm Graz (U-10)
Österreich U-21 (Co-Tr.)
SK Sturm Graz (AKA 18)
SK Sturm Graz (Amateure)
SK Sturm Graz
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Markus Schopp (* 22. Februar 1974 in Graz) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler auf der Position eines rechten offensiven Mittelfeldspielers heutiger -trainer.

Karriere[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Nach ersten Erfahrungen in der Schülerliga mit ESK Graz wechselte Schopp 1987 in die Jugendmannschaft des SK Sturm Graz. 1991 wurde die Mannschaft stark verjüngt und Schopp erhielt seine Chance in der Kampfmannschaft. Bis 1996 war er für den SK Sturm aktiv und gewann in diesem Jahr mit dem Cupsieg den ersten Titel in der Vereinsgeschichte. Zudem wurde Sturm Zweiter der Meisterschaft.

Danach wechselte der Mittelfeldspieler zum Hamburger SV, bei dem er 1996 bis 1998 unter Vertrag stand. Trainer Felix Magath förderte sein Talent; angeblich stand er bereits auf dem Zettel von Berti Vogts, bis dieser herausfand, dass der potentielle deutsche Nationalspieler Österreicher ist.[1]

In der zweiten Saison hatte er unter dem neuen Trainer Frank Pagelsdorf größere Probleme und verabschiedete sich im Winter trotz Angeboten anderer Bundesligisten zurück nach Österreich zu seinem Stammverein Sturm Graz. Ein Grund dafür war, dass ihm dort ein Stammplatz garantiert wurde und so auch die Teilnahme an der WM 1998 nicht in Gefahr war. Nach der Rückkehr zum SK Sturm feierte Schopp seine größten Erfolge als aktiver Fußballspieler. 1998 und 1999 wurde er österreichischer Meister; Schopp war mit Sturm drei Saisons in der Champions League vertreten.

Nach den internationalen Auftritten in der Champions League wurde Schopp von Brescia Calcio abgeworben und spielte 2001 bis 2005 in der italienischen Liga. 2005 kehrte er nach dem Abstieg von Brescia Calcio nach Österreich zu Red Bull Salzburg zurück. Nach Meinungsverschiedenheiten mit Trainer Giovanni Trapattoni wurde er im Sommer 2006 an die New York Red Bulls ausgeliehen.

Am 18. Dezember 2007 trat er aufgrund chronischer Rückenprobleme vom Profifußball zurück.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Nach mehreren Einsätzen in der U-18 und U-21 war Schopp 1995 bis 2006 Spieler der österreichischen Nationalmannschaft. Sein Debüt gab er in der Qualifikation für die EM 1996 gegen Lettland. Im Laufe seiner Karriere machte er 56 Länderspiele und erzielte sechs Tore. Sein größter Erfolg im Nationalteam war die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich.

Trainer[Bearbeiten]

Schopp wurde am 21. Jänner 2009 zum neuen Trainer der U-10-Mannschaft seines Stammvereines SK Sturm Graz bestellt, nachdem er von Mitte Jänner bis Ende Mai 2008 an der Akademie seines Letztvereines, der New York Red Bulls, als Trainer tätig gewesen war. Seit September 2010 war Schopp neben seiner Tätigkeit in der Sturm-Jugend auch Co-Trainer der österreichischen U-21-Nationalmannschaft. Mit der Saison 2011/12 übernahm Schopp als Chefcoach die AKA 18 Sturm Graz und beendete seine Tätigkeit als Co-Trainer beim U-21-Nationalteam. Seit dem 13. April 2012 trainierte er die Amateure des SK Sturm Graz.[2] Am 22. April 2013 wurde er interimistisch zum Cheftrainer befördert. Nach fünf Niederlagen in sechs Spielen als Betreuer der Kampfmannschaft wurde er jedoch durch Darko Milanič ersetzt und übernahm wieder den Posten als Amateurtrainer.

Privates[Bearbeiten]

  • Markus Schopp ist verheiratet und Vater zweier Kinder.
  • Bekannt wurde er vor allem unter dem weiblichen Publikum durch seinen Spitznamen „Blonder Engel“.
  • Seit dem Ende der Karriere arbeitet er als Experte beim Bezahlsender "SKY".

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ÖFB.at: Schopp: U21-Team besitzt Qualität. Der U21-Co-Trainer im großen Interview
  2. Markus Schopp übernimmt Amateure Sturm12.at, 17. April 2012, abgerufen am 16. Juni 2012