O Pino

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Municipio, der Parroquia und dem Ort in Galicien. Zu anderen Bedeutungen siehe El Pino (Begriffsklärung).
Gemeinde O Pino
Wappen Karte von Spanien
Wappen von O Pino
O Pino (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: GalicienGalicien Galicien
Provinz: A Coruña
Comarca: Arzúa
Koordinaten 42° 56′ N, 8° 20′ WKoordinaten: 42° 56′ N, 8° 20′ W
Höhe: 488 msnm
Fläche: 131,90 km²
Einwohner: 4.706 (1. Jan. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 35,68 Einw./km²
Postleitzahl: E-15818
Gemeindenummer (INE): 15066 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Nächster Flughafen: Flughafen Santiago de Compostela 13,30 Km
Verwaltung
Bürgermeister: Manuel Taboada Vigo (PPdeG)
Adresse der Gemeindeverwaltung: Rúa do Concello, s/n - Pedrouzo, Arca (O Pino)
Website: www.concellodeopino.com
Lage der Gemeinde
Situacion O Pino.PNG

O Pino (gelegentlich fälschlich: El Pino) ist ein Municipio, eine Parroquia und ein Ort in der Provinz A Coruña der Autonomen Gemeinschaft Galicien im Norden von Spanien. Die 4706 Einwohner (Stand 1. Januar 2015) leben auf eine Fläche von 131,90 Km2, der Ort liegt 76,70 Kilometer von der Regierungshauptstadt A Coruña entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehr wahrscheinlich haben bereits in der Bronzezeit Menschen hier gelebt. Ausgrabungen die dies belegen sollen werden aktuell (2012) nahe der Ortschaft San Lourenzo de Pastor durchgeführt.
Die Besiedelung der Region ist bis zur Zeit der Römer nachgewiesen. Die Römische Brücke bei A Ponte Puñide ist noch heute beinahe im Originalzustand erhalten und war ein wichtiger Punkt an der Römischen Heerstraße von Braga nach Astorga. Nahe der Brücke soll auch eine römische Siedlung gewesen sein, nach der jedoch noch immer gesucht wird.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschäftigungszahlen der Gemeinde O Pino in den Wirtschaftszweigen Stand März 2015
Beschäftigte Anteil in Prozent
TOTAL 686 100
Ackerbau, Viehzucht und Fischerei 343 50,00
Industrie 78 11,37
Bauwirtschaft 154 22,45
Dienstleistungsbetriebe 111 16,18
* Daten aus dem Statistischen Amt für Wirtschaftliche Entwicklung in Galicien,IGE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kloster Sobrado (Santa María de Sobrado) aus dem 10. Jahrhundert
  • Pfarrkirchen der Parroquias bieten einen Einblick in die religiöse Architektur der Region
  • Römische Brücke bei „A Ponte Puñide“ (datiert auf 360/70)
  • Zahlreiche Bauwerke von Hórreos der Bauernhöfe über Landhäuser und Burgen sind in der Gemeinde verstreut

Am Jakobsweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Camino Francés führt seit Alters her durch die Gemeinde, was deutliche Spuren hinterlassen hat. Zahlreiche Pilgerherbergen sind entlang des Weges.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Entwicklung im Rat von O Pino
Partei 2015 [2] 2011 [3]
Stimmen % Sitze Stimmen % Sitze
PSOE 24,42 % 3 19,89 % 2
PP 58,13 % 7 65,85 % 8
BNG 15,41 % 1 12,29 % 1

Demografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Quelle: INE-Archiv - grafische Aufarbeitung für Wikipedia

Parroquias[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name
spanisch
Patrozinium
(Beiname)
Einwohner
1. Januar 2015
Lage
Arca Santaia 805 Welt-Icon
Budiño Santa María 436 Welt-Icon
Castrofeito Santa María 480 Welt-Icon
Cebreiro San Xiao 272 Welt-Icon
Cerceda San Miguel 367 Welt-Icon
Ferreiros San Breixo 401 Welt-Icon
Gonzar Santa Maria 492 Welt-Icon
Lardeiros San Xiao 388 Welt-Icon
Medín Santo Estevo 309 Welt-Icon
Pastor San Lourenzo 211
Pereira San Miguel 268 Welt-Icon
O Pino San Vicenzo 235 Welt-Icon
San Mamede de Ferreiros Santa Mamede 270 Welt-Icon

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: O Pino – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. 2015 Spanisches Innenministerium
  3. 2011 Spanisches Innenministerium