Perach

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Perach (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Perach
Perach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Perach hervorgehoben
Koordinaten: 48° 16′ N, 12° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Altötting
Verwaltungs­gemeinschaft: Reischach
Höhe: 380 m ü. NHN
Fläche: 14,13 km2
Einwohner: 1240 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 88 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84567
Vorwahl: 08670
Kfz-Kennzeichen: AÖ, LF
Gemeindeschlüssel: 09 1 71 126
Gemeindegliederung: 39 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Eggenfeldener Straße 9
84571 Reischach
Webpräsenz: www.perach.de
Bürgermeister: Georg Eder (Bürgerliste)
Lage der Gemeinde Perach im Landkreis Altötting
Burghausen Emmerting Burgkirchen an der Alz Kastl (Oberbayern) Haiming (Oberbayern) Mehring (Oberbayern) Marktl Neuötting Altötting Feichten an der Alz Winhöring Tüßling Töging am Inn Teising Pleiskirchen Garching an der Alz Unterneukirchen Tyrlaching Stammham (am Inn) Reischach Perach Kirchweidach Halsbach Erlbach (Oberbayern) Landkreis Rottal-Inn Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Traunstein ÖsterreichKarte
Über dieses Bild
Die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt

Perach ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Reischach.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Perach hat 39 Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Perach wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 85,1 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  CSU/Freie Wählerschaft     5 Sitze  (42,8 %)
  Freie Wähler 4 Sitze (29,4 %)
  Peracher Unabhängige Liste/SPD 3 Sitze (27,8 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geotope[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dachlwand, eine ehemalige Inn-Prallwand. Der Inn wurde bis zum Bau der Eisenbahnlinie Mühldorf–Simbach durch die Alz nach Norden gedrückt und formte diese Steilwände aus; geowissenschaftlicher Wert: „Besonders wertvoll“. [3]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportverein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Größter Verein im Ort ist der Sportverein FC 1960 Perach, der sich in die Sparten Fußball, Ski, Stockschießen, Tennis und Tischtennis gliedert.

Die erste Fußballmannschaft des FC 1960 Perach schaffte zur Saison 2006/07 den Aufstieg in die höchste Oberbayerische Spielklasse (Bezirksoberliga). Seit der Saison 2007/2008 spielt Perach in der Bezirksliga Oberbayern Ost. Seit 2010 spielt die Erste Herrenmannschaft in der Kreisliga.

Die Tischtennisspieler spielen mit drei Mannschaften im Ligenbetrieb. Hier konnten 2006 drei Titel errungen werden. Die erste Mannschaft spielt damit in der Saison 2006/2007 erstmals auf Bezirksebene.

Wasserwacht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit mehr als 300 Mitgliedern zählt die Wasserwacht zu den größten Vereinen und Verbänden am Ort. Die Schwerpunktaufgabe liegt in der Betreuung der Besucher des Naherholungsgebietes am Peracher Badesee. Auch im Winter betreut die Wasserwacht den Badesee beim Eislaufbetrieb an den Wochenenden. Außerdem bildet die Wasserwacht aus Perach mit der Ortsgruppe Marktl die SEG (Schnelleinsatzgruppe) Ost und rückt auch zu überörtlichen Einsätzen aus.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überregional bekannt ist Perach durch sein Naherholungsgebiet (Badesee, Rad- und Wanderwege) und das jährlich stattfindende Peracher Seefest, das immer im Juli mehrere tausend Besucher anzieht.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der spätere bayerische Ministerpräsident Wilhelm Hoegner (1887–1980) verbrachte in Perach einen Teil seiner Kindheit.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111128/171707&attr=OBJ&val=136
  3. [1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Perach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien