Neuötting

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Neuötting
Neuötting
Deutschlandkarte, Position der Stadt Neuötting hervorgehoben

Koordinaten: 48° 14′ N, 12° 41′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Altötting
Höhe: 392 m ü. NHN
Fläche: 36,6 km2
Einwohner: 8932 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 244 Einwohner je km2
Postleitzahl: 84524
Vorwahl: 08671
Kfz-Kennzeichen: AÖ, LF
Gemeindeschlüssel: 09 1 71 125
Stadtgliederung: 36 Gemeindeteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Ludwigstraße 62
84524 Neuötting
Website: www.neuoetting.de
Erster Bürgermeister: Peter Haugeneder (SPD)
Lage der Stadt Neuötting im Landkreis Altötting
BurghausenEmmertingBurgkirchen an der AlzKastl (Landkreis Altötting)Haiming (Oberbayern)Mehring (Oberbayern)MarktlNeuöttingAltöttingFeichten an der AlzWinhöringTüßlingTöging am InnTeisingPleiskirchenGarching an der AlzUnterneukirchenTyrlachingStammham (am Inn)ReischachPerachKirchweidachHalsbachErlbach (Oberbayern)Landkreis Rottal-InnLandkreis Mühldorf am InnLandkreis TraunsteinÖsterreichKarte
Über dieses Bild

Neuötting ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Altötting im Regierungsbezirk Oberbayern. Sie liegt am Inn, 2 km nördlich des bekannten Wallfahrtsorts Altötting und gehört zur Tourismusregion Inn-Salzach.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuötting liegt auf einer Meereshöhe von rund 390 m über NN auf einem Ausläufer der Hochschotterterrasse, die vom Inn im Norden und vom Mörnbach im Südwesten begrenzt wird.  Die zum Neuöttinger Gemeindegebiet gehörenden Ortsteile im Alzgern befinden sich östlich der Stadt zwischen dem Inn und der hier einmündenden Alz. Im Süden begrenzt der Öttinger Forst das Alzgerner Siedlungsgebiet.

Sie liegt rund 70 km nördlich von Salzburg, 80 km südwestlich von Passau und knapp 100 km östlich von München.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 36 Stadtteile[2]:

Außerhalb der Altstadt liegen die Vorstädte St. Sebastian, St. Anna und die Fischervorstadt. Die östlich von Neuötting gelegenen 35 Orte der ehemaligen Gemeinde Alzgern[3] wurden am 1. Juli 1971 eingemeindet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anfänge der Besiedelung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Archäologische Funde aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit belegen die lange Geschichte im Bereich von Neuötting und Alzgern. Erste Siedlungsspuren sind unter anderem ein Silexfund bei Alzgern und eine Steinaxt des Spätneolithikums, die 1909 bei Roja gefunden wurde. Weitere Fundkomplexe reichen von der Bronze- und Latenézeit bis hin zu Funden aus römischer und bajuwarischer Zeit.

Ein größerer Siedlungskomplex der römischen Kaiserzeit wird im Umfeld von Neuötting, im Bereich zwischen Simbacher Straße und der Autobahn A 94, vermutet. Gestützt wird diese These durch zahlreiche Einzelfunde in diesem Gebiet sowie die Entdeckung einer römischen Grabanlage am Michaelifeld im Jahr 1998.

„Autingas“ – die Anfänge von Oetting[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urkundlich tritt Oetting im Jahre 748 erstmals ins Licht der Geschichte. Auf einer lateinisch abgefassten Urkunde erscheint der Ort in seiner latinisierten Namensform „autingas“. Der Siedlungskern lag im Gebiet des heutigen Altötting, im Bereich des Kapellplatzes. Hier befand sich ein Hof des bayerischen Herzogs Tassilo, der bedeutendste Herzogssitz in Bayern nach Regensburg. Im 9. Jahrhundert ist Oetting bereits königliche Pfalz.

Vom Markt zur Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Erwähnung von Neuötting findet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1231, in der die namentliche Trennung von Alt- und Neuötting erstmals schriftlich belegt ist: „vetus Odingen …a porta fori scilicet novi Odingen“ (das alte Odingen … vorm Tore des Marktes des neuen Odingen). Dies weist bereits auf eine bestehende Marktsiedlung hin, deren Entstehung wohl bald nach 1200 durch die Wittelsbacher Herzöge erfolgt sein dürfte.

Die Siedlung entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem blühenden Gemeinwesen mit Zollstation, Markt und einer Münze. Im Jahr 1296 wird Neuötting erstmals als Stadt bezeichnet. Die erste Erwähnung eines Stadtrechts erfolgt 1316, die älteste erhaltene Niederschrift ist aus dem Jahr 1321 datiert.

Stadtrecht und Siegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Neuöttinger Stadtrecht umfasst insgesamt 114 Artikel. Es diente als Vorlage für eine Reihe anderer Stadtrechte, wie z. B. dem Stadtrecht von Schärding (Oberösterreich). Darin wurde die Rechtspflege, das Zusammenleben der Bürger sowie Handel und Handwerk geregelt. Die Stadt übte die „niedere Gerichtsbarkeit“ aus. Dazu gehörte nicht die Verurteilung bei todeswürdigen Verbrechen (Hochgerichtsbarkeit) wie Raub, Überfall, Notzucht und Mord.

Seit dem 14. Jahrhundert führt die Stadt ein Siegel mit der Madonna im Oktogon der Altöttinger Gnadenkapelle. Das älteste Hauptsiegel, das vor 1321 entstanden ist, zeigt die Kapelle noch ohne die gotischen Anbauten. In späteren Siegeln wird das Gebäude abwechselnd rund und achteckig dargestellt.

Herzogstadt und Handelsstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bogner Epitaph 1588: Älteste Stadtansicht Neuöttings

Neuötting hat es seiner Lage am Schnittpunkt zweier bedeutender Handelswege zu verdanken, dass es sich relativ rasch zu einer bedeutenden Handelsstadt entwickelte: dem Inn und der Handelsstraße zwischen Regensburg und Salzburg. Zudem lag die Stadt auf der nach drei Seiten steil abfallenden Bergterrasse gut geschützt und ließ sich leicht verteidigen. Die Wittelsbacher Herzöge verfolgten mit der Gründung Neuötting ein klares strategisches Ziel: sie richtete sich gegen die Salzburger Städte Mühldorf und Tittmoning im Kampf um die Kontrolle der Handelswege.

Die wichtigste Einnahmequelle war neben dem Getreidehandel der Salzhandel. Das Salz kam auf dem Wasserweg aus Hallein und Reichenhall über die Flüsse Salzach und Inn nach Neuötting und wurde von hier auf dem Landweg nach München und Regensburg und in außerbayrische Gebiete transportiert. Als 1649 die Salzniederlage endgültig aufgehoben wurde, war dies für Neuötting wirtschaftlich ein herber Verlust.

Neben ihrer Bedeutung als Handelsstadt war Neuötting seit dem 14. Jahrhundert auch Sitz zahlreicher herzoglicher Ämter wie dem Mautamt und dem Pfleggericht. Die Stadt war also nicht nur eines der größten Handelszentren in der Region, sondern seine Ämter, seine Münze und die herzogliche Burg machten sie zu einem wichtigen Verwaltungszentrum des Inn-Salzach-Raums. Der Grad der Bedeutung Neuöttings in jener Zeit lässt sich auch daran ablesen, dass die Stadt ein eigenes Oettinger Maß und Gewicht hatte.[4]

Der Stadtbrand 1797 und seine Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine einschneidende Zäsur in der historischen Stadtentwicklung markierte der große Stadtbrand von 1797, in dessen Folge große Teile der Stadt zerstört wurden und Neuötting seine Rolle als wichtiger Amtssitz für immer verlor. Bedingt durch die politischen Reformen unter Staatsminister Graf von Montgelas (1759–1838) und den Neuöttinger Stadtbrand 1797 wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts viele Ämter verlegt oder endgültig aufgehoben. Darunter befanden sich das Forstgericht, das Pfleggericht und das Mautamt.1822 verlor Neuötting auch seine Funktion als Garnisonsstadt.

Die Stadtentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz dieser historischen Zäsur blieb Neuötting auch im 19. Jahrhundert ein wichtiger Handels- und Marktplatz für das Umland. Wichtige Kaufmanns- und Unternehmerfamilien waren hier ansässig, wie z. B. die aus Savoyen stammende Kaufmannsfamilie Cartier oder die Schiffsmeisterfamilie Riedl.

Bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts blieb die städtische Entwicklung auf die historischen Stadtteile begrenzt: den mittelalterlichen Stadtkern zwischen Burghauser und Landshuter Tor mit seinen Seitengassen, die Sebastiani-Vorstadt, das Stadtviertel „unter den Lederern“ (heute Mühlgasse), sowie die St. Anna- und die Fischer-Vorstadt. Erst in neuerer Zeit kamen am Bürgerwald und zwischen Altstadt und Inn neue Wohngebiete hinzu. Noch etwas jünger sind die Gewerbegebiete im Westen und Osten der Stadt und nördlich des Inns an der Autobahn A94.

Im Jahr 1971 wurde die Gemeinde Alzgern mit den Ortsteilen Untereschelbach, Schwepfing, Alzgern, Mitterhausen, Jaubing und Mittling eingemeindet. Das Gemeindegebiet umfasst heute eine Fläche von 37 km², die Bevölkerungszahl liegt bei rund 8.500 Einwohnern.

Ansicht von Neuötting nach einem Kupferstich von Michael Wening von (1721)

Von 1906 bis 1930 war Neuötting durch die Dampfstraßenbahn Neuötting–Altötting mit Altötting verbunden.

Stadtbild[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das historische Stadtbild leitet sich direkt von der Topografie ab: auf einem Hochplateau das auf drei Viertel der Altstadt-Länge mit auf 3 Seiten (Westen, Süden und Norden) steil abfallenden Hängen gelegen, folgt der Grundriss der Altstadt dem langgezogenen, in der Mitte aufgeweiteten Marktplatz, an dessen Enden sich jeweils ein Stadttor (Burghauser und Landshuter Tor) befindet. Auf den Marktplatz stoßen von beiden Seiten Gassen, die teilweise durch Schwibbögen vom Platz abgetrennt sind. Die Architektur ist geprägt durch den Inn-Salzach-Stil, der auch in den Altstädten benachbarter Städte, wie etwa Mühldorf a. Inn und Tittmoning, anzutreffen ist. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Pfarrkirche St. Nikolaus, eine große dreischiffige Hallenkirche der Spätgotik (1410–1492). Wegen ihrer exponierten Lage am westlichen Ende des Hochplateaus ist sie aus größerer Entfernung sichtbar.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuötting ist über die Autobahn A 94, Anschlussstelle Nr. 23 (Neuötting), die Bundesstraßen B 299 und B 588 ans übergeordnete Straßennetz angebunden.

Stadtansicht Neuöttings von Süden, Ausschnitt aus einer Lithographie von Josef Günther 1848 (Stadtmuseum Neuötting)

Regionale Straßenverbindungen bieten die Staatsstraßen St 2550 (ehemalige B 12) aus Mühldorf, St 2107 nach Burgkirchen und St 2108 über Emmerting nach Burghausen.

Im etwa zwei Kilometer entfernten Eisenfelden befindet sich der von der Südostbayernbahn betriebene Bahnhof Neuötting an der Bahnstrecke Mühldorf–Simbach am Inn.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Stadtrat 20 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,55 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis[5]:

  CSU     10 Sitze  (48,17 %)
  SPD 7 Sitze (33,09 %)
  FREIE WÄHLER 2 Sitze (12,00 %)
  GRÜNE 1 Sitze (6,74 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Westliche Altstadt von Norden

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten, Vereine und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtpfarrkirche St. Nikolaus

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der historische Stadtplatz, die Ludwigstraße ist im Inn-Salzach-Stil erbaut. Zahlreiche repräsentative Bürgerhäuser wie z. B. das Cartier-Haus oder das Baron-Haus erinnern an Neuöttings Geschichte als bedeutende Handelsstadt.
  • Das Rathaus mit Getreide- Stadel, ein stattlicher Bau mit gezinntem Giebel und Glockentürmchen, im Kern aus dem 16. Jahrhundert
  • Das Stadtmuseum, ehemaliges Zehenthaus des Klosters Baumburg, seit 1996 Stadtmuseum[6]
  • Die stattliche spätgotische Stadtpfarrkirche St. Nikolaus mit ihrem 78 Meter hohen Turm wurde 1410 von Hans von Burghausen begonnen und erst 1623 abgeschlossen. 1878 bis 1896 fand eine umfangreiche Neugestaltung statt, auf die das Rippengewölbe im Langhaus zurückgeht, während die Wölbungen des Chores und der Seitenkapellen aus dem Mittelalter stammen. Die Einrichtung ist bis auf das Orgelgehäuse von 1643 größtenteils neugotisch.[7]
  • Die spätgotische Nebenkirche St. Anna wurde 1510 erbaut und 1511 geweiht. Die ehemalige Siechenhauskapelle enthält ein Schnitzwerk der heiligen Sippe um 1515.
  • Die spätgotische Spitalkirche Hl. Geist entstand um 1500 an einer Kapelle von 1423, die als Seitenkapelle erhalten blieb. Der Rokokoaltar stammt aus der Landshuter Dominikanerkirche.
  • Die 2006 eröffnete Parkbahn Neuötting hat eine Gleislänge von 505 Metern und eine Spurweite von 7 1/4 Zoll.

Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Neuötting

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Maulwürfe – Verein zur Förderung von Kunst und Kultur in Neuötting e.V. wurde 1989 gegründet. Vereinszweck ist die Förderung von Kunst und Kultur im Landkreis Altötting.
  • Die Faschingsgesellschaft Neuötting e.V. wurde 1975 offiziell als eingetragener Verein gegründet, wobei der Verein eine viel längere Geschichte hat.
  • Der Spielmanns- und Fanfarenzug Neuötting e.V. (SPFZ) ist 1960 gegründet worden und tritt seit 1968 mit der historischen Bürgerwehruniform von Neuötting aus dem Jahre 1820 auf.
  • Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Neuötting e.V. wurde im Jahre 1860 gegründet. Sie ist die älteste Freiwillige Feuerwehr im Landkreis.
  • Der TSV 1852 Neuötting e.V. wurde 1852 gegründet und ist der größte Sportverein der Stadt. Es gibt die Abteilungen Fußball, Tennis, Basketball, Tischtennis, Turnen, Ski, Kegeln und Karate.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Internationale Neuöttinger Gitarrentage: seit 2001 prägt dieses – jährlich im April stattfindende – Festival das Image Neuöttings als Kulturstadt. Gitarristen von Weltruf sind in der Stadt zu Gast, aber auch für junge vielversprechende Nachwuchstalente bietet das Festival ein Forum
  • Neuöttinger Arkadenhofkonzerte: im Juli findet diese Konzertreihe in den historischen Arkadenhöfen der Stadt statt. Das Repertoire reicht dabei von klassischer Musik bis Jazz und Weltmusik.
  • Neuöttinger Volksmusiktage: sie ist die traditionsreichste Veranstaltungsreihe der Stadt. Jedes Jahr im Oktober treffen sich Volksmusikgruppen aus nah und fern im Neuöttinger Stadtsaal.
  • Marktwesen: Vier große Jahrmärkte im Frühjahr und Herbst sowie ein großer Antik- und Raritätenmarkt im August ziehen Besucher aus nah und fern jedes Jahr nach Neuötting.
  • Neuöttinger Volksfest: Die Dult findet immer Mitte August auf dem Neuöttinger Festplatz statt.
  • Stadtfest: Hier feiern die Neuöttinger mit ihren Gästen auf dem Neuöttinger Stadtplatz. Das Stadtfest findet alle zwei Jahre statt.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuötting ist Mitglied im Tourismusverband Inn-Salzach und liegt am Schnittpunkt wichtiger regionaler und überregionaler Radwege wie dem Innradweg oder dem Benediktradweg.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Neuötting

In Neuötting geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Neuötting verbunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Freiherr von Leoprechting (1818–1864), Volkskundler und Genealoge, zog 1854 nach Neuötting und war hier Distriktrat und Landwehrmajor
  • Josef Zirnbauer (1834–1917), Lederfabrikant und Lokalpolitiker; wuchs in Neuötting auf
  • Georg Pletzeneder (1836–1883), Druckereibesitzer und Bürgermeister in Neuötting, Abgeordneter des Bayerischen Landtags
  • Paul Maria Baumgarten (1860–1948), katholischer Priester und Historiker; lebte ab 1924 in Neuötting
  • Max Halbe (1865–1944), Schriftsteller; lebte und starb in Neuötting
  • Max Fellermeier (1890–1982), Lehrer und Heimatforscher
  • Rudolf Gunkel (1915–2013), Politiker, starb in Neuötting
  • Franz Mußner (1916–2016), katholischer Geistlicher und Theologe, war in den 1940er Jahren Kaplan in Neuötting
  • Hans Pfann (* 1920), Olympiateilnehmer, ehemaliger Turner des TSV 1852 Neuötting
  • Gerold Tandler (* 1936), Politiker
  • Franz Ackermann (* 1963), Maler, wuchs in Neuötting auf
  • Stephan Mayer (* 1973), Politiker

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Neuötting – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Stadt Neuötting in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 23. Dezember 2017.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 416.
  4. Claudia Schwaab: Altötting. In: Kommission für Bayerische Landesgeschichte (Hrsg.): Historischer Atlas von Bayern. Band 63. München 2005.
  5. http://www.wahl.info/kandidaten/ort/stadt-neuoetting_163.html
  6. Brigitte Kaiser: Das Stadtmuseum Neuötting - Die Geschichte einer heimatkundlichen Sammlung. In: Öttinger Heimatbund (Hrsg.): Oettinger Land. Band 19. Altötting 1999.
  7. Helga Czerny: Hans von Burghausen, der Baumeister der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Neuötting. In: Öttinger Heimatbund (Hrsg.): Oettinger Land. Band 14. Altötting 1994.