Kirchweidach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kirchweidach
Kirchweidach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kirchweidach hervorgehoben
Koordinaten: 48° 5′ N, 12° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Altötting
Verwaltungs­gemeinschaft: Kirchweidach
Höhe: 503 m ü. NHN
Fläche: 20,16 km²
Einwohner: 2323 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 115 Einwohner je km²
Postleitzahl: 84558
Vorwahl: 08623
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 1 71 122
Gemeindegliederung: 54 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 21
84558 Kirchweidach
Webpräsenz: www.kirchweidach.de
Bürgermeister: Johann Krumbachner (CSU/Unabhängige Wähler)
Lage der Gemeinde Kirchweidach im Landkreis Altötting
Burghausen Emmerting Burgkirchen an der Alz Kastl (Oberbayern) Haiming (Oberbayern) Mehring (Oberbayern) Marktl Neuötting Altötting Feichten an der Alz Winhöring Tüßling Töging am Inn Teising Pleiskirchen Garching an der Alz Unterneukirchen Tyrlaching Stammham (am Inn) Reischach Perach Kirchweidach Halsbach Erlbach (Oberbayern) Landkreis Rottal-Inn Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Traunstein ÖsterreichKarte
Über dieses Bild
Die Pfarrkirche St. Vitus, St. Leonhard und St. Georg

Kirchweidach ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting und Mitglied der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchweidach hat 54 Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urkundlich genannt ist Kirchweidach erstmals im Notitia Arnonis als ad Uuidaha um 788. Es gehörte stets zum Herzogtum Bayern, und zwar zur Herrschaft Wald. Kirchweidach wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. 1896 wurde die Kirchenfiliale Kirchweidach von der Mutterpfarrei Feichten an der Alz abgetrennt und zur selbstständigen Pfarrei erhoben. Am 1. Januar 1978 erfolgte die Eingemeindung der Ortsteile Aderleiten, Berg, Biburg, Brandhub, Feller, Grub, Hütting, Kielhub, Mitterwinkl, Neukirchen, Niederhofen, Oberwinkl, Reisachberg, Schachen, Wagenhofen und Wiesen aus der aufgelösten Gemeinde Hirten. Seit 1. Mai 1978 ist Kirchweidach der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Kirchweidach bestehend aus den selbstständigen Gemeinden Kirchweidach, Feichten an der Alz, Halsbach und Tyrlaching.

Sehenswert in Kirchweidach ist die roséfarbene barocke Pfarrkirche St. Vitus. Zweiter Schutzpatron der Kirche und der Gemeinde ist Leonhard, zu dessen Ehren Anfang November alljährlich der weithin bekannte Leonhardiritt veranstaltet, zu dem Reiter aus einem weiten Umkreis kommen, um ihre Pferde segnen zu lassen.

Nationale und Internationale Aufmerksamkeit löst die Gemeinde seit dem Jahr 2010 mit dem örtlichen Tiefengeothermieprojekt aus.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 hat der Gemeinderat 14 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,2 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  CSU/Unabhängige Wähler     11 Sitze  (79,6 %)
  SPD/Kommunalpolitisch interessierte Bürger 3 Sitze (20,4 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überregionale Bekanntheit erfuhr das 1983 von Karl-Heinz Rückauf gegründete Café Libella, über das 1984 Rainald Goetz in der Zeitschrift Spex schrieb. 1987, nach eigenen Angaben 1989, zog das Lokal an seinen jetzigen Standort in Altenmarkt an der Alz.[3]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Kirchweidach

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haltepunkt Kirchweidach

Der Haltepunkt Kirchweidach liegt an der Bahnstrecke Mühldorf–Freilassing.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kirchweidach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111128/163208&attr=OBJ&val=132
  3. History, Café LiBella.