Propaganda

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Blumen für die DDR-Grenzsoldaten an der Berliner Mauer. Die Szene hatte eine propagandistische Funktion gegenüber der westlichen Welt und gegenüber DDR-Bürgern.

Propaganda (von lateinisch propagare ‚weiter ausbreiten, ausbreiten, verbreiten‘) bezeichnet in seiner modernen Bedeutung[1] die zielgerichteten Versuche, politische Meinungen oder öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und das Verhalten in eine vom Propagandisten oder Herrscher erwünschte Richtung zu steuern.[2][3][1][4] Die verschiedenen Seiten einer Thematik nicht darzulegen sowie die Vermischung von Information und Meinung charakterisieren dabei die Propagandatechniken.[3] Dies steht im Gegensatz zu pluralistischen[5] und kritischen[6] Sichtweisen, welche durch unterschiedliche Erfahrungen, Beobachtungen und Bewertungen sowie einen rationalen Diskurs[7][8] geformt werden.

Bedeutungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegenreformation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff leitet sich vom lateinischen Namen einer päpstlichen Behörde ab, der 1622 von Gregor XV. im Zuge der Gegenreformation ins Leben gerufenen Sacra congregatio de propaganda fide, zu deutsch etwa „Heilige Kongregation für die Verbreitung des Glaubens“, heute offiziell „Kongregation für die Evangelisierung der Völker.“ Noch im 17. Jahrhundert bürgerte sich die Kurzform propaganda – eigentlich die Gerundivform von lat. propagare, „verbreiten, ausdehnen“ – als Name für diese Missionsgesellschaft ein, deren Zweck es war, dem Protestantismus entgegenzutreten sowie die Neue Welt zu missionieren.

Französische Revolution[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwa seit der Zeit der Französischen Revolution wird das Wort im heutigen, weltlichen Sinne gebraucht, also als Bezeichnung für die Verbreitung politischer Ideen. So formierte sich 1790 in Paris der Club de la propagande, eine Geheimgesellschaft der Jakobiner zur Verbreitung revolutionärer Ideen. In dieser Bedeutung findet sich der Begriff heute in vielen weiteren Sprachen.[9]

Wissenschaftliche Fundierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1920er Jahren begann die wissenschaftliche Untersuchung des Themas, wobei der Begriff weitgehend wertneutral als grundlegender und notwendiger Sachverhalt des gesellschaftlichen Lebens verstanden wurde.

Edward L. Bernays, der Begründer der später von ihm in Öffentlichkeitsarbeit umbenannten modernen Propaganda[10], definierte sie zunächst als „in sich stimmige, anhaltende Bemühung zur Schaffung oder Formung von Ereignissen, um die Beziehungen der Öffentlichkeit zu einem Unternehmen, einer Idee oder Gruppe zu beeinflussen.“[11][12] Er unterschied die moderne und mithilfe von Marktforschung, Demoskopie und Psychologie systematisch geplante und medial vermittelte Propaganda von älteren weniger professionellen Formen. Seine psychoanalytische Orientierung ließ ihn die Bedeutung des Unterbewussten und der Phänomene der Verdrängung und Verschiebung als Basis erfolgreicher Propaganda verstehen. Statt auf direkte Appelle und rationale Argumente setzte seine Propagandatechnik auf die dem Empfänger unbewusste indirekte Erzeugung von Bedürfnissen, die der Rezipient als seine eigenen Wünsche und als Ausdruck seines freien Willens erlebt.[13] Bernays ging davon aus, dass demokratischer Partizipation der Bürger und der Legitimation des staatlichen Handelns dann am besten gedient sei, wenn der Staat mithilfe wissenschaftlicher Methoden und den Sachanalysen von Experten die öffentliche Meinung so beeinflusst und lenkt, dass ein Konsens entsteht und die Regierung für ihre Politik Unterstützung findet.[14]

Dabei bezog sich Bernays unter anderem auf die Arbeiten des US-amerikanischen politischen Theoretikers und Journalisten Walter Lippmann. Dieser sah in der Herstellung einer einheitlichen Meinung ("manufacturing consent") eine der Hauptaufgaben von Massenmedien in Zusammenarbeit mit den Entscheidungsträgern. Diese sah er als „spezialisierte Klasse“ englisch specialised class, der die wesentlichen politischen Entscheidungen vorbehalten sein sollten.[15][16]

In Harold D. Lasswells Verständnis von Propaganda spielte die Semiotik symbolischer Interaktion erstmals eine entscheidende Rolle.[17][11]

Heutiger Gebrauch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Monopolisierung der Propaganda in diktatorischen Regimen, insbesondere des Nationalsozialismus und Stalinismus, erhielt der Terminus einen stark pejorativen (abwertenden) Charakter und wird fast nur noch kritisch verwendet. Auf Grund dieser negativen Konnotation wurde der Begriff Propaganda schon früh durch Edward Bernays selbst durch Öffentlichkeitsarbeit (oder dem englischen Public Relations) ersetzt.[18] Der Begriff „Propaganda“ wird heute vor allem kritisch für politische und militärische Beeinflussung der öffentlichen Meinung benutzt; in wirtschaftlichen spricht man heute eher von „Werbung“ und „Öffentlichkeitsarbeit“, in religiösen von „Missionierung“, in der Politik affirmativ eher von Public Diplomacy,[19] bei Militäraktionen von psychologischer Kriegsführung.[20]

Als Folge der Abwertung des Begriffs verwendet z. B. keine der demokratischen Parteien der Bundesrepublik Deutschland für ihre Werbemaßnahmen die Bezeichnung Propaganda.[21] Der Medienwissenschaftler Norbert Bolz bezeichnete jedoch "inhaltsleere" Kampagnen (im Wahlkampf 2013), die nichts mit politischen Wahlkampf, sondern eher mit Wohlfühlen zu tun haben, als „Wohlfühlpropaganda“.[22] Bolz bezeichnete im Jahr 2018 die Nachrichtenflut der Weltkommunikation der neuen elektronischen Medien als Hauptgrund für eine Unfähigkeit des Bürgers, sich eine eigene Meinung zu bilden, und damit seine Anfälligkeit für „Meinung von der Stange“, was er mit Propaganda gleichsetzt. Dabei gehe es aber in demokratischen Ländern mitnichten um Gehirnwäsche und Zensur und auch in neuen, internetbasierten Medien fände sich dazu kein Korrektiv.[23] Der Publizist Gero von Randow schrieb 2015: „Propaganda setzt Organisation voraus.“[24]

Noam Chomsky und Edward Herman publizierten 1988 in ihrem Werk Manufacturing Consent: The Political Economy of the Mass Media ein „Propagandamodell der Kommunikation“, wonach in westlichen Ländern eine ungesteuerte „Filterung“ von Informationen durch die Massenmedien objektive Berichterstattung verhindere.[25][26] Es ist umstritten: Laut Joan Pedro-Carañana, Daniel Broudy und Jeffery Klaehn gilt es heute als valides, international empirisch vielfach bestätigtes, wissenschaftliches Modell,[27] der amerikanische Soziologe Ted Goertzel bezeichnet es dagegen als Verschwörungstheorie und „Teil eines intellektuellen und politischen post-truth-Klima, das die Bedeutung von rhetorischer und ideologischer Korrektheit höher schätzt als eine rechtschaffene Untersuchung.“[28]

Definition und Charakter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Garth S. Jowett und Victoria O’Donnell definieren Propaganda als den absichtsvollen systematischen Versuch, Wahrnehmungen (perceptions) zu prägen, das Verständnis von Sachverhalten zu manipulieren und das Verhalten zu steuern, so dass eine Reaktion hervorgerufen wird, die das gewünschte Ziel des Propagandisten fördert.[29]

Harold D. Laswells Begriffsbestimmung zielt noch deutlicher auf den technischen Aspekt:

“Propaganda im weitesten Sinn ist die Technik, die Handlungen der Menschen durch Manipulation von Darstellungen zu beeinflussen. Diese Darstellungen können gesprochene, geschriebene, bildliche oder musikalische Form haben.”[30]

Die Manipulation kann gesteuert oder ungesteuert, bewusst oder unbewusst sein, sie kann politisch oder gesellschaftlich bedingt sein. Der Begriff der Propaganda reicht von der staatlich bewusst gesteuerten Beeinflussung der öffentlichen Meinung (Edward Bernays) bis hin zur "soziologischen Propaganda",[31] in der Individuen sich selbst unbewusst manipulieren und manipulieren lassen, um den gesellschaftlichen Erwartungen zu entsprechen (Jacques Ellul):[32]

Der Propagandist dramatisiert unsere Vorurteile und spricht etwas Tiefliegendes und sogar Beschämendes in uns an. Propaganda wird so zu einer Ko-Produktion, in der wir bereitwillig mitarbeiten, sie spricht aus, was wir uns innerlich halblaut zuflüstern. Propaganda ist weniger ein Reiz-Reaktions-Mechanismus als ein Phantasiegebilde oder eine Verschwörung, an der wir beteiligt sind, die Verschwörung unserer eigenen Selbsttäuschung.[33]

Der Übergang von Nicht-Propaganda zur Propaganda ist fließend. Wirkungsvolle Manipulation setzt eine nicht-manipulative Einbettung voraus, um ihre Wirkung entfalten zu können, weshalb der Hinweis auf die Kontexte noch keine Widerlegung des manipulativen Charakters eines Kommunikationsaktes ist.[34] Propaganda kann außerdem nur wirken, wenn sie die Situation und Bedürfnisse des Rezipienten in Rechnung stellt und dessen Eigentätigkeit in den Prozess der Überzeugung einschließt.[35]

Propaganda wird als eine Form der Manipulation der öffentlichen Meinung oder von Meinungen überhaupt verstanden, wobei die semiotische Instrumentalisierung von Zeichen im Vordergrund steht ("Propaganda is a major form of manipulation by symbols").[36]

Damit gehört die Propaganda zu einer besonderen Form der Kommunikation, die in der Kommunikationsforschung, und hier besonders in der Medienwirkungsforschung unter dem Gesichtspunkt der Medienmanipulation untersucht wird.[37] Propaganda ist ein bestimmter Kommunikationstyp, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Darstellung der Wirklichkeit verzerrt wird.[38]

Zu den Medien, die Propagandabotschaften vermitteln können, gehören Nachrichten, Regierungsmitteilungen, historische Darstellungen, pseudowissenschaftliche Analysen, Bücher, Flugblätter, Filme, soziale Medien, Radio, Fernsehen und Plakate. Weniger verbreitet sind heutzutage Postkarten oder Briefumschläge.

Im Falle von Radio und Fernsehen kann Propaganda in Nachrichten-, Nachrichten- oder Talkshows vorkommen, als Werbung oder als öffentliche politische Verlautbarung. Propagandakampagnen folgen häufig einem strategischen Plan, um die Zielgruppe zu indoktrinieren. Dies kann mit einem Flugblatt oder einer Werbesendung beginnen. Im Allgemeinen enthalten diese Botschaften Hinweise zu weiteren Informationen über eine Website, eine Hotline, ein Radioprogramm usw. Die Strategie zielt darauf ab, den Rezipienten durch Verstärkungsmechanismen von der Informationsaufnahme zur Informationssuche zu führen, und danach von der Informationssuche durch Indoktrination zur aktiven Meinungsführung.[39]

Propaganda und Völkerrecht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegspropaganda ist gemäß dem von 168 Staaten ratifizierten Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte (Art. 20) seit 1976 verboten.[40]

In Bezug auf politische und militärische Konflikte wird Propaganda der psychologischen Kriegführung und dem Informationskrieg zugeordnet,[41] die im Zeitalter der hybriden Kriegsführung und des Cyberkriegs besondere Bedeutung bekommen.[42]

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gezielte und organisierte Kriegspropaganda wurde von allen kriegführenden Mächten betrieben,[43] im deutschen Kaiserreich dabei stark von der Obersten Heeresleitung, in Großbritannien vom War Propaganda Bureau und in Frankreich vom Maison de la Presse.

Zum Beispiel spielten bei der psychologischen Kriegführung sogenannte Maueranschläge eine wichtige Rolle, sowohl bei den Mittelmächten als auch bei der Entente und ihren Alliierten. So beteiligten sich in Deutschland zahlreiche Künstler, u. a. Walter Trier, Louis Oppenheim und Paul Brockmüller, an der Gestaltung zahlreicher Plakate.

Kriegspropaganda im Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

US-amerikanisches Plakat als Aufruf zur Produktion während der Bedrohung durch die Achsenmächte, „das Monster, das vor nichts zurückschreckt“

In den kriegführenden Ländern wurde Propaganda gegen die Kriegsgegner gemacht. Vor allem die Erfindung des Films führte zu einer großen Anzahl von Propagandafilmen.

NS-Propaganda[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adolf Hitler und sein Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels gaben in der Zeit des Nationalsozialismus schon vor dem Krieg ab 1933[44] der Propaganda eine totalitäre und dominante Bedeutung und nutzten dazu vor allem die Presse, den Rundfunk, sämtliche Medien der Künste und symbolisch markant aufgezogene Massenveranstaltungen.

Propaganda der Alliierten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anti-Hitler-Koalition betrieb über das United States Office of War Information und das Informationsministerium des Vereinigten Königreichs mehrere Feindsender und Rundfunkpropaganda, als auch wurde die Deutsche Wehrmacht und vor allem Adolf Hitler auf Plakaten häufig lächerlich gemacht.[45]

Kommunistische Agitation und Propaganda (Agitprop)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lenins Propagandaverständnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lenin verstand unter Propaganda die allgemeine Überzeugungsarbeit von Kommunisten, im Unterschied zur Agitation, die ein „Appell an die Massen zu bestimmten konkreten Aktionen“ sei.[46] Besonders in den Anfangszeiten der Sowjetunion war die Agitprop durch moderne Kunstrichtungen (den Futurismus) beeinflusst.

Propaganda in der DDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DDR-Propagandaplakat Dresden, Oktober 1985

Agitprop war ein wichtiges Mittel der Herrschaftssicherung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) in der Deutschen Demokratischen Republik. Ihr Ziel bestand u. a. in der Diskreditierung der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland. Sie richtete sich allgemein gegen Kapitalismus und „westlichen Imperialismus“. Da alle Medien vom Staat zensiert und gesteuert wurden, war dessen Propaganda allgegenwärtig. Als permanente politisch-ideologische Indoktrination wurde sie bereits in den staatlichen Kindergärten praktiziert und im Schulunterricht (Staatsbürgerkunde) fortgesetzt.[47][48] Massenorganisationen wie Junge Pioniere, FDJ, FDGB und andere waren integraler Bestandteil des staatlichen Propagandaapparates. Das Eindringen mittels Propaganda in Familien, die Unterdrückung der Opposition und die versuchte Einflussnahme auf die gesamte Gesellschaft sind typische Kennzeichen einer totalitären Herrschaft.

Ein wichtiges Element der DDR-Propaganda war die Fernsehsendung Der schwarze Kanal.[49][50][51] Propagandamethoden waren ein fester Ausbildungsbestandteil für Kader, so z. B. im „Roten Kloster“, der Fakultät für Journalistik in Leipzig, einer Ausbildungsstätte, die direkt dem Zentralkomitee der SED unterstand.[52]

Die DDR setzte sich auch propagandistisch mit den Notstandsgesetzen der Bundesrepublik Deutschland auseinander und stellte eine Verbindung zur nationalsozialistischen Justiz her.[53][54]

Propaganda in der Bundesrepublik Deutschland während des Kalten Kriegs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Bundesrepublik wurde Propaganda zu Zeiten des Kalten Krieges in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten und privaten Medien sowie in vielen übrigen Bereichen des täglichen Lebens eingesetzt, oft mit starker Wendung gegen die DDR.[55] Eine tragende Rolle hatte das Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen und privat-rechtliche Propaganda-Organisationen wie z. B. der Volksbund für Frieden und Freiheit, aber auch einige politischen Parteien, die mit ihrer antikommunistischen Haltung Angst schürten und Wahlkampf betrieben.[56]

Neben der offenen Propaganda im alltäglichen Leben gab es auch verdeckte staatliche Aktionen, die vom Bundesministerium für Verteidigung als operative Information systematisch durchgeführt wurden.[57] Der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Strauß richtete 1958 ein Referat für Psychologische Kampfführung ein, in dem u. a. Eberhard Taubert, früherer Mitarbeiter im Reichspropagandaministerium, führend mitwirkte.

Sprachlich gestützte Propagandatechniken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Propaganda, Überredung und Rhetorik werden oft gleichsinnig oder im selben Kontext benutzt.[58] Wissenschaftler haben eine Vielzahl von Propagandatechniken analysiert oder entwickelt, die zum Teil auch als logische Fehlschlüsse (Trugschlüsse) und Scheinargumente, als rhetorische Mittel oder eristische Strategeme klassifiziert werden.[59][60]

Nach Charles U. Larson wird Sprache für drei Typen von Propaganda eingesetzt: hypnotische, semantische und kognitive Propaganda. Die hypnotische lässt den Empfänger selbsttätig den erwünschten Gedanken denken, indem er durch Leerstellen dazu gebracht wird, den Sachverhalt aus seiner Sicht zu interpretieren: „Wir müssen unsere Werte verteidigen“. Die semantische Propaganda arbeitet mit Auslassungen, Verallgemeinerungen und Verdrehungen des sprachlichen Sinnes, die kognitive führt zu kognitiver Verzerrung oder nutzt psychologische Tendenzen der Verzerrung aus. Hypnotische, kognitive und semantische Propaganda sieht Larson in enger Verbindung.[61][62]

Serge Moscovici sieht sprachliche Propaganda in einem Herrschaftssystems als dritte Ebene der Beeinflussung der Vorstellungen der Menschen. Erste Ebene ist der Raum und seine atmosphärische Wirkung, die zweite Ebene die Art der Veranstaltung, etwa eine Feier, das an diesem Ort und bei diesem Anlass gesprochene Wort enthält nach seiner Darstellung auch durch Atmosphäre und Kontext eine persuasive Bedeutung.[63]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

allgemein
Kriegspropaganda
  • Andrej Bartuschka: Der andere Krieg: US-Propaganda und counterinsurgency im Kalten Krieg am Beispiel des Vietnamkonfliktes. Wissenschaftlicher Verlag, Trier 2013, ISBN 978-3-86821-451-2 (Dissertation Universität Jena 2011, 556 Seiten).
  • Klaus-Jürgen Bremm: Propaganda im Ersten Weltkrieg. Theiss, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-8062-2754-3.
  • Ortwin Buchbender, Horst Schuh: Die Waffe die auf die Seele zielt. Psychologische Kriegführung 1939–1945. Motorbuch, Stuttgart 1983, ISBN 3-87943-915-X.
  • Martin Jung: Propaganda for War. In: Nigel Young (Hrsg.): The Oxford international encyclopedia of peace. 2010, ISBN 978-0-19-533468-5.
  • Phillip Knightley: The First Casualty: The War Correspondent as Hero and Myth-Maker from the Crimea to Iraq. 3rd edition: 2004, ISBN 0-8018-8030-0.
  • Marcus König: Agitation – Zensur – Propaganda: der U-Boot-Krieg und die deutsche Öffentlichkeit im Ersten Weltkrieg Ibidem, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-8382-0632-5 Dissertation Universität Mainz 2012, 829 Seiten, unter dem Titel: Der öffentliche Diskurs über den U-Boot-Krieg im Ersten Weltkrieg.
  • Anne Morelli: Die Prinzipien der Kriegspropaganda. zu Klampen, Springe 2004, ISBN 978-3-934920-43-9.
  • John Oddo: The Discourse of Propaganda: Case Studies from the Persian Gulf War and the War on Terror. Penn State University, University Park 2018, ISBN 978-0-271-08117-5.
einzelne Staaten
  • Annuß Evelyn: "Volksschule des Theaters: Nationalsozialistische Massenspiele", München: Wilhelm Fink Verlag, 2018. ISBN 978-3-7705-6373-9.
  • Judith Barben: Spin doctors im Bundeshaus. Gefährdungen der direkten Demokratie durch Manipulation und Propaganda. Eikos, Baden (Schweiz) 2009, ISBN 978-3-033-01916-4.
  • Peter Bürger: Kino der Angst. Terror, Krieg und Staatskunst aus Hollywood. Schmetterling, Stuttgart 2005, ISBN 3-89657-471-X.
  • Gerald Diesener, Rainer Gries (Hrsg.): Propaganda in Deutschland. Zur Geschichte der politischen Massenbeeinflussung im 20. Jahrhundert. Primus, Darmstadt 1996, ISBN 3-89678-014-X.
  • Dimitri Kitsikis, Propagande et pressions en politique internationale, Paris, Presses Universitaires de France, 1963, 537 pages.
  • Klaus Körner: Die rote Gefahr. Antikommunistische Propaganda in der Bundesrepublik 1950–2000. Konkret, 2002, ISBN 3-89458-215-4.
  • Johann Plenge: Deutsche Propaganda. Die Lehre von der Propaganda als praktische Gesellschaftslehre, Nachwort von Ludwig Roselius, Angelsaches-Verlag, Bremen 1922, DNB 575396539 ²1965.
  • Christian Saehrendt: Kunst als Botschafter einer künstlichen Nation. Studien zur Rolle der bildenden Kunst in der Auswärtigen Kulturpolitik der DDR. Steiner, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-515-09227-2.
  • Harro Segeberg (Hrsg.): Mediale Mobilmachung. Das Dritte Reich und der Film. Fink, Paderborn 2004, ISBN 3-7705-3863-3.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kinder, Kader, Kommandeure – 40 Jahre DDR Propaganda – Dokumentarfilm, 90 min. Ein Kompilationsfilm, der die Geschichte der DDR anhand ihrer eigenen Propagandafilme nacherzählt (deutsch und englisch). Trailer.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staatliche und private Formen der Propaganda[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen des 20. Jahrhunderts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiktionary: Propaganda – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Propaganda – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Thymian Bussemer: Propaganda: Konzepte und Theorien. Springer, 2008, ISBN 978-3-531-16160-0, S. 26 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2. So Norstedt u. a.: From the persian Gulf to Kosovo – War Journalism and Propaganda. In: European Journal of Communication. 15, 2000, S. 383–404.
  3. a b Bundeszentrale für politische Bildung: Was ist Propaganda? Abgerufen am 24. Februar 2017: „Propaganda ist der Versuch der gezielten Beeinflussung des Denkens, Handelns und Fühlens von Menschen […] Charakteristisch für Propaganda ist, dass sie die verschiedenen Seiten einer Thematik nicht darlegt und Meinung und Information vermischt. […] Propaganda nimmt dem Menschen das Denken ab und gibt ihm stattdessen das Gefühl, mit der übernommenen Meinung richtig zu liegen.“
  4. Gerhard Maletzke: Propaganda. Eine begriffskritische Analyse. In: Publizistik. 17, Heft 2, 1972, S. 153–164, Definition S. 157: „‚Propaganda‘ sollen geplante Versuche heißen, durch Kommunikation die Meinung, Attitüden, Verhaltensweisen von Zielgruppen unter politischer Zielsetzung zu beeinflussen.“
  5. Kristoff M. Ritlewski: Pluralismus als Strukturprinzip im Rundfunk: Anforderungen aus dem Funktionsauftrag und Regelungen zur Sicherung in Deutschland und Polen. Peter Lang, 2009, ISBN 978-3-631-59406-3, S. 3 (hier in der Google-Buchsuche [abgerufen am 24. Februar 2017]).
  6. Thomas Morawski, Martin Weiss: Trainingsbuch Fernsehreportage. Reporterglück und wie man es macht – Regeln, Tipps und Tricks. Mit Sonderteil Kriegs- und Krisenreportage. Springer, 2008, ISBN 978-3-531-90701-7, S. 303 (hier in der Google-Buchsuche [abgerufen am 24. Februar 2017]).
  7. Christer Petersen: Terror und Propaganda: Prolegomena zu einer Analytischen Medienwissenschaft. transcript Verlag, 2017, ISBN 978-3-8394-2243-4 (hier in der Google-Buchsuche [abgerufen am 24. Februar 2017]).
  8. Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung – Text- und Diskursanalyse. Abgerufen am 24. Februar 2017.
  9. Propaganda. In: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache.
  10. Scott M. Cutlip: The Unseen Power: Public Relations: A History. Routledge, 2013, ISBN 978-1-136-69000-6 (hier in der Google-Buchsuche [abgerufen am 24. Februar 2017]).
  11. a b Thymian Bussemer: Propaganda: Konzepte und Theorien. Springer, 2015, ISBN 978-3-663-11182-5 (hier in der Google-Buchsuche [abgerufen am 24. Februar 2017]).
  12. Edward Bernays: Propaganda, ICH – Information Clearing House (Erstveröffentlichung 1928), 20. August 2010, abgerufen am 24. Februar 2017.
  13. The Rise of the All-Consuming Self and the Influence of the Freud Dynasty – from Sigmund to Matthew. In: BBC – Press Office. 28. Februar 2002, abgerufen am 24. Februar 2017.
  14. Edward L. Bernays: The Engineering of Consent. In: The ANNALS of the American Academy of Political and Social Science. Band 250, Nr. 1, März 1947, ISSN 0002-7162, S. 113–120, doi:10.1177/000271624725000116.
  15. Walter Lippmann: Public opinion. New York, Harcourt, Brace and Company, 1922, S. 248 f., 309 ff. (archive.org).
  16. Jeffery Klaehn: A Critical Review and Assessment of Herman and Chomsky’s ‘PropagandaModel’. In: European Journal of Communication. Band 17, Nr. 2, Juni 2002, ISSN 0267-3231, S. 147–182, doi:10.1177/0267323102017002691.
  17. Stanley Baran, Dennis Davis: Mass Communication Theory: Foundations, Ferment, and Future. Cengage Learning, 2008, ISBN 0-495-50363-0 (hier in der Google-Buchsuche).
  18. Dieter Nohlen (Hrsg.): Lexikon der Politik, Bd. 7, ISBN 3-406-36911-1, S. 524.
  19. Kathrin Mok: Politische Kommunikation heute: Beiträge des 5. Düsseldorfer Forums Politische Kommunikation. Frank & Timme GmbH, 2010, ISBN 978-3-86596-271-3 (hier in der Google-Buchsuche).
  20. Military Psychological Operations Manual. Mind Control Publishing, 2009, ISBN 978-0-557-05256-1.
  21. Gerhard Strauß, Ulrike Haß-Zumkehr, Gisela Harras: Brisante Wörter von Agitation bis Zeitgeist. de Gruyter, Berlin, 1989, S. 304.
  22. Parteienwerbung als „Wohlfühlpropaganda“. Abgerufen am 15. Dezember 2018.
  23. Norbert Bolz: Die Gedanken sind nicht frei, NZZ Folio Die Meinung, Folio 6/2018, S. 27.
  24. Gero von Randow: Wir sind umzingelt. In: Die Zeit. 24. Juli 2015.
  25. Chomsky, Noam,: Manufacturing consent. The political economy of the mass media. Updated ed. New York 2002, ISBN 0-375-71449-9.
  26. Joan Pedro-Carañana, Daniel Broudy, Jeffery Klaehn: Introduction. In: The Propaganda Model Today: Filtering Perception and Awareness. University of Westminster Press, 2018, ISBN 978-1-912656-16-5, S. 1–18, doi:10.16997/book27.a.
  27. Joan Pedro-Carañana, Daniel Broudy, Jeffery Klaehn: The propaganda model today: filtering perception and awareness. London 2018, ISBN 978-1-912656-17-2, S. 2.
  28. 232 f. Ted Goertzel: The Conspiracy Theory Pyramid Scheme. In: In: Joseph E. Uscinski (Hrsg.): Conspiracy Theories and the People Who Believe Them. Oxford University Press, New York 2019, S. 226–238, hier S. 232 f. und 238 (das Zitat).
  29. Garth Jowett, Victoria O'Donnell: Propaganda and Persuasion. SAGE, 2006, ISBN 978-1-4129-0898-6 (hier in der Google-Buchsuche [abgerufen am 30. Juni 2019]): “Propaganda is the deliberate, systematic attempt to shape perceptions, manipulate cognitions, and direct behavior to achieve a response that furthers the desired intent of the propagandist.”
  30. Lasswell, Harold Dwight (1937): Propaganda Technique in the World War. ISBN 0-262-62018-9, S. 214–222. „Propaganda in the broadest sense is the technique of influencing human action by the manipulation of representations. These representations may take spoken, written, pictorial or musical form.“
  31. Stanley B. Cunningham: The Idea of Propaganda: A Reconstruction. Greenwood Publishing Group, 2002, ISBN 978-0-275-97445-9 (hier in der Google-Buchsuche [abgerufen am 3. Juli 2019]).
  32. Thymian Bussemer: Propaganda: Konzepte und Theorien. Springer-Verlag, 2008, ISBN 978-3-531-16160-0 (hier in der Google-Buchsuche [abgerufen am 2. Juli 2019]).
  33. Nicholas J. O'Shaughnessy: Politics and Propaganda: Weapons of Mass Seduction. Manchester University Press, 2004, ISBN 978-0-7190-6853-9 (hier in der Google-Buchsuche [abgerufen am 7. Juli 2019]).
  34. Stanley B. Cunningham: The Idea of Propaganda: A Reconstruction. Greenwood Publishing Group, 2002, ISBN 978-0-275-97445-9 (hier in der Google-Buchsuche [abgerufen am 3. Juli 2019]).
  35. Bussemer Thymian: Psychologie der Propaganda | APuZ. Abgerufen am 7. Juli 2019: „..... ist Propaganda nur noch zur Hälfte der Agent der sie betreibenden Gruppen. Zur anderen Hälfte wird sie zur Ausdrucksform von Bedürfnissen der Empfänger. Sie ist also ein Medium, in dem Interessen verhandelt werden, und sie kann nur Erfolg haben, wenn sie authentische Interessen "von unten" vertritt. Diese Reziprozität - die Antizipation von vorhandenen Interessen durch Propagandisten und die Akzeptanz und Weiterverbreitung der auf siezugeschnittenen Propagandabotschaften durch die Rezipienten - ist nach heutigem Verständnis der eigentliche Kern der Propagandakommunikation.“
  36. John Scott: Power: Critical Concepts. Psychology Press, 1994, ISBN 978-0-415-07938-9 (hier in der Google-Buchsuche [abgerufen am 30. Juni 2019]).
  37. Paul M. Haridakis, Barbara S. Hugenberg, Stanley T. Wearden: War and the Media: Essays on News Reporting, Propaganda and Popular Culture. McFarland, 2014, ISBN 978-0-7864-5460-0 (hier in der Google-Buchsuche [abgerufen am 30. Juni 2019]).
  38. Thymian Bussemer: Propaganda: Konzepte und Theorien. Springer-Verlag, 2008, ISBN 978-3-531-16160-0 (hier in der Google-Buchsuche [abgerufen am 2. Juli 2019]).
  39. Robert Cole, ed. Encyclopedia of Propaganda (3 vol 1998)
  40. Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte vom 19. Dezember 1966. Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland.
  41. Ramesh Bhan: Information War: (Dis)information will Decide Future Wars. Educreation Publishing, 26. Dezember 2017 (hier in der Google-Buchsuche [abgerufen am 30. Juni 2019]).
  42. Florian Schaurer, Hans-Joachim Ruff-Stahl: Hybride Bedrohungen. Sicherheitspolitik in der Grauzone | APuZ. Abgerufen am 1. Juli 2019.
  43. ausführlich Ferdinand Tönnies, Kritik der öffentlichen Meinung. 1922.
  44. Ian Kershaw: die ewige Frage nach dem «Warum?», SRF, 3. Juni 2012, Minute 23:50
  45. Bundeszentrale für politische Bildung: Geschichte der Kriegspropaganda
  46. Lenin, Was tun? Brennende Fragen unserer Bewegung, 1902, bes. Kapitel 3b: Die Geschichte darüber, wie Plechanow von Martynow vertieft wurde.
  47. Günther Heydemann, Die Innenpolitik der DDR, in: Enzyklopädie deutscher Geschichte, Band 66, Oldenbourg, München 2003, ISBN 3-486-55770-X, S. 99 (hier in der Google-Buchsuche).
  48. Henning Schluß (Hrsg.): Indoktrination als Code in der SED-Diktatur – Indoktrination und Erziehung. VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2007, ISBN 978-3-531-15169-4, S. 35–47.
  49. Monika Gibas: Propaganda in der DDR. Erfurt 2000.
  50. Gerald Diesener, Rainer Gries (Hrsg.): Propaganda in Deutschland. Zur Geschichte der politischen Massenbeeinflussung im 20. Jahrhundert. Darmstadt 1996.
  51. Günther Heydemann, Geschichtsbild und Geschichtspropaganda in der Ära Honecker. In: Ute Daniel, Wolfram Siemann (Hrsg.): Propaganda. Meinungskampf, Verführung und politische Sinnstiftung 1789–1989. Frankfurt a. M. 1994, S. 161–171.
  52. Brigitte Klump, Das Rote Kloster. Als Zöglinge in der Kaderschmiede der Stasi. Ullstein Verlag, Frankfurt a. M. 1993, ISBN 3-548-34990-0.
  53. Bundesarchiv, B141/155531; vgl. 76. Sitzung am 16. Mai 1963
  54. Monika Gibas, Dirk Schindelbeck (Hrsg.): „Die Heimat hat sich schön gemacht…“ – 1959: Fallstudien zur deutsch-deutschen Propagandageschichte. Leipzig 1994.
  55. Gerald Diesener, Rainer Gries (Hrsg.): Propaganda in Deutschland – Zur Geschichte der politischen Massenbeeinflussung im 20. Jahrhundert, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1996, S. 113 ff., 235 ff.
  56. Klaus Körner: „Die rote Gefahr“. Antikommunistische Propaganda in der Bundesrepublik 1950–2000, Konkret Literatur Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3-89458-215-4, S. 30 ff., 21 ff., 50 ff.
  57. Dirk Drews: Die Psychologische Kampfführung/Psychologische Verteidigung der Bundeswehr. Eine erziehungswissenschaftliche und publizistikwissenschaftliche Untersuchung. (PDF; 3,4 MB) (Nicht mehr online verfügbar.) 2006, archiviert vom Original am 22. Januar 2017; abgerufen am 28. Juli 2018 (Inauguraldissertation zur Erlangung des Akademischen Grades eines Dr. phil., vorgelegt dem Fachbereich 02: Sozialwissenschaften, Medien und Sport der Johannes Gutenberg-Universität Mainz).
  58. Persuasion and Propaganda. (PDF) S. 1, abgerufen am 14. März 2017.
  59. Robert Cole, ed. Encyclopedia of Propaganda (3 vol 1998)
  60. Psychological Operations Field Manual No.33-1. Headquarters; Department of the Army, Washington DC 1979.
  61. Charles U. Larson: Persuasion: Reception and Responsibility. Cengage Learning, 2009, ISBN 0-495-56750-7 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  62. Anxiety Culture: The Propaganda System. Abgerufen am 14. März 2017.
  63. Ivana Marková: Persuasion and Propaganda. (PDF) S. 41, abgerufen am 14. März 2017.