Propaganda

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Propaganda (Begriffsklärung) aufgeführt.
Blumen für die DDR-Grenzsoldaten an der Berliner Mauer

Propaganda (von lateinisch propagare ‚weiter ausbreiten, ausbreiten, verbreiten‘) bezeichnet in seiner modernen an Bedeutung[1] die zielgerichteten Versuche, politische Meinungen und öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und das Verhalten zum Zwecke in eine vom Propagandisten oder Herrscher erwünschten Richtung zu steuern.[2][3][4][5] Dies steht im Gegensatz zu pluralistischen[6] und kritischen[7] Sichtweisen, welche durch unterschiedliche Erfahrungen, Beobachtungen und Bewertungen sowie einen rationalen Diskurs[8][9] geformt werden.

Der Begriff „Propaganda“ wird heute vor allem in politischen und militärischen Zusammenhängen benutzt; in wirtschaftlichen spricht man heute eher von „Werbung“ und „Öffentlichkeitsarbeit", in religiösen von „Missionierung“, in der Politik von Public Diplomacy.[10]

Entscheidend ist bei der Propaganda die geschickte Auswahl und gegebenenfalls die Manipulation der Nachricht und nicht ihr Wahrheitscharakter. Durch die Monopolisierung der Propaganda in diktatorischen Regimen, insbesondere des Nationalsozialismus und Stalinismus, erhielt der Terminus einen stark pejorativen (abwertenden) Charakter. Als Folge verwendet z. B. keine der demokratischen Parteien der Bundesrepublik Deutschland für ihre Werbemaßnahmen die Bezeich nung Propaganda.[11] Auf Grund seiner negativen Konnotation ist der Begriff Propaganda weitgehend dem der Öffentlichkeitsarbeit (oder dem englischen Public Relations) gewichen.[12]

Kriegspropaganda ist gemäß dem von 168 Staaten ratifizierten Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte, Artikel 20, seit 1976 verboten:[13]

Bedeutungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff leitet sich vom lateinischen Namen einer päpstlichen Behörde ab, der 1622 von Gregor XV. im Zuge der Gegenreformation ins Leben gerufenen Sacra congregatio de propaganda fide, zu deutsch etwa „Heilige Kongregation für die Verbreitung des Glaubens“, heute offiziell „Kongregation für die Evangelisierung der Völker.“ Noch im 17. Jahrhundert bürgerte sich die Kurzform propaganda – eigentlich die Gerundivform von lat. propagare, „verbreiten, ausdehnen“ – als Name für diese Missionsgesellschaft ein, deren Zweck es war, dem Protestantismus entgegenzutreten sowie die Neue Welt zu missionieren.

Etwa seit der Zeit der Französischen Revolution wird das Wort im heutigen, weltlichen Sinne gebraucht, also als Bezeichnung für die Verbreitung politischer Ideen. So formierte sich 1790 in Paris der Club de la propagande, eine Geheimgesellschaft der Jakobiner zur Verbreitung revolutionärer Ideen. In dieser Bedeutung findet sich der Begriff heute in vielen weiteren Sprachen.[14]

In den 1920er Jahren begann die wissenschaftliche Darstellung des Themas, wobei der Begriff weitgehend wertneutral als grundlegender und notwendiger Sachverhalt des gesellschaftlichen Lebens verstanden wurde. Edward L. Bernays, der Begründer der später von ihm in Öffentlichkeitsarbeit umbenannten modernen Propaganda[15] definierte sie zunächst als „in sich stimmige, anhaltende Bemühung zur Schaffung oder Formung von Ereignissen, um die Beziehungen der Öffentlichkeit zu einem Unternehmen, einer Idee oder Gruppe zu beeinflussen."[16][17] Er unterschied die moderne und mithilfe von Marktforschung, Demoskopie und Psychologie systematisch geplante medial vermittelte Propaganda von älteren weniger professionellen Formen. Seine psychoanalytische Orientierung ließ ihn die Bedeutung des Unterbewussten und der Phänomene der Verdrängung und Verschiebung als zentral verstehen. Statt direkter Appelle setzte seine Propagandatechnik auf die dem Empfänger unbewusste indirekte Erzeugung von Bedürfnissen, die dieser als Ausdruck seiner eigenen Wünsche erlebte.[18]

In Harold D. Lasswells Verständnis von Propaganda spielte die Semiotik symbolischer Interaktion erstmals eine entscheidende Rolle.[19][16]

Ausgewählte Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Propaganda im Ersten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ Hauptartikel: Propaganda im Ersten Weltkrieg

Gezielte und organisierte Kriegspropaganda wurde von allen kriegführenden Mächten betrieben,[20] im deutschen Kaiserreich dabei stark von der Obersten Heeresleitung, in Großbritannien vom War Propaganda Bureau und in Frankreich vom Maison de la Presse.

Zum Beispiel spielten bei der psychologischen Kriegführung sogenannte Maueranschläge eine wichtige Rolle, sowohl bei den Mittelmächten als auch bei der Entente und ihren Alliierten. So beteiligten sich in Deutschland zahlreiche Künstler, u. a. Walter Trier, Louis Oppenheim und Paul Brockmüller, an der Gestaltung zahlreicher Plakate.

Propaganda im Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den kriegführenden Ländern wurde Propaganda gegen die Kriegsgegner gemacht. Vor allem die Erfindung des Films führte zu einer großen Anzahl von Propagandafilmen.

Propaganda in der Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ Hauptartikel: NS-Propaganda

Adolf Hitler und sein Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels gaben in der Zeit des Nationalsozialismus der Propaganda eine totalitäre und dominante Bedeutung und nutzten dazu vor allem die Presse, den Rundfunk, sämtliche Medien der Künste und symbolisch markant aufgezogene Massenveranstaltungen.

Agitation und Propaganda (Agitprop)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ Hauptartikel: Agitprop

Lenin verstand unter Propaganda die allgemeine Überzeugungsarbeit von Kommunisten, im Unterschied zur Agitation, die ein „Appell an die Massen zu bestimmten konkreten Aktionen“ sei.[21] Besonders in den Anfangszeiten der Sowjetunion war die Agitprop durch moderne Kunstrichtungen (den Futurismus) beeinflusst.

Propaganda in der DDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DDR-Propagandaplakat Dresden, Oktober 1985

Agitprop war ein wichtiges Mittel der Herrschaftssicherung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) in der Deutschen Demokratischen Republik. Ihr Ziel bestand u. a. in der Diskreditierung der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland. Sie richtete sich allgemein gegen Kapitalismus und „westlichen Imperialismus“. Da alle Medien vom Staat zensiert und gesteuert wurden, war dessen Propaganda allgegenwärtig. Als permanente politisch-ideologische Indoktrination wurde sie bereits in den staatlichen Kindergärten praktiziert und im Schulunterricht (Staatsbürgerkunde) fortgesetzt.[22][23] Massenorganisationen wie Junge Pioniere, FDJ, FDGB und andere waren integraler Bestandteil des staatlichen Propagandaapparates. Das Eindringen mittels Propaganda in Familien, die Unterdrückung der Opposition und die versuchte Einflussnahme auf die gesamte Gesellschaft sind typische Kennzeichen einer totalitären Herrschaft.

Ein wichtiges Element der DDR-Propaganda war die Fernsehsendung „Der schwarze Kanal“.[24][25][26] Propagandamethoden waren ein fester Ausbildungsbestandteil für Kader, so z. B. im „Roten Kloster“, der Fakultät für Journalistik in Leipzig, einem Ausbildungsinstitut des Zentralkomitees der SED der.[27]

Die DDR setzte sich auch propagandistisch mit der Reform des Strafrechts der Bundesrepublik Deutschland auseinander und stellte eine Verbindung zur nationalsozialistischen Justiz her.[28][29]

Propaganda in der Bundesrepublik Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Bundesrepublik wurde Propaganda zu Zeiten des Kalten Krieges in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten und privaten Medien sowie in vielen übrigen Bereichen des täglichen Lebens eingesetzt, oft mit starker Wendung gegen die DDR.[30] Eine tragende Rolle hatte das Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen und privat-rechtliche Propaganda-Organisationen wie z. B. der Volksbund für Frieden und Freiheit, aber auch einige politischen Parteien, die mit ihrer antikommunistischen Haltung Angst schürten und Wahlkampf betrieben.[31]

Neben der offenen Propaganda im alltäglichen Leben gab es auch verdeckte staatliche Aktionen, die vom Bundesministerium für Verteidigung als operative Information systematisch durchgeführt wurden.[32] Der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Strauß richtete 1958 ein Referat für Psychologische Kampfführung ein, in dem u. a. Eberhard Taubert, früherer Mitarbeiter im Reichspropagandaministerium, führend mitwirkte.

Propagandatechniken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaftler haben eine Vielzahl von Propagandatechniken analysiert oder erntwickelt, die zum Teil auch als logische Fehlschlüsse oder als rhetorische Mittel klassifiziert werden.[33][34]

  • Argumentum Ad nauseam
  • Argumentum ad verecundiam
  • Appell an die Angst
  • Appell an Vorurteile
  • Argumentum ad populum
  • Große Lüge (big lie): politische Mythen oder Legenden, Geschichtsrevisionismus, Geschichtspolitik: Wiederholung eines Ideenkomplexes, bei dem Wahrheitselemente verallgemeinert werden, sodass widersprechende Einzelheiten nicht mehr bedacht werden: Beispiel Dolchstoßlegende als Rechtfertigung der Ablehnung der Demokratie und des Revanchismus
  • Schwarz-Weiß-Malerei: Darstellung einer einzigen Alternative („für uns oder gegen uns") oder Bewertung („gut oder böse")
  • Rosinenpickerei (Cherry picking), selektive Wahrheit: „Die Kunst der Propaganda besteht nicht darin, Lügen zu erzählen, sondern die Wahrheit auszuwählen, die man braucht und sie mit ein paar Wahrheiten zu vermischen, die das Publikum hören will."[35]
  • Klassische Konditionierung
  • Konsistenz und Kognitive Dissonanz: Menschen möchten stimmig denken und empfinden. Wenn Menschen einen Kandidaten hassen, aber einen Schauspieler lieben, dann kann man den Schauspieler einsetzen, um den Kandidaten beliebter zu machen. Die Menschen fühlen sich bewogen, ihre Einstellung zu ändern.
  • Commoner - Appell an den gesunden Menschenverstand unter Berufung auf den „einfachen Menschen von der Straße", den guten oder rechtschaffenen Bürger, um Vertrauen zu gewinnen
  • Persönlichkeitskult: Persönlichkeiten mit hohem öffentlichen Ansehen werden benutzt, bestimmte Ideen zu vermitteln
  • Feindbilder, Dämonisierung des Gegners, Entmenschlichung, Zuschreibung extremer Verhaltensweisen, Verbrechen, Perversion etc.[36]
  • Opferrrolle: ungerechtfertigte (Selbst)-charakterisierung als das unschuldige Opfer, um Sympathie und Unterstützung zu erlangen.[37][38]
  • Heroisierung: Idealisierung des eigenen Selbstbildes
  • Assymetrische Berichterstattung, Parteilichkeit
  • suggestiver Appell, das Erwünschte zu tun
  • Desinformation
  • Door-in-the-face technique: Damit wird die Akzeptanzschwelle erhöht. Ein Verkäufer bietet ein Produkt überteuert an und senkt dann den Preis, sodass der Kunde das Gefühl hat, ein gutes Geschäft gemacht zu haben
  • Euphemismus
  • Euphorie: Schaffung einer freudigen oder feierlichen Stimmung, um bestimmte Botschaften vermitteln zu können
  • Übertreibung
  • Angst, Ungewissheit und Zweifel verbreiten, indem negative oder zweifelhafte Information gestreut wird, um das Vertrauen in die eigene Meinung zu verringern
  • Appell an den Patriotismus
  • psychologische Schuld als Einstieg (Foot-in-the-door technique): Ein Entgegenkommen schafft das Gefühl der Verpflichtung, Beispiel Werbegeschenk als Einstieg zu einem Verkaufsgespräch
  • Framing
  • Guilt by association oder Reductio ad Hitlerum
  • Halbwahrheit
  • Absichtliche Unklarheit
  • Etikettierung
  • Lüge und Betrug
  • Simplifizierung
  • Alternativlosigkeit
  • zusammenhanglose Zitate
  • Dekontextualisierung
  • Wiederholung
  • Rationalisierung
  • Red herring
  • Sündenbock
  • Slogans
  • Stereotype
  • Quid pro quo
  • Ignoratio elenchi
  • Testimonial
  • Der „neutrale Außenstehende" als Vermittler der Botschaft (Third party technique)
  • Klischeevorstellungen, die das Denken verhindern
  • psychologische Übertragung

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

allgemein
Kriegspropaganda
einzelne Staaten
  • Judith Barben: Spin doctors im Bundeshaus. Gefährdungen der direkten Demokratie durch Manipulation und Propaganda. Eikos, Baden (Schweiz) 2009, ISBN 978-3-033-01916-4.
  • Peter Bürger: Kino der Angst. Terror, Krieg und Staatskunst aus Hollywood. Schmetterling, Stuttgart 2005, ISBN 3-89657-471-X.
  • Gerald Diesener, Rainer Gries (Hrsg.): Propaganda in Deutschland. Zur Geschichte der politischen Massenbeeinflussung im 20. Jahrhundert. Primus, Darmstadt 1996, ISBN 3-89678-014-X.
  • Dimitri Kitsikis, Propagande et pressions en politique internationale, Paris, Presses Universitaires de France, 1963, 537 pages.
  • Klaus Körner: Die rote Gefahr. Antikommunistische Propaganda in der Bundesrepublik 1950–2000. Konkret, 2002, ISBN 3-89458-215-4.
  • Johann Plenge: Deutsche Propaganda. Die Lehre von der Propaganda als praktische Gesellschaftslehre, Nachwort von Ludwig Roselius, Angelsaches-Verlag, Bremen 1922, DNB 575396539 ²1965.
  • Christian Saehrendt: Kunst als Botschafter einer künstlichen Nation. Studien zur Rolle der bildenden Kunst in der Auswärtigen Kulturpolitik der DDR. Steiner, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-515-09227-2.
  • Harro Segeberg (Hrsg.): Mediale Mobilmachung. Das Dritte Reich und der Film. Fink, Paderborn 2004, ISBN 3-7705-3863-3.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kinder, Kader, Kommandeure – 40 Jahre DDR Propaganda – Dokumentarfilm, 90 min. Ein Kompilationsfilm, der die Geschichte der DDR anhand ihrer eigenen Propagandafilme nacherzählt (deutsch und englisch). Trailer.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staatliche und private Formen der Propaganda[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen des 20. Jahrhunderts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Propaganda – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  Wikiquote: Propaganda – Zitate
 Commons: Propaganda – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Thymian Bussemer: Propaganda: Konzepte und Theorien. Springer-Verlag, 2008, ISBN 978-3-531-16160-0, S. 26 f. (google.de [abgerufen am 24. Februar 2017]).
  2. So Norstedt u. a.: From the persian Gulf to Kosovo – War Journalism and Propaganda. In: European Journal of Communication 15 (2000), S. 383–404.
  3. Bundeszentrale für politische Bildung: Was ist Propaganda? | bpb. Abgerufen am 24. Februar 2017 (deutsch): „Propaganda ist der Versuch der gezielten Beeinflussung des Denkens, Handelns und Fühlens von Menschen (...) Charakteristisch für Propaganda ist, dass sie die verschiedenen Seiten einer Thematik nicht darlegt und Meinung und Information vermischt. (...) Propaganda nimmt dem Menschen das Denken ab und gibt ihm stattdessen das Gefühl, mit der übernommenen Meinung richtig zu liegen.“
  4. Thymian Bussemer: Propaganda: Konzepte und Theorien. Springer-Verlag, 2008, ISBN 978-3-531-16160-0 (google.de [abgerufen am 24. Februar 2017]).
  5. Gerhard Maletzke, Propaganda. Eine begriffskritische Analyse. In: Publizistik 17 (1972), Heft 2, S. 153-164, Definition S. 157. "Propaganda' sollen geplante Versuche heißen, durch Kommunikation die Meinung, Attitüden, Verhaltensweisen von Zielgruppen unter politischer Zielsetzung zu beeinflussen"
  6. Kristoff M. Ritlewski: Pluralismus als Strukturprinzip im Rundfunk: Anforderungen aus dem Funktionsauftrag und Regelungen zur Sicherung in Deutschland und Polen. Peter Lang, 2009, ISBN 978-3-631-59406-3, S. 3 (google.de [abgerufen am 24. Februar 2017]).
  7. Thomas Morawski, Martin Weiss: Trainingsbuch Fernsehreportage: Reporterglück und wie man es macht - Regeln, Tipps und Tricks. Mit Sonderteil Kriegs- und Krisenreportage. Springer-Verlag, 2008, ISBN 978-3-531-90701-7, S. 303 (google.de [abgerufen am 24. Februar 2017]).
  8. Christer Petersen: Terror und Propaganda: Prolegomena zu einer Analytischen Medienwissenschaft. transcript Verlag, 2017, ISBN 978-3-8394-2243-4 (google.de [abgerufen am 24. Februar 2017]).
  9. Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung – Text- und Diskursanalyse. Abgerufen am 24. Februar 2017 (de-de).
  10. Kathrin Mok: Politische Kommunikation heute: Beiträge des 5. Düsseldorfer Forums Politische Kommunikation. Frank & Timme GmbH, 2010, ISBN 978-3-86596-271-3 (google.de [abgerufen am 24. Februar 2017]).
  11. Gerhard Strauß, Ulrike Haß-Zumkehr und Gisela Harras: Brisante Wörter von Agitation bis Zeitgeist, de Gruyter, Berlin, 1989, S. 304.
  12. Dieter Nohlen (Hg.), Lexikon der Politik, Bd. 7, ISBN 3-406-36911-1, S. 524.
  13. Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte vom 19.Dezember 1966, Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland.
  14. Propaganda. In: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts (DWDS).
  15. Scott M. Cutlip: The Unseen Power: Public Relations: A History. Routledge, 2013, ISBN 978-1-136-69000-6 (google.de [abgerufen am 24. Februar 2017]).
  16. a b Thymian Bussemer: Propaganda: Konzepte und Theorien. Springer-Verlag, 2015, ISBN 978-3-663-11182-5 (google.de [abgerufen am 24. Februar 2017]).
  17. Propaganda - By Edward Bernays : ICH - Information Clearing House. Abgerufen am 24. Februar 2017.
  18. BBC - Press Office - The Century of the Self. Abgerufen am 24. Februar 2017.
  19. Stanley Baran, Dennis Davis: Mass Communication Theory: Foundations, Ferment, and Future. Cengage Learning, 2008, ISBN 0-495-50363-0 (google.de [abgerufen am 24. Februar 2017]).
  20. Vgl. ausführlich Ferdinand Tönnies, Kritik der öffentlichen Meinung, 1922.
  21. Lenin, Was tun? Brennende Fragen unserer Bewegung, 1902, bes. Kapitel 3b: Die Geschichte darüber, wie Plechanow von Martynow vertieft wurde.
  22. Günther Heydemann, Die Innenpolitik der DDR, in: Enzyklopädie deutscher Geschichte, Band 66, Oldenbourg, München 2003, ISBN 3-486-55770-X, S. 99.
  23. Henning Schluß (Hrsg.), Indoktrination als Code in der SED-Diktatur – Indoktrination und Erziehung, VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2007, ISBN 978-3-531-15169-4, S. 35–47.
  24. Monika Gibas: Propaganda in der DDR. Erfurt 2000.
  25. Gerald Diesener, Rainer Gries (Hrsg.), Propaganda in Deutschland. Zur Geschichte der politischen Massenbeeinflussung im 20. Jahrhundert. Darmstadt 1996.
  26. Günther Heydemann, Geschichtsbild und Geschichtspropaganda in der Ära Honecker, in: Ute Daniel, Wolfram Siemann (Hrsg.), Propaganda. Meinungskampf, Verführung und politische Sinnstiftung 1789–1989, Frankfurt a.M. 1994, S. 161–171.
  27. Brigitte Klump, Das Rote Kloster. Als Zöglinge in der Kaderschmiede der Stasi. Ullstein Verlag, Frankfurt a.M. 1993, ISBN 3-548-34990-0.
  28. Bundesarchiv, B141/155531; vgl. 76. Sitzung am 16. Mai 1963
  29. Monika Gibas, Dirk Schindelbeck (Hrsg.): „Die Heimat hat sich schön gemacht…“ – 1959: Fallstudien zur deutsch-deutschen Propagandageschichte. Leipzig 1994.
  30. Vgl. Gerald Diesener, Rainer Gries (Hrsg.): Propaganda in Deutschland – Zur Geschichte der politischen Massenbeeinflussung im 20. Jahrhundert, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1996, S. 113 ff., 235 ff.
  31. Klaus Körner: „Die rote Gefahr“. Antikommunistische Propaganda in der Bundesrepublik 1950–2000, Konkret Literatur Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3-89458-215-4, S. 30 ff., 21 ff., 50 ff.
  32. Die Psychologische Kampfführung der Bundeswehr (PDF; 3,5 MB)
  33. Robert Cole, ed. Encyclopedia of Propaganda (3 vol 1998)
  34. Psychological Operations Field Manual No.33-1. Headquarters; Department of the Army, Washington DC 1979.
  35. Scot Macdonald: Propaganda and information warfare in the twenty-first century: altered images and deception operations.. Taylor & Francis, 2007, ISBN 978-0-415-77145-0.
  36. Suche nach der Opferrolle und Dämonisierung des Gegners verhindern eine Konfliktlösung: Medien, Völkerrecht und Europas Aufgabe im Nahen Osten. In: Neue Zürcher Zeitung. 3. April 2007, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 24. Februar 2017]).
  37. Suche nach der Opferrolle und Dämonisierung des Gegners verhindern eine Konfliktlösung: Medien, Völkerrecht und Europas Aufgabe im Nahen Osten. In: Neue Zürcher Zeitung. 3. April 2007, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 24. Februar 2017]).
  38. Andreas Wirsching, Jürgen Zarusky, Viktor Ischtschenko, Alexander Tschubarjan: Erinnerung an Diktatur und Krieg: Brennpunkte des kulturellen Gedächtnisses zwischen Russland und Deutschland seit 1945. Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 2015, ISBN 978-3-11-040503-3 (google.de [abgerufen am 24. Februar 2017]).