Troll-Armee

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Troll-Armee ist (neben Trollfabrik, Kremlbots (кремлеботы), Putinbots und Web-Brigaden) eine der gebräuchlichen Bezeichnungen für eine verdeckte Organisation in Russland, die im Auftrag des Staates Manipulationen im Internet betreibt. Mithilfe von Sockenpuppen – fingierten Identitäten – wird in Online-Foren und den Kommentarbereichen von Nachrichten-Seiten im Sinne der russischen Regierung die öffentliche Stimmung beeinflusst.

Erstmals beschrieben wurde das Auftauchen staatlicher Trolle in Russland bereits im Jahr 2003.[1] Die breite Öffentlichkeit wurde im Rahmen des Ukraine-Krieges ab 2013 auf sie aufmerksam.[2] Der offizielle Name für die Organisation lautete „Агентство интернет-исследований“ (Agenstwo internet-issledowani, dt. Agentur für Internet-Forschung),[3] danach „Федеральное агентство новостей“ (Federalnoje agenstwo nowostei, FAN, dt. Bundesnachrichtenagentur).[4]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über das Vorgehen staatlich gesteuerter Trolle wurde 2003 in einem Artikel der Zeitschrift Westnik (Журнал Вестник) berichtet. Anna Poljanskaja, Andrej Kriwow und Iwan Lomko beschrieben wie der Staat Einfluss auf das Internet nimmt und wie „Web-Brigaden“ die Sichtweise der russischen Regierung verbreiten. Die Brigaden würden durch ihr kollektives Auftreten, die Wiederholung bestimmter Phrasen und sprachliche Besonderheiten, Diskreditierung von Regierungsgegnern, Europäern und Amerikanern sowie durch ihre abrupte Aktivierung während Wahlen auffallen. Die Brigaden würden sich genau an den Standpunkt Wladimir Putins halten. Zum Beispiel verbreiteten die Brigaden anlässlich des Kurilenkonflikts und der Terroranschläge am 11. September 2001 antijapanische bzw. antiamerikanische Botschaften, stellten die Kommentare aber für längere Zeit komplett ein nachdem Putin mit der japanischen Regierung eine Absprache getroffen und sich mit Amerika im Kampf gegen den Terrorismus solidarisiert hatte.[1]

Über die Strukturen ist aufgrund des verdeckten Charakters bisher nur wenig bekannt. Wegen ihres Hauptsitzes in Olgino, einem Bezirk von Sankt Petersburg, sprach man im Englischen auch von den Trolls from Olgino.[5] Es gilt als gesichert, dass die Organisation im Frühjahr 2015 nach Umzug in der uliza Sawuschkina 55 in Sankt Petersburg ansässig ist.[6] Dort arbeiten mehrere Hundert freie Mitarbeiter mit entsprechenden Fremdsprachenkenntnissen. Sie betreiben in den Kommentarbereichen und Diskussionsforen nationaler und internationaler Nachrichtenportale Astroturfing mit Propaganda der russischen Regierung unter Beachtung und Verwendung vorgegebener Schlagwörter. Nach verschiedenen Quellen ist der Restaurant-Unternehmer und Putin-Vertraute Jewgeni Prigoschin für die direkte Finanzierung zuständig.

In einer vom russischen Hacker-Kollektiv Anonymous International veröffentlichten E-Mail werden die Arbeitsvorgaben der Mitarbeiter erläutert. Hiernach muss jeder Autor mindestens 50 Kommentare pro Tag verfassen und fünf Facebook-Profile verwalten, auf denen jeweils drei Einträge pro Tag verfasst werden sollen. Nur ein Bruchteil dieser Kommentare hat politischen Charakter; der Rest dient der Gewinnung von Likes und der Verlinkung aufgrund von Schlagworten. Dazu wird zumindest innerrussisch im Team gearbeitet, wobei verschiedene Bearbeiter verschiedene Rollen einnehmen: These, Antithese und die Synthese in Gestalt der Position des Regierung.[7][8][9]

Der ehemalige Focus-Korrespondent Boris Reitschuster berichtete gegenüber dem Deutschlandfunk, er habe die Räume der Web-Brigaden mit eigenen Augen gesehen.[10] Der New-York-Times-Reporter Andrian Chen fand Zugang zum Gebäude, indem er die Federal News Agency besuchte, und wurde danach von ebendieser als CIA-Agent mit Kontakten zu Neonazis diskreditiert. Die Rede war dabei von Kreml-Trollen seit 2008.[4]

Ehemalige Angestellte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2015 wurden durch die ehemaligen Angestellten Ljudmila Sawtschuk und Marat Burkhard weitere Details zur Arbeit der Trollfabrik bekannt. Um das klandestine Unternehmen ans Licht zu bringen, reichte Sawtschuk eine Lohnklage ein. Durch das Verfahren wurde das Unternehmen aktenkundig.[11][12][13][14][8]

150 regierungsfreundliche Kommentare habe Burkhard pro Schicht erstellen müssen, um sein Soll zu erreichen. Dazu gehörten auch teils rassistische Beleidigungen des US-Präsidenten. Sawtschuk berichtet von den verschiedenen Identitäten, unter denen sie im Internet auftrat, um zwischen Berichten über Alltägliches auch politische Kommentare einzustreuen, wie etwa die Sorge um Verwandte in Westeuropa und die angeblich verheerenden Auswirkungen der Sanktionen der Russischen Föderation gegen europäische Lebensmittelimporte auf deutsche Bauern. Außerdem musste sie bestimmte vorgegebene Schlüsselwörter abarbeiten, z. B. musste sie Positives zu „Putin“, „Russlands Armee“, „Krim“ oder „Donbass“ und Negatives zu „Kiewer Junta“, NATO und Obama schreiben.[15] Herabwürdigungen von Oppositionellen wie Alexei Nawalny, der Band Pussy Riot oder des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko gehörten nach den Recherchen zum Tagesgeschäft.[5] Die Angestellten verwendeten Proxy-Server, um ihre IP-Adresse zu verbergen.[4]

Die Arbeitsräume im Gebäude an der Sawuschkinstraße werden laut Sawtschuk ständig videoüberwacht und unter den Mitarbeitern herrsche eine Atmosphäre der Angst. Die Angestellten seien überwiegend jung, viele von ihnen seien Studierende, die den Job nicht aus Überzeugung oder einem Interesse an Politik machen, sondern um Geld zu verdienen. Daneben gebe es ältere Beschäftigte, die die Arbeit als „wirkliche Mission“ verstehen.[16] Burkhards Gehalt lag bei 45.000 Rubel monatlich und damit deutlich über dem Durchschnittsverdienst in Russland. Der Lohn wurde immer in bar ausgezahlt. Fremdsprachige Angestellte, die Webseiten wie BBC oder CNN mit Kommentaren auf Englisch übersäen, können ein höheres Gehalt erhalten.[15][17]

Eine dritte Aussteigerin, Olga Malzewa, verklagte die Trollfabrik auf Schadensersatz. Es geht dabei darum, dass das Unternehmen sie wegen ihrer Schwangerschaft zur Kündigung drängte und ihr trotz gesetzlichem Anspruch kein Mutterschaftsgeld auszahlte. Ihr Vorgesetzter versuchte Malzewa zu überreden, mit ihrer Geschichte nicht an die Öffentlichkeit zu gehen. Er bot ihr Geld an und drohte später in einem mitgeschnittenen Telefongespräch, dass ihre Offenbarungen einigen „schlechten Genossen“ nicht gefallen würden. Malzowa war seit August 2014 in der für Blogeinträge zuständigen Abteilung angestellt und schrieb täglich unter verschiedenen Profilen Texte über Russland, die Ukraine und zeitweise über den Krieg in Syrien. Nach den Veröffentlichungen von Ljudmila Sawtschuk hätten die Kontrollen zugenommen, die Arbeitsplätze würden überwacht, Telefongespräche abgehört und Lügendetektortests durchgeführt. In Vorbereitung auf die gerichtliche Klage machte Malzewa eine Aufnahme von der zu ihrer Arbeitsstation gehörenden IP-Adresse. Laut der Sankt Petersburger Zeitung Fontanka.ru wurden von dieser Adresse aus Änderungen auf einer Seite durchgeführt, auf der Namen, Adressen, Bankdaten von oppositionellen Bloggern gesammelt wurden.[18][19]

Bekannte Aktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ukraine-Krieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insbesondere im Rahmen des Krieges in der Ukraine waren russlandfreundliche Kommentare im deutschsprachigen Internet in der deutlichen Überzahl, was teilweise im Widerspruch zu Umfragewerten und der Position der mit dem Thema befassten Journalisten sowie Volksvertreter steht.[20] Laut einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach vom März 2015 halten 55 % der befragten Deutschen Russland für den Hauptschuldigen am Krieg in der Ukraine, 34 % sehen die von Russland unterstützten Separatisten als Hauptschuldige. Im Vergleich dazu teilen 20 % der befragten Deutschen die Sichtweise der russischen Regierung, dass ein „Putsch“ gegen den damaligen ukrainischen Präsidenten Janukowytsch Ursache des Konflikts war, wobei diese Lesart besonders unter Anhängern der Linkspartei und der AfD verbreitet ist.[21] Gemäß dem Meinungsbild ARD-Deutschlandtrend von Februar 2015 gaben 55 % an, dass die EU Russland entschiedener als zuvor gegenüber treten solle. 48 % konnten nachvollziehen, dass sich Russland vom Westen bedroht fühlt.[22] Eine von der Körber-Stiftung in Auftrag gegebene Umfrage aus dem April 2016 ergab, dass die Mehrheit der Bundesbürger die Politik der EU gegenüber Russland für angemessen hält.[23]

Von einer ähnlichen Flut kremlfreundlicher Kommentare berichteten auch internationale Medien wie Forbes Magazine oder The Guardian. So wurde in den Kommentaren oftmals die allgemeine Berichterstattung in Frage gestellt und die Schuld für die Auseinandersetzung „ukrainischen Faschisten“, der CIA oder NATO zugewiesen. Eine russische Beteiligung an dem Konflikt wurde entweder ganz in Frage gestellt oder aber durch Vorwürfe an die Ukraine und den Westen gerechtfertigt. Unabhängigen Journalisten wird üblicherweise vorgeworfen, korrupt zu sein bzw. mit einem verdeckten Auftrag zu handeln.[24]

Zahlreiche Journalisten bekannten, dass hierdurch ihre Berichterstattung beeinflusst wurde, da sie sich vor hasserfüllten Reaktionen auf ihre Berichte fürchteten. Gleichzeitig führte dies zu einer Überprüfung der journalistischen Arbeitsweisen.[25][26]

Im Weiteren werden anscheinend ukrainische „Informationsportale“ betrieben, deren Inhalte in St. Petersburg erstellt werden.[27] Aus den vom Hacker-Kollektiv Anonymous International veröffentlichten Daten geht hervor, dass Prigoschin seit der Zeit vor der Krim-Annexion auch Blogger in der Ukraine finanziert. Zum Beispiel wird an die 21 Mitarbeiter der „Новостное Агентство Харькова“ (dt. „Nachrichtenagentur Charkiw“) insgesamt ein monatliches Gehalt von ca. 220.000 Rubel bezahlt.[28]

USA-Meldungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 11. September 2014 wurde in sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook das Gerücht über eine angebliche Explosion in einer Chemiefabrik im amerikanischen Bundesstaat Louisiana verbreitet. Um der Falschmeldung Glaubwürdigkeit zu verleihen, wurden falsche Nachrichten- und Wikipedia-Seiten angelegt, Kurznachrichten an Bewohner verschickt, Journalisten und Politiker angeschrieben und falsche Videos auf YouTube eingestellt, in denen der Islamische Staat angeblich die Verantwortung für die Explosion übernimmt. Es dauerte mehrere Stunden bis die Berichte und Videos als Fälschung entlarvt und festgestellt wurde, dass es keine Explosion gegeben hatte.[4][29] Andrian Chen von der New York Times verfolgte die Aktivität der Konten in sozialen Netzwerken zurück auf die Sankt Petersburger Trollfabrik. Zweck der Aktion war nach Chen die Schaffung des Eindrucks, dass die Vereinigten Staaten die Kontrolle über das Geschehen im eigenen Land verloren hätten.[30][31]

Die Trolle aus Sankt Petersburg sollen laut BBC auch hinter einem Video stecken, in dem ein vermeintlich amerikanischer Soldat auf den Koran schießt.[32][33] Auch zur Falschmeldung über einen angeblichen Ebola-Ausbruch in Atlanta wurden Videos gefälscht und über soziale Netzwerke verbreitet.[34][35]

Merkels Instagram-Seite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang Juni 2015 eröffnete Bundeskanzlerin Angela Merkel ihr Profil auf dem Foto-Portal Instagram. Laut einer Regierungssprecherin gab es zum Start des Kanals „innerhalb weniger Stunden einige hundert Kommentare in kyrillischer Schrift“.[36] Die meisten russischsprachigen Kommentatoren schimpften über „ukrainische Faschisten“ und schrieben, dass die Menschen in der Ostukraine vor „Faschismus“ gerettet werden müssten. Ein Bild, auf dem die Kanzlerin mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zu sehen ist, wurde besonders häufig auf Russisch kommentiert. Der ukrainische Präsident wurde wiederholt als „Faschist“ bezeichnet und Merkel eine Freundschaft zu den „Faschisten“ unterstellt. Im Gegensatz zu den negativen Kommentaren über die Ukraine und Deutschland wurden Russland und Wladimir Putin überschwänglich gelobt. Ein Bild, auf dem die Kanzlerin mit Putin und Hollande abgebildet ist, ist das beliebteste Bild auf Merkels Instagram-Seite. Nach Angaben der FAS handelt es sich um eine organisierte Aktion russischer Internet-Trolle.[36] Laut Moscow Times sei hingegen unklar, ob die Kommentare etwas mit Putins Troll-Fabriken zu tun haben.[37]

Gegenbewegungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach bisheriger Kenntnis entwickeln sich gegen die staatlichen Desinformationskampagnen einige zivilgesellschaftlich organisierte Gegenbewegungen. Ziel ist es, die als Propaganda angesehenen oder durchschauten Behauptungen auf deren Stichhaltigkeit zu prüfen und den Medienkonsumenten, mittels Überprüfung der Behauptungen, die Mittel und Möglichkeiten von staatlichen Insistierungen offenzulegen. Eine Factchecking-Plattform, die Desinformationen aufklärt, ist das über Crowdfunding und den Stiftungen Open Society Foundations und der US-amerikanischen National Endowment for Democracy finanzierte[38] Portal Stopfake.org.[39] Die Organisation wurde von Studenten wie Absolventen der Journalismusschule der Universität-Kiew-Mohyla-Akademie im März 2014 gegründet. Sie nutzt zur Überprüfung vorgegebener oder angeblicher Ereignisse beider Seiten vorwiegend öffentlich zugängliche Medien und das Internet. Jedoch zählen auch investigative Befragungen von Leuten aus Regionen dazu, in denen die Ereignisse stattgefunden haben sollen. Über den Einfluss solcher investigativen Bewegungen liegen bisher keine Erkenntnisse vor.[40]

Falschmeldungen zu entlarven, hat sich außerdem das russische Projekt Noodleremover.news zur Aufgabe gemacht.[41] Der Europäische Auswärtige Dienst hat Ende 2015 als Antwort auf anhaltende Desinformation aus Russland die Arbeitsgruppe East StratCom Task Force gegründet.[42][43] Die Arbeitsgruppe stellt in dem wöchentlichen Newsletter Disinformation Review Beispiele für Desinformation in russischen Medien zusammen[44] und beleuchtet die Sichtweise von regierungsnahen Medien in dem Newsletter Disinformation Digest.[45]

In den baltischen Staaten haben sich Privatpersonen zusammengetan, die in sozialen Medien (z. B. auf Facebook und vKontakte) und vor allem in Kommentarspalten von Nachrichtenartikeln russischer Propaganda über das Baltikum entgegenwirken. Zum Beispiel versuchen sie Behauptungen zu widerlegen, dass Litauer Nazis sind und Litauen ein Marionettenstaat der Vereinigten Staaten. Sie organisieren sich hauptsächlich in Google-Gruppen und nennen sich „Elfen“ in Abgrenzung zu „Trollen“.[46]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andrei Soldatov, Irina Borogan: The Red Web: The Struggle Between Russia’s Digital Dictators and the New Online Revolutionaries. Public Affairs, New York 2015, ISBN 978-1-61039-573-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Seva Gunitsky: Corrupting the Cyber-Commons: Social Media as a Tool of Autocratic Stability. In: Perspectives and Politics. 13, Nr. 1, März 2015, S. 42–54. doi:10.1017/S1537592714003120.
    Vgl. auch: Анна Полянская, Андрей Кривов, Иван Ломко: Виртуальное око старшего брата (dt. Big Brothers virtuelles Auge). In: Журнал Вестник, 9(320), 30. April 2003.
  2. Где живут тролли. И кто их кормит. In: Nowaja Gaseta vom 7. September 2013 [1]; Felix-Emeric Tota: Zwölf Stunden am Tag in Putins Sinn faz.net, 19. März 2015
  3. One Professional Russian Troll Tells All Radio Liberty / Radio Free Europe, 25. März 2015
  4. a b c d Adrian Chen: The Agency. In: The New York Times, 2. Juni 2015 (englisch).
  5. a b Tom Parfitt: My life as a pro-Putin propagandist in Russia’s secret ‘troll factory’. In: The Telegraph, 24. Juni 2015 (englisch).
  6. Shaun Walker: Salutin’ Putin: inside a Russian troll house. In: The Guardian, 2. April 2015.
  7. Max Seddon: Documents Show How Russia’s Troll Army Hit America. In: BuzzFeed, 2. Juni 2014.
  8. a b „Putin ist genial!“ In: FAZ, 7. April 2015.
  9. Golineh Atai: Die Putin-Trolle aus St. Petersburg. (Memento vom 15. April 2015 im Internet Archive) In: Tagesthemen, 14. April 2015.
  10. Jens Rosbach: Putins geheime Online-Armee. In: Deutschlandfunk, 22. Mai 2014.
  11. Anna Dolgov: Soldier in Russia's Troll Army Sues Her Ex-Employer. In: The Moscow Times, 29. Mai 2015 (russisch).
  12. Anerkennung der "Trollfabrik", fontanka.ru, 23. Juni 2015
  13. Катерина Яковлева: Савчук отсудила у «фабрики троллей» один рубль. В ходе судебного процесса против так называемой «фабрики троллей» Людмила Савчук добилась не только выплаты зарплаты и подписания документов о приеме и увольнении на работу в ООО «Интернет-исследования», но и взыскания моральной компенсации, правда, в размере всего одного рубля. 17. August 2015, abgerufen am 18. August 2015 (russisch, Übersetzung des Titels: Sawtschuk verklagt "Trollfabrik").
  14. Benjamin Bidder: "Diese Scheusale an die Öffentlichkeit zerren" In: Spiegel Online, 29. Mai 2015 (Interview).
  15. a b Elke Windisch: Medienkrieger in St. Petersburg: Putins Troll-Armee. In: Der Tagesspiegel, 11. Juni 2015.
  16. Putins Troll-Fabrik. In: Frankfurter Rundschau, 7. April 2015.
  17. Propaganda auf Bestellung: Das ist Putins Troll-Fabrik – und so funktioniert sie. In: Focus, 5. April 2015.
  18. Wiktor Resunkow: Побег с "фабрики троллей" (dt. Flucht aus der „Trollfabrik“). In: Radio Free Europe, 6. September 2016.
  19. Полиция посчитала побитых блогеров. In: Fontanka.ru, 9. September 2016.
  20. Julian Staib: Wo die Meinung gemacht wird. In: FAZ, 20. Juni 2014.
  21. Mehrheit gibt Putin Schuld am Ukraine-Konflikt. In: FAZ, 17. März 2015.
  22. ARD-DeutschlandTREND: Februar 2015, infratest dimap, abgerufen am 4. Oktober 2015.
  23. Russland: Deutsche wollen engere Partnerschaft laut Umfrage Spiegel Online, 27. April 2016
  24. Julian Hans: Putins Trolle. In: Süddeutsche Zeitung, 13. Juni 2014
  25. Zwischenbilanz: Der Ukraine-Konflikt in der Tagesschau Tagesschau-Blog, 29. September 2014
  26. Bernhard Pörksen: Volle Ladung Hass. In: Die Zeit, 8. November 2014.
  27. Stadtgattung: Blogger-Promoter. Sobaka.ru, 3. Februar 2015.
  28. Wiktor Resunkow: Они любят Путина 12 часов подряд. In: Radio Free Europe, 14. März 2015.
  29. L. Gordon Grovitz: Putin Trolls the U.S. Internet. In: Wall Street Journal, 7. Juni 2015.
  30. Columbia Chemical hoax tracked to "troll farm" dubbed the Internet Research Agency. In: News.com.au, 4. Juni 2015.
  31. Russian Trolls Spread False Information On The Internet. In: NPR, 4. Juni 2015.
  32. Andrej Soschnikow: Фейковый расстрел: кто стоит за роликом об уничтожении Корана. In: BBC, 23. März 2016.
  33. Julia Smirnova: Hip, jung und gewissenlos – das sind Putins Trolle. In: Welt Online, 30. Mai 2016.
  34. Explosionen, Ebola: Russische Trolle wollen Panik in USA auslösen. In: Der Standard, 7. Juni 2015.
  35. Tools of Russian Influence: Information and Propaganda. In Janne Haaland Matlary und Tormod Heier (Hrsg.): Ukraine and Beyond: Russia's Strategic Security Challenge to Europe. Springer, Cham 2016, ISBN 978-3-319-32530-9, S. 189 f.
  36. a b Markus Wehner: Russische Trolle gegen Angela Merkel. In: FAZ, 7. Juni 2015.
  37. Andrew Griffin: Angela Merkel’s Instagram bombarded with abuse from Russian troll army. In: The Telegraph, 7. Juni 2015 (englisch).
  38. Inga Pylypchuk: Hier werden Putins Propagandalügen entlarvt. In: Die Welt. Abgerufen am 20. Dezember 2015.
  39. Stopfake.org. Struggle against fake information about events in Ukraine (englisch), Abfragedatum: 1. März 2016.
  40. Teresa Eder: Stopfake.org: "Russische Propaganda setzt auf emotionale Storys". In: Der Standard. 16. Juni 2015, abgerufen am 16. Juli 2015.
  41. Noodleremover.news (russisch), Abfragedatum: 1. März 2016.
  42. Questions and Answers about the East StratCom Task Force. Europäischer Auswärtiger Dienst, abgerufen am 4. März 2016.
  43. Claudia von Salzen: Die EU und russische Desinformation: Eine Task Force gegen Propaganda. In: Tagesspiegel, 21. Dezember 2015.
  44. „‚Disinformation Review‘ - new EU information product (04/11/2015)“ (englisch), Abfragedatum: 1. März 2016.
  45. EU vs Disinformation. Europäischer Auswärtiger Dienst, abgerufen am 4. März 2016.
  46. Michael Weiss: The Baltic Elves Taking on Pro-Russian Trolls. In: The Daily Beast, 21. März 2016.