Rauchenwarth

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Rauchenwarth
Wappen Österreichkarte
Wappen von Rauchenwarth
Rauchenwarth (Österreich)
Rauchenwarth
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Bruck an der Leitha
Kfz-Kennzeichen: BL (seit 2017; alt: WU)
Fläche: 13,49 km²
Koordinaten: 48° 5′ N, 16° 32′ OKoordinaten: 48° 4′ 57″ N, 16° 31′ 35″ O
Höhe: 206 m ü. A.
Einwohner: 734 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 2320
Vorwahl: 02230
Gemeindekennziffer: 3 07 38
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchenplatz 1
2320 Rauchenwarth
Website: www.rauchenwarth.gv.at
Politik
Bürgermeister: Ernst Schüller (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
12
3
12 
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Rauchenwarth im Bezirk Bruck an der Leitha
Au am Leithaberge Bad Deutsch-Altenburg Berg Bruck an der Leitha Ebergassing Enzersdorf an der Fischa Enzersdorf an der Fischa Fischamend Göttlesbrunn-Arbesthal Götzendorf an der Leitha Gramatneusiedl Hainburg an der Donau Haslau-Maria Ellend Himberg Hof am Leithaberge Höflein Hundsheim Klein-Neusiedl Lanzendorf Leopoldsdorf Mannersdorf am Leithagebirge Maria-Lanzendorf Moosbrunn Petronell-Carnuntum Prellenkirchen Rauchenwarth Rohrau Scharndorf Schwadorf Schwechat Sommerein Trautmannsdorf an der Leitha Wolfsthal ZwölfaxingLage der Gemeinde Rauchenwarth im Bezirk Bruck an der Leitha (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Das Gemeindeamt von Rauchenwarth
Das Gemeindeamt von Rauchenwarth
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Rauchenwarth ist eine Gemeinde mit 734 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Bruck an der Leitha in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rauchenwarth liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 13,49 Quadratkilometer, rund drei Prozent der Fläche ist bewaldet.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Rauchenwarth.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Pannonia. In einer Verkaufsurkunde von 1493 wurde bezeugt, dass Wolfgang Grastenwerder zu Obergassling das Dorf an das Stift St. Dorothea verkauft hat.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Dritte Reich im Jahre 1938 wurde der Ort als Teil des neu geschaffenen 23. Bezirk Schwechat nach Groß-Wien eingegliedert. Die Gemeinde wurde 1954 durch die Abtrennung von Wien wieder selbständig.

Von 1954 bis zu dessen Auflösung am 1. Jänner 2017 war Rauchenwarth Teil des Bezirks Wien-Umgebung.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde ist Ernst Schüller. Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 15 Sitzen folgende Mandatsverteilung:

  • ÖVP 12
  • SPÖ 3

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rauchenwarth um 1872 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rauchenwarth

Im Jahr 1652 entsprang in einem Waldstück westlich des Dorfes eine Quelle dessen Wasser eine heilende Wirkung zugesprochen wurde. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich daraus ein Wallfahrtsort. Vor Ort wurden 1718 eine Kapelle und 1772 eine Kirche errichtet.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 21, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 38. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 287. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,5 Prozent.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Pflug (1869–1937), Politiker (CSP) und Landwirt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rauchenwarth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien