Rehling

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rehling
Rehling
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rehling hervorgehoben

Koordinaten: 48° 29′ N, 10° 56′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Höhe: 485 m ü. NHN
Fläche: 26,24 km2
Einwohner: 2581 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86508
Vorwahl: 08237
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 158
Gemeindegliederung: 11 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 1
86508 Rehling
Website: www.gemeinde-rehling.de
Erster Bürgermeister: Christoph Aidelsburger (CSU / Bürger für Rehling)
Lage der Gemeinde Rehling im Landkreis Aichach-Friedberg
Baar (Schwaben)PöttmesTodtenweisAindlingPetersdorf (Schwaben)InchenhofenKühbachSchiltbergSielenbachAdelzhausenEurasburg (Schwaben)Ried (bei Mering)MeringMerchingSchmiechenSteindorf (Schwaben)KissingObergriesbachHollenbachRehlingAffingAichachFriedberg (Bayern)DasingAugsburgLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis DachauLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis Donau-RiesLandkreis AugsburgLandkreis Landsberg am LechLandkreis Donau-RiesLandkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Rehling ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg. Der gleichnamige Hauptort ist Sitz der Gemeindeverwaltung.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Friedberger Ach nur wenige Kilometer nordöstlich der Fuggerstadt Augsburg. Es gibt 11 amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

Siehe auch: Taglilienfeld (Rehling)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rehling war Sitz der geschlossenen Hofmark Scherneck der Freiherren von Mayr, ab 1823 der Freiherren von Schaezler auf Scherneck.

Rehling wurde im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2019 wuchs die Gemeinde von 2.034 auf 2.581 um 547 Einwohner bzw. um 26,9 %.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürger für Rehling

CSU Rehling

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Bürgermeister ist seit 1. Mai 2020 Christoph Aidelsburger (CSU/Bürger für Rehling; 75,2 %).

Von Mai 2002 bis April 2020 Alfred Rappel (Bürger für Rehling)

Sein Vorgänger war Johannes Haider (Bürger für Rehling).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich aus dem 1. Bürgermeister und 14 Gemeinderäten zusammen. Aufgrund der Wahl vom 15. März 2020 haben CSU/Bürger für Rehling elf Sitze (78 %); die Freien Wähler haben drei Sitze (22 %).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen Gde. Rehling
Blasonierung: „Unter viermal unten gezinntem silbernem Schildhaupt, darin zwei nebeneinander stehende rote heraldische Rosen, in Blau nebeneinander zwei gekürzte silberne Spitzen.“[3]

seit 1967.

Steuereinnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2013 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 2.302 T€, davon waren die Gewerbesteuereinnahmen (netto) 760 T€ und der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer 1.264 T€.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss Scherneck mit den Freizeitattraktionen Kletterwald Schloss Scherneck, dem Fußballgolfplatz Soccerpark Rehling und einem bekannten Biergarten.
  • Katholische Pfarrkirche St. Vitus und Katharina
  • Katholische Schlosskapelle St. Matthias und Georg auf Schloss Scherneck
  • Katholische Filialkirche St. Wolfgang in Unterach

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Rehling

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gemeindegebiet sind 372 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte tätig; Beschäftigte am Wohnort sind 1024 Personen registriert (Stand 2013). Die Zahl der Auspendler überwiegt um 652 Personen. Es bestehen 55 landwirtschaftliche Betriebe (2010). 1825 ha des Gemeindegebietes sind Landwirtschaftsfläche, 486 ha forstwirtschaftlich genutzt (Stand 2013)

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rehling liegt an der Staatsstraße 2381 und ist so an Todtenweis und Augsburg angebunden.

Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der nächstgelegene Bahnhof liegt in Langweid.

Bus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Linienverlauf Verkehrsunternehmen
AST227 Anruf-Sammel-Taxi Rehling – Todtenweis – Aindling – Aichach Taxi Schmaus (im Auftrag der DB Regio Bus Bayern GmbH (DRB))
227 Rehling – Todtenweis – Aindling – Aichach DB Regio Bus Bayern GmbH (DRB)
305 Aindling – Todtenweis – Rehling – Augsburg Hbf. DB Regio Bus Bayern GmbH (DRB)
306 Aindling – Todtenweis – Rehling – Gersthofen – Augsburg Nord DB Regio Bus Bayern GmbH (DRB)
310 Langweid a.Lech – Rehling – Gersthofen – Augsburg Nord Egenberger Reisen
314 Aindling – Todtenweis – Rehling – Mühlhausen DB Regio Bus Bayern GmbH (DRB)
316 Rehling – Gaulzhofen – Stotzard – Aindling DB Regio Bus Bayern GmbH (DRB)
395 Nachtbus Augsburg Hbf. – Rehling – Todtenweis – Aindling (verkehrt nur zu bestimmten Anlässen nach Vorankündigung) DB Regio Bus Bayern GmbH (DRB)

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde gibt es eine Kindertageseinrichtung mit 199 Plätzen und 177 Kindern, davon 22 unter drei Jahren (Stand 1. März 2018). Die Grundschule besuchen 100 Schüler in sechs Klassen (Schuljahr 2017/18).

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Rehling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Rehling in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 21. August 2019.
  3. Eintrag zum Wappen von Rehling in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte