Steindorf (Schwaben)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Steindorf
Steindorf (Schwaben)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Steindorf hervorgehoben
Koordinaten: 48° 13′ N, 11° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Verwaltungs­gemeinschaft: Mering
Höhe: 538 m ü. NHN
Fläche: 16,2 km2
Einwohner: 931 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km2
Postleitzahl: 82297
Vorwahl: 08202
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 168
Adresse der Verbandsverwaltung: Kirchplatz 4
86415 Mering
Website: www.steindorf.eu
Bürgermeister: Paul Wecker (Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Steindorf im Landkreis Aichach-Friedberg
Baar (Schwaben)PöttmesTodtenweisAindlingPetersdorf (Schwaben)InchenhofenKühbachSchiltbergSielenbachAdelzhausenEurasburg (Schwaben)Ried (bei Mering)MeringMerchingSchmiechenSteindorf (Schwaben)KissingObergriesbachHollenbachRehlingAffingAichachFriedberg (Bayern)DasingAugsburgLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis DachauLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis Donau-RiesLandkreis AugsburgLandkreis Landsberg am LechLandkreis Donau-RiesLandkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild
Steindorf von Südosten

Steindorf ist eine Gemeinde am südöstlichen Rand des schwäbischen Landkreises Aichach-Friedberg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mering.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt etwa 20 Kilometer südöstlich von Augsburg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steindorf gehörte den Grafen Dux von Hegnenberg. Der Ort war ein Teil der geschlossenen Hofmark Hofhegnenberg des Kurfürstentums Bayern. Mit dem zweiten Gemeindeedikt von 1818 entstand die Gemeinde Steindorf.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor der kommunalen Neuordnung Bayerns gehörte die Gemeinde zum Landkreis Fürstenfeldbruck. Am 1. Juli 1972 wechselte sie in den Landkreis Aichach-Friedberg. Die vorher selbständigen Gemeinden Eresried, Hausen bei Hofhegnenberg und Hofhegnenberg wurden am 1. Mai 1978 nach Steindorf eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl 2008 führte zu folgender Sitzverteilung im Gemeinderat:

Die Kommunalwahl 2014 ergab keine Änderung der Sitzverteilung.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten von Silber und Schwarz, vorne eine rote Buche mit vier Wurzeln, hinten ein rot gekrönter und bewehrter goldener Löwenrumpf.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den bedeutendsten Bauwerken der Gemeinde gehören das vierflügelige Schloss Hofhegnenberg sowie die barocke Pfarrkirche St. Stephan in Steindorf.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ort Steindorf führt die Kreisstraße AIC 18, die im Westen des Gemeindegebietes in die Staatsstraße 2052 mündet. Knapp nördlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 2.

Bus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Buslinie der DB Regio Bus Bayern GmbH (DRB) verbindet Steindorf mit Mering.

Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westlich von Steindorf verläuft seit dem 30. Juni 1898 die eingleisige Ammerseebahn von Mering über Geltendorf nach Weilheim. Sie wird von der Deutschen Bahn als Kursbuchstrecke 985 geführt. An der Ammerseebahn befindet sich in der Mitte zwischen Steindorf und der Nachbargemeinde Schmiechen der Bahnhof Schmiechen (Schwab), der heute nur noch ein Haltepunkt ist. Der Bahnhof wird im Stundentakt durch die Züge der Bayerischen Regiobahn (BRB) von Augsburg-Oberhausen nach Schongau bedient. In der Hauptverkehrszeit fahren einzelne Verstärkerzüge zwischen Augsburg und Geltendorf.[4][5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 788.
  3. http://www.vgmering.sitzung-online.de/bi/pa020.asp?PALFDNR=3
  4. Andreas Janikowski: Die Ammerseebahn. Verkehrsentwicklung im westlichen Oberbayern. Transpress, Stuttgart 1996, ISBN 3-344-71033-8, S. 39.
  5. Beschreibung des Bahnhofs Schmiechen (Memento des Originals vom 19. Juli 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ammerseebahn.de auf Ammerseebahn.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Steindorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien