Hollenbach

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Gemeinde Hollenbach im Landkreis Aichach-Friedberg. Andere Bedeutungen finden Sie unter Hollenbach (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hollenbach
Hollenbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hollenbach hervorgehoben
Koordinaten: 48° 29′ N, 11° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Höhe: 456 m ü. NHN
Fläche: 26,1 km²
Einwohner: 2402 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86568
Vorwahl: 08257
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 140
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 93
86568 Hollenbach
Webpräsenz: www.gemeinde-hollenbach.de
Bürgermeister: Franz Xaver Ziegler
Lage der Gemeinde Hollenbach im Landkreis Aichach-Friedberg
Baar (Schwaben) Pöttmes Todtenweis Aindling Petersdorf (Schwaben) Inchenhofen Kühbach Schiltberg Sielenbach Adelzhausen Eurasburg (Schwaben) Ried (bei Mering) Mering Merching Schmiechen Steindorf (Schwaben) Kissing Obergriesbach Hollenbach Rehling Affing Aichach Friedberg (Bayern) Dasing Augsburg Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Dachau Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Donau-Ries Landkreis Augsburg Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Donau-Ries Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Hollenbach ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg, sie liegt rund 20 Kilometer nordöstlich der Stadt Augsburg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es existieren die folgenden Gemarkungen: Hollenbach, Igenhausen, Mainbach, Motzenhofen, Schönbach. Diese Orte mit ihren Ortsteilen Hirschbach und St. Georg waren bis zu ihrer Eingemeindung im Rahmen der Gebietsreform in Bayern 1971 selbständige Gemeinden.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hollenbach gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Aichach des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die gleichnamige Vorgängergemeinde.

Gemeindefusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutige Gemeinde Hollenbach entstand am 1. Januar 1971 durch Zusammenlegung der bis dahin selbständigen Gemeinden Igenhausen, Mainbach, Motzenhofen und Schönbach mit der Gemeinde Hollenbach.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1443 Einwohner
  • 1970: 1681 Einwohner
  • 1987: 1996 Einwohner
  • 1995: 2216 Einwohner
  • 2000: 2303 Einwohner
  • 2005: 2376 Einwohner
  • 2010: 2328 Einwohner
  • 2015: 2402 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich aus dem 1. Bürgermeister und 14 Gemeinderäten zusammen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Zweimal geteilt von Rot, Silber und Blau; 1: schräg gekreuzt ein silbernes Schwert und ein silberner Schlüssel; 2 und 3: drei zwei zu eins gestellte Ringe in verwechselten Farben.

Der Schlüssel und das Schwert im Gemeindewappen verweisen auf die Patrone der Kirche von Hollenbach St. Peter und Paul.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1991 verbindet Hollenbach mit der französischen Gemeinde Contest eine Partnerschaft.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der amtlichen Statistik gab es 1998 in der Land- und Forstwirtschaft 13, im produzierenden Gewerbe 264 und im Bereich Handel und Verkehr 144 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren 343 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.877. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden 1999 198 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3187 ha, davon 2709 ha Ackerfläche und 476 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten mit 100 Plätzen (derzeit 75 Kinder)
  • Grundschule mit 18 Lehrern und 260 Schülern

Telekommunikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernmeldeturm bei Schönbach

Bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hollenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 415