Mering

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Markt Mering in Bayern. Für weitere Bedeutungen siehe Mering (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Mering
Mering
Deutschlandkarte, Position des Marktes Mering hervorgehoben
Koordinaten: 48° 16′ N, 10° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Verwaltungs­gemeinschaft: Mering
Höhe: 526 m ü. NHN
Fläche: 26,87 km²
Einwohner: 14.175 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 528 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86415
Vorwahl: 08233
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 146
Adresse der
Marktverwaltung:
Kirchplatz 4
86415 Mering
Webpräsenz: www.mering.de
Bürgermeister: Hans-Dieter Kandler (SPD)
Lage des Marktes Mering im Landkreis Aichach-Friedberg
Baar (Schwaben) Pöttmes Todtenweis Aindling Petersdorf (Schwaben) Inchenhofen Kühbach Schiltberg Sielenbach Adelzhausen Eurasburg (Schwaben) Ried (bei Mering) Mering Merching Schmiechen Steindorf (Schwaben) Kissing Obergriesbach Hollenbach Rehling Affing Aichach Friedberg (Bayern) Dasing Augsburg Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Dachau Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Donau-Ries Landkreis Augsburg Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Donau-Ries Landkreis Dillingen an der DonauKarte
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Mering ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Mering. Der nahe Augsburg gelegene Ort stellt ökonomisch ein Unterzentrum für den südlichen Landkreis dar.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mering zählt zur Planungsregion Augsburg und befindet sich am Rande des Lechfelds, etwa 15 km südöstlich der Kernstadt von Augsburg. Die Gegend zählt zur Landschaft des Lechrains. Der bedeutendste Fluss im Gemeindegebiet ist die Paar. Knapp westlich der Gemeinde liegen der Lech und die Lechstaustufe 23.

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Baierberg, Harthof, Mering, Meringerzell, Reifersbrunn und Sankt Afra.[2]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kissing Hörmannsberg
Königsbrunn Nachbargemeinden Ried
Merching

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wehranlage St. Michael mit Kirchbogen

Die Gegend ist seit etwa 3500 v. Chr. besiedelt, wie ein 1966 entdecktes jungsteinzeitliches Dorf beweist. Mering wurde 1021 erstmals urkundlich erwähnt. Es handelte sich um ein Hausgut der schwäbischen Welfen. Im Jahr 1167 übernahm der Stauferkaiser Friedrich I. Barbarossa durch Erbvertrag die welfischen Hausgüter in Schwaben, die nun den staufischen Hausgütern zugeschlagen wurden. Mit der Enthauptung des Stauferkönigs Konradin im Jahr 1268 gelangten die bayerischen Herzöge erstmals in den Besitz des Hausgutes Mering. Sie waren bestrebt, ihren Machtbereich in den alamannischen Siedlungsbereich hinein – bis an den Lech – auszudehnen. 1704, im Spanischen Erbfolgekrieg, wurde Mering von den Engländern und Holländern völlig niedergebrannt.[3]

Mering war bis 1779 Pflegamt und gehörte zum Rentamt München des Kurfürstentums Bayern. 1838 wurde der Gemeinde Mering von König Ludwig I. ein Wappen verliehen, welches auf die ehemalige Welfenburg und die Schlacht auf dem Lechfeld im Jahr 955 hinweist. Am 18. November 1911 wurde Mering in die Klasse der Märkte mit städtischer Verfassung erhoben.

Nach rund 700 Jahren Zugehörigkeit zum bayerischen Herrschaftsgebiet gelangte Mering im Jahr 1944, als Bestandteil des damals noch eigenständigen Landkreises Friedberg (seit der Kreisreform 1972 ein Teil des neugebildeten Landkreises Aichach-Friedberg), innerhalb Bayerns wieder in einen schwäbischen Landesteil. Im Einzugsbereich Merings wird der so genannte Lechrainer Dialekt gesprochen, ein schwäbischer Dialekt mit starken bairischen Einschlägen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde das Dorf Baierberg in den Markt Mering eingegliedert. Es hatte vorher zusammen mit Oberdorf (heute bei Mittelstetten) eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Fürstenfeldbruck gebildet.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedingt durch die günstige Verkehrsanbindung an Augsburg und München nimmt die Einwohnerzahl Merings beständig zu:

  • 1840: 01.529 Einwohner
  • 1871: 02.000 Einwohner
  • 1930: 03.063 Einwohner
  • 1970: 06.982 Einwohner
  • 1980: 08.426 Einwohner
  • 1991: 10.684 Einwohner
  • 1995: 11.515 Einwohner
  • 1999: 11.953 Einwohner
  • 2005: 12.701 Einwohner
  • 2009: 13.610 Einwohner
  • 2014: 13.858 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist Hans-Dieter Kandler (SPD).

Der Marktgemeinderat setzt sich aus dem 1. Bürgermeister und 24 Marktgemeinderatsmitgliedern zusammen.[5][6]


Parteien 2014 2008
Anteil Sitze ±Anteil ±Sitze Anteil Sitze
Christlich-Soziale Union (CSU) 46,40 % 11 +2,4 % ±0 44,02 % 11
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 33,21 % 8 +0,2 % ±0 33,00 % 8
Bündnis 90/Die Grünen (Die Grünen) 20,40 % 5 +2,7 % +1 17,75 % 4
Freie Demokratische Partei (FDP) −5,2 % −1 5,22 % 1

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft mit Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 gab es 2143 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Wohnort Mering gab es insgesamt 5264. Damit hatte die Gemeinde um 3121 Personen mehr Aus- als Einpendler.

2010 existierten 39 landwirtschaftliche Betriebe. 1668 Hektar (62,2 %) der Gemeindefläche waren landwirtschaftlich genutzt, 486 Hektar (18,1 %) waren Wald. Die Siedlungsfläche betrug 501 Hektar (18,7 %).

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird im Westen von der nach Augsburg führenden Bundesstraße 2 umgangen. In westlicher Richtung kann über Königsbrunn die Bundesstraße 17 erreicht werden. Die Bundesautobahn 8, Ausfahrt 76 (Odelzhausen) liegt ca. 19 Kilometer nordöstlich.

Aufgrund des viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke Augsburg–München kam es in Mering während dieser Zeit zu Verkehrsbehinderungen. So wurden Unterführungen umgebaut und mussten zeitweise vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Die Bundesstraße 2 (Umgehungsstraße) ist vom Ausbau nicht betroffen. Die Unterführung an der Kanalstraße blieb für den PKW-Verkehr gesperrt. Im Oktober 2011 wurde die Brücke über die Paar, welche die direkte Zufahrt zur Marktgemeinde Mering darstellt, nach mehrmonatigem Neubau für den Verkehr wieder freigegeben. Während der Bauphase der Brücke wurde ab dem 25. Mai 2011 ein Feldversuch einer neuen Verkehrsführung im Ortszentrum unternommen.[7] Der Feldversuch umfasste die Straßen Münchener Straße, Jägerberg und Bouttevillestraße. Der von Norden kommende Autoverkehr wurde auf der Münchener Straße in den Jägerberg abgeleitet und führte dann weiter über die Bouttevillestraße wieder zurück auf die Münchener Straße. Jägerberg und die Teilstücke der Münchener Straße und Bouttevillestraße unterlagen der Einbahnregelung. Es ist wurde noch eine Alternative mit gegenläufigem Verkehr im Zentrum geplant. Per 30. Juli 2012 wurde der Feldversuch beendet und die Fahrbahnmarkierungen sowie die Beschilderungen der Einbahnstraße entfernt. Das Ortszentrum ist nun wieder von zwei Seiten befahrbar; ebenfalls die Boutevillestraße und Jägerberg. Es ist geplant, an der Städtebauförderung teilzunehmen.

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Meringer Gemeindegebiet führt die Bahnstrecke München–Augsburg, an der in Mering zwei Bahnstationen existieren, den Bahnhof Mering, an dem die Ammerseebahn von Mering über Geltendorf und Dießen nach Weilheim beginnt, und den Haltepunkt Mering-St. Afra.

Am 4. Oktober 1840 eröffnete die private München-Augsburger Eisenbahn-Gesellschaft die Bahnstrecke München–Augsburg, an der in Mering ein Bahnhof errichtet wurde. Das Empfangsgebäude war ein dreigeschossiger Ziegelbau. Zum 1. Juni 1846 wurde die Bahnstrecke verstaatlicht und von den Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen übernommen.[8] Am 30. Juni 1898 wurde die Ammerseebahn von Mering über Geltendorf nach Weilheim eröffnet, wodurch der Bahnhof Mering vom Durchgangsbahnhof zum Trennungsbahnhof wurde.[9] In den 1930er-Jahren wurde das alte dreigeschossige Empfangsgebäude durch ein flaches Gebäude ersetzt, das bis heute als Empfangsgebäude dient. Der Bahnhof besaß ursprünglich recht umfangreiche Gleisanlagen mit fünf Bahnsteiggleisen sowie Güter- und Abstellgleisen. Er wurde jedoch hauptsächlich im Regionalverkehr bedient, es hielten nur wenige Fernverkehrszüge. Bis zum 7. September 1970 wurde die Ammerseebahn zwischen Mering und Geltendorf elektrifiziert, um eine Umleitungsstrecke für die dicht befahrene Bahnstrecke München–Augsburg einzurichten. Von Herbst 2003 bis 2007 wurde der Bahnhof im Zuge des viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke München–Augsburg umgebaut und modernisiert, die Güter- und Abstellgleise wurden abgebaut.[10][11] Im Dezember 2008 wurde an der Bahnstrecke München–Augsburg ein Haltepunkt im Meringer Ortsteil St. Afra fertiggestellt.

Der Bahnhof Mering hat heute vier Bahnsteiggleise an zwei Mittelbahnsteigen. Er wird auf der Bahnstrecke München–Augsburg im Halbstundentakt durch den Fugger-Express der Deutschen Bahn bedient. Unter diesem Namen verkehren im Stundentakt Regional-Express-Züge von München nach Ulm und Treuchtlingen sowie ebenfalls im Stundentakt Regionalbahnen oder Regional-Express-Züge von München nach Dinkelscherben und Donauwörth. Die Züge werden jeweils im Augsburger Hauptbahnhof geflügelt. In der Hauptverkehrszeit fahren zusätzliche Verstärkerzüge als Regional-Express zwischen München und Augsburg. Auf der Ammerseebahn verkehrt die Bayerische Regiobahn (BRB) im Stundentakt zwischen Augsburg-Oberhausen und Schongau. In der Hauptverkehrszeit setzt die BRB stündliche Verstärkerzüge zwischen Augsburg und Mering ein, die teilweise weiter nach Geltendorf fahren. Dadurch entsteht zwischen Augsburg und Mering ganztags ein rechnerischer 20-Minuten-Takt und in der Hauptverkehrszeit teilweise ein rechnerischer 10-Minuten-Takt. Fernverkehrszüge halten nicht in Mering.

Bis auf die einzelnen Regional-Express-Verstärkerzüge zwischen München und Augsburg halten alle Züge, die den Bahnhof Mering bedienen, auch am Haltepunkt Mering-St. Afra. Der Haltepunkt hat zwei Bahnsteiggleise, die an einem Mittelbahnsteig liegen.

Nahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mering ist an den Augsburger Verkehrsverbund (AVV) mit den Linien R1 (Bahnstrecke München–Augsburg) und R11 (Ammerseebahn) angeschlossen. Daneben wird die Gemeinde durch acht Buslinien bedient, von denen sieben im AVV verkehren. Sie verbinden Mering mit Augsburg oder den umliegenden Gemeinden und Ortsteilen. Eine weitere zur Landsberger Verkehrsgemeinschaft (LVG) gehörende Buslinie verkehrt nach Landsberg am Lech. Dreh- und Angelpunkt des Nahverkehrs ist dabei der Bahnhof Mering, der 2005 durch einen leistungsstarken Busbahnhof in direkter Nachbarschaft ergänzt wurde.

Flughäfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der nächste Verkehrsflughafen mit regelmäßigen Linienverbindungen ist der Flughafen München, der ungefähr 50 Autominuten (etwa 80 km) entfernt liegt. Der Flughafen Augsburg (kein Linienverkehr) ist ca. 30 Autominuten entfernt.

Öffentliche Sicherheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesundheitsversorgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum Jahr 2003 gab es in Mering ein Kreiskrankenhaus. Dieses wurde im Zuge der Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen geschlossen und in ein Gesundheits- und Sozialzentrum umgewandelt. Dort findet man nun folgende Einrichtungen:

  • Chirurgische Praxis (Praxisclinic)
  • Berufsschule für Altenpflege
  • Rettungswache des Bayerischen Roten Kreuz (BRK), 24 Stunden mit einem Rettungswagen besetzt
  • Kurzzeitpflege/Tagespflege
  • Hebamme
  • Psychotherapeutin
  • Urologe
  • Praxis für Physiotherapie, Osteopathie, medizinische Trainingstherapie
  • Das Fritz-Felsenstein-Haus mit zwei Wohngruppen für Behinderte[12]

Die ärztliche Grundversorgung in Mering ist in allen wichtigen Bereichen gesichert. Zahlreiche Allgemein- und Fachärzte sind im Gemeindegebiet ansässig. Durch die räumliche Nähe zu Augsburg und München steht auch eine große Auswahl an spezialisierten Medizinern und Kliniken zur Verfügung.

Feuerwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Bedeutung des Ortes Mering als Unterzentrum für den südlichen Landkreis ist die Freiwillige Feuerwehr Mering leistungsfähig ausgestattet.

Altersversorgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gemeindegebiet gibt es zwei Altenheime:

  • St. Agnes, betrieben von der Caritas
  • St. Theresia, betrieben von der Caritas seit Ende 2011, davor von den Theresienschwestern

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2014 standen in Mering folgende Plätze zur Verfügung:

  • 10 Kindertageseinrichtungen mit zusammen 627 Plätzen und 560 Besuchern
  • 2 Volksschulen mit 29 Lehrern und 462 Schülern
  • 1 Realschule mit 44 Lehrern und 431 Schülern

Kindergärten:

  • Kindergarten Sommerkeller
  • Kindergarten St. Afra
  • Kindergarten Altes Kloster
  • Kindergarten St. Margarita
  • Kindergarten Kapellenberg
  • Kindergarten mit Altersmischung von 2 bis 12 Jahren im Netz für Kinder Kinderhaus Mering

Schulen:

  • Grundschule Luitpoldstraße
  • Grundschule Amberieustraße
  • Staatliche Realschule
  • Staatliches Gymnasium Mering (bis 08/2015 Außenstelle des Deutschherren-Gymnasiums Aichach)

Die Grundschule Amberieustraße, die Staatliche Realschule, das Gymnasium Mering sowie der Kindergarten St. Margarita und die Kinderbetreuungseinrichtung Kinderhaus Mering bilden zusammen das Meringer Schul- und Sportzentrum. In diesem Bereich befinden sich auch Sportanlagen und Spielplätze.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der schon seit Gründung des Ortes existierenden katholischen Glaubensgemeinschaft gibt es seit 1945 eine evangelisch-lutherische Kirchengemeinde in Mering. Diese beteiligt sich am kulturellen Leben im Ort unter anderem mit Aktionen wie dem 2007er Kultur-Herbst mit Aufführungen und Vorspielen in der evangelischen Kirche an der Martin-Luther-Straße.

Als weitere Glaubensgemeinschaft ist die Neuapostolische Kirche (KDöR in Bayern seit Dezember 1983) mit eigenem Kirchengebäude in der Josef-Scherer-Straße (bis Mai 2008 Kanalstraße) vertreten. In diese Gemeinde wurden 2007 auch die Kirchenmitglieder aus dem Nachbarort Kissing integriert.

Nach den Angaben des Zensus vom 9. Mai 2011 waren 13.283 Einwohnern 7.645 römisch-katholisch (entspricht 57,6 %) und 1.839 evangelisch-lutherisch (entspricht 13,8 %).

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Markt verfügt im Schul- und Sportzentrum über:

  • Dreifachturnhalle für Schulsport
  • Fußballplatz mit Tribüne und Tartanbahn
  • Trainingsplätze
  • Beachvolleyballfeld
  • Anlage für Stockschützen
  • Tennisanlagen
  • Dreifachturnhalle (Eduard-Ettensberger-Halle) an der Realschule (im Oktober 2009 eröffnet)

Darüber hinaus existieren:

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick zum Altar der Nordkapelle in der Pfarrkirche St. Michael

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Mering

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ritter Erasmus Diepperskircher (15. / 16. Jahrhundert), Pfleger (siehe St. Michael (Mering))
  • Josef Ernst (1924–2014), Landwirt, Gemeinderat und Träger des Goldenen Ehrenrings von Mering
  • Josef Königer, baute die Guillotine für Räuber Kneißl
  • Waldemar Nowey (* 1927), Pädagoge, Bildungsforscher und Schriftsteller. Unterrichtete in den 1950er / 60er Jahren in der Gemeinde.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bayerische Landesbibliothek Online
  3. Historischer Abriss
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 465
  5. Endergebnis der Kommunalwahl März 2008
  6. Vorläufiges Endergebnis der Marktgemeinderatswahl 2014
  7. http://www.augsburger-allgemeine.de/friedberg/Feldversuch-beendet-id21220256.html
  8. Horst-Werner Dumjahn: Handbuch der deutschen Eisenbahnstrecken; Eröffnungsdaten 1835-1935. Nachdruck nach Vorlage Reichsbahn 1935; Dumjahn, Mainz 1984, ISBN 3-921426-29-4.
  9. Andreas Janikowski: Die Ammerseebahn. Verkehrsentwicklung im westlichen Oberbayern. Transpress, Stuttgart 1996, ISBN 3-344-71033-8, S. 13–14.
  10. Andreas Janikowski: Die Ammerseebahn. Verkehrsentwicklung im westlichen Oberbayern. Transpress, Stuttgart 1996, ISBN 3-344-71033-8, S. 37–38.
  11. Beschreibung des Bahnhofs Mering auf Ammerseebahn.de
  12. Fritz-Felsenstein-Haus Wohngruppen für Erwachsene
  13. Die Märtyrer von Tokwon, Bruder Eusebius (Maximilian) Lohmeier – (Missionsbenediktiner)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mering – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien