Kühbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Kühbach
Kühbach
Deutschlandkarte, Position des Marktes Kühbach hervorgehoben

Koordinaten: 48° 30′ N, 11° 11′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Verwaltungs­gemeinschaft: Kühbach
Höhe: 455 m ü. NHN
Fläche: 37,5 km2
Einwohner: 4318 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 115 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86556
Vorwahl: 08251
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 144
Marktgliederung: 17 Gemeindeteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Marktplatz 3
86556 Kühbach
Website: www.markt-kuehbach.de
Bürgermeister: Johann Lotterschmid
Lage des Marktes Kühbach im Landkreis Aichach-Friedberg
Baar (Schwaben)PöttmesTodtenweisAindlingPetersdorf (Schwaben)InchenhofenKühbachSchiltbergSielenbachAdelzhausenEurasburg (Schwaben)Ried (bei Mering)MeringMerchingSchmiechenSteindorf (Schwaben)KissingObergriesbachHollenbachRehlingAffingAichachFriedberg (Bayern)DasingAugsburgLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis DachauLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis Donau-RiesLandkreis AugsburgLandkreis Landsberg am LechLandkreis Donau-RiesLandkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt
Schloss Kühbach

Kühbach ist ein Markt im Landkreis Aichach-Friedberg (Bayern) und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Kühbach.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kühbach liegt in der Planungsregion Augsburg.

Die Gemeinde besteht aus 6 Gemarkungen und hat 17 amtlich benannte Gemeindeteile:[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Kühbach wird um das Jahr 1011 durch Graf Adalbero von Kühbach und seine Frau Wildburg das Kloster Kühbach gegründet. Es wurde im Rahmen der Säkularisation 1803 aufgelöst. Der Markt Kühbach gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Aichach des Kurfürstentums Bayern. Kühbach besaß ein Marktgericht mit magistratischen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Bezirkszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erst 1972 wurde im Zuge der Kreisreform der Markt dem Regierungsbezirk Schwaben zugeordnet.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. April 1972 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Oberschönbach nach Kühbach eingemeindet. Stockensau kam am 1. Juli 1972 hinzu.[3] Am 1. Januar 1978 folgten Gebietsteile der aufgelösten Gemeinden Haslangkreit und Unterbernbach.[4]

Erste Bürgermeister (seit 1870)[5][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Amtszeit
Peter Schmaus 1870–1883
Engelbert Thoma 1884–1900
Xaver Lunglmeier 1901–1907
Fritz Schmaus 1907–1911
August Kirmair 1912–1919
Franz Miller 1919–1931
Johann Flunk 1931–1933
Name Amtszeit
Xaver Finkenzeller 1933–1937
Johann Flunk 1937–1945
Martin Riedl 1945–1946
Dominikus Huber 1946–1960
Karl Kerscher 1960–1978
Heribert Oberhauser 1978–1996
Johann Lotterschmid seit 1996

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner 2382[4] 2575[4] 3165 3369 3611 3776 3997 4038 4230

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder. Hinzu kommt der Erste Bürgermeister. Die Gemeinderatswahl am 16. März 2014 führte zu folgendem Ergebnis:

Parteien
Anteil Sitze
Ortsgemeinschaft 60.6 % 10
Bürgervereinigung Unterbernbach 22.1 % 3
Freie Wählergemeinschaft Haslangkreit 17.3 % 3
Wahlbeteiligung 55.5 %

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit 1996 Johann Lotterschmid. Er wurde bei der Kommunalwahl 2014 mit 92,9 % der gültigen Stimmen erneut im Amt bestätigt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 2016 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 16, im produzierenden Gewerbe 538 und im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe 183 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 175 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1688. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei, im Bauhauptgewerbe zehn Betriebe. Im Jahr 2010 bestanden zudem 58 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2931 ha, davon waren 2600 ha Ackerfläche und 327 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2017 existierten folgende Einrichtungen:

  • drei Kindertageseinrichtungen mit 166 Kindergartenplätzen und 122 Kindern
  • zwei allgemeinbildende Schulen mit insgesamt 20 Lehrern und 271 Schülern (Schuljahr 2016/17)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kühbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Kühbach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 21. August 2019.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 415.
  4. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 788.
  5. Kühbach. Kloster, Markt und Schlossgut, Kühbach 2004