Reichenbach am Heuberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Reichenbach am Heuberg
Reichenbach am Heuberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Reichenbach am Heuberg hervorgehoben
Koordinaten: 48° 8′ N, 8° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Tuttlingen
Höhe: 748 m ü. NHN
Fläche: 6,1 km2
Einwohner: 518 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km2
Postleitzahl: 78564
Vorwahl: 07429
Kfz-Kennzeichen: TUT
Gemeindeschlüssel: 08 3 27 040
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstraße 8
78564 Reichenbach am Heuberg
Webpräsenz: www.reichenbach-heuberg.de
Bürgermeister: Josef Bär (CDU)
Lage der Gemeinde Reichenbach am Heuberg im Landkreis Tuttlingen
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Über dieses Bild

Reichenbach am Heuberg ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Tuttlingen in Baden-Württemberg, Deutschland.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reichenbach

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reichenbach liegt am Großen Heuberg, einer Hochfläche im Süden der Schwäbischen Alb. Die Untere Bära durchfließt die Gemeinde. Zusätzlich fließt ein kleiner Quellbach (Reichenbach oder auch Talbach genannt) durch die Gemeinde und mündet in die Bära.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Obernheim und im Osten an Nusplingen, beide im Zollernalbkreis, im Südosten an Egesheim, im Südwesten an Bubsheim und im Nordwesten an Wehingen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Reichenbach am Heuberg gehören das Dorf Reichenbach am Heuberg und der Weiler Holzwiesen (Martinsberg).[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof von Reichenbach (2008)

Reichenbach am Heuberg wurde im Jahre 793 erstmals urkundlich erwähnt. Das Dorf gehörte zur Grafschaft Hohenberg. Mit dieser kam es 1391 zu Vorderösterreich, wo es blieb, bis es 1805 württembergisch wurde. Im Königreich Württemberg wurde die Gemeinde dem Oberamt Spaichingen zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform 1938 gelangte das Dorf zum Landkreis Tuttlingen.

Reichenbach war von 1928 bis 1966 Endbahnhof der Heubergbahn.

Das ehemalige Bauerndorf ist zu einer Industrie- und Wohnsitzgemeinde geworden.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltungsverband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverwaltungsverband­es Heuberg mit Sitz in Wehingen.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der seit 1988 amtierende ehrenamtliche Bürgermeister Josef Bär (* 1952) war von 1981 bis 2016 hauptamtlich Bürgermeister von Wehingen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommune ist dem Tourismusverband „Donaubergland“ angeschlossen.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus (Rokokoausstattung) befindet sich eine der wenigen erhaltenen Orgeln des Orgelbaumeisters Hieronymus Spiegel.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2017 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2, S. 635.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Reichenbach am Heuberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien