Rostocker Straßenbahn AG

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Rostocker Straßenbahn AG
Logo der Rostocker Straßenbahn AG
Basisinformationen
Unternehmenssitz Rostock
Webpräsenz Rostocker Straßenbahn AG
Bezugsjahr 2017
Eigentümer RVV Rostocker Versorgungs- und Verkehrsholding GmbH
Vorstand Yvette Hartmann (kaufm.)
Jan Bleis (Markt u. Technik)
Betriebsleitung Holger Brüggmann
Verkehrsverbund Verkehrsverbund Warnow (VVW)
Mitarbeiter 722, davon 24 Azubis[1]
Linien
Spurweite 1435 mm (Normalspur)
Straßenbahn 6
Bus 21(2 nachtlinien)
Anzahl Fahrzeuge
Straßenbahnwagen 40 6NGT Niederflur-Gelenktriebwagen
13 Tramlink 6N2 (alles Einrichtungsfahrzeuge)
2 Tatra T6A2 als Arbeitswagen
Omnibusse 52 Gelenkbusse
14 Solobusse
1 Kleinbus
Statistik
Fahrgäste 44 Mio. pro Jahr
Fahrleistung 8 Mio. km pro Jahr
Haltestellen 139 Straßenbahn
415 Bus
Einzugsgebiet 181 km²
Einwohner im
Einzugsgebiet
0,202 Mio.
Länge Liniennetz
Straßenbahnlinien 87,1 km
Buslinien 294,7 km
Betriebseinrichtungen
Betriebshöfe Hamburger Straße (Tram)
Industriestraße (Bus)
Länge Gleisanlagen 35,62 km
Weichen 235

Die Rostocker Straßenbahn AG, kurz RSAG, ist das Nahverkehrsunternehmen in der Hansestadt Rostock und betreibt 6 Straßenbahn- und 21 Omnibuslinien in der Stadt innerhalb des Verkehrsverbundes Warnow (VVW).

Die Rostocker Straßenbahn AG und die Nahverkehr Schwerin GmbH (NVS) sind die beiden Verkehrsunternehmen, die in Mecklenburg-Vorpommern Straßenbahnen betreiben.

Des Weiteren stellt die RSAG als Subunternehmen das Zugpersonal auf einigen Regionalzügen der DB Regio Nordost um Rostock.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktie über 1000 Mark der Rostocker Straßenbahn AG vom 1. März 1910

Die ersten Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1881 nahm die schienengebundene Pferdebahn der Mecklenburgischen Straßen-Eisenbahn Actien Gesellschaft (MSEAG) den Betrieb mit drei Linien in Rostock und zwei Linien in Schwerin auf. Der Betrieb in Schwerin wurde 1885 wegen Unrentabilität wieder eingestellt.[2] Für Rostock hatte der Rat der Stadt der MSEAG für 30 Jahre die Konzession zum Betrieb einer Pferdebahn erteilt und sich darin ein Vorkaufsrecht für die Gesellschaft bei Ablauf der Frist festgeschrieben.[2]

Nachdem neue Aktionäre die Mehrheit bei der MSEAG übernommen hatten, besetzte am 14. Juni 1898 eine außerordentliche Generalversammlung den Aufsichtsrat weitgehend neu.[3] Richard Siegmann, der tags zuvor als zweites beigeordnetes Mitglied in den Vorstand der MSEAG eingetreten war, berief der Aufsichtsrat im Oktober desselben Jahres zum alleinigen Vorstand an Stelle seines Vorgängers Carl Lüders, Vorstand seit 1889.[3] Damit begann die bis Ende 1935 währende Wirkungsperiode Siegmanns für den Betrieb.

Am 9. Juni 1903, im Vorgriff auf die Umstellung auf den elektrischen Betrieb[4], griff die Generalversammlung der MSEAG den Vorschlag der Rostocker Bürgerschaft auf, und änderte die Firma in Rostocker Straßenbahn AG (RSAG).[2] Am 20. Juni des Jahres erteilte der Rostocker Rat der RSAG eine geänderte Konzession für 40 Jahre für den elektrischen Betrieb, wieder mit einem Vorkaufsrecht für die Stadt.[5]

Als technischen Leiter stellte Siegmann am 16. Mai 1904 Hermann Stöhrig zunächst als Werkmeister, später als Werkstättenvorsteher ein.[5] Nach einer Probefahrt mit Ehrengästen am 21. Mai des Jahres begann tags darauf der Regelbetrieb als elektrische Straßenbahn.[6] Damals umfasste der Betrieb folgende Linien:

Linie A (später 1) Centralbahnhof – Trotzenburg
Linie B (später 2) Centralbahnhof – Kasernenstraße
Linie C (später 3) Augustenstraße – Weißes Kreuz

Im Jahr 1907 wurde die Linie 2 bis zur Neptunwerft verlängert. 1925 erfolgte die Verlängerung der Linie 1 zum Neuen Friedhof.

Zwischen Oktober 1919 und November 1920 leitete Friedrich Buchholz, zuvor Straßenbahn Posen, die RSAG, bis Siegmann ihn wieder ablöste.[7] 1926 wurde die erste Omnibuslinie in Rostock in Betrieb genommen (Rostock – Warnemünde [Linie W]), 1928 verkehrte innerhalb Rostocks die erste (Stadt-)Omnibuslinie (St.-Georg-Platz – Hauptbahnhof – Maßmannstraße). In der Folgezeit wurden weitere Omnibusse angeschafft und Stadtteile abseits der Straßenbahn durch Buslinien erschlossen. Im März 1934 berichtete Siegmann vom erfolgreichen linienmäßigen Einsatz von Omnibussen mit Holzgasantrieb.[8] Hersteller der Busaufbauten war die Waggonfabrik Wismar. Als Jude wurde Siegmann gemäß den Nürnberger Gesetzen zum 31. Dezember 1935 in den Ruhestand versetzt, Julius Vaerst war sein Nachfolger.[9] 1936 wurden der neu entstandene Stadtteil Reutershagen und die Heinkel-Flugzeugwerke mit der Endhaltestelle Marienehe durch die Straßenbahn erschlossen.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Straßenbahn- und Omnibusverkehr immer mehr eingeschränkt. Busse mit Holzgasbetrieb, die keinen rationierten Kraftstoff benötigten, erhielten den Omnibusverkehr während des Zweiten Weltkrieges aufrecht. Am 30. April 1945, unmittelbar vor Einmarsch der Roten Armee in die Stadt, wurde der Betrieb eingestellt.

Der Betrieb nach dem Zweiten Weltkrieg und während der DDR-Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die sowjetische Besatzungsmacht zunächst die komplette Demontage der Straßenbahn als Reparation angeordnet hatte, gelang es, die Bahn zu erhalten und ab 13. August 1945 den Betrieb auf zwei Linien wieder aufzunehmen. 1948 wurde der Stadtteil Dierkow und drei Jahre später Gehlsdorf an das Straßenbahnnetz angeschlossen. Für diese Strecke wurde Gleismaterial der abgebauten Strandbahn Warnemünde (Hohe Düne) − Markgrafenheide (1910–1945) verwendet.

Straßenbahn-Betriebshof in der Hamburger Straße
Gotha-Gelenktriebwagen, museal erhalten

1951 kamen die ersten Busse und Straßenbahnwagen aus DDR-eigener und ungarischer Produktion zusammen, gleichzeitig wurde das Unternehmen aus den „Kommunalwirtschaftlichen Unternehmen“ (KWU) ausgegliedert und umbenannt in „VEB Nahverkehr Rostock“. Im Jahr 1956 wurde die Straßenbahnlinie 3 durch eine Buslinie ersetzt. 1956 wurde der neue Betriebshof Hamburger Straße in Betrieb genommen. Fünf Jahre später führte die Straßenbahn nicht mehr durch die Kröpeliner Straße und das Kröpeliner Tor, sondern durch die Lange Straße. Ab 1962 wurden zahlreiche neue Stadtgebiete mit dem Bus erschlossen, so die Südstadt und die Stadtteile im Nordwesten. Bei der Straßenbahn wurden 1962 erstmals fabrikneue Gotha-Gelenktriebwagen eingesetzt. 1969 fuhr der erste Ikarus-Gelenkbus (Ikarus 180). 1974 wurde die Straßenbahnstrecke nach Gehlsdorf auf Busbetrieb umgestellt. Zu dieser Zeit wurde die vollständige Ablösung der Straßenbahn durch Busse erwogen, aber nicht durchgeführt.

1982 wurde der Nahverkehrsbetrieb in das Verkehrskombinat „Ostseetrans“ Rostock eingegliedert. Eine veränderte Situation auf dem Energiemarkt führte zur Erweiterung des Straßenbahnnetzes. 1987 und 1990 wurden neue Strecken, die ersten seit 1951, zur Erschließung des Rostocker Ostens gebaut. Damit sind auch die Stadtteile Dierkow und Toitenwinkel per Straßenbahn erreichbar.

Die Zeit nach der Wende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umsteigehaltestelle Lütten Klein Zentrum mit Kombibahnsteig (rechts) und DFI-Anzeiger
Neuentwickelter Niederflurwagen Tramlink 6N2 auf der InnoTrans

Die heutige Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) ist am 5. Juni 1990 aus dem VE Verkehrskombinat Ostseetrans Rostock hervorgegangen. Die Gesellschaft betreibt in der Stadt insgesamt sechs Straßenbahnlinien sowie den städtischen Busverkehr. Ausnahmen sind dabei die Linien 33/128, 123 und 121, die von der Regionalbusgesellschaft rebus betrieben werden.

Im Gegensatz zu anderen Straßenbahnbetrieben der DDR wurden in Rostock Fahrzeuge des tschechoslowakischen Herstellers ČKD Tatra sehr spät eingesetzt. Erst im Dezember 1989 bekam das Unternehmen die ersten Tatra-Fahrzeuge. Bis dahin wurden auf den Linien nur Wagen aus Gotha eingesetzt. Inzwischen wurden die Gotha-Wagen ausgemustert (ein Gelenkzug blieb als historischer Wagen erhalten), die Tatra-Triebwagen modernisiert und moderne Niederflur-Straßenbahnwagen vom Typ 6NGTWDE (basierend auf MGT6D) beschafft.

Bei den Bussen kamen ab 1990 die ersten gebrauchten VÖV-Standardbusse neben den vorhandenen Ikarus-Bussen zum Einsatz: Von den Verkehrsbetrieben Remscheid fünf MAN SG 220, von Wiesbaden ein Mercedes-Benz O 305 und von der Kieler Verkehrs AG (KVAG) ebenfalls ein MB O 305 sowie acht Gelenkbusse (O 305 G). Ab 1991 wurden die ersten Niederflurbusse von MAN (NG 272 und NL 202) fabrikneu angeschafft.[10]

Einen guten Einblick in die Geschichte dieses Verkehrsbetriebes gibt es in dem im Sommer 2004 anlässlich des Jubiläums „100 Jahre elektrische Straßenbahn in Rostock“ eröffneten depot12, einer verkehrsgeschichtlichen Ausstellung, die ehrenamtlich betrieben wird. Die Ausstellung ist nur unregelmäßig geöffnet. Die dort vorhandenen Exponate reichen von Modellen (z.B. Warnemünder Strandbahn) über Gebrauchsgegenstände aus dem Berufsalltag der Straßenbahner bis hin zu historischen Fahrzeugen, die auch für Sonderfahrten genutzt werden. Ebenfalls zu diesem Jubiläum gründete die RSAG 2004 die Richard-Siegmann-Stiftung.

In den Jahren bis 2006 wurde das Rostocker Straßenbahnnetz um etwa ein Drittel erweitert, so wurden der Rostocker Nordwesten (Evershagen, Lütten Klein und Lichtenhagen) sowie die Südstadt an das Straßenbahnnetz angeschlossen.

Am 6. März 2010 gab die RSAG die Ausschreibung von 13 neuen Straßenbahn-Gelenkwagen bekannt.[11] Der Gewinner der Ausschreibung war Vossloh-Kiepe, eine spanisch-deutsches Tochterunternehmen der Vossloh AG. Das erste Fahrzeug wurde im November 2013 nach Rostock gebracht. Die neuen fünfteiligen Multigelenk-Triebfahrzeuge vom Typ „TramLink 6N2“ sind 32 m lang, 2,65 m breit und vollständig niederflurig. Am 30. Juli 2014 begann mit den beiden Fahrzeugen 601 und 602 der Fahrgasteinsatz auf der Linie 1. Die Fahrzeuge lösten die Tatra-Triebwagen und die mit ihnen eingesetzten niederflurigen Beiwagen ab, die Beiwagen wurden an die KVG/Straßenbahn Kassel verkauft.[12]

Am 24. April 2015 fuhr zum letzten Mal ein Tatra-Wagen auf der Linie 1 im Plandienst. Seitdem werden auf allen Linien nur noch Niederflurfahrzeuge eingesetzt.

Mit Beginn des Jahres 2016 traten zwei wesentliche Änderungen ein: In der Funktion des kaufmännischen Vorstands folgte Jan Bleis auf Jochen Bruhn. Am 4. Januar 2016 trat das neue Liniennetzkonzept „Mobil 2016“ in Kraft. Damit gilt erstmals auf allen wesentlichen Abschnitten des Straßenbahnnetzes wochentags mindestens der 10-Minuten-Takt, sonnabends wird alle 15 Minuten gefahren.

Liniennetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liniennetzplan Rostock und Umgebung

Straßenbahnlinien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Straßenbahn Rostock

Von der RSAG werden sechs Straßenbahnlinien betrieben. Bis auf die Stadtteile Warnemünde, Groß Klein, Schmarl, Brinckmansdorf mit Kassebohm und Brinckmanshöhe, Gehlsdorf, den Überseehafen, Hohe Düne, Markgrafenheide und die Rostocker Heideorte werden die wichtigsten Teile des Stadtgebiets mit der größten Bevölkerungszahl durch die Straßenbahn erschlossen.

Im Abend- und Wochenendverkehr sind die Haltestellen Doberaner Platz und Dierkower Kreuz zentrale Umsteigepunkte für die Strecken aus der Südstadt und Dierkow in Richtung Neuer Friedhof und Lütten-Klein/Lichtenhagen.

  • Linien oder -abschnitte mit einer Taktfolge von 10 Minuten sind fett dargestellt
  • Linien oder -abschnitte mit einer Taktfolge von 20 Minuten sind „normal“ dargestellt
  • Linien oder -abschnitte mit einer Taktfolge von 30 Minuten kursiv sind dargestellt

gültig jeweils für montags bis freitags (mo–fr) ca. 6:30–18:00 Uhr

Linie Linienweg Bemerkung
1 (Lichtenhagen, Mecklenburger Allee –) Lütten Klein, Rügener Straße – Lütten Klein, Zentrum – Evershagen – Marienehe S-Bahn-Logo.svg – Reutershagen – Holbeinplatz S-Bahn-Logo.svg – Doberaner Platz – Lange Str. – Steintor – Dierkower Kreuz – Toitenwinkel, Hafenallee
  • sa+so ganztägig ab/bis Lichtenhagen
2 Reutershagen – Holbeinplatz S-Bahn-Logo.svg – Doberaner Platz – Goetheplatz – Hauptbahnhof S-Bahn-Logo.svg – Steintor – Dierkower Kreuz – Kurt-Schumacher-Ring
  • nur mo–sa bis 20 Uhr
3 (Neuer Friedhof – Zoo –) Platz der Jugend – Parkstraße S-Bahn-Logo.svg – Doberaner Platz – Goetheplatz – Hauptbahnhof S-Bahn-Logo.svg – Steintor – Dierkower Kreuz – Haltepunkt Dierkow
  • nur mo–fr 5–9 Uhr und 12–18 Uhr sowie sa+so ganztägig ab/bis Neuer Friedhof
4 Mensa – Südstadt-Center – Goetheplatz – Schröderplatz – Lange Str. – Steintor – Dierkower Kreuz– Haltepunkt Dierkow
  • nur mo–sa bis 20 Uhr
5 Lichtenhagen, Mecklenburger Allee – Lütten Klein, Rügener Str. – Lütten Klein, Zentrum – Evershagen – Marienehe S-Bahn-Logo.svg – Reutershagen – Holbeinplatz S-Bahn-Logo.svg – Doberaner Platz – Lange Str. – Steintor – Hauptbahnhof S-Bahn-Logo.svg – Südstadt-Center – Südblick
6 Neuer Friedhof – Zoo – Platz der Jugend – Parkstraße S-Bahn-Logo.svg – Doberaner Platz – Lange Str. – Steintor – Hauptbahnhof S-Bahn-Logo.svg – Südstadt-Center – Mensa

Buslinien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

21 Stadtbuslinien ergänzen das Angebot der Straßenbahn und erschließen weitere Gebiete:

  • Linien oder -abschnitte mit einer Taktfolge von 10–15 Minuten sind fett dargestellt
  • Linien oder -abschnitte mit einer Taktfolge von 20–30 Minuten sind „normal“ dargestellt
  • Linien oder -abschnitte mit einer Taktfolge von >30 Minuten (meist 40–60 Minuten) sind kursiv dargestellt

gültig jeweils für montags bis freitags (mo–fr) ca. 6:30–18:00 Uhr

Linie Linienweg Bemerkung
16 Dierkower Kreuz – Kurt-Schumacher-Ring – Hinrichsdorf – Stuthof
  • siehe auch Linie 18
17 (Rostocker Heide – Hinrichshagen –) Markgrafenheide – Hohe Düne, Fähre
  • siehe auch Linie 18
  • außerhalb der HVZ sowie sa+so ganztägig zwischen Rostocker Heide und Markgrafenheide nur bei Bedarf
18 Dierkower Kreuz – Kurt-Schumacher-Ring – Hinrichsdorf – Jürgeshof – Hinrichshagen – Markgrafenheide – Hohe Düne, Fähre
  • siehe auch Linien 16 und 17
19 Dierkower Kreuz – Kurt-Schumacher-Ring – Seehafen – Seehafen Fähre – Liebherrstraße (– Kraftwerk)
  • nur mo–fr bis 19 Uhr
  • abends und am Wochenende siehe Linie 19A
  • siehe auch Linie 49
19A Dierkower Kreuz – Kurt-Schumacher-Ring – Seehafen – Seehafen Fähre
  • Abruf-Linientaxi
  • mo–fr ab 20 Uhr, sa+so ganztägig
22 Hauptbahnhof Nord S-Bahn-Logo.svg – Steintor – Weißes Kreuz – Kassebohm Süd
  • nur mo–fr bis 19 Uhr
  • Abend- und Wochenendverkehr siehe Linie 23
  • einige Fahrten ab Hbf weiter als Linie 27
23 Hauptbahnhof Nord S-Bahn-Logo.svg – Steintor – Weißes Kreuz – (Kassebohm) – Brinckmansdorf – Riekdahl / (– Pastow Nordwest)
  • mo–fr ab 19 Uhr und sa+so über Kassebohm und ersetzt die Linie 22
  • zwei Fahrten zur Früh-HVZ beginnen/enden in Pastow Nordwest
  • siehe auch Linie 123
25 Doberaner Platz – Schröderplatz – Saarplatz – Parkstraße S-Bahn-Logo.svg – Ostseestadion – Reutershagen Markt – Reutershagen, Walter-Husemann-Str. – Reutershagen – Schutow – Evershagen, Thomas-Morus-Straße
26 Hauptbahnhof Süd S-Bahn-Logo.svg – Schwaaner Landstraße – Wohnpark Biestow (– Biestow)
  • außerhalb der HVZ sowie sa+so ganztägig nur bei Bedarf zwischen Wohnpark Biestow und Biestow
27 Hauptbahnhof Nord S-Bahn-Logo.svg – Goetheplatz – Hauptbahnhof Süd S-Bahn-Logo.svg – Südstadt, Erich-Schlesinger-Str. – Saarplatz – Parkstraße S-Bahn-Logo.svg – Klinikum Schillingallee
  • nur mo–sa bis 22 Uhr
  • einige Fahrten ab Hbf Nord weiter als Linie 22 Richtung Kassebohm Süd
28 Mensa – Neuer Friedhof – Zoo – Westfriedhof – Ostseestadion – Holbeinplatz S-Bahn-Logo.svg
  • von Oktober bis März kein Spätverkehr
  • abends nur als Abruf-Linientaxi nach Anforderung
30A Neuer Friedhof – Tannenweg – Friedrichshöhe
  • Abruf-Linientaxi, nur mo–fr tagsüber nach Anforderung
31 Kopenhagener Straße – Lütten Klein Zentrum – Lütten Klein S-Bahn-Logo.svg – Groß Klein – Lichtenhagen S-Bahn-Logo.svg
34 (Schmarl, Industriestraße – Marienehe S-Bahn-Logo.svg (Ostseite) –) Fischereihafen – Bramow – Holbeinplatz S-Bahn-Logo.svg
  • nur mo–fr 6–17 Uhr,
  • Schmarl (Betriebshof) – Fischereihafen nur Ein- bzw. Aussetzfahrt
35 Lütten Klein S-Bahn-Logo.svg – Schmarl Dorf
  • nur mo–fr bis 20 Uhr
35A Lütten Klein S-Bahn-Logo.svg – Schmarl Dorf
  • Abruf-Linientaxi, verkehrt nur am Wochenende und an Feiertagen
36 Lichtenhagen, Mecklenburger Allee – Lichtenhagen S-Bahn-Logo.svg – Warnemünde Werft S-Bahn-Logo.svg – Warnemünde Strand (– Diedrichshagen)
  • ab/bis Diedrichshagen nur im Früh- und Abendverkehr
37 Warnemünde Werft S-Bahn-Logo.svg – Kurhausstraße – Warnemünde Strand – Diedrichshagen
  • kein Spätverkehr
38 Evershagen, Thomas-Morus-Str. – Evershagen Süd – Industriestraße – Evershagen S-Bahn-Logo.svg – Schmarl Zentrum – Lütten Klein S-Bahn-Logo.svg
  • siehe auch Linie 39
39 Reutershagen Markt – Reutershagen – Schutow – Evershagen Süd – Industriestraße – Evershagen S-Bahn-Logo.svg – Schmarl Zentrum – Lütten Klein S-Bahn-Logo.svg – Lütten Klein Zentrum – Lütten Klein, Sassnitzer Straße
  • nur mo–fr bis 20 Uhr
  • siehe auch Linie 38
45 (Lütten Klein Zentrum –) Lütten Klein S-Bahn-Logo.svg – Schmarl Zentrum – „Warnowtunnel“ – Seehafen Fähre – Oldendorf – Warnowblick – Gehlsdorf – Dierkower Kreuz – Kurt-Schumacher-Ring – Weidendamm
  • Abendverkehr siehe Linie 45A
  • Lütten Klein Zentrum – Lütten Klein S-Bahn-Logo.svg nur zur HVZ
45A

Baumschulenweg – Gehlsdorf – Warnowblick – Oldendorf – Seehafen – Seehafen Fähre

  • Abruflinientaxi
  • im Abend-/Nacht-Verkehr für Linie 45
49 (Lütten Klein Zentrum –) Lütten Klein S-Bahn-Logo.svg – Schmarl Zentrum – „Warnowtunnel“– Seehafen Fähre – Kurt-Schumacher-Ring – Dierkower Kreuz – Kröpeliner Tor – Hauptbahnhof Süd S-Bahn-Logo.svg
  • siehe auch Linien 19 und 19A
  • Lütten Klein Zentrum – Lütten Klein S-Bahn-Logo.svg nur zur HVZ
Nachts verkehren zwei „Fledermauslinien“, die im Nachtverkehr alle wichtigen Stadtteile erschließen und am Saarplatz einen zentralen Umsteigepunkt haben (mo–fr zwischen 0 und 4 Uhr alle 60 bis 65 Min, am Wochenende und an Feiertagen zwischen 0 und 4 Uhr alle 60 bis 65 Min, 4 bis 6 Uhr samstags, bzw. bis 8 Uhr sonn-/feiertags alle 30 Min).
F1 Warnemünde Strand – Lichtenhagen, Mecklenburger Allee – Lütten Klein S-Bahn-Logo.svg – Evershagen S-Bahn-Logo.svg – Reutershagen Markt – Stadion – Holbeinplatz S-Bahn-Logo.svg – Doberaner Platz – Saarplatz – Mensa – Südstadt-Center – Schröderplatz – Steintor – Brinckmansdorf – Riekdahl Nachtlinie
F1A Südblick – Südstadt-Center Abruf-Linientaxi
  • mo–fr: 0–3 Uhr, sa+so: 0–4 Uhr
F2 Lichtenhagen S-Bahn-Logo.svg – Lütten Klein S-Bahn-Logo.svg – Evershagen, Thomas-Morus-Straße – Reutershagen – Holbeinplatz S-Bahn-Logo.svgSaarplatz – Doberaner Platz – Hauptbahnhof Nord S-Bahn-Logo.svg – Steintor – Speicher – Dierkower Kreuz – Toitenwinkel, Hafenallee Nachtlinie

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Trams in Rostock – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. RSAG in Zahlen und Fakten. Stand 1. Januar 2015
  2. a b c Jan-Peter Schulze, Richard Siegmann: … aber wir waren Deutsche, Max-Samuel-Haus / Stiftung Begegnungsstätte für Jüdische Geschichte und Kultur in Rostock (Herausg.), Redieck & Schade, Rostock 2011, S. 37, ISBN 978-3-942673-08-2
  3. a b Jan-Peter Schulze, Richard Siegmann: … aber wir waren Deutsche, Max-Samuel-Haus / Stiftung Begegnungsstätte für Jüdische Geschichte und Kultur in Rostock (Herausg.), Redieck & Schade, Rostock 2011, S. 35, ISBN 978-3-942673-08-2
  4. Rüdiger Grabowski, Norbert Enenkel: Straßenbahn und Busse in Rostock, Kenning, Nordhorn 2006, S. 18, ISBN 978-3-933613-81-3
  5. a b Jan-Peter Schulze, Richard Siegmann: … aber wir waren Deutsche, Max-Samuel-Haus / Stiftung Begegnungsstätte für Jüdische Geschichte und Kultur in Rostock (Herausg.), Redieck & Schade, Rostock 2011, S. 38, ISBN 978-3-942673-08-2
  6. Jan-Peter Schulze, Richard Siegmann: … aber wir waren Deutsche, Max-Samuel-Haus / Stiftung Begegnungsstätte für Jüdische Geschichte und Kultur in Rostock (Herausg.), Redieck & Schade, Rostock 2011, S. 40, ISBN 978-3-942673-08-2
  7. Jan-Peter Schulze, Richard Siegmann: … aber wir waren Deutsche, Max-Samuel-Haus / Stiftung Begegnungsstätte für Jüdische Geschichte und Kultur in Rostock (Herausg.), Redieck & Schade, Rostock 2011, S. 104, ISBN 978-3-942673-08-2
  8. Richard Siegmann, „Holzgasantrieb im linienmäßigen Omnibusverkehr. Betriebserfahrungen der Rostocker Straßenbahn“, in: Verkehrstechnik: Zentralblatt für den gesamten Landverkehr und Straßenbau, Nr. 6 (1934, Jg. 51), S. 147.
  9. Jan-Peter Schulze, Richard Siegmann: … aber wir waren Deutsche, Max-Samuel-Haus / Stiftung Begegnungsstätte für Jüdische Geschichte und Kultur in Rostock (Herausg.), Redieck & Schade, Rostock 2011, S. 178, ISBN 978-3-942673-08-2
  10. Kurt Groppa: Chronik 111 Jahre Rostocjer Straßenbahn, 88 Jahre elektrischer Betrieb, 66 Jahre Omnibusbetrieb. Rostocker Straßenbahn AG, Rostock 1991, S. 67/68
  11. ted.europa.eu
  12. Anhänger für Trams:  - KVG Kassel. Abgerufen am 21. November 2017 (englisch).

Koordinaten: 54° 5′ 52″ N, 12° 5′ 33″ O